Forschung & Entwicklung

Das Forschungsprofil der Fliedner Fachhochschule ist eng mit den Berufsfeldern des Gesundheits-, Sozial-, Erziehungs- und Bildungswesens, auf die die jeweiligen Studienprogramme vorbereiten, verknüpft.

In den Bachelor- und Masterstudiengängen der Fliedner Fachhochschule werden Studierende bei der Entwicklung ihrer fachlichen, personalen und sozialen Kompetenzen begleitet und unterstützt, mit dem Ziel als reflektierte Praktikerinnen und Praktiker sowohl adressatenbezogene als auch konzeptions- und organisationsbezogene Tätigkeiten auszuüben. Ziel ist die Befähigung zur Gestaltung und Weiterentwicklung der beruflichen Praxis auf diesen verschiedenen Ebenen.

Mit der Fokussierung des Lehrangebots auf Berufe des Gesundheits-, Sozial-, Erziehungs- und Bildungswesens qualifiziert die Fliedner Fachhochschule überwiegend für Tätigkeiten, die sich erstens (nach wie vor) auf dem Weg der Professionalisierung und Akademisierung befinden, deren berufspraktisches Handeln zweitens überwiegend in Non-Profit-Organisationen eingebunden ist und die schließlich drittens vor der besonderen Herausforderung stehen, Handlungskonzepte für gelingendes professionelles Handeln zu entwickeln, zu evaluieren und in die Praxis zu implementieren. Diese Aspekte spiegeln sich in den interdisziplinär zusammengesetzten Forschungsclustern der Fliedner Fachhochschule wieder.

Bei der Wahrnehmung von Forschungsaufgaben orientiert sich die Fliedner Fachhochschule vorrangig an den Grundsätzen der Praxis- und Evaluationsforschung. Vor diesem Hintergrund werden insbesondere solche Forschungsaktivitäten initiiert und durchgeführt, die auf Praxisinnovation abzielen und daher eine enge Verzahnung mit Akteuren aus Organisationen und Institutionen des Gesundheits-, Sozial-, Erziehungs- und Bildungswesens voraussetzen.

Forschungscluster an der Fliedner Fachhochschule

 

Forschungscluster 1Forschungscluster 2Forschungscluster 3

Cluster I

Cluster II

Cluster III


Forschungsförderung an der Fliedner Fachhochschule

Forschung und Entwicklung sind neben der Lehre die zentralen Aufgaben von Hochschulen (§ 3 Absatz 2 Hochschulzukunftsgesetz NRW). Die Fliedner Fachhochschule unterstützt die Wahrnehmung von Forschungsaufgaben durch eine forschungsfördernde Infrastruktur, die im Wesentlichen auf drei Säulen fußt:

 

Säulen der Forschungsförderung

Prorektorin Forschung

Prof. Dr. Kirsten Fuchs-Rechlin

Fon 0211.409 3375

Raum 1.11

Curriculum Vitae
Sprechzeiten

Studentische Hilfskraft

Corinna Smiatek


Fon 0211.409 3219

Raum 1.19

Aktuelles - Vorträge - Publikationen

Begeisterndes Ergebnis-Finale in der Handwerkskammer Düsseldorf mit Innovationsminister Pinkwart

Das Innovationssemester präsentierte seine Ergebnisse Am 29. März präsentierten die teilnehmenden Gruppen des ersten Innovationssemesters ihre Ergebnisse in der Handwerkskammer Düsseldorf. Gut 150 Gäste, unter ihnen NRW-Wirtschafts- und Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart und Stadtdirektor Burkhart Hintzsche, bestaunten die Umsetzung der Ideen. Rund 80 junge Leute aus Düsseldorf und dem Umfeld haben am Innovationssemester der Wissensregion Düsseldorf im Winterhalbjahr teilgenommen. Insgesamt waren acht Teams gestartet, die von Expertinnen und Experten aus Universität, Hochschulen und Betrieben geleitet wurden. Die jungen, bunt durchmischten Gruppen haben sich mit verschiedenen gesellschaftlichen Herausforderungen beschäftigt. Die Gruppe, die auch durch die Fliedner Fachhochschule begleitet wurde, hat sich mit dem dem Projekt „start health at work“, bei dem es um Bewegung am Arbeitsplatz geht beteiligt. Eine weitere Gruppe widmete sich dem Thema Urban Gardening.  Die Entwicklung von Low-cost Geräten zur Messung von Feinstaub oder einer App zum Preisvergleich standen auch auf dem Programm.   Das Besondere am Innovationssemester? „Nordrhein-Westfalen hat die dichteste Forschungs- und Innovationslandschaft Europas. Um dieses Potenzial noch besser zu nutzen, ist es wichtig, dass junge Menschen die Möglichkeit haben, verschiedene Ausbildungswege miteinander zu verknüpfen. Das Innovationssemester der Wissensregion Düsseldorf zeigt in beeindruckender Weise, wie junge Menschen ganz praktisch in spannenden Projekten Brücken zwischen Ausbildung, Studium und Praxis bilden.“ Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen. Damit ist das Innovationssemester ein ganz neues Lehrformat, hinter dem die Köpfe der Wissensregion Düsseldorf stecken. Federführend sind hier die Heinrich-Heine-Universität, die Hochschule Düsseldorf, die Fliedner Fachhochschule sowie die IHK und die Handwerkskammer. Nicht zuletzt wegen dieses Projektes hat der renommierte Stifterverband für die deutsche Wissenschaft die beteiligten Hochschulen im Dezember mit der „Hochschulperle“ ausgezeichnet „Es darf nicht sein, dass unsere Absolventinnen und Absolventen nach Jahren des Studiums oder einer Ausbildung nur Fachwissen im Kopf haben“, so Prof. Dr. Ulrich von Alemann, Geschäftsführer der Wissensregion Düsseldorf e.V. „Sie sollen durch diesen Lernansatz auch wichtige persönliche Fähigkeiten wie kreatives Denken, Lösungsorientierung und Projektmanagement entwickeln.“ Ein solches deutschlandweites Pilotprojekt passe nirgends so gut zur Identität einer Stadt wie zu Düsseldorf.

Forschungsprojekt „pädQ“ auf der Tagung „Welche Forschung braucht die Kulturelle Bildung“

Mit der Tagung „Welche Forschung braucht die Kulturelle Bildung?“ möchte der Rat für Kulturelle Bildung nicht nur aktuelle Forschungsprojekte vorstellen, sondern aus diesen heraus Perspektiven für das Forschungsfeld entwickeln. Drei Tage lang arbeiten Forscher aus verschiedenen Disziplinen an der Universität Münster an diesem Thema. Von der Fliedner Fachhochschule Düsseldorf ist Professor Dr. Fabian Hofmann mit einem Beitrag vertreten. Er gibt einen Einblick in das Forschungsprojekt „Pädagogische Qualität in der Kunstvermittlung (pädQ)“. Gemeinsam mit der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen und mit Unterstützung der Robert-Bosch-Stiftung untersuchte er normative Orientierungen von Pädagog*innen im Museum. Ausgehend von den Ergebnissen und den Erfahrungen im Forschungsprozess plädiert er dafür, eine systematische Theorie-Praxis-Interaktion zu gestalten: „Die im Fach vorhandene Professionalität ist als Ressource nutzbar, und Reflexion kann als Prinzip eingesetzt werden. Forschungsbedarf besteht dann in zweierlei Hinsicht: Zum einen stellt sich die Frage, inwiefern Professionalität, insbesondere die Fähigkeit zur Reflexion, im Feld der Kulturellen Bildung im Museum vorhanden ist. Zum anderen ist zu klären, wie diese verstärkt oder ausgebaut werden kann. Hierfür sind unterschiedliche Forschungszugänge gefragt. Besondere Relevanz erhalten dabei qualitativ-empirische Zugänge, die engen Praxisbezug, Interaktivität und Gegenstandsangemessenheit mit nachvollziehbaren methodischen Standards der Wissenschaft verbinden.“ Tagungsprogramm Ankündigung der Uni Münster

SAVE THE DATE – 2. Fachtag EMSIDE – Möglichkeiten entdecken/Teilhabe im Kontext von Demenz

Die gemeinsame Veranstaltung des Caritasverbandes für den Kreis Mettmann e.V und der Fliedner Fachhochschule Düsseldorf richtet sich an alle Personen, die einen beruflichen oder persönlichen Bezug zum Thema Demenz haben. Entdecken Sie mit uns die Möglichkeiten und erfahren Sie mehr zu den bisherigen Ergebnissen des Projektes EMSIDE: Sozialraumorientierung - Beteiligungsmöglichkeiten von Menschen mit Demenz Möglichkeiten und Grenzen der Inklusion. Wunsch oder Wirklichkeit? Marte Meo in der Begleitung von Menschen mit Demenz Die Veranstaltung findet am 04.06.2019 von 09.30 - 16.30 Uhr statt. Die Einladung mit dem Programm der Veranstaltung folgt im April 2019. Wir freuen uns auf Sie!

2. Beiratssitzung des Forschungsprojektes BeDo-NRW an der FFH

Am 28. Januar 2019 fand die zweite Projektbeiratssitzung des vom MKFFI geförderten Forschungsprojekts „Beobachtung und Dokumentation in Kindertageseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen“ an der Fliedner Fachhochschule statt. Schwerpunkt der zweiten Sitzung, unter Leitung von Prof. Dr. Sonja Damen (Projektleitung), Prof. Dr. Nadine Madeira Firmino und Prof. Dr. Kirsten Fuchs-Rechlin, war die Vorstellung erster vorläufiger Ergebnisse der aktuell noch laufenden Online-Erhebung sowie der Austausch über das weitere Vorgehen. Gemeinsam mit den Beiratsmitgliedern, bestehend aus Politik, Fachpraxis und Trägervertretern, wurde eine Verlängerung der aktuellen Online-Erhebung vereinbart: Kindertageseinrichtungen haben die Möglichkeit noch bis zum 22.02.2019 an der Befragung teilzunehmen. Alle Einrichtungen die sich bisher noch nicht beteiligt haben, werden erneut mit einer Einladung zur Teilnahme angeschrieben. Die Frage, welche Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren aus welchen Gründen favorisiert werden, wie diese in die pädagogische Arbeit eingebunden sind und welche hinderlichen und gelingenden Bedingungen sich bei der Anwendung auf den verschiedenen institutionellen Ebenen identifizieren lassen, stehen dabei im Mittelpunkt der Forschung. Ihre Fragen zur Online-Erhebung beantworten Ihnen gerne Frau Alessia Smurra (Tel. 0211 409 3283) Frau Katrin Betz (Tel. 0211 409 3282) Alternativ können Sie uns auch eine E-Mail schreiben an: *protected email* Weitere Informationen finden Sie auch auf der Seite des Ministeriums unter https://www.kita.nrw.de/eltern/fruehkindliche-bildung-bessere-chancen-fuer-alle-kinder/beobachtung-und-dokumentation Zur Projektseite im Forschungsbereich der FFH

Vernetzungstreffen des Bundesprojektes „Klima-Kita-Netzwerk“ an der FFH

Am 15.1.2019 findet das Vernetzungstreffen des Bundesprojektes „Klima-Kita-Netzwerk“  mit dem Thema Mit Kinder Nachhaltigkeit entdecken: Energie und Klimaschutz auf der Spur bei uns an der Fliedner Fachochschule statt. Mit Kindern Nachhaltigkeit entdecken – Energie und Klimaschutz auf der Spur Woher kommen die Zutaten für das Frühstück? Wie kommen wir in unsere Kita? Was passiert mit kaputtem Spielzeug? All das sind Fragen aus dem Kita-Alltag, die Möglichkeiten bieten, um mit Kindern auf Entdeckungsreise zu Nachhaltigkeitsthemen zu gehen. Kitas sind gefordert, Kindern alltagsnah die Auseinandersetzung mit dem Thema Klima- und Ressourcenschutz zu ermöglichen und Beteiligungsstrukturen erfahrbar zu machen. Um handlungsfähig zu werden, brauchen Mädchen und Jungen Orientierung und Erfahrungsräume auch zu nachhaltiger Entwicklung. Das Projekt Klima-Kita-Netzwerk lädt zusammen mit der Fliedner Fachhochschule ein, gemeinsam hinter die Dinge zu schauen, zu forschen und Handlungsalternativen zu entdecken. Das erste Vernetzungstreffen beschäftigt sich mit möglichen Zugängen – methodisch (z. B. nachdenkliche-philosophische Gespräche, Erkundungen) oder über Alltagsfragen/-anlässe. Denn Themen einer nachhaltigen Entwicklung stecken im Alltag jeder Einrichtung. Dabei geht es um einen Perspektivwechsel für die bisherige Praxis. Wie die zum Thema Energie und Klimaschutz aussehen können war u.a. ein Thema Im Rahmen eines Praxisseminars der Veranstalter. Praxiserfahrungen daraus stellen wir vor und laden Sie ein, Ihre Beispiele mitzubringen. Inhaltliche Schwerpunkte: · Mit der Nachhaltigkeitsbrille unterwegs: Mit Kindern Klimaschutz erforschen · Bildung für eine nachhaltige Entwicklung: Was ist das? · Lernwerkstatt · Beispiele guter Praxis: Über Gelingensbedingungen und Stolpersteine · Erfahrungsaustausch & Vernetzung Weitere Informationen  

Hochschulperle: Auszeichnung für die FFH durch den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft

Aufbau „Wissensregion Düsseldorf“: Fünf Düsseldorfer Hochschulen erhalten gemeinsam Hochschulperle des Monats Dezember. Fünf Hochschulen aus Düsseldorf haben sich im Verein Wissensregion Düsseldorf mit weiteren Partnern zusammengetan, um die vielen Projekte und Initiativen in der Rheinmetropole und Umgebung besser zu vernetzen und bekannter zu machen. Für ihre erfolgreiche Vernetzungsleistung erhalten sie gemeinsam die Auszeichnung Hochschulperle des Monats Dezember vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft. Düsseldorf / Essen / Berlin, den 18.12.2018. Die Hochschulperle des Monats des Stifterverbandes bekommen im Dezember die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, die Hochschule Düsseldorf, die Fliedner Fachhochschule Düsseldorf, die Robert Schumann Hochschule Düsseldorf und die WHU – Otto Beisheim School of Management. Sie haben gemeinsam mit führenden Institutionen aus Bildung, Wirtschaft, Kultur und Politik den Verein Wissensregion Düsseldorf gegründet. Ziel der Kooperation ist es, Wissen auszutauschen, die zahlreichen Initiativen im Großraum Düsseldorf besser zu vernetzen und bekannter zu machen und neue, innovative Gemeinschaftsprojekte anzustoßen. Kooperation zeigt sich in innovativer Lehre Erstes Leuchtturmprojekt des Vereins ist die Förderung des Innovationssemesters: Studierende und Auszubildende gestalten gemeinsam Teamprojekte zu gesellschaftlichen und unternehmerischen Herausforderungen und erwerben durch dieses institutionenübergreifende Lernen wichtige Schlüsselkompetenzen. Ein weiteres Vorhaben will Konzepte für moderne Wohnheime entwickeln, die Menschen verschiedenster Bildungswege und – stufen zusammenbringt. „Mit ihrem Engagement für die Wissensregion Düsseldorf positionieren sich die fünf Hochschulen als wichtige Verbündete, wenn es um die Beförderung innovativer Ideen geht“, so die Jury des Stifterverbandes zur Entscheidung, die Hochschulperle des Monats Dezember nach Düsseldorf zu vergeben. „Ein tolles, institutionenübergreifendes Projekt mit Vorbildcharakter – Nachmachen erwünscht!“ Weitere Informationen unter: https://www.wissensregion-duesseldorf.de/ Was ist eine Hochschulperle? Hochschulperlen sind innovative, beispielhafte Projekte, die in einer Hochschule realisiert werden. Weil sie klein sind, werden sie jenseits der Hochschulmauern kaum registriert. Weil sie glänzen, können und sollten sie aber auch andere Hochschulen schmücken. Jeden Monat stellt der Stifterverband eine Hochschulperle vor. Aus den Monatsperlen wird einmal im Jahr per Abstimmung die Hochschulperle des Jahres gekürt. www.hochschulperle.de

Diskurs Berufspädagogik Pflege und Gesundheit

Wissen und Wirklichkeiten zu Handlungsfeldern und Themenbereichen Die Berufspädagogik Pflege und Gesundheit hat in den letzten 20 Jahren eine dynamische Entwicklung genommen, deren Diskussionsstand nur mehr panoramamäßig erfasst werden kann. Um einen Einblick in den Stand der Entwicklungen zu ermöglichen, werden in diesem Band Aktualitäten der Lehrerbildung Pflege und Gesundheit in den Blick genommen sowie neue beziehungsweise bereits eingenommene berufspädagogische Handlungsfelder der Gesundheits- respektive Pflegeberufe ausgeleuchtet. Zudem sollen mit Beiträgen auch allgemeine bildungsmäßige Themenbereiche im Rahmen der Berufspädagogik Pflege und Gesundheit diskutierbar werden. Dazu tragen Autoren bei, die selbst in den Bereichen forschen und lehren. Der vorliegende Band richtet sich somit an Lehrende und Studierende sowie auch an berufspädagogisch Tätige in schulischen und außerschulischen Handlungsfeldern der Pflege- und Gesundheitsberufe. Elfriede Brinker-Meyendriesch Frank Arens (Hg.) ISBN 978-3-86573-968-1, 2016

BeDo-NRW – Forschungsprojekt startet Online-Befragung in allen Kindertageseinrichtungen in NRW

Das Forschungsprojekt BeDo-NRW – Beobachtung und Dokumentation in Kindertageseinrichtungen untersucht, unter der Förderung des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (MKFFI), den Stand der Dokumentationsformen kindlicher Bildungs- und Entwicklungsprozesse in Nordrhein-Westfalen. Prof. Dr. Sonja Damen (Projektleitung), Prof. Dr. Nadine Madeira Firmino und Prof. Dr. Kirsten Fuchs-Rechlin analysieren zusammen mit den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Katrin Betz, Anna Dieler und Alessia Smurra die Anwendungsprozesse der Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren und die daraus resultierenden Herausforderungen im pädagogischen Alltag. Mit dem Start der Online-Befragung am 5.11.2018 werden alle Kindertageseinrichtungen in NRW zur der Anwendungspraxis von Dokumentationsaufgaben sowie nach der Zufriedenheit und dem Unterstützungsbedarf befragt.  Ziel des Forschungsprojektes ist es, einen Orientierungsleitfaden zu den Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren zu erstellen, der die Weiterentwicklung pädagogischer Arbeit unterstützt, so dass Arbeitsprozesse entlastet und damit ökonomischer und nachhaltiger gestaltet werden können.  Steckbrief zum Forschungsprojekt BeDo-NRW - Beobachtung und Dokumentation in Kindertageseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen Projektdurchführung: Prof. Dr. Sonja Damen (Projektleitung), Prof. Dr. Nadine Madeira Firmino, Prof. Dr. Kirsten Fuchs-Rechlin, Katrin Betz, Anna Dieler, Alessia Smurra, Fliedner Fachhochschule Düsseldorf Projektförderung: Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (MKFFI) Projekterhebungszeiträume: Ø  Online-Befragung:              Nov. 2018 – Jan. 2019 Ø  Experteninterviews:            Apr. 2019 – Aug. 2019 Projektlaufzeit: 6/2018 – 5/2020   Kontakt: bedo-nrw@fliedner-fachhochschule.de Fon 0211.409 3281 (Frau Dieler) Fon 0211.409 3283 (Frau Smurra) Fon 0211.409 3282 (Frau Betz) Informationen zum Projekt finden Sie unter: https://www.fliedner-fachhochschule.de/forschung/cluster-3/bedo-nrw/

Prof. Dr. Fabian Hofmann erneut im Vorstand des Netzwerks Forschung Kulturelle Bildung

Das Netzwerk Forschung Kulturelle Bildung hat Professor Dr. Fabian Hofmann erneut in seinen Koordinierungskreis berufen. Ziel der Plattform ist die Vernetzung von Forschenden und die Weiterentwicklung empirischer Forschungsansätze, die dem kulturell-ästhetischen Feld der Kulturellen Bildung gerecht werden und in die Praxis zurückwirken. Das Netzwerk prägt mit seinen bereits 9 Jahrestagungen (zuletzt: „Auftrag Kunst. Die politische Dimension der Kulturellen Bildung“, Universität Osnabrück) und zahlreichen Publikationen (darunter: Fink/Hill/Reinwand (Hg.): Forsch! Innovative Forschungsmethoden für die Kulturelle Bildung. München: kopaed) das Feld der Kulturellen Bildung und wirkt durch die enge Theorie-Praxis-Verzahnung auch in die Handlungsfelder Kultureller Bildung hinein. Fabian Hofmann, Professor für ästhetische Bildung und Erziehung in der Kindheit an der Fliedner Fachhochschule, bringt seine Expertise auf dem Feld der musealen Kunstvermittlung, der frühkindlichen kulturellen Bildung sowie der qualitativ-empirischen Forschungsmethoden ein. „Ich engagiere mich gern im Netzwerk Forschung Kulturelle Bildung, weil sich hier spannende Persönlichkeiten unkompliziert zusammentun, um das Fach voranzubringen. Der Austausch läuft auf hohem wissenschaftlichem Niveau und gleichzeitig mit starkem Praxisbezug – eine absolute Stärke dieser Plattform.“

Lehrforschungsprojekt mit echtem Erkenntnisinteresse der Praxis schließt seine erste Laufzeit ab

Das Lehrforschungsprojekt „Das Kind steht im Mittelpunkt“ in der Kooperation zwischen dem Stadtbetrieb für Kinder der Stadt Wuppertal und dem B.A. Studiengang „Bildung und Erziehung in der Kindheit der Fliedner Fachhochschule schließt nach fast 2 Jahren Arbeit erste Erkenntnisse im Rahmen einer Abschlussveranstaltung zusammen. Im Rückblick auf die gemeinsamen Schritte im Lehrforschungsprojekt wurde als Besonders herausgestellt, dass das Forschungsprojekt sowohl in den Fragestellungen als auch im Forschungsdesign ein Projekt ist, in dem die „Beforschten“ nicht nur Objekte, sondern Beteiligte auf gleicher Augenhöhe sind. Im Rahmen des Lehrforschungsprojektes wurden unter der wiss. Leitung von Prof. Dr. Sonja Damen die Fragen der pädagogischen Praxis aufgegriffen und in Forschungsdesigns eingebettet wissenschaftlich erforscht. Themen, wie die Gestaltung teiloffener Arbeit, Portfolioarbeit und Raumgestaltung wurden im Kontext kindlicher Bildungsprozesse evaluiert. Erkenntnisse aus der Evaluation der pädagogischen Arbeit wurden den Teams der Tageseinrichtungen für Kinder für die Weiterentwicklung pädagogischer Qualität zur Verfügung gestellt.  Die Projektlaufzeit begann im Oktober 2016, beteiligte 4 Tageseinrichtungen für Kinder und damit mehr als 250 Kinder, die Evaluation umfasste mehr als 75 Stunden Beobachtungszeit, die von insgesamt 40 Studierenden aus dem Studiengang B.A. „Bildung und Erziehung in der Kindheit“, sowie B.A. und M.A. „Soziale Arbeit“ durchgeführt wurden.  Für die Studierenden bietet das Format der Lehrforschung: Erfahrungen in der Anwendung der qualitativen quantitativen Sozialforschung Entwicklung von Reflexionskompetenz Erweiterung der Blickperspektiven auf die Komplexität päd. Arbeit in Kindertageseinrichtungen Herstellung einer direkten Verbindung zwischen Theorie und Praxis Erleben von Kooperationen zwischen Institutionen Entdeckung neuer Perspektiven und Details auf kindliches Lernen und Bildungssituationen 

Forschendes Pflegestudium – aber wie?

Unter dem Titel: Forschendes Pflegestudium – aber wie?  wurde Frau Prof. Dr. Elfriede Brinker-Meyendriesch von Frau JProf. Dr. Maria A. Marchwacka, die den Lehrstuhl für Gesundheits- und Pflegedidaktik innehat, an die Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar eingeladen. Dort stellte Frau Prof. Brinker-Meyendriesch am 4. Juli 2018 das von ihr entwickelte und zwischen 2014 und 2018 an der Fliedner Fachhochschule bereits erprobte Drei-Phasen-Modell Forschenden Lernens vor. Diskutiert wurde im Rahmen des Seminars Fachdidaktik „Pflege“ mit Studierenden des Studiengangs Lehramt Pflege an Berufsbildenden Schulen. Weitere anwesende Experten waren Dr. Annette Bentler, die an der Universität Paderborn die Forschungswerkstatt Erziehungswissenschaft leitet, und Sascha Schuckert, Fachleiter Pflege am staatlichen Studienseminar BBS Neuwied. Expertengespräch (von rechts): Prof. Dr. Elfriede Brinker-Meyendriesch (Fliedner Fachhochschule Düsseldorf), Dr. Annette Bentler (Universität Paderborn), Sascha Schuckert (Fachleitung Pflege, Studienseminar BBS Neuwied),  JProf. Dr. Maria A. Marchwacka (PTHV, Gesundheits- und Pflegedidaktik) Foto : Janine Betz

Um-Care zum Leben

Frisch erschienen ist ein Aufsatzband, der eine Aufwertung der Sorgearbeit (Care) und die Suche nach einem lebensdienlichen wirtschaftsethischen Konzept unter dem Titel „Um-Care zum Leben“ thematisiert (Hg. Waltraud Waidelich / Margit Baumgarten, Hamburg 2018, VSA-Verlag). Der Beitrag von Prof. Dr. Christine Globig (a.a.O. 107ff) übt Kritik an der Konzentration der Ethik auf den Autonomiebegriff. Sie fordert demgegenüber eine Revision ethischer Leitbegriffe und die Anerkennung von Care als eigenständiges Konzept, damit Sorgearbeit wertgeschätzt und ethisch reflektiert werden kann.

Physician Assistant: Hochschulen und Berufsakademien gründen einen Verband

Engagement für den Physician Assistant: Hochschulen und Berufsakademien gründen einen Verband Am 2. März haben sich Hochschulen und Berufsakademien in Hamburg zum Deutschen Hochschulverband Physician Assistant (DHPA) zusammengeschlossen. Sie wollen damit die Interessen dieses noch jungen Berufsbildes in der Öffentlichkeit und im Gesundheitswesen gemeinsam vertreten und sich dafür einsetzen, die Rahmenbedingungen für den Einsatz von Physician Assistants (PA) in Deutschland zu verbessern. Ziel des Vereins ist einerseits der fachliche Austausch der Hochschulen und Berufsakademien untereinander über die Ausgestaltung und die Inhalte der Studiengänge, sowie andererseits die Förderung des Berufsbildes insbesondere durch Information und Beratung von Politik, Verbänden und Öffentlichkeit. Gründungsmitglieder des DHPA sind die Berufsakademie Sachsen, die Carl Remigius Medical School, die Fliedner Fachhochschule, die HSD Hochschule Döpfer, die praxisHochschule und die Steinbeis Hochschule Berlin. Zum Vorsitzenden des neuen Verbands wurde Herr Prof. Dr. med. Peter Heistermann von der Fliedner Fachhochschule gewählt. Stellvertretende Vorsitzende sind Frau PD Dr. med. Claudia Heilmann (Berufsakademie Sachsen) und Herr Prof. Dr. med. Waldemar Bensch (praxisHochschule). Schriftführer ist Herr Dr. med. Joachim Latsch (Carl Remigius Medical School). „Die Hochschulen und Berufsakademien stehen für eine kontinuierliche Entwicklung der Studiengänge, deren Evaluation und Qualitätssicherung. Der nun gegründete Hochschulverband freut sich auf eine partnerschaftliche Kommunikation mit allen Beteiligten im Gesundheitssystem“, erklärt DHPA-Vorsitzender Herr Prof. Dr. med Peter Heistermann. Beim PA handelt es sich um einen akademischen medizinischen Beruf. In dem Bachelor-Studiengang werden Kompetenzen vermittelt, die dazu geeignet sind, von Ärzten delegierte Aufgaben in der Patientenversorgung wahrzunehmen. Medizin- bzw. Arztassistenten, so die deutsche Übersetzung, wirken bei Behandlungen mit, sie unterstützen Ärzte bei deren klinischer Tätigkeit und arbeiten mit ihnen im interprofessionellen Team. In den USA, Großbritannien und den Niederlanden ist der PA seit vielen Jahren im Gesundheitswesen etabliert. In Deutschland werden PA-Studiengänge erst seit wenigen Jahren – mit stark wachsender Tendenz – angeboten. Die Absolventen sind in vielen Kliniken bereits gefragte Fachkräfte. „Die Gründung des Deutschen Hochschulverbandes PA ist ein wichtiger Meilenstein für die weitere Akzeptanz der akademischen Assistenzberufe in der Medizin, stehen doch neben den formalen und juristischen Rahmenbedingungen vor allem die Interessen der Studierenden und Absolventen klar im Fokus“, sagt Herr Dr. med. Joachim Latsch. Die im Verband zusammengeschlossenen Hochschulen und Berufsakademien bieten Studiengänge zum Physician Assistant, Arzt-Assistenten oder zum Medizinischen Assistenten Chirurgie in unterschiedlichen Formen an. Dem Verband ist es wichtig, diese Vielfalt zu leben und zu vertreten, die Synergien aller Hochschulen zu bündeln und das Berufsbild bundesweit zu vertreten. „Der Ärzte- und Fachkräftemangel führt bereits jetzt im stationären und ambulanten Sektor zu großen Versorgungsproblemen. Physician Assistants können auf der Basis des Delegationsprinzips dazu beitragen, die Folgen dieses Mangels abzumildern, und dienen somit letztlich der Qualität der Patientenversorgung“, so die einhellige Auffassung des DHPA. Weitere Informationen unter: www.hochschulverband-pa.de und auf Twitter  

»Systemsprenger« in der Schule

Auf massiv störende Verhaltensweisen von Schülerinnen und Schülern reagieren. Dieses Buch befasst sich mit Kindern und Jugendlichen mit massiv störenden Verhaltensweisen, die pädagogische Prozesse in Schulen zu lähmen scheinen. Es zeigt Schulen und Lehrkräften innovative Herangehensweisen auf, wie sie mit diesen Schüler/innen effektiv arbeiten und ihnen Halt geben können – und so von ihnen wieder ernst genommen werden. Eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern scheint die pädagogischen Prozesse in Deutschlands Schulen zu lähmen: Kinder und Jugendliche mit massiv störenden Verhaltensweisen. Durch sie stoßen selbst inklusive schulische Bildungsprozesse an Grenzen, denn mit ihnen ist Unterricht kaum mehr möglich und das Schulleben nicht mehr für alle förderlich. Dieses Buch zeigt innovative und konkrete Herangehensweisen, wie mit höchst schwierigen Schülerinnen und Schülern effektiv gearbeitet werden kann. Es vermittelt, wie Schulen und Lehrkräfte für alle »tragfähig« und ein ernst zu nehmendes Gegenüber werden können. Dabei geht es sowohl um zentrale Aspekte eines jeden Schullebens, wie z. B. die Gestaltung der Kommunikation, des Miteinanders oder des Lernumfelds, als auch um sinnvolle Kriterien für Projekte für Schüler/innen, die mit »normalen« Unterricht nicht mehr zu fördern sind.

Fliedner Fachhochschule mit drei Beiträgen auf dem Kongress Lernwelten 2017 an der Technischen Hochschule Deggendorf, vertreten

Studierende des Masterstudienganges Berufspädagogik Pflege und Gesundheit  - Tina Wehner und Maria Bischof - haben auf dem Lernweltenkongress 2017 zwei Workshops durchgeführt und Studienarbeiten aus dem Praxissemester präsentiert und zur Diskussion gestellt. Der Titel des Workshops lautete: Von der Berufswirklichkeit zum Unterricht – Umsetzung des Drei-Phasen-Modell forschenden Lernens von Studierenden in Schulpraktischen Studien. Zuvor hatte Prof. Dr. Elfriede Brinker-Meyendriesch das Drei-Phasen-Modell forschenden Lernens für die Lehrerbildung in einem Vortrag vorgestellt. Kernpunkt des Drei-Phasen Modell forschenden Lernens ist die Chance berufserfahrener Studierender, die sich in der Lehrerausbildung mit den beruflichen Fachrichtungen Pflege und Gesundheit befinden, von der früheren beruflichen Praxis in ihrem Gesundheitsberuf ausgehend, den gesamten Prozess bis zum Unterricht forschend zu durchlaufen. Die Phase 1 hat den Charakter einer Berufsfeldstudie. Darauf aufbauend sollen die Studierenden den erstens praxisorientierten und zweitens wissenschaftsverpflichtenden Unterricht gestalten. Haben sie herausfordernde Situationen bzw. Schlüsselprobleme in der beruflichen Wirklichkeit gesundheitlicher Institutionen aufgedeckt, dann geht es in die Phase 2, der berufsfelddidaktischen Reflexion. Ihre Planungen werden nun Realität in der Schule, Phase 3,  in der sie den selbst entwickelten Unterricht hochschulisch und schulisch begleitet durchführen. Literatur: Brinker-Meyendriesch,  E. (2016): Drei-Phasen-Modell forschenden Lernens. Von der studentischen Berufsfeldstudie zum studentischen Unterricht. In: Brinker-Meyendriesch, E., Arens, F. (Hg.):  Diskurs Berufspädagogik Pflege und Gesundheit. Wissen und Wirklichkeiten zu Handlungsfeldern und Themenbereichen. Wissenschaftlicher Verlag Berlin (Tina Wehner links und Maria Bischof rechts im Bild)

Abschlussveranstaltung der ersten Lerneinheit: Interprofessionelles Ernährungsmanagement

Gemeinsam vorankommen- Essen alleine ist nicht nur die Lösung - Stoppt Mangelernährung bei kranken Menschen, dies waren einige Ergebnisse am Ende der ersten gemeinsamen Lerneinheit von Studierenden des dualen Studiengangs Pflege und Gesundheit der Fliedner Fachhochschule und Studierende der Medizin von der Heinrich Heine Universität am 12.07.2017 zum Thema „Interprofessionelles Ernährungsmanagement“. In Form von selbstgestalteten Postern präsentierten der Studierenden in der O.A.S.E. der Heinrich Heine Universität ihre gewonnen Erkenntnisse zum Thema Mangelernährung und Ernährungsmanagement. Insgesamt 36 Studierende aus der Pflege und Medizin lernten zuvor gemeinsam theoretische Grundlagen zum Thema Mangelernährung. In einer praktischen Einheit erfassten die Studierenden mit speziellen Einschätzungsbögen/Assessments die Bedarfe von mangelernährten Patienten in Krankenhäusern, ambulanten Pflegediensten und verschiedenen Hausarztpraxen. Auf der Basis dieser Informationen erstellten die Studierenden einen gemeinsamen interprofessionellen Versorgungsplan. Ein weiteres Ziel der Lerneinheit war die Reflektion der Zusammenarbeit zwischen Pflege und Medizin. Weitere Ergebnisse der interprofessionellen Lerneinheit waren Verbesserungsvorschläge wie die Entwicklung von Zeitfenstern für interprofessionelles Lernen, Kooperationen und Kommunikation in Kliniken, und ambulanten Versorgungsstrukturen, die Notwendigkeit von gemeinsamen Versorgungsplänen für Patienten und gemeinsam entwickelte Screeninginstrumente um Mangelernährung zu erkennen. „Die Vielfältigkeit und Komplexität der Patientenfälle, die hier von den Studierenden präsentiert wurde, macht deutlich, wie wichtig interprofessionelle Zusammenarbeit zwischen Pflege und Medizin gerade für hochkomplexe Patientenfälle ist.“ berichtet Prof. Dr. Renate Adam-Paffrath, Studiengangsleitung Pflege und Gesundheit. Ziel ist es, zukünftig die Lerneinheit als fester Bestandteil in das Studium beider Professionen mit aufzunehmen. Das Projekt „Interprofessionelles Ernährungsmanagement“ wird von der Robert Bosch Stiftung gefördert.

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Studiengang BA „Bildung und Erziehung in der Kindheit“ präsentiert seine Forschungskompetenz auf dem ersten Forschungsfachtag NRW

Auf dem ersten Forschungsfachtag der Kindheitspädagogischen Studiengänge NRW versammelten sich am 22.6.2017 Professorinnen und Professoren der 15 Studienstandorte in NRW und präsentierten an der HSD (Hochschule Düsseldorf) ihre derzeit aktuellen Forschungsprojekte. Für die Weiterentwicklung des bildungspolitischen Diskurses wurden Potenziale der kindheitspädagogischen Forschungslandschaft NRWs zusammengetragen und im Dialog mit dem Ministerium für Familie, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen ausgetauscht. Die Fliedner Fachhochschule präsentierte mit ihrem Studiengang BA „Bildung und Erziehung in der Kindheit“ folgende Forschungsprojekte: Frau Prof. Kristen Fuchs-Rechlin - Ergebnisse aus dem ÜFA-Projekt: „Was kommt nach dem Berufseinstieg? Längsschnittanlayse zur mittelfristigen beruflichen Platzierung von ErzieherInnen und KindheitspädagogInnen Frau Prof. Nadine Madeira Firmino - Ergebnisse zur alltagsintegrierten Sprachbildung: Sprachbildungskompetenz stärken - Kompetenzorientierte Weiterbildung von pädagogischen Fachkräften im Rahmen einer alltagsintegrierten Sprachbildung Prof. Dr. Sonja Damen - Lehrforschungsprojekt zur Prozessqualität: Das Kind steht im Mittelpunkt! Bildungsprozesse bei Kindern entdecken, herausfordern, begleiten, initiieren, erweitern, dokumentieren. Ein Lehrforschungsprojekt zur Weiterentwicklung pädagogischer Qualität in Kindertageseinrichtungen Gerahmt wurde die Veranstaltung durch einen Impulsvortrag von Prof. Dr. Anke König und einem zusammenbindenden Tagungsabschluss von Prof. Dr. Ursula Stenger. Prof. Dr. Anke König lenkte in ihrem Impulsvortrag die Perspektive auf die Potenziale des forschenden Lernens im Dialog zwischen Wissenschaft, Lehre und Praxis, um aus dem Arbeitsfeld heraus Forschungsfragen und Forschungsthemen und damit auch das Generieren von Wissen sowohl für die Ausbildung, als auch für die Praxis abzuleiten. Prof. Dr. Ursula Stenger stellt zusammenfassend heraus, dass die Forschungsperspektive sich zunehmend mehr auf die Individualität des Kindes konzentriert und in der Verzahnung der unterschiedlichen Forschungsprojekte sich Blickwinkel öffnen, die ein gemeinsames Verstehen von Kindheit weiter voran treibt.

Start der Lehreinheiten im gemeinsamen Projekte „Interprofessionelles Ernährungsmanagement in der stationären und häuslichen Versorgung“

Am 07.06.2017 startete die erste Lerneinheit des gemeinsamen Projektes der Fliedner Fachhochschule und der Medizinischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität zum Thema  „Interprofessionelles Ernährungsmanagement in der stationären und häuslichen Versorgung". 32 Studierende aus dem dualen Studiengang Pflege und Gesundheit und der Medizin befassten sich mit der Entstehung von Mangel- und Fehlernährung bei Patienten mit chronischen und onkologischen Erkrankungen und diskutierten hierzu die entstehenden Problemlagen für die Patienten. Die Lerneinheit ist die Vorbereitung der Studierenden auf einen Praxiseinsatz in Kliniken, Pflegediensten und Hausarztpraxen. In diesem Einsatz sollen die Studierende beider Professionen mit Hilfe von speziellen Einschätzungsinstrumenten die  Ernährungssituation von Patienten in den drei Settings beurteilen. „Ziel dieses Praxiseinsatzes ist die Entwicklung eines interpofessionellen Versorgungsplanes für  die Patienten in den die Expertise beider Berufsgruppen einfließt. Ein solcher Versorgungsplan dient der Verbesserung der Ernährungssituation von mangelernährten Patienten und gibt ihnen Sicherheit“ berichtet Prof. Renate Adam-Paffrath, Studiengangsleitung Pflege und Gesundheit der Fliedner Fachhochschule.   Das zweijährige Projekt wird durch das Programm „Operation Team – Interprofessionelles Lernen in den Gesundheitsberufen“ von der Robert Bosch Stiftung gefördert.

Offizieller Start des Lehrforschungsprojektes „Das Kind steht im Mittelpunkt!“

Studierende aus dem B.A. Studiengang „Bildung und Erziehung in der Kindheit“ waren zusammen mit Frau Prof. Dr. Sonja Damen gestern im Stadtbetrieb Tageseinrichtungen für Kinder im Jugendamt Wuppertal um das Lehrforschungsprojekt zu eröffnen. Frau Prof. Dr. Sonja Damen hat die konzeptionelle und inhaltliche Arbeit der Lehrforschungsgruppe dem Stadtbetrieb und den beteiligten Tageseinrichtungen für Kinder vorgestellt. Das Lehrforschungsprojekt setzt sich zusammen aus ausgewählten Tageseinrichtungen für Kinder der Stadt Wuppertal und Studierenden des 4. – 6. Fachsemester des B.A. Studiengangs „Bildung und Erziehung in der Kindheit“, sowie Studierende des MA Studiengangs „Soziale Arbeit“ der Fliedner Fachhochschule Düsseldorf in Begleitung durch Prof. Dr. Sonja Damen als wissenschaftliche Leitung. Das Lehrforschungsprojekt ist strukturiert in einer Koordinationsgruppe und bietet den Studierenden die Möglichkeit der Einübung und Entwicklung von Handlungs-, Reflexions- und Forschungskompetenz im Erproben der Theorie-Praxisverzahnung. Die daraus entstehenden Ergebnisse werden schriftlich aufbereitet und im Rahmen von Mitarbeiterbesprechung den beteiligten Kindertageseinrichtungen vorgestellt. Zusätzlich werden im Rahmen einer Projektabschlussveranstaltung an der Fliedner Fachhochschule Düsseldorf die Ergebnisse präsentiert. Das Lehrforschungsprojekt beteiligt in der ersten Projektphase vier Kindertageseinrichtungen. Im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung werden Fragestellungen der beteiligten Einrichtungen aus der Praxis zur Weiterentwicklung der pädagogischen Qualität bearbeitet. So können Raumgestaltungen verändert, Bildungsprozesse neu angestoßen, Dokumentationsformen erweitert, Bildungsthemen neu verbunden und kindliche Entwicklungsprozesse neu betrachtet werden. Im Mittelpunkt steht der Anspruch, Kinder in ihrer individuellen Aneignung von der Welt sehen und verstehen zu lernen und an den sich individuell verändernden  Lebenssituationen der Kinder pädagogische Arbeit anzuknüpfen und weiterzuentwickeln. Die wissenschaftliche Begleitung im Rahmen des Lehrforschungsprojektes umfasst Hospitationen im pädagogischen Alltag, Entwicklung des Forschungsdesigns passend zur Forschungsfrage, Beobachtungsphasen und die Auswertung und Aufbereitung der Ergebnisse, die zur Reflexion und Weiterentwicklung der pädagogischen Arbeit dienen.   Kurzportrait: Das Kind steht im Mittelpunkt! Bildungsprozesse bei Kindern entdecken, herausfordern, begleiten, initiieren, erweitern, dokumentieren. Lehrforschungsprojekt zur Gestaltung und Weiterentwicklung der eigenen pädagogischen Arbeit Lehrforschungsprojekt in der Kooperation mit dem Stadtbetrieb Tageseinrichtung für Kinder – Jugendamt Wuppertal und den Studierender der FFH aus dem B.A. Bildung und Erziehung in der Kindheit und M.A. Soziale Arbeit Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Sonja Damen Die Projektphase 1 bezieht sich auf ein Jahr. Start des Lehrforschungsprojektes: 31.05.2017 Beteiligte Tageseinrichtungen für Kinder: 4

„Forschendes Lernen – The wider view“, Tagung vom ZFL (Zentrum für Lehrerbildung) der Universität Münster, 25. – 27. September 2017 in Münster

Vom 25. bis zum 29. September 2017 findet am ZFL (Zentrum für Lehrerbildung) der Universität Münster, eine Tagung mit dem Thema „Forschendes Lernen – The wider view“ statt. Prof. Dr. Elfriede Brinker-Meyendriesch wird mit einem Vortrag vertreten sein. Vortrag: (Prof. Dr. Elfriede Brinker-Meyendriesch, Fliedner Fachhochschule Düsseldorf)  „Das Drei-Phasen-Modell forschenden Lernens. Von der studentischen Berufsfeldstudie zum studentischen Unterricht.“  (Berufserfahrene) Studierende der beruflichen Fachrichtungen Pflege und Gesundheit können den gesamten Untersuchungs- und Konstruktionsprozess von der Wirklichkeit der beruflichen Praxis der zukünftigen Auszubildenden ausgehend bis zum eigenen Unterricht forschend durchlaufen. Das Drei-Phasen-Modell forschenden Lernens von Brinker-Meyendriesch (2016) wird seit einigen Jahren in einer einphasigen Lehrerausbildung interdisziplinär an einer FH umgesetzt. Literatur: Brinker-Meyendriesch, Elfriede/Arens, Frank (Hrsg.) (2016): Diskurs Berufspädagogik Pflege und Gesundheit. Wissen und Wirklichkeiten zu Handlungsfeldern und Themenbereichen. Reihe Berufsbildungsforschung Pflege und Gesundheit, Bd. 2, Berlin: wvb.

Universität zu Köln: Infoveranstaltung zu Studienmöglichkeiten im medizinischen Bereich

An der Universität zu Köln fand am Samstag, den 25. März 2017 eine Infoveranstaltung des Beratungsunternehmens med2university zum Thema „Medizinstudium in Deutschland und Europa“ statt. Die Infoveranstaltung bot die Möglichkeit, sich umfassend über Studienmöglichkeiten und Zulassungsverfahren im medizinischen Bereich in Deutschland und Europa zu informieren. In diesem Rahmen stellte Herr Prof. Dr. Heistermann dem sehr interessierten Auditorium unseren Studiengang „Medizinische Assistenz- Chirurgie, B.Sc.“ als Alternative zum Medizinstudium vor. Bei Fragen zu Studieninhalten, wenden Sie sich gerne an die Studiengangskoordinatorin Frau Sabine Mück.    

Offene Ringvorlesung „Europäische und Internationale Entwicklungen“

Durch gesellschaftliche Transformations- und Globalisierungsprozesse und die damit immer heterogener werdende Gesellschaft findet Soziale Arbeit zunehmend häufiger auch in internationalen Kommunikationszusammenhängen statt. Die damit verbundenen Themen wie Armut, Migrationsbewegungen, Ausbildungswege und Professionalisierungsmöglichkeiten im sozialen Sektor werden nicht nur national sondern europaweit diskutiert. Da die einzelnen Staaten den anstehenden Herausforderungen unterschiedlich begegnen, haben sich in vielen Ländern interessante Lösungsstrategien herausgebildet. Diese können auch für Deutschland aufschlussreich sein. In der Ringvorlesung werden internationale Vergleiche, ausgesuchte internationale Ansätze und Projekte schwerpunktmäßig in der Sozialen Arbeit, Möglichkeiten für internationalen Austausch und die Vorstellung des internationalen Konferenzwesens vorgestellt. Die offenen Ringvorlesungen finden in der Stammhauskirche (Fliednerstr. 6, 40489 Düsseldorf) an folgenden Terminen, jeweils in der Zeit von 12.00 bis 15.00 Uhr statt: (Um eine vorherige Anmeldung  unter *protected email* wird gebeten)  Lageplan der Stammhauskirche und Campusplan der FFH 14.07.2017 Überthema „Armut“ Hr. Jürgen Schneider, European Anti-Poverty-Network, Brüssel Fr. Dr. Elena Weber, Nationale Armutskonferenz, Berlin Hr. Christoph Gilles, LVR-Koordinationsstelle Kinderarmut (Schnittstelle „Netzwerke gegen Kinderarmut“ und „Kein Kind zurücklassen“) 30.06.2017 Internationaler Sozialdienst und Zentrale Behörden, Deutscher Verein, Berlin – Vorstellung der zentralen Inhalte 19.05.2017 Vorträge von: Prof. Dr. Peter Erath, kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt – „Soziale Arbeit in Europa – Fachliche Dialoge und transnationale Entwicklungen“ Doktorandin Frau Yulia Grishina, Russland – „Domestic violence against women“ und Vorstellung des „social orphanhood-system in Russia“ Frau Prof. Dr.  Makninur Mamatova, Kirgisiche-Russische-Slawische Universität Bischkek, Kirgisistan – Vortragsthema noch offen 28.04.2018 Referat der Beobachtungsstelle für gesellschaftliche und politische Entwicklung in Europa, Büro Berlin

Kongress Lernwelten 2017 – Drei-Phasen-Modell forschenden Lernens für die Lehrerbildung

Der Kongress Lernwelten 2017 findet vom 07. – 09. September 2017 an der Technische Hochschule Deggendorf statt. Die Studiengangsleitung des Master-Studiengangs Berufspädagogik Pflege und Gesundheit, Frau Prof. Dr. Elfriede Brinker-Meyendriesch (Fliedner Fachhochschule Düsseldorf) ist mit folgenden Beiträgen vertreten: Vortrag: (Prof. Dr. Elfriede Brinker-Meyendriesch, Fliedner Fachhochschule Düsseldorf) Drei-Phasen-Modell forschenden Lernens für die Lehrerbildung (Brinker-Meyendriesch, 2016) Bei dem Drei-Phasen-Modell forschenden Lernens geht es um die schulpraktischen Studien in dem obligatorischen Praxissemester lehrerbildender Master-Studiengänge. Das Modell wird vorgestellt. Umsetzungen seitens der Studierenden werden im dem Workshop präsentiert und diskutiert Workshop: (Stud. Maria Bischof/, Stud. Tina Chudukattil (Wehner)/ Prof. Dr. Elfriede Brinker-Meyendriesch/ Lehrbeauftragter Dipl.-Pflegelehrer Frank Arens, Fliedner Fachhochschule Düsseldorf) Von der Berufswirklichkeit zum Unterricht – Umsetzung des Drei-Phasen-Modell forschenden Lernens von Studierenden in Schulpraktischen Studien Leitend ist die Frage, wie Lehrer es schaffen, in Pflege- und Gesundheitsberufen die pflege- und gesundheitsberufliche Wirklichkeit zum Ausgangspunkt ihres Unterrichts zu machen? Studierende möchten den Teilnehmenden des Workshops vermitteln, wie das Modell (siehe Vortrag: Drei-Phasen-Modell forschenden Lernens für die Lehrerbildung) umgesetzt wurde und welche Erfahrungen sie gemacht haben, um dann im Workshop mit den Teilnehmern darüber zu diskutieren. Literatur: Brinker-Meyendriesch, Elfriede/Arens, Frank (Hrsg.) (2016): Diskurs Berufspädagogik Pflege und Gesundheit. Wissen und Wirklichkeiten zu Handlungsfeldern und Themenbereichen. Reihe Berufsbildungsforschung Pflege und Gesundheit, Bd. 2, Berlin: wvb. Programm der Lernwelten 2017 Beiträge von Frau Prof. Dr. Elfriede Brinker-Meyendriesch

„Task reallocation“ an der Hogeschool van Arnhem en Nijmegen

Zweitägige Studienfahrt zur Hogeschool van Arnhem en Nijmegen | HAN university of Applied Sciences im Rahmen des Mentoringkonzeptes zur Studienmotivation (3. Fachsemester). Besuch unseres Kooperationspartners/Partnerstudienganges „Physician Assistant“ mit wissenschaftlichem Programm zu Thema „Task reallocation“.

Interprofessionelle Zusammenarbeit in Einrichtungen des Gesundheitswesens live erleben – PuG in Stockholm

„Interprofessionelle Zusammenarbeit in Einrichtungen des Gesundheitswesens live erleben“,  war das Motto der Studienreise vom 25. - 28. April 2017 nach Stockholm. Dieses Projekt wird im Rahmen des Programms „Operation Team - Interprofessionelles Lernen in den Gesundheitsberufen“ von der Robert Bosch Stiftung gefördert. Prof. Dr. Renate Adam-Paffrath von der Fliedner Fachhochschule, Thomas Rotthoff und Matthias Grünewald von der Heinrich Heine Universität besuchten in verschiedenen Kliniken Trainingsstationen für Studierende und externe ambulante Gesundheitszentren um sich über interprofessionelle Zusammenarbeit in der Praxis zu informieren. Die hier gesammelten Erkenntnisse und Berichte der Personen vor Ort fließen direkt in die Lerneinheit des interprofessionellen Ernährungsmanagement in der stationären und häuslichen Versorgung  ein. Ab Juni lernen Studierende des 6. Semesters des Studiengangs Pflege und Gesundheit, sowie die Medizinstudierenden des 7. und 8. Semesters der Heinrich Heine Universität gemeinsamen zu diesem Thema.  „Aus den Erfahrungen der schwedischen Akteure lässt sich einiges auch für unsere Praxis in den Gesundheitseinrichtungen übertragen und wir freuen uns, dies an unsere Studierenden weiterzugeben“, so Prof. Adam-Paffrath, Studiengangsleitung Pflege und Gesundheit. Von links: Prof. Dr. Renate Adam-Paffrath (FFH), Prof. Dr. Cristoff Zalpour (FH Osnabrück), Irina Cichon (Robert Bosch Stiftung)      

" order_by="sortorder" order_direction="ASC" returns="included" maximum_entity_count="500"] Mit dem Programm „Operation Team – Interprofessionelles Lernen in den Gesundheitsberufen“ unterstützt die Robert Bosch Stiftung bundesweit 17 regionale Kooperationsprojekte, die angehende Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten bereits in der Ausbildungsphase an die Kooperation in einem berufsübergreifenden Team vorbereiten sollen. Universitäten, Hochschulen und nichtakademische Ausbildungseinrichtungen konzipieren dafür gemeinsam neue interprofessionelle Lerneinheiten. Die strukturelle Verankerung und curriculare Integration der neuen Lernangebote stehen dabei im Fokus der Projektarbeit. Die Robert Bosch Stiftung stellte dafür rund 2 Millionen Euro zur Verfügung. Hintergrund für das Programm „Operation Team – Interprofessionelles Lernen in den Gesundheitsberufen“ ist der Anstieg chronischer Krankheiten sowie die wachsende Bedeutung von Multimorbidität und Demenz. Im Rahmen der demografischen Entwicklung in Deutschland wird für eine älter werdende Gesellschaft eine patientenorientierte und interprofessionell abgestimmte Gesundheitsversorgung zunehmend wichtiger. Wer sich allerdings heute für einen Gesundheitsberuf entscheidet, bleibt sowohl während des Studiums als auch während der Berufsausbildung meistens unter seinesgleichen. Bis heute sind Medizin- oder Pflegestudium, Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung sowie Ausbildungen und Studiengänge der Therapieberufe fast ausschließlich monoprofessionell ausgerichtet. Mit ihrer Arbeit möchte die Robert Bosch Stiftung deshalb die interprofessionelle Kooperation zwischen den Gesundheitsberufen vorantreiben und dafür sorgen, dass die monoprofessionelle Bildungskultur aufgebrochen wird. Ziel ist eine strukturelle und curriculare Verankerung interprofessioneller Lernangebote.

Fliedner Fachhochschule – staatlich anerkannt und nun auch erfolgreich institutionell akkreditiert

Der Wissenschaftsrat spricht in einer seiner Frühjahrssitzungen die institutionelle Akkreditierung der Fliedner Fachhochschule für die nächsten fünf Jahre aus. Damit hat unsere im Jahr 2011 gegründete und bereits staatlich anerkannte Fachhochschule einen weiteren wichtigen Schritt auf ihrem Entwicklungsweg zu einer Hochschule mit anwendungsorientierten Studienangeboten gemacht, mit der in der Region Düsseldorf in Zukunft weiter zu rechnen ist. Für die Fliedner Fachhochschule bedeutet die institutionelle Akkreditierung das erfolgreiche Bestehen eines mehre Schritte umfassenden Verfahrens der Begutachtung von privaten Hochschulen durch den Wissenschaftsrat, welches die Fliedner Fachhochschule nun im besten Fall nur noch ein weiteres Mal durchlaufen muss. Es dient der Qualitätssicherung und weist aus, dass die Fachhochschule den Anforderungen einer wissenschaftlichen Hochschule gerecht wird. In seinem Gutachten zum Verfahren würdigt der Wissenschaftsrat insbesondere die Orientierung der Fliedner Fachhochschule am wachsenden Fachkräftebedarf in beruflichen Arbeitsfeldern des Gesundheits-, Sozial- und Bildungswesens sowie die verantwortungsvolle Gestaltung der Akademisierungsprozesse und der Qualitätssicherung. Nicht zuletzt wird die Anbindung unserer Hochschule an die Kaiserswerther Diakonie hervorgehoben, von der die praxisorientierte akademische Ausbildung an der Hochschule profitieren könne. Wir sehen die positive Stellungnahme des Wissenschaftsrates als gute Ausgangsbasis für unsere weitere Entwicklung und die Kontinuität unserer Strukturen und Studienangebote.

Sprache bewegt – Gastvortrag von Prof. Dr. Renate Zimmer

Am 18. Mai kommt Prof. Dr. Renate Zimmer, Professorin für Sportwissenschaft der Universität Osnabrück und Direktorin des Niedersächsischen Instituts für Frühkindliche Bildung und Entwicklung, an die Fliedner Fachhochschule. Der Gastvortrag mit dem Titel „Sprache bewegt – Sprachbildung im Alltag von Kindertageseinrichtungen“  von Prof. Dr. Zimmer findet im Kontext der Vorlesung „Alltagsintegrierte Sprachbildung“ von Prof. Dr. Madeira Firmino (Studiengang Bildung und Erziehung in der Kindheit) statt.  Im Rahmen des Vortrags wird ein von der Körperlichkeit des Kindes ausgehendes Konzept der Sprachbildung und Sprachförderung vorgestellt, das weniger an den Defiziten sondern an den Ressourcen eines Kindes ansetzt, das die schöpferische Potenziale der Kinder nutzt und im Alltag der Kindertageseinrichtungen eingesetzt werden kann. Beispiele aus der Praxis zeigen auf, wie Sprache in und durch Bewegung spielerisch, gleichzeitig aber auch strukturiert im Kindergartenalltag unterstützt werden kann. Der Gastvortrag findet am 18. Mai von 09.15 – 10.45 Uhr statt und ist für Interessierte der Fachhochschule geöffnet. Um eine vorige Anmeldung unter *protected email* wird gebeten.

16. Deutscher Jugendhilfetag in Düsseldorf vom 28. – 30. März 2017

Noch wenige Tage, dann ist es soweit und der 16. Deutsche Kinder- und Jugendhilfetag öffnet in Düsseldorf seine Pforten. Der Jugendhilfetag findet vom 28. bis 30. März 2017 im CCD Congress Center Düsseldorf und in Messehallen 3 / 4 statt. Als Europas größter Fachkongress mit integrierter Fachmesse für die Kinder- und Jugendhilfe fördert er die Fort- und Weiterbildung von Fachkräften und ist zentrale Ideen- und Know-how-Börse für die Kinder- und Jugendhilfe. Wir freuen uns, auf dieser bedeutenden Messe vertreten zu sein – Sie finden uns am Messestand in Halle 3 | Stand C03. Beginn: Dienstag 28.03.2017 um 12.00 Uhr Ende: Donnerstag 30.03.2017 um 15.30 Uhr Am Mittwoch dem 29.3.2017 um 15.30 Uhr findet zudem ein Vortrag von Herrn Prof. Dr. phil. habil. Menno Baumann statt, Thema ist:   >>Intensiv<< ist die Antwort? Wie war noch mal die Frage?   Impulse und Herausforderungen im Umgang mit Klientinnen und Klienten, die Hilfesysteme an die Grenzen führen Detaillierte Informationen zum Programm des DJHT können Sie unter: www.jugendhilfetag.de abrufen. Der Eintritt ist frei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Forschungscluster „Interaktion und Partizipation in der Kulturellen Bildung“

Am 06.03.2017 konstituiert sich an der Fliedner Fachhochschule der Forschungscluster „Interaktion und Partizipation in der Kulturellen Bildung“ des Netzwerks Forschung Kulturelle Bildung. Der Verbund von Forschern aus Theorie und Praxis möchte dieses wichtige Thema durch vernetzte wissenschaftliche Arbeit voranbringen. Geplant sind Methodenworkshops und gemeinsame Forschungsprojekte. Der Cluster wird koordiniert von *protected email* (Fliedner Fachhochschule Düsseldorf) und Dr. Kerstin Hallmann (Leuphana Universität Lüneburg).  

Einführungsveranstaltung für die Anwendung der medizinischen Lernsoftware „AMBOSS“ der Firma Miamed

Eindrücke aus der Einführungsveranstaltung mit unseren Studierenden für die Anwendung der medizinischen Lernsoftware „AMBOSS“ der Firma Miamed. Die Fliedner Fachhochschule Düsseldorf stellt bisher als einzige Fachhochschule in Deutschland diese Software ihren Studierenden kostenlos zur Verfügung. Die Besonderheiten von AMBOSS sind die dichte Vernetzung und Verlinkung der Lerninhalte, eine auch offline in der den Praxisphasen nutzbare Bibliothek aller vorklinischen und klinischen Fächer, multimediale Lerninhalte, Lehrvideos für Untersuchungen, Erstellen eigener Ergänzungen und vieles mehr. “ order_by=“sortorder“ order_direction=“ASC“ returns=“included“ maximum_entity_count=“500″]

Kunstvermittlung im Museum. Ein Erfahrungsraum.

Die Kunstvermittlung im Museum ist im Wandel. Welche Veränderungen sind zu beobachten? Wohin werden diese Veränderungen führen? In diesem Band beschäftigen sich Museumspraktiker/-innen und Wissenschaftler/-innen aus Pädagogik, Soziologie, Psychologie und Kunstgeschichte mit diesen Fragen. Sie aktualisieren das klassische Verständnis des Museums als ‚Musentempel‘, später als ‚Lernort‘ hin zum ‚Erfahrungsraum‘. Empirische Studien, Erfahrungen aus der Praxis, theoretische Konzepte und pädagogische Visionen werden dafür zusammengeführt. Auf diese Weise wird eine neue, handlungsorientierte Vorstellung vom Museum als Erfahrungsraum begründet. Mit den ›Sechs Thesen für die Museumspädagogik und Kunstvermittlung der Zukunft‹ versteht sich das Buch als Teil einer Theoriearbeit für dieses Feld. Durch die Vorgehensweise, aus anschaulichen Betrachtungen der Kunstvermittlung in Verbindung mit theoretischen Verortungen und Analysen zu fundierten Perspektiven zu kommen, ist der Band gleichermaßen für engagierte Praktiker/-innen wie auch für die Wissenschaft geeignet. Inhaltsverzeichnis Preuß, Kristine, & Hofmann, Fabian (Hrsg.) (2017). Kunstvermittlung im Museum. Ein Erfahrungsraum. Münster und New York: Waxmann.

Pflege- und Medizinstudierende lernen zusammen: Düsseldorfer Projekt wird von der Robert Bosch Stiftung gefördert

Studierende unseres dualen Studiengangs Pflege und Gesundheit (B.A.) und Medizinstudierende der Heinrich Heine Universität werden zukünftig auch gemeinsam lernen. Das Modellprojekt mit dem Programm „Operation Team – Interprofessionelles Lernen in den Gesundheitsberufen“ wird durch die Robert-Bosch-Stiftung gefördert. Ziel ist es, die Studierenden während des Studiums für die Kooperation in einem berufsübergreifenden Team vorzubereiten. Das Kooperationsprojekt „Interprofessionelles Ernährungsmanagement in der stationären und häuslichen Versorgung“ entwickelt eine gemeinsame Lehr-Lerneinheit für unsere PuG-Studierenden und die Medizinstudierenden der HHU. Durch die Ergänzung der Kompetenzen von Pflege und der Medizin soll sich ein hoher Mehrwert für die Patientenversorgung ergeben und zudem generell die Zusammenarbeit der beiden Berufsgruppen fördern. Hintergrund des Programms ist der Anstieg chronischer Krankheiten sowie die wachsende Bedeutung von Multimorbidität und Demenz. „Im Rahmen der demografischen Entwicklung in Deutschland wird für eine älter werdende Gesellschaft eine patientenorientierte und interprofessionell abgestimmte Gesundheitsversorgung zunehmend wichtiger“ so die beiden für die Fliedner Fachhochschule projektverantwortlichen Professorinnen Prof. Dr. Renate Adam-Paffrath und Prof. Dr. Bärbel Wesselborg. Wer sich allerdings heute für einen Gesundheitsberuf entscheidet, bleibt sowohl während des Studiums als auch während der Berufsausbildung meistens unter seinesgleichen. Bis heute sind Medizin- oder Pflegestudium, Gesundheits-und Krankenpflegeausbildung sowie Ausbildungen und Studiengänge der Therapieberufe fast ausschließlich monoprofessionell ausgerichtet. Weitere Partner in dem Projekt sind Dr. Thomas Rotthoff und Herr Matthias Grünewald von der medizinischen Fakultät der Heinrich Heine Universität Düsseldorf. Link zur Projektbeschreibung der Fliedner Fachhochschule Link zur Projektwebseite (leitet zur Heinrich-Heine-Universität weiter)

Diskurs Berufspädagogik Pflege und Gesundheit

Autor/Herausgeber: Elfriede Brinker-Meyendriesch, Frank Arens (Hg.) Verlag: Wissenschaftlicher Verlag Berlin ISBN: 978-3-86573-968-1 Ort/ Jahr: Berlin/2016 Seiten: 650 Link zum Verlag