Studiengangsinhalte – Pflege und Gesundheit (B.A., dual)

Der Bachelor-Studiengang ist als generalistischer Studiengang konzipiert und ist untergliedert in:

Basisstudium (4 Semester) mit den Basismodulen

  • Wissenschaftliche und fachliche Basis, Schwerpunkt innere Erkrankungen I
  • Wissenschaftliche und fachliche Basis, Schwerpunkt innere Erkrankungen II
  • Wissenschaftliche und fachliche Basis, Schwerpunkt neurologische und endokrinologische Erkrankungen
  • Praxissemester

Profilstudium (3 Semester) mit den Profilmodulen

  • Spezielle Pflege und Gesundheitskommunikation
  • Praxissemester
  • Spezielle Pflegeprozesse

Abschlussstudium (1 Semester) mit dem Abschlussmodul

  • Spezielle Pflegeprozesse

 

Jedes Modul besteht aus Modulelementen (ME), die sinnhaft aufeinander aufbauen. Jedes Modulelement setzt sich aus Pflicht- und Wahlpflichtangeboten zusammen. Die Studierenden haben in den Wahlpflichtbereichen die Möglichkeit, sich vertiefend mit ausgewählten Inhalten auseinander zu setzen. Alternativ können sie ihr berufliches Profil schärfen, in dem sie sich auf einen Spezialbereich der Pflege konzentrieren.

 

Die Modulelemente:

Im Modulelement Methoden und Instrumente professioneller Pflege (W 1) fokussieren die Studierenden vor allem das Feld des angewandten pflegewissenschaftlichen Wissens und verbinden pflegewissenschaftliche Theorien mit praktischem Handeln. Das Modulelement wird in allen Studienphasen angeboten. Somit verbinden die Studierenden im Verlaufe des gesamten Studiums kontinuierlich Theorie und Praxis miteinander.

Das Modulelement Pflegewissenschaft (W 2) greift nationale und internationale Ergebnisse der Pflegeforschung unter Berücksichtigung verschiedener wissenschaftlicher Perspektiven auf. Außerdem wird das Feld der Patientenperspektive als Forschungsproblem kritisch beleuchtet. Das Modulelement wird in allen Studienphasen angeboten.

Im Modulelement Wissenschaftliches Arbeiten und Pflegeforschung (W 3) lernen die Studierenden den Forschungsprozess sowie die wesentlichen Methoden der (Pflege-) Forschung kennen. Das Modulelement wird im ersten Semester angeboten, die Anwendung erfolgt in den anschließenden Studienphasen.

Das Modulelement Fachliche Basis (FB) vermittelt pflegerisches Fachwissen einschließlich seiner naturwissenschaftlichen Basis sowie pflegerische Handlungskompetenzen. Weiterhin wird das Wissen um die Person und die psychologische und soziologische Bedeutung von Gesundheit und Krankheit vor dem Hintergrund der individuellen Bewertung von Lebensqualität reflektiert.

Das Modulelement Integriertes Praktikum Pflege (MEIPP) schließt an die Modulelemente FB und W 1 an, indem die Studierenden in den praktischen Ausbildungseinsätzen das zuvor Gelernte umsetzen und ihr Handeln kritisch überprüfen.

Im Modulelement Mentoring, Studienmotivation und Fallverstehen setzen sich die Studierenden mit ihrer beruflichen Rolle und ihren beruflichen (Selbst-) Erfahrungen auseinander. Über den Aufbau der kommunikativen Kompetenz werden sie zum Fallverstehen, auch in Bezug auf Grenzsituationen in der Pflege, geführt, das als wesentliches Element professionellen Handelns angesehen wird.

 

Die Studienbegleitung:

Die Studierenden des Modellstudienganges treffen im Studium auf eine Berufspraxis, die bisher nur wenig Erfahrungen mit akademisch ausgebildeten Pflegenden gemacht hat. Nach Abschluss ihres Studiums gehören sie zu den ersten grundständig akademisierten Pflegenden im Berufsfeld. Dies bedingt eine kontinuierliche Begleitung und Unterstützung im Verlaufe des Studiums durch:

  • Studienberatung (in Anlehnung an das Lernberatungskonzept),
  • Kurskonferenzen, ggf. kollegiale Beratung,
  • Kollegialer Austausch der Fachhochschule mit den kooperierenden Einrichtungen an einem Runden Tisch.

 

Die Leistungsnachweise:

Die Studierenden erbringen Leistungsnachweise im Studium durch benotete Einzelleistungen (EL b), unbenotete Einzelleistungen (EL ub) oder durch die Aktive Teilnahme (AT) in der Lehrveranstaltung.

  • Einzelleistung benotet, z. B. Klausur, Hausarbeit, Projektbericht, Referat, mündliche Prüfung
  • Einzelleistung unbenotet, z. B. Praktikumsbericht,
  • Aktive Teilnahme, z.B. Protokoll, Präsentation, Fachgespräch

Die Benotung von Leistungsnachweisen sowie die Berechnung der Gesamtnote sind in der Prüfungsordnung geregelt.