Studiengangsinhalte – Medizinische Assistenz – Chirurgie (B.Sc.)

Das praxisintegrierende duale Studium ist Modular aufgebaut. Jedes Modul besteht aus Modulelementen, die sinnhaft aufeinander aufbauen.


Module im 1. – 2. Semester

Medizinische Grundlagen der Naturwissenschaften, wissenschaftliche Basiskompetenzen, Basiskompetenzen der Chirurgie, Medizinassistenz, Psychologie, Recht, Politik und Ethik

Module im 3. Semester

Wissenschaftliches Arbeiten, Basiskompetenzen in der Inneren Medizin, in der Pharmakologie, in klinischen Untersuchungen, in der Gynäkologie/Geburtshilfe und in der Urologie

Module im 4. Semester

Medizintechnik, Basiskompetenzen in der Anästhesie, in der klinischen Radiologie in der Herz-, Gefäß-, und Thoraxchirurgie sowie in der Traumatologie und Orthopädie

Module im 5. Semester

Basiskompetenzen in der Kinderchirurgie, in der Plastischen Chirurgie- und in der Neurochirurgie, Emergency Room Management, Grundlagen der Medizinischen Dokumentation, Management und Qualitätssicherung

Module im 6. Semester

Sozialmedizin und Public Health

Abschlussmodul: Bachelor-Prüfung, Perioperative Assistenz

Das Studienelement „Mentoring, Studienmotivation und Fallverstehen“ ist in allen 6 Semestern vertreten und greift die typischen reflexiven und kasuistischen Dimensionen einer wissenschaftlich-professionellen Praxis auf.

Bei der Bachelorarbeit bearbeiten die Studierenden selbständig eine komplexe fachliche Problemstellung und können dieses der Fachöffentlichkeit in einem Kolloquium präsentieren. Sie verfügen über die Fähigkeit sich kritischen Anmerkungen zu stellen und Fragen zu Ihrer BA-Arbeit zu beantworten.


Die Studienbegleitung:

Die Studierenden treffen im Studium auf eine Berufspraxis, die bisher keine Erfahrungen mit akademisch ausgebildeten Medizinassistenten/Medizinassistentinnen – Chirurgie gemacht hat. Nach Abschluss ihres Studiums gehören sie zu den ersten grundständig akademisierten Medizinassistenten im Berufsfeld. Dies bedingt eine kontinuierliche Begleitung und Unterstützung im Verlaufe des Studiums:

  • Studienberatung (in Anlehnung an das Lernberatungskonzept)
  • kollegiale Beratung
  • kollegialer Austausch der Fachhochschule mit den kooperierenden Kliniken

Die Leistungsnachweise:

Die Studierenden erbringen Leistungsnachweise im Studium durch benotete Einzelleistungen, unbenotete Einzelleistungen oder durch die Aktive Teilnahme in der Lehrveranstaltung.

  • Einzelleistung benotet, z. B. Klausur, Hausarbeit, Projektbericht, Referat, mündliche Prüfung, Praktikumsbericht
  • Einzelleistung unbenotet, z. B. Praktikumsbericht
  • Aktive Teilnahme, z.B. Protokoll, Präsentation, Fachgespräch

Die Benotung von Leistungsnachweisen sowie die Berechnung der Gesamtnote sind in der Prüfungsordnung geregelt.

Praktika:

Das Studienelement „Theoriegeleitete Praxis“ ist in allen Semestern überwiegend in den vorlesungsfreien Zeiten vertreten und ermöglicht die Vertiefung der Lerninhalte des jeweiligen Semesters in unseren Kooperationskliniken.