Curriculum Vitae – Prof. Dr. Menno Baumann

Prof. Dr. Menno Baumann

Studiengangsleitung
Intensivpädagogik (M.A.)

Lehrgebiet:
Intensivpädagogik
Soziale Arbeit, Schwerpunkt Kinder- und Jugendhilfe

Fon 0211.409 3249

Raum 3.09

Curriculum Vitae

Sprechzeiten:

Sommersemester 2019
Donnerstags nach individueller Vereinbarung.

Verstehende Diagnostik

Dynamik scheiternder Hilfeverläufe

Interventionsstrategien bei störenden Verhaltensweisen

(Emotionale) Sicherung von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in Arbeitsfeldern der Erziehungshilfe

Self-Monitoring-Verfahren

Entwicklungswissenschaftliche Grundlagen der Pädagogik

Abschlüsse

2010Habilitation, Venia legendi für das Fach Pädagogik bei Verhaltensstörungen/ Erziehungshilfe, Carl von Ossietzky Universität, Oldenburg
2007Promotion im Fach Erziehungswissenschaften, Leibnitz Universität, Hannover
1998–2003Studium der Sonderpädagogik, Pädagogik bei Verhaltensstörungen, Pädagogik bei Beeinträchtigung der Sprache und des Sprechens, Germanistik und ev. Theologie, Erstes Staatsexamen Sonderpädagogik, Universität Hannover
  
Berufliche Tätigkeiten 
  
seit 2015Professor an der Fliedner Fachhochschule Düsseldorf
seit 2014Sachverständiger für pädagogisch-psychologische Fragestellungen des Familienrechts; Gutachter für Beratungsgutachten in Unterbringungsverfahren
seit 2010Bereichsleiter, Leinerstift evangelische Kinder- und Jugendhilfe e.V., Großefehn/ Ostfriesland
seit 2010Referent für Fort- und Weiterbildungen an der Leinerstift Akademie GmbH Großefehn/ Ostfriesland
2008–2014Lehrkraft für besondere Aufgaben, Carl von Ossietzky Universität, Oldenburg
2004–2010Förderschullehrer, Johann-Heinrich-Leiner-Schule, Förderschule mit dem Schwerpunkt Emotionale und Soziale Entwicklung, Großefehn

 

 

Sachverständiger für Unterbringungsfragen nach § 1631b BGB (geschlossene Unterbringung) und anderen familienrechtlichen Fragestellungen (u.a. für die Amtsgerichte Hannover, Aurich und Hamburg)

Erstellung von Perspektivgutachten in schwierigsten Fallverläufen für Träger der öffentlichen Jugendhilfe/Jugendämter (u.a. für die Städte Hamburg, Bremen, Osnabrück, Hannover, Stuttgart, Karlsruhe, Frankfurt a.M., Greven, sowie die Landkreise Osnabrück, Stade, Lüneburg)

Begutachtete Beiträge und Buchveröffentlichungen

Baumann, M., Bolz, T. & Albers, V. (2019). Kinder wie Ines – Mit schwierigen Schülern umgehen. In: Didacta – Das Magazin für lebenslanges Lernen 1/ 2019, 80-83

Koß, P, Wagner, C. & Baumann, M. (2018). Riskant agierende junge Menschen – über hilflose Systeme und ihre sogenannten „Systemsprenger“. In: Zeitschrift für Jugendkriminalrecht und Jugendhilfe ZJJ (29) 4/ 2018. 285-290

Baumann, M. (2018). Kinder, die Systeme sprengen? Die Dynamik scheiternder Hilfeverläufe und (ver-)störender Verhaltensweisen. In. Unsere Jugend (70) 1/ 2018, 2-10

Baumann, M., Bolz, T, & Albers, V. (2017). >>Systemsprenger<< in der Schule – Auf massiv störende Verhaltensweisen reagieren. Weinheim: Beltz Verlag

Baumann, M. & Oltrop, A. (2017). >>Systemsprenger<< zu Zeiten der Inklusion? Intensivpädagogische Impulse für die schulische Erziehungshilfe. In: Evangelische Jugendhilfe (94) 8/ 2017, 134-138

Baumann, M. (2016). Jung, perspektivlos, gefährlich? Gehirn & Geist, 14(1), 32-38.

Baumann, M. (Hrsg.) (2015). Neue Impulse in der Intensivpädagogik Was tun, wenn wir nicht mehr weiter wissen …“ EREV Beiträge zu Theorie und Praxis der Jugendhilfe (TJP) 11. Hannover: Schöneworth Verlag.

Baumann, M. (2015). Inklusion – Anmerkungen aus Sicht der Intensivpädagogik. Forum für Kinder- und Jugendarbeit, 9(3), 15-17.

Baumann, M. (2015). Self-Monitoring – Ein neuer Zugangsweg zu schwierigen Fallverläufen? In M. Baumann (Hrsg.), Neue Impulse in der Intensivpädagogik – „Was tun, wenn wir nicht mehr weiter wissen …“. EREV Beiträge zu Theorie und Praxis der Jugendhilfe (TPJ) 11 (S. 27-40). Hannover: Schöneworth Verlag.

Baumann, M. (2015). Intensiv heißt die Antwort – Wie war noch mal die Frage? Vom Streit ums richtige Setting zur passgenauen Hilfe. In M. Baumann (Hrsg.), Neue Impulse in der Intensivpädagogik – „Was tun, wenn wir nicht mehr weiter wissen …“. EREV Beiträge zu Theorie und Praxis der Jugendhilfe (TPJ) 11 (S. 8-26). Hannover: Schöneworth Verlag.

Baumann, M. (2014). Jugendliche Systemsprenger – zwischen Jugendhilfe und Justiz (und Psychiatrie). Zeitschrift für Jugendkriminalrecht und Jugendhilfe, 25(2), 162-166.

Baumann, M. (2012). Kinder, die Systeme sprengen. Wenn Jugendliche und Erziehungshilfe aneinander scheitern (1. Band, 2. Aufl.). Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.

Baumann, M. (2012). Die „Klaviatur“ pädagogischer Unterstützungsmöglichkeiten für Kinder mit störenden Verhaltensweisen – Ein Beitrag zum Verhältnis von Jugendhilfe, Schulsozialarbeit und Sonderpädagogik. Evangelische Jugendhilfe 3(89), 148-158.

Baumann, M. (2011). Systemsprenger in der Schule – Der Ansatz der AktiF-Gruppe. Evangelische Jugendhilfe, 4(88), 210-218.

Baumann, M. (2010). Kinder, die Systeme sprengen wenn Jugendliche und Erziehungshilfe aneinander scheitern. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.

Baumann, M., Schmitz, C., & Zieger, A. (Hrsg.) (2010). RehaPädagogik, RehaMedizin, Mensch Einführung in den interdisziplinären Dialog humanwissenschaftlicher Theorie- und Praxisfelder. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.

Baumann, M. (2009). Verstehende Subjektlogische Diagnostik bei Verhaltensstörungen Ein Instrumentarium für Verstehensprozesse in pädagogischen Kontexten. Hamburg: Tredition Verlag.

Baumann, M. (2008). Macht Hirnforschung Schule? Gehirn & Geist, 3(6), 67.

Baumann, M. (2007). Empathie, oder: Was mich bewegt – Der Körper als „Bühne“ sozialen Lernens. LernChancen, 58(10), 26-29.

Baumann, M. (2007). Der Einzug der Technik – Neue Therapiemethoden aus dem Labor. LernChancen, 58(10), 24-25.

Baumann, M. (2007). Neuro-Pädagogik – Auf dem Weg zu einer neuen (wissenschaftlicheren) Pädagogik?. LernChancen, 58(10), 8-13.

Baumann, M. (2006). Schwierige Schüler – Perspektiven aus der Hirnforschung. LernChancen, 49(9), 50-53.

 

Sonstige Veröffentlichungen

Baumann, M. (2015). Intensivpädagogik Das Gegenteil von Inklusion? Versuch einer Standortbestimmung. https://www.socialnet.de/materialien/221.php. Zugegriffen: 05. Dezember 2015.

Baumann, M. (2014). Was ist der „Fall“ hinter dem Problem? Warum bringen uns Probleme zu Fall? In Die Kinderschutzzentren (Hrsg.), Wenn Kinder zum Problemfall werden. Köln: Eigenverlag.

Baumann, M. (2014). Überforderte Helfer(innen)? Eine Betrachtung der Beziehungsdynamiken zwischen Helfer(inne)n und „schwierigen“ Kindern und Jugendlichen zwischen Erziehungshilfe und Psychiatrie. In Die Kinderschutzzentren (Hrsg.), Hilfen für psychisch belastete Familien (S. 95-104). Köln: Eigenverlag.

Baumann, M. (2013). Kinder, die Systeme sprengen – Junge Menschen in der Pendelbewegung zwischen Hilfe, Zwang und (Selbst-) Aufgabe. In Die Kinderschutzzentren (Hrsg.), Aufbruch Hilfeprozesse gemeinsam neu gestalten (S. 335-354). Köln: Eigenverlag.

Baumann, M. (2012). Der Sog der Straße – scheiternde Bildungsverläufe und gewaltförmige Jugendgruppen. In H. Ricking, & G. Schulze (Hrsg.), Schulabbruch ohne Fahrschein in die Zukunft (S. 94-105). Bad Heilbrunn: Julius Klinkhardt Verlag.

Baumann, M. (2012). Die kindliche Hirnentwicklung unter den Bedingungen von Gewalt und Misshandlung. In G. C. Schulze, & A. Zieger (Hrsg.), Erworbene Hirnschädigungen Neue Anforderungen an eine interdisziplinären Rehabilitationspädagogik (S. 136-146). Bad Heilbrunn: Julius Klinkhardt Verlag.

Baumann, M. (2011). Neuropädagogik – Wie lassen sich die Ergebnisse der Hirnforschung für Bildung und Erziehung nutzbar machen. In P. Böhlemann, A. Hattenbach, L. Klinnert, & P. Markus (Hrsg.), Der machbare Mensch. Moderne Hirnforschung, biomedizinisches Enhancement und christliches Menschenbild (Villigster Profile) (S. 47-56). Münster: Lit-Verlag.

Baumann, M. (2011). Stadtteilcliquen und Jugendgangs – interdisziplinäre Versuche des Verstehens. In A. Ittel, H. Merkens, & L. Stecher (Hrsg.), Jahrbuch Jugendforschung 2010. Wiesbaden: VS-Verlag

Baumann, M. (2010). Ist Verstehen lernbar? Untersuchungen zur Validität des Instrumentariums Verstehende Subjektlogische Diagnostik. Hamburg: tredition Verlag.

Baumann, M. (2010). Skizze einer Neuropsychologie der Pädagogik bei Verhaltensstörungen. In M. Baumann, C. Schmitz, & A. Zieger (Hrsg.), RehaPädagogik, RehaMedizin, Mensch Einführung in den interdisziplinären Dialog humanwissenschaftlicher Theorie- und Praxisfelder (S. 174-187). Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.

Baumann, M., & Zieger, A. (2010). Lernchancen für das soziale Gehirn – Was können Schulpädagogik und Neuropädagogik in klinischen Kontexten voneinander lernen? In M. Baumann, C. Schmitz,, & A. Zieger (Hrsg.), RehaPädagogik, RehaMedizin, Mensch – Einführung in den interdisziplinären Dialog humanwissenschaftlicher Theorie- und Praxisfelder (S. 226-237). Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.

Baumann, M., & Schmitz, C. (2010). Verstehende Perspektiven für Menschen, die wir auch als psychisch Krank bezeichnen können. In H. Ricking, & G. Schulze, Förderschwerpunkt der emotionalen und sozialen Entwicklung (S. 161-170). Bad Heilbrunn: Julius Klinkhardt Verlag.

Baumann, M., Schmitz, C., & Zieger, A. (2010). Zur Notwendigkeit eines neuen, rehawissenschaftlichen Paradigmas in Theorie und Praxis. In M. Baumann, C. Schmitz, & A. Zieger (Hrsg.), RehaPädagogik, RehaMedizin, Mensch Einführung in den interdisziplinären Dialog humanwissenschaftlicher Theorie- und Praxisfelder (S. 7-26). Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.

Baumann, M. (2007). Emotion und Interaktion im Kontext (neuro-)wissenschaftlicher Forschung – Ein Beitrag zum Umgang mit neurowissenschaftlichen Forschungsergebnissen in erziehungswissenschaftlichen Kontexten (Dissertation). Leibniz Universität Hannover. www.neuro-paedagogik.de. Zugegriffen: 09. November 2015.

Baumann, M. (2004). Die Wahrheit der Begegnung – oder: braucht unser Gehirn die Vielfalt. Eröffnungsvortrag der Tagung „Kinder, Kinder … Miteinander leben, voneinander lernen, gemeinsam wachsen“ am 28.02.2004 in Göttingen. Veranstalter: ERIK Göttingen. Verfügbar über: www.neuro-paedagogik.de.

(Auswahl)

Inklusion – Perspektiven für Schüler(innen), die sich eigentlich schon der Integration entzogen haben. Fachtagung des VDS (Verband Deutscher Sonderpädagogik), 12. September 2013, Osnabrück.

Jugendliche „Systemsprenger zwischen Jugendhilfe und Justiz. Eröffnungsvortrag auf dem Jugendgerichtstag des DVJJ, 25. Oktober 2013, Braunschweig.

Wenn Kinder zum Problemfall werden oder: Von der Kompetenz, ein Systemsprenger zu sein. Vortrag auf der Tagung: Wenn Kinder zum „Problemfall“ werden – Herausforderungen in der Arbeit mit Kindern in schwierigen Hilfeverläufen. Die Kinderschutzzentren, 28. November 2013, Stuttgart.

Die „Schwierigsten Zwischen allen Stühlen? Aufgaben der Kinder- und Jugendhilfe. AFET Fachtagung, 16. Juni 2014, Hannover.

Wenn es immer ums Ganze geht. Vortrag auf der Tagung „Traumasensible Arbeit mit Kindern und Jugendlichen“, 29. August 2014, St. Gallen (CH).

Kinder, die Systeme sprengen. Vortrag sowie zwei vertiefende Foren auf dem Internationalen Symposium Kindheit, Jugend und Gesellschaft 18.-21.04.2018 in Bregenz (A)

(Auswahl)

Begleitung und Evaluation: Herausfordernde Situationen im pädagogischen Kontext individuell, handlungsorientiert, alltagstauglich gestalten und umsetzen. Projekt der IGS Obernkirchen. Fliedner-Fachhochschule Düsseldorf. 2016–2019

Leitung des Forschungsprojekts: Self-Monitoring als Instrument in der Arbeit mit riskant agierenden jungen Menschen. Fliedner-Fachhochschule Düsseldorf. 2015–2017

Konzeptentwicklung, Begleitung und Evaluation: Bildungsnetzwerk Großefehn/ Wiesmoor – Evaluation eines sozialräumlichen Projektes zur Prävention und Intervention bei Verhaltensstörungen. Leinerstift Akademie gemeinsam mit dem Leinerstift e.V. und dem Landkreis Aurich. 20010–2012

Leitung des Lehr-Forschungsprojekt: Lebenswelt: „Mein Block“ – Lebenswelten und Aufwachsensbedingungen junger Menschen in sozial randständigen Wohngebieten in Deutschland. CvO Universität Oldenburg. 2010–2012

Leitung des Forschungsprojekts: Ist Verstehen lernbar? Validierung des Instrumentes „Verstehende Subjektlogische Diagnostik“. CvO Universität Oldenburg. 2009–2010

Leitung des Forschungsprojekts: Kinder, die Systeme sprengen – Dynamik scheiternder Hilfeverläufe in der Erziehungshilfe. CvO Universität Oldenburg. 2006–2010