Curriculum Vitae – Prof. Dr. Christine Globig

Prof. Dr. Christine Globig

Hochschulpfarramt

Lehrgebiet:
Ethik und theologische Reflexion diakonischer Praxis

Fon 0211.409 3258

Raum 2.12

Curriculum Vitae

Sprechzeiten:

nach individueller Absprache

Angewandte Ethik

Ethische Grundlagenfragen

Narrative Ethik

Ethics of Care

Gender

Entwicklung der Frauenordination

Abschlüsse 
  
2014Habilitation, Venia legendi für das Fach Systematische Theologie, Kirchliche Hochschule Wuppertal/Bethel
1994Promotion im Fach Systematische Theologie, Christian-Albrechts-Universität Kiel
1981-1989Studium der evangelischen Theologie, Erstes Theologisches Examen, Ruprecht-Karls-Universität, Christian-Albrechts-Universität, Université de Genève, Heidelberg, Kiel, Genf
  
Berufliche Tätigkeiten 
  
seit 2015                                     Professorin an der Fliedner Fachhochschule Düsseldorf
2002–2009Hochschuldozentin, Evangelische Kirche im Rheinland, Wuppertal                     
1994–2002Pfarrerin, Nordelbische Ev.-Luth. Kirche, Hamburg
1992–1994Vikarin, Nordelbische Ev.-Luth. Kirche, Hamburg
  
Auszeichnungen 
  
2009Karl-Immer-Stipendium, Habilitationsstipendium, Kirchliche Hochschule Wuppertal/Bethel
1989Graduiertenstipendium, Promotionsstipendium, Bundesland Schleswig-Holstein

Evangelischer Bund

European Society of Women in Theological Research

Netzwerk Diakoniewissenschaft

Begutachtete Beiträge und Buchveröffentlichungen

Globig, C. (1994). Frauenordination im Kontext lutherischer Ekklesiologie: Ein Beitrag zum ökumenischen Gespräch, Kirche und Konfession Bd. 35. Göttingen: Vandenhoeck, & Ruprecht.

 

Andere Veröffentlichungen

Globig, C. (2019). Zur Reetablierung des Fürsorgebegriffs in der evangelischen Ethik. In: A. Henkel, I. Karle, G. Lindemann, & M. Werner (Hrsg.), Sorget nicht – Kritik der Sorge. Dimensionen der Sorge Bd. 2 (S. 181-195), Baden-Baden: Nomos.

Globig, C. (2019). Provokation Lettland. In: Materialdienst des Konfessionskundlichen Instituts Bensheim 70(1), S. 14-19. Auch in: Die Eule – Magazin für Kirche, Politik und Kultur. https://eulemagazin.de/provokation-lettland-die-frage-nach-der-frauenordination/

Globig, C. (2018). Care als Konzept der theologischen Ethik. In: W. Waidelich, & M. Baumgarten (Hrsg.), Um-Care zum Leben. Ökonomische, theologische, ethische und ökologische Aspekte von Sorgearbeit (S. 107-119). Hamburg: VSA

Globig, C. (2016). Lexikonartikel „Sorge“. In: N. Friedrich u.a. (Hg.), Diakonielexikon (S. 402-404). Neukirchener Theologie. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.

Globig, C. (2016). Das „Frauenamt“ in der Bekennenden Kirche. Erfolge und Begrenzungen eines biologistischen Konstrukts, in: Deutsches Pfarrerblatt 116(1), 34-40 

Globig, C. (2015). „… eine prinzipielle Kritik an der Frauenordination verlässt den Boden der in der evangelischen Kirche geltenden Lehre“. Zur theologischen Begründung einer kirchlichen Entscheidung. In Evangelische Kirche im Rheinland (Hg.), Pionierinnen im Pfarramt. 40 Jahre Gleichstellung von Frauen und Männern im Pfarramt in der Evangelischen Kirche im Rheinland. Festschrift (S. 38-43). Düsseldorf: Evangelische Kirche im Rheinland.

Globig, C. (2015). Care als ethisches Paradigma: Annäherungen aus christlicher Perspektive. In B. Kreß, & A. Mehlhorn (Hrsg.), Füreinander Sorge tragen: Religion, Säkularität und Geschlecht in der globalisierten Welt (S. 78-91). Weinheim: Beltz Juventa.

Globig, C. (2014). Care und Gender: Ein Beitrag zum heutigen Diakonieverständnis. In H. Rüegger, & C. Sigrist (Hrsg.), Helfendes Handeln im Spannungsfeld theologischer Begrün-dungsansätze (S. 155-164). Zürich: Theologischer Verlag Zürich.

Globig, C. (2014). „Option für die Armen“ als „Gerechte Teilhabe“: Zu den Eigentümlichkeiten einer protestantischen Rezeption. In J. Blanc, M. Brinkschmidt, C. Krauß, & W.-G. Reichert (Hrsg.), armgemacht – ausgebeutet – ausgegrenzt? Die „Option für die Armen“ und ihre Be-deutung für die Christliche Sozialethik. Forum Sozialethik Bd. 14 (S. 187-207). Münster: Aschendorff.

Globig, C. (2012). „Herr! hilf mit in meinen Nöthen, Sonsten werden sie mich tödten …“: Jo-hann Friedrich Starcks Gebetbuch für Schwangere. Jahrbuch der Hessischen Kirchenge-schichtlichen Vereinigung, 62, S. 155-167.

Globig, C. (2012). Warum Gerechtigkeit in weiter Ferne liegt: Fürsorgearbeit zwischen Fami-lienarbeit und Niedriglohnsektor. In A. Fisch, D. Kirmse, S. A. Wahl, S. Zink (Hrsg.), Arbeit – ein Schlüssel für soziale Gerechtigkeit. Forum Sozialethik Bd. 11 (S. 145-162). Münster: Aschendorff.

Globig, C. (2012). „Ich habe nur das Selbstverständliche getan“: Eine Laudatio auf Ilse Härter. In Deutsches Pfarrerblatt, 112(1), S. 9-14.

Globig, C. (2011). Laudatio. In H. Ludwig (Hrsg.), Auf Gegenkurs: Eine Fest- und Dankes-schrift zum 100. Geburtstag von Pfarrerin Dr. h.c. Ilse Härter (S. 45-60). Berlin: Logos.

Globig, C. (2011). Der Mensch ist autonom. Die Frau hilft ihm dabei. Oder: Welche Paradig-men braucht die Theologische Ethik? In C. Gerber, S. Petersen, & W. Weiße, Wolfram (Hrsg.), Unbeschreiblich weiblich? Neue Fragestellungen zur Geschlechterdifferenz in den Religionen. Theologische Frauenforschung in Europa Bd. 26 (S. 31-49). Berlin: Lit Verlag.

Globig, C. (2009). Frauen im „Hirtenamt“: Was hat die Frauenordination verändert?. Evange-lische Orientierung, (1), S. 5-6.

Globig, C. (2008). Die Anerkennung blieb aus: Erfolge und Begrenzungen des „Frauenamtes“ in der Bekennenden Kirche. Pfälzisches Pfarrerblatt, 98(9), S. 374-381.

Globig, C. (2008). Angst vor den Schmerzen, Angst vor dem Sterben – was kann da trösten? Seelsorge an Schwangeren im 18. Jahrhundert. In A. Esser, A. Günter, & R. Scheepers (Hrsg.), Kinder haben – Kind sein – Geboren sein: Philosophische und theologische Beiträge zu Kindheit und Geburt (S. 165-175). Königstein i.Ts.: Ulrike Helmer.

Globig, C. (2008). „Ich habe nur das Selbstverständliche getan!“: Laudatio auf Dr. h.c. Ilse Härter am 31. Januar 2006. Schlangenbrut, 24, S. 34-39.

Globig C., & Korenhof, M. (2008). Erfolgsmodelle der Institutionalisierung Feministischer Theologie an Universitäten und Evangelischen Kirchlichen Hochschulen: Wuppertal. In G. Matthiae, R. Jost, C. Janssen, A. Mehlhorn, & A. Röckemann (Hrsg.), Feministische Theolo-gie: Initiativen, Kirchen, Universitäten – eine Erfolgsgeschichte (S. 261-263). Gütersloh: Gü-tersloher Verlagshaus.

Globig, C. (2006). Lexikonartikel „Frau (Th). In der Kirche“. In W. Heun, M. Honecker, M. Morlok, J. Wieland (Hrsg.), Evangelisches Staatslexikon. Neuausgabe (Sp. 625-629). Stutt-gart: Kohlhammer.

Globig, C. (2006). Unser Leben in Gott verborgen: Predigt über Kol 3,1-4. In S. Asmus, M. Schulze (Hrsg.), „Wir haben doch alle denselben Gott“: Eintracht, Zwietracht und Vielfalt der Religionen. Veröffentlichungen der Kirchlichen Hochschule Wuppertal NF Bd. 8 (S. 263-269). Neukirchen-Vluyn: foedus.

Globig, C. (2005). A Lutheran Perspective. In T. Grdzelidze (Hrsg.), One, Holy and Apostolic: Ecumenical Reflections on the Church, Faith and Order Papers Nr. 197 (S. 223-225). Genf: WCC Publications.

Globig, C. (2005). Von Jüdinnen lernen: Feministischer Antijudaismus und die neuere Ent-wicklung der Christologie. Kirche und Israel, 20, S. 43-59.

Globig, C. (2005). Hera, Maria und die vieldeutige Schönheit des Granatapfels: Zwei Kultbil-der in Paestum/Mittelitalien. In Rektorat der Kirchlichen Hochschule (Hrsg.), Legenda aurea novita collecta, FS Karl-Heinz Pridik (S. 29-43). Wuppertal: Kirchliche Hochschule.

Globig, C. (2005), Rezension Inge Mager (Hrsg.), Frauenprofile des Luthertums: Lebensge-schichten im 20.Jahrhundert, Die Lutherische Kirche – Geschichte und Gestalten Bd. 22. Gütersloh 2005, Luther, 77, S. 128-129.

Globig, C. (2004). Leidenschaftliches Denken, kein Dialog: Vom Gewinn Judith Plaskow zu lesen. In M. Haarmann, J. von Lüpke, A. Menn (Hrsg.), Momente der Begegnung: Impulse für das christlich-jüdische Gespräch. Bertold Klappert zum 65. Geburtstag (S. 237-242). Neukirchen-Vluyn: foedus.

Globig, C. (2004). Menschenrechte oder Frauenrechte? Gleichheit oder Differenz? Eine Ortsbestimmung feministischer Rechtstheologie. Zeitschrift für Evangelische Ethik, 48, S. 53-62.

Globig, C. (2004). Sin and evil: new aspects in feminist research. Theology Digest, 51, S. 141-144.

Globig, C. (2003). Die Sünde, das Böse: Neue Aspekte feministischer Forschung. Evangeli-sche Theologie, 63, S. 340-345.

Globig, C. (2003). Heißer Herbst der Ökumene: Wo steht der evangelisch-katholische Dia-log?. Lernort Gemeinde, 19(1), S. 25-27.

Globig, C. (2003). Lexikonartikel „Frauenordination“. In H. Uhl, A. Basdekis, D. Heller, K. Lef-ringhausen, K. Raiser, B. Rudolph, D. Sattler, H. J. Urban, & K. P. Voß (Hrsg.), Taschenlexi-kon Ökumene (S. 101-102). Frankfurt a. M.: Lembeck/Bonifatius. Gleichfalls abgedruckt in H. Gorbauch, Wege 4. Kirche – Woher? Wohin? Schülerheft für den katholischen Religionsunterricht Jahrgangsstufen 12 und 13 der Gymnasien in Baden-Württemberg (S. 42-43). Ulm: Süddeutsche Verlagsgesellschaft.

Globig, C. (2002). Lexikonartikel „Pfarrerin/Vikarin – Praktisch-theologisch. In E. Gössmann, H. Kuhlmann, E. Moltmann-Wendel, I. Praetorius, L. Schottroff, H. Schüngel-Straumann, D. Strahm, & A. Wuckelt (Hrsg.), Wörterbuch der Feministischen Theologie, 2. Aufl. (S. 450-451). Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus.

Globig, C. (2002). Lexikonartikel „Soziallehre/Sozialethik – Evangelisch“. In E. Gössmann, H. Kuhlmann, E. Moltmann-Wendel, I. Praetorius, L. Schottroff, H. Schüngel-Straumann, D. Strahm, & A. Wuckelt (Hrsg.), Wörterbuch der Feministischen Theologie, 2. Aufl. (S. 512-513). Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus.

Globig, C. (2002). Bibelauslegungen zu Röm 8,1-11.12-17.18-25. In U. Fischer, M. Jepsen, W. Klaiber, A. Noack, P.-W. Scheele, J. Wanke (Hrsg.), Mit der Bibel durch das Jahr 2003: Ökumenische Bibelauslegungen (S. 41-43). Stuttgart: Kreuz.

Globig, C. (2002). Rezension Isolde Karle, Der Pfarrberuf als Profession. Eine Berufstheorie im Kontext der modernen Gesellschaft. Praktische Theologie und Kultur Bd. 3, Gütersloh 2001. In C. Methuen, A. Berlis (Hrsg.), The End of Liberation? Liberation in the End! Feminist Theory, Feminist Theology and their political implications – Befreiung am Ende? Am Ende Befreiung! Feministische Theorie, feministische Theologie und die politischen Implikationen – Le libération, est-elle à sa fin? Enfin la libération! Théorie féministe, théologie feministe, et les implications politiques. Yearbook of the European Society of Women in Theological Research Bd. 10 (S. 293-294). Leuwen: Peeters.

Globig, C. (2001). Rezension Groupe de Dombes, Maria in Gottes Heilsplan und in der Ge-meinschaft der Heiligen, Frankfurt a. M./Paderborn 1999. Ökumenische Rundschau, 50, S.132-134.

Globig, C. (2000). Das „Amt der Frau“ in der lutherischen Ekklesiologie. In W. Bock, W. Li-enemann (Hrsg.), Frauenordination. Studien zu Kirchenrecht und Theologie Bd. 3 = Texte und Materialien der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft e.V., Reihe A Nr. 47 (S. 27-40). Heidelberg: FEST.

Globig, C. (2000). Die Frau im Talar: Das amtstheologische Proprium des Protestantismus. Evangelische Kommentare, 33(7), S. 40-41.

Globig, C. (1998). Kirchliche Arbeit im Berufsförderungswerk Hamburg. Lernort Gemeinde, 16(3), S. 45-47.

Globig, C. (1998), Predigtmeditation zum Altjahrsabend – Jes 30,(8-14)15-17. Calwer Pre-digthilfen 1998/99 (III/1), S. 68-73.

Globig, C. (1997). Martin Luther’s View on Women. Luther Digest, 5, S. 39-41.

Globig, C. (1995). Offen für den Sinn des „Geheimnisses“: Zum jüngsten päpstlichen Votum zur Rolle der Frauen in der Gesellschaft. Materialdienst des Konfessionskundlichen Instituts Bensheim, 46, S. 117-118.

(Auswahl)

Die Anerkennung der Abhängigkeit. Care als Konzept der theologischen Ethik. Vortrag auf der bundesweiten Fachtagung des Frauenwerks der Nordkirche in Kooperation mit dem Verband Evangelische Frauen in Deutschland (EFiD) „Um-Care zum Leben“, 12. September 2015, Hamburg.

Das Fürsorgedefizit (care deficit) als Herausforderung für eine global verantwortete Ethik. Vortrag auf der 52. Jahrestagung der Societas Ethica „Globalisation and Global Justice“, 20. – 23. August 2015, Linköping/Schweden.

Erfolge und Begrenzungen des Frauenamtes in der Bekennenden Kirche in Deutschland. Vortrag auf der 4. Internationalen Theologinnenkonferenz der Synodalen Frauenkommission der Evangelischen Kirchen in Polen, des Evangelischen Bundes und des Gustav-Adolf-Werks, 15. – 18. April 2015, Stettin/Polen.

Alle lieben Hannah Arendt. Das Konzept der Natalität im theologischen Diskurs. Antrittsvorlesung als Privatdozentin an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel, 08. Dezember 2014, Wuppertal.

Was gilt dogmatisch? Argumente der lutherischen Ekklesiologie. Vortrag auf der Fachtagung der Ev.-Luth. Landeskirche Hannover in Kooperation mit dem Konvent Evangelischer Theologinnen in der Ev.-Luth. Landeskirche Hannover „Angekommen! Der lange Weg der Frauen ins Pfarramt, 01. – 02. November 2014, Loccum.

(Auswahl)

(seit 2016) Forschungsschwerpunkt: narrative Ethik

(seit 2009) Forschungsschwerpunkt: Fürsorgeethik

(2008-2015) historische und systematisch-theologische Untersuchungen: „Pfarrerinnen in der Bekennenden Kirche“ (Aufsatzveröffentlichungen)

(2009-2014) Habilitationsprojekt zur Fürsorgeethik: „Realitäten der Abhängigkeit. Fürsorge als ethisches Paradigma“ (Aufsatzveröffentlichungen, Habilitationsschrift in Vorbereitung zum Druck)

1989-1992 Dissertationsprojekt zur Entwicklung der Frauenordination: „Frauenordination im Kontext lutherischer Ekklesiologie“ (erschienen bei V&R 1994)