Curriculum Vitae – Prof. Dr. Anke Kerschgens

Prof. Dr. Anke Kerschgens

Lehrgebiet:
Psychologische Grundlagen der Sozialen Arbeit

Fon 0211.409 3652
Raum: 2.19

Curriculum Vitae

Sprechzeiten:

Sommersemester 2019
Donnerstag und Freitag
(nach individueller Vereinbarung )

Familie

Arbeit und Geschlechterverhältnisse

Sozialisationsforschung und psychoanalytisch orientierte Sozialpsychologie

Hermeneutische Forschungsmethoden

 

Abschlüsse 
  
2007Promotion am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Goethe Universität Frankfurt mit der Arbeit: Die widersprüchliche Modernisierung der elterlichen Arbeitsteilung. Alltagspraxis, Deutungsmuster und Familienkonstellation in Familien mit Kleinkindern
2002–2006Weiterbildung zur Gruppenanalytikerin am Institut für Gruppenanalyse Heidelberg e.V.
2000Studium der Soziologie, Psychologie und Anglistik an der Goethe-Universität Frankfurt, Abschluss Magister Artium
  
Berufliche Tätigkeiten 
  
seit 2016Berufene Hochschullehrerin für das Lehrgebiet Soziale Arbeit an der Fliedner Fachhochschule, Düsseldorf
seit 2015Anträge für Projekte der Praxisforschung in Zusammenarbeit mit Jufa e.V. (Frankfurt) und dem Frankfurter Institut für interkulturelle Forschung und Beratung
seit 2007Gruppenanalytische Supervisorin im Bereich Bildung und Wissenschaft, Teamsupervision im non-Profit Bereich, Einzelcoaching
2002–2015Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Sozialisationsforschung und Sozialpsychologie, Institut für Grundlagen, Institut für Soziologie des Fachbereiches Gesellschaftswissenschaften, Goethe-Universität Frankfurt, Lehraufträge an der EH Darmstadt und der Frankfurt UAS
2000–2002Pädagogische Mitarbeiterin und Bildungsreferentin beim Bildungswerk der hessischen Wirtschaft
2000Internationale Frauenuniversität (ifu), Hannover

      

 

Frankfurter Arbeitskreis für Psychoanalytische Pädagogik e.V.

Arbeitsgemeinschaft Elternschaft am Gender- und Frauenforschungszentrum der hessischen Hochschulen (Frankfurt)

Cornelia Goethe Centrum für Frauenstudien und die Erforschung der Geschlechterverhältnisse

Sektionen Biographieforschung und Frauen- und Geschlechterforschung der DGS

British Sociological Association (2011-2013)

Deutscher Hochschulverband

Sozialer Sinn

Freie Assoziation

2016Forschungssituationen. Forschungsperspektiven auf Generativität. (Mit Günther, Marga Hg.), Barbara Budrich: Opladen
 Forschungssituationen in Theorie und Praxis (gem. mit Marga Günther), in: dies. (Hg.): Forschungssituationen. Forschungsperspektiven auf Generativität, Barbara Budrich: Opladen
 Einleitung des Bandes: Forschungssituationen (re-)konstruieren. Reflexivität in Forschungen zu intergenerativen Prozessen (gem. mit Marga Günther), in dies. (Hg.): Forschungssituationen. Forschungsperspektiven auf Generativität, Barbara Budrich Opladen
2013Selbstfürsorge im Kontext von Geschlechterverhältnissen, in: Tagungsband zur Tagung „Riskante Arbeitswelten – Arbeit und Leben in Organisationen“
 Geschlechterentwürfe im Kontext von Geburt. Deutungsmuster und Bearbeitungsversuche werdender Väter, in: Ehlers, Hella (u.A.) (Hg.): Körper-Geschlecht-Wahrnehmung, Sozial- und Geisteswissenschaftliche Beiträge zur Genderforschung. Berlin, 19-42
 „Die Herzinfarkte sind alles Männer“? Selbstfürsorge und Geschlecht, in: Haubl, Rolf u. a. (Hg.): Belastungsstörung mit System, Göttingen, 83-99
2012Kommentar, in Positionen, Beiträge zur Beratung in der Arbeitswelt, Haubl, Rolf / Möller, Heidi / Schiersmann, Christiane (Hg.) Ausgabe 2/2012
 „Die Herzinfarkte sind alles Männer“? Selbstfürsorge und Geschlecht. Working Paper, Onlineveröffentlichung auf der Homepage der DGSV
 Geschlechterkonstruktion und elterliche Arbeitsteilung, in: Brunner, Markus u.a. (Hg.): Politische Psychologie heute? Perspektiven – Themen – Theorien, Gießen
 Verbindungslinien: Zeugung, Schwangerschaft und Familienkonstellation, in: Soeffner, Hans-Georg (Hg): Transnationale Vergesellschaftungen. Kongressband des 35. Kongresses der DGS, Wiesbaden            
2011Selbstfürsorge (gemeinsam mit Bettina Daser), in: Haubl, Rolf/ Voß, Gerd Günter: Riskante Arbeitswelt im Spiegel der Supervision. Eine Studie zu den psychosozialen Auswirkungen spätmoderner Erwerbsarbeit, Göttingen
 Rezension zu: Lena Correll (2010): Anrufungen zur Mutterschaft. Eine wissenssoziologische Untersuchung von Kinderlosigkeit, Münster, in: feministische studien 1/2011
2010Zum widersprüchlichen Wandel des Geschlechterverhältnisses: Arbeitsteilung in Familien, in: Journal für Psychologie, Themenheft „Politische Psychologie heute?“, Jg. 18 (2010), Ausgabe 1
2009Die widersprüchliche Modernisierung der elterlichen Arbeitsteilung. Alltagspraxis, Deutungsmuster und Familienkonstellation in Familien mit Kleinkindern, VS: Wiesbaden
2008„Dass du eben auch als Mutter richtig weltklasse bist, das steigert auch noch mal die Liebe.“ Deutungs- und Beziehungsmuster im Kontext elterlicher Arbeitsteilung anhand eines Forschungsgesprächs, in: Busch, Hans-Joachim/Ebrecht, Angelika (Hg.): Liebe im Kapitalismus, Gießen, S.197-220
2007Manifester und latenter Sinn in der ethnohermeneutischen Forschung – Rekonstruktion eines Familiengesprächs, in: Psychoanalyse. Texte zur Sozialforschung, 11, 2, S. 242-265

 

(Auswahl)

Workshop auf der 18. Fachtagung des Vereins für Psychoanalytische Sozialarbeit Tübingen/Rottenburg e.V.: Traumatisierung und Verwahrlosung. Wie kann Psychoanalytische Sozialarbeit helfen? 11. – 13. November 2016, Rottenburg

Belastungsstörung mit System. Die zweite Studie zur psychosozialen Situation in deutschen Unternehmen und Organisationen, Tagung der DGSV, Mai 2013, FFFZ Kulturforum, Düsseldorf

Belastungsstörung mit System. Die zweite Studie zur psychosozialen Situation in deutschen Unternehmen und Organisationen, Tagung der DGSV, Mai 2013, Historischer Saal der Paulinerkirche, Göttingen

Drafts of Gender and Birth, BSA Annual Conference, April 2013, Grand Connaught Rooms, London

Methodologische Reflexionen zur Forschung in der Sozialen Arbeit, Angebot und Moderation eines Panels auf der Jahrestagung der DGSA, April 2013, FH Frankfurt (gemeinsam mit Marga Günther)

Inszenierung des Unbewussten in der Moderne, Tagung des Arbeitskreis‘ Politische Psycho-logie (DVPW), April 2013, Frankfurt (Moderation)

Praxis der Selbstfürsorge, Diskussionsabend zu den Grenzen professioneller Arbeit in Zeiten der Beschleunigung, September 2012, Roncalli-Haus, Magdeburg

Einführungsvortrag (gemeinsam mit Marga Günther) zur Tagung: Generativität im Blick der Forschung, Juli 2012, Goethe-Universität, Frankfurt

Understanding Selfcare: Employees between Adaption and Resistance in Neoliberal Envi-ronments, 7th Biennial International Interdisciplinary Conference on Gender, Work and Or-ganization, Juni 2012, Keele University, UK

Geschlechterkonstruktionen im Kontext von Geburt, Tagung Geschlecht – Körper – Wahrnehmung, November 2011, Universität Rostock und MPI Rostock

The (re-)construction of gender? Identities between employment and family, esa 2011 Conference: Social relations in turbulent times, September 2011 Genf

Das Eigene und das Andere – ein Kommentar, Tagung Subjektivität im Forschungsprozess, SFI und Goethe Universität Frankfurt, Juni 2011, Frankfurt

The (re-)construction of gender? Identities between employment and family, GWO – Interna-tional Workshop Series: ‘Gender renewals’, Juni 2011, VU-University, Amsterdam

The construction of gender and parenting in German families, BSA Annual Conference – 60 years of Sociology, April 2011, London School of Economics, London

(Auswahl)

(Juni 2016) Anschubfinanzierung durch das Förderprogramm für genderbezogene FuE Projekte des gFFZ 2016 (zum Projekt: Analytische und sozialpädagogisch begleitete Mutter-Kind Gruppe für Flüchtlingsfrauen (gemeinsam mit dem Frankfurter Institut für interkulturelle Forschung und Beratung e.V.).

(2016) Antrag bei bei Aktion Mensch: Transkulturell orientiertes Integrationsprojekt für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (mit Jufa e.V., Frankfurt)

(2016/2017) Projektantrag zur internationalen Evaluation der Frühen Hilfen: „Transcending European Early Life Family Care Tools“, EU Projektantrag (Erasmus+/ Knowledge Alliance) unter Leitung von Prof. Dr. Regina Klein (Klagenfurt)

(seit 2010) Geschlechterverhältnisse im Wandel – Zur Rekonstruktion aktueller Geschlechterentwürfe am Beispiel Geburt Habilitationsprojekt, 2011 gefördert im Rahmen der „Projekte zur Frauen- und Genderforschung“ durch das Gleichstellungsbüro und den Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt 

(2010/2011) Lehrforschungsprojekt im Kontext des Empirieseminars: Berufstätigkeit und Arbeitsteilung von Eltern aus Perspektive der Kinder; Forschungsgespräche mit Kindern und Jugendlichen; Rekonstruktion von Arbeitsteilung und Familienkonstellation