Die Anmeldephase für das zweite Innovationssemester ist gestartet!

Im Oktober 2019 startet nicht nur das Winter-, sondern auch gleichzeitig ein neues Innovationssemester. Die Wissensregion Düsseldorf bietet im kommenden Semester (Wintersemester 2019/2020) 16 spannende Kurse für Studierende, junge Berufstätige und Auszubildende aus den verschiedenen Hochschulen, Fachrichtungen und Branchen Düsseldorfs an. Dieser interdisziplinäre und interinstitutionelle Ansatz fokussiert das, wofür die Wissensregion Düsseldorf steht: „Wir glauben, wir können am besten von den Menschen lernen, die anders denken.“ Das sieht auch unsere Professorin aus dem Studiengang Kindheitspädagogik (B.A.) Frau Prof. Dr. Meßler so und bietet in diesem Jahr einen Kurs mit dem Titel „Eine Kletterhalle wird zur Kita“ an. Gemeinsam soll ein Konzept erarbeitet werden, das sowohl räumliche als auch pädagogische Maßnahmen umfasst. Dafür eignet sich der Mix aus unterschiedlichen Fachrichtungen und Branchen, die im Innovationssemester aufeinandertreffen, perfekt. Auch Herr Prof. Dr. Erckenbrecht aus dem Studiengang Medizinische Assistenz – Chirurgie bietet im kommenden Semester einen Kurs unter dem Titel „Initiierung einer politischen Debatte: gesundheitsfördernde Arbeitsplatz-Maßnahmen“ an. Der Kurs ist eine Fortsetzung des Angebots aus dem vergangenen Innovationssemester, bei dem die Kampagne “StartHealthAtWork“ zur Implementierung gesundheitsfördernder Maßnahmen am und um den Arbeitsplatz ins Leben gerufen wurde. Dieses Mal soll es Ziel sein, eine öffentliche Debatte zum Thema Gesundheit am Arbeitsplatz durch Vortragen des Anliegens vor dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags in Berlin anzustoßen. Die Kurse werden von Oktober 2019 bis Februar 2020 stattfinden und bedeuten ca. 2 Stunden Aufwand pro Woche. Je nach Studiengang können sich Studierende der Fliedner Fachhochschule ihre Teilnahme mit 2 Credit Points anrechnen lassen. Mit der Teilnahme am Innovationssemester sollen wichtige Skills zur Teamfähigkeit, Praxis- und Lösungsorientierung, Projektmanagement und dem Umgang mit Menschen unterschiedlicher fachlicher und persönlicher Herkunft nachhaltig vermittelt werden. Die Anmeldung läuft bis zum 21. September unter: www.wissensregion-duesseldorf.de/innovationssemester  

Letzte Chance zur Bewerbung um ein Deutschlandstipendium

Bis Donnerstag, den 15. August besteht noch die Möglichkeit, sich um ein Deutschlandstipendium zu bewerben und die Bewerbung bei uns abzugeben (zu Händen Frau Bader) bzw. diese an die Fliedner Fachhochschule zu versenden (es zählt der Poststempel). Jede Bewerbung wird im Ausschuss diskutiert, unabhängig davon, wann sie während der Bewerbungsfrist eingegangen ist. Alle nötigen Informationen finden Sie hier. Bei Fragen wenden Sie sich bitte per Mail an Frau Bader: bader@fliedner-fachhochschule.de   

Studierende der Fliedner Fachhochschule tragen unmittelbar zur Praxisentwicklung in der Pflegepädagogik und Pädagogik im Rettungsdienst bei

Studierende des 6. Semesters in den Studiengängen Pflegepädagogik (B.A.) und Pädagogik im Rettungsdienst (B.A.) präsentierten am 19. Juli 2019 die ersten Ergebnisse ihrer Praxisprojekte. Die Praxisprojekte sind inzwischen fester Bestandteil in den beiden Bachelorstudiengängen. Ziel des Seminars ist die Erprobung von Forschungsmethoden, aber vor allem auch das Sammeln von Erfahrungen im Projektmanagement. Die Studierenden können so wichtige im Studium erworbene Kompetenzen direkt zur Beantwortung praxisrelevanter pädagogischer Fragestellungen einsetzen. Begleitet wurden sie dabei von Prof. Dr. Bärbel Wesselborg und Dr. Astrid Stephan. Im Sommersemester 2019 konnten nun erneut Gesundheits- und Kranken- bzw. Altenpflegepflegeschulen und erstmals auch eine Bildungseinrichtung im Rettungsdienst als Kooperationspartner gewonnen werden. Die Studierenden haben ein Semester lang in Kleingruppen die Fragen der Kooperationspartner bearbeitet, und dazu Methoden wie Fragebogenerhebungen, Experteninterviews und Gruppendiskussionen genutzt. In diesem Jahr standen vor allem die Themen Digitalisierung, aber auch das neue Pflegeberufegesetz im Vordergrund. Eine Studierendengruppe hat bspw. untersucht, wie e-Learning zielgerichteter in den Unterricht integriert werden kann und hat ein e-Learning-Modul für Pflegepädagogen entwickelt, damit diese neue Ideen enthalten, e-Learning in ihren Unterricht zu integrieren. In einem anderen Projekt entstand ein Leitfaden, wie e-Learning am Beispiel innovativer Konzepte wie „Flipped Classroom“ an einer Pflegeschule integriert werden könnte. Eine weitere Studierendengruppe hat literaturbasiert ein Instrument entwickelt, das die kompetenzorientierte Prüfung gemäß den Anforderungen des neuen Pflegeberufegesetzes im Rahmen der mündlichen Abschlussprüfung ermöglichen könnte. Aber auch Themen wie hemmende und förderliche Faktoren für den Motivationserhalt von Auszubildenden sowie Einflussfaktoren für die Arbeitszufriedenheit von Pflegepädagoginnen und -pädagogen wurden von den Studierenden für die Auftraggeber beleuchtet – beides höchst relevante Fragestellungen, da Nachwuchs sowohl in der Pflegepädagogik als auch in den Pflegeberufen dringend gefragt ist und attraktive Arbeits- und Lernbedingungen immer wichtiger werden. Für die Ausbildung der Notfallsanitäter/-innen wurden literaturbasiert Prüfungsformate für die theoretischen Abschnitte der Ausbildung erarbeitet. Die Kooperationspartner haben zu einem großen Teil die Erprobung oder Fortführung der studentischen Praxisprojekte bereits angekündigt. Damit tragen die Studierenden der Fliedner Fachhochschule unmittelbar zur Praxisentwicklung in der Pflegepädagogik und Pädagogik im Rettungsdienst bei.  Die Leitung des Seminars obliegt Prof. Dr. Bärbel Wesselborg und Dr. Astrid Stephan. Bildungseinrichtungen können bei Interesse gerne Kontakt aufnehmen.

Studierende der Kindheitspädagogik geben Workshops auf dem Kirchentag

Vom 19.-23. Juni 2019 fand in Dortmund der 37. Evangelische Kirchentag zum Thema „Was für ein Vertrauen“ statt. Diese Veranstaltung bringt Menschen zusammen, die ihren Glauben und ein Engagement für eine friedliche, gerechte und in jeder Hinsicht verantwortete Welt miteinander verbinden wollen. Neben christlichen Veranstaltungen stehen insbesondere politisch-gesellschaftliche Diskussionsforen und kulturelle Angebote auf dem Programm. Die Fliedner Fachhochschule beteiligte sich an dem Programm mit zwei Workshops mit dem Titel „Trust in Dance – im Vertrauen tanzen“ für Kinder. Im Zentrum Kinder im Dietrich-Keuning-Haus entwickelten drei Studierende des Studiengangs Kindheitspädagogik (B.A.), die Tanzpädagogin Sabine Seume und Frau Prof. Dr. Eva Hoffmann-Stakelis mit Kindern im Alter von 6 bis 13 Jahren Tanzszenen zum Thema „Vertrauen“.

Besuch der Federation Federico Fliedner in Madrid

Eine kleine Delegation der Fliedner Fachhochschule hat die Federation Federico Fliedner in Spanien besucht. Gegründet wurde diese von Fritz Flieder, dem Sohn von Theodor und Caroline Fliedner (http://www.fliedner-stiftung-madrid.de/fritz-fliedner.php). Ziel des Besuches war es Kooperationsmöglichkeiten auszubauen, denn für Studierende unserer Studiengänge Kindheitspädagogik (B.A.) und Soziale Arbeit (B.A.) könnte eine Praxistätigkeit in einer der dort besuchten Schulen sicher sehr spannend sein. Momentan wird im International Office der Fliedner Fachhochschule daran gearbeitet, die Kooperationen auf feste Füße zu stellen, um in naher Zukunft ein Auslandspraktikum im Colegio Juan de Valdés oder El Porvenir in Madrid möglich zu machen. Im Colegio Juan de Valdés (https://www.juandevaldes.es/es/inicio) werden Kinder vom Krippenalter bis ca. 16 Jahren beschult. Das El Porvenir (https://www.elporvenir.es/es/inicio), in der Innenstadt von Madrid bietet einen Abschluss ähnlich dem deutschen Abitur. Über diese Bildungseinrichtungen hinaus unterhält die Federation Federico Fliedner in der näheren Umgebung von Madrid auch eine Einrichtung für Flüchtlinge.

„If you know one person with autism, you know one person with autism“…

... mit diesem Zitat von Dr. Stephen Shore startet Julian Leske am Donnerstag seinen autobiographischen Vortrag zum Leben mit Autismus, zu dem Prof. Madeira Firmino, Professorin im Studiengang Soziale Arbeit – Schwerpunkt Kinder- und Jugendhilfe und Inklusionsbeauftrage an der Fliedner Fachhochschule, eingeladen hat. Denn dies sei wichtig im Hinterkopf zu behalten, während man durch seine Erfahrungen tiefer in das Leben mit Autismus eintaucht. Das wird auch schon in der kurzen Einführung von Prof. Madeira Firmino klar, die die verschiedenen Arten von Autismus kurz beschreibt und auch darstellt, wie wenig erforscht die einzelnen Gebiete teilweise noch sind. Autisten als Mathegenies, die soziale Interaktion scheuen und keine Planabweichungen ertragen? Diese Stereotypen können wir nach ein paar Minuten, in denen wir Julian lauschen, getrost bei Seite legen. Der Vortrag beginnt schon unerwartet, denn Julian kommt eine halbe Stunde zu spät. Das sei allerdings keine typisch autistische Eigenart, sondern vielmehr eine Eigenart der Deutschen Bahn – 105 Minuten Verspätung, erklärt uns Julian mit einem Schmunzeln, da half selbst sein großzügig eingeplanter Puffer nicht mehr. Doch was sind denn typisch autistische Eigenarten? Eigentlich gäbe es kaum welche. Außer vielleicht, dass Struktur für Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung in der Regel sehr hilfreich sei. „An guten Tagen brauche ich wenig Struktur, an weniger guten Tagen, brauche ich mehr Struktur“, erzählt Julian. Er hat das Glück, in seinem Job einen sehr verständnisvollen Arbeitgeber erwischt zu haben. „Fast alle meiner Kolleginnen und Kollegen waren schon mal auf einem meiner Vorträge – das erleichtert das gegenseitige Verständnis ungemein“, erzählt Julian. Aber sind nicht die Vorträge schon ein mehr als untypisches Hobby für Menschen mit Autismus? Vor vielen Leuten zu sprechen sei ihm nach und nach immer leichter gefallen und mittlerweile genieße er es richtig. Im Gegensatz zu anderen Autisten, die mathematisch extrem begabt seien, liege sein Talent schon von klein auf im Rhetorischen. Mit Mathematik hingegen habe er gar nichts zu tun. Bei ihm wurde Dyskalkulie diagnostiziert und die Wanduhr konnte er auch erst im Alter von 18 Jahren lesen. Mittlerweile ist Julian 27 und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen für das Thema Autismus zu sensibilisieren. Dazu hatte er viele wertvolle Tipps dabei, die den Alltag für beide Seiten verbessern können. Besonders spannend war der Vortrag für unsere Studierenden, aber auch für viele externe Gäste, die in ihrer täglichen Arbeit mit autistischen Menschen in Kontakt stehen und sich gerne weiterbilden möchten. Wir danken Julian für seinen Besuch, der uns viele gute Impulse und eine Menge gemeinsames Lachen beschert hat!

Die Anmeldephase für das zweite Innovationssemester ist gestartet!

Im Oktober 2019 startet nicht nur das Winter-, sondern auch gleichzeitig ein neues Innovationssemester. Die Wissensregion Düsseldorf bietet im kommenden Semester (Wintersemester 2019/2020) 16 spannende Kurse für Studierende, junge Berufstätige und Auszubildende aus den verschiedenen Hochschulen, Fachrichtungen und Branchen Düsseldorfs an. Dieser interdisziplinäre und interinstitutionelle Ansatz fokussiert das, wofür die Wissensregion Düsseldorf steht: „Wir glauben, wir können am besten von den Menschen lernen, die anders denken.“ Das sieht auch unsere Professorin aus dem Studiengang Kindheitspädagogik (B.A.) Frau Prof. Dr. Meßler so und bietet in diesem Jahr einen Kurs mit dem Titel „Eine Kletterhalle wird zur Kita“ an. Gemeinsam soll ein Konzept erarbeitet werden, das sowohl räumliche als auch pädagogische Maßnahmen umfasst. Dafür eignet sich der Mix aus unterschiedlichen Fachrichtungen und Branchen, die im Innovationssemester aufeinandertreffen, perfekt. Auch Herr Prof. Dr. Erckenbrecht aus dem Studiengang Medizinische Assistenz – Chirurgie bietet im kommenden Semester einen Kurs unter dem Titel „Initiierung einer politischen Debatte: gesundheitsfördernde Arbeitsplatz-Maßnahmen“ an. Der Kurs ist eine Fortsetzung des Angebots aus dem vergangenen Innovationssemester, bei dem die Kampagne “StartHealthAtWork“ zur Implementierung gesundheitsfördernder Maßnahmen am und um den Arbeitsplatz ins Leben gerufen wurde. Dieses Mal soll es Ziel sein, eine öffentliche Debatte zum Thema Gesundheit am Arbeitsplatz durch Vortragen des Anliegens vor dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags in Berlin anzustoßen. Die Kurse werden von Oktober 2019 bis Februar 2020 stattfinden und bedeuten ca. 2 Stunden Aufwand pro Woche. Je nach Studiengang können sich Studierende der Fliedner Fachhochschule ihre Teilnahme mit 2 Credit Points anrechnen lassen. Mit der Teilnahme am Innovationssemester sollen wichtige Skills zur Teamfähigkeit, Praxis- und Lösungsorientierung, Projektmanagement und dem Umgang mit Menschen unterschiedlicher fachlicher und persönlicher Herkunft nachhaltig vermittelt werden. Die Anmeldung läuft bis zum 21. September unter: www.wissensregion-duesseldorf.de/innovationssemester  

Letzte Chance zur Bewerbung um ein Deutschlandstipendium

Bis Donnerstag, den 15. August besteht noch die Möglichkeit, sich um ein Deutschlandstipendium zu bewerben und die Bewerbung bei uns abzugeben (zu Händen Frau Bader) bzw. diese an die Fliedner Fachhochschule zu versenden (es zählt der Poststempel). Jede Bewerbung wird im Ausschuss diskutiert, unabhängig davon, wann sie während der Bewerbungsfrist eingegangen ist. Alle nötigen Informationen finden Sie hier. Bei Fragen wenden Sie sich bitte per Mail an Frau Bader: bader@fliedner-fachhochschule.de