Studierende der Kindheitspädagogik geben Workshops auf dem Kirchentag

Vom 19.-23. Juni 2019 fand in Dortmund der 37. Evangelische Kirchentag zum Thema „Was für ein Vertrauen“ statt. Diese Veranstaltung bringt Menschen zusammen, die ihren Glauben und ein Engagement für eine friedliche, gerechte und in jeder Hinsicht verantwortete Welt miteinander verbinden wollen. Neben christlichen Veranstaltungen stehen insbesondere politisch-gesellschaftliche Diskussionsforen und kulturelle Angebote auf dem Programm. Die Fliedner Fachhochschule beteiligte sich an dem Programm mit zwei Workshops mit dem Titel „Trust in Dance – im Vertrauen tanzen“ für Kinder. Im Zentrum Kinder im Dietrich-Keuning-Haus entwickelten drei Studierende des Studiengangs Kindheitspädagogik (B.A.), die Tanzpädagogin Sabine Seume und Frau Prof. Dr. Eva Hoffmann-Stakelis mit Kindern im Alter von 6 bis 13 Jahren Tanzszenen zum Thema „Vertrauen“.

Besuch der Federation Federico Fliedner in Madrid

Eine kleine Delegation der Fliedner Fachhochschule hat die Federation Federico Fliedner in Spanien besucht. Gegründet wurde diese von Fritz Flieder, dem Sohn von Theodor und Caroline Fliedner (http://www.fliedner-stiftung-madrid.de/fritz-fliedner.php). Ziel des Besuches war es Kooperationsmöglichkeiten auszubauen, denn für Studierende unserer Studiengänge Kindheitspädagogik (B.A.) und Soziale Arbeit (B.A.) könnte eine Praxistätigkeit in einer der dort besuchten Schulen sicher sehr spannend sein. Momentan wird im International Office der Fliedner Fachhochschule daran gearbeitet, die Kooperationen auf feste Füße zu stellen, um in naher Zukunft ein Auslandspraktikum im Colegio Juan de Valdés oder El Porvenir in Madrid möglich zu machen. Im Colegio Juan de Valdés (https://www.juandevaldes.es/es/inicio) werden Kinder vom Krippenalter bis ca. 16 Jahren beschult. Das El Porvenir (https://www.elporvenir.es/es/inicio), in der Innenstadt von Madrid bietet einen Abschluss ähnlich dem deutschen Abitur. Über diese Bildungseinrichtungen hinaus unterhält die Federation Federico Fliedner in der näheren Umgebung von Madrid auch eine Einrichtung für Flüchtlinge.

„If you know one person with autism, you know one person with autism“…

... mit diesem Zitat von Dr. Stephen Shore startet Julian Leske am Donnerstag seinen autobiographischen Vortrag zum Leben mit Autismus, zu dem Prof. Madeira Firmino, Professorin im Studiengang Soziale Arbeit – Schwerpunkt Kinder- und Jugendhilfe und Inklusionsbeauftrage an der Fliedner Fachhochschule, eingeladen hat. Denn dies sei wichtig im Hinterkopf zu behalten, während man durch seine Erfahrungen tiefer in das Leben mit Autismus eintaucht. Das wird auch schon in der kurzen Einführung von Prof. Madeira Firmino klar, die die verschiedenen Arten von Autismus kurz beschreibt und auch darstellt, wie wenig erforscht die einzelnen Gebiete teilweise noch sind. Autisten als Mathegenies, die soziale Interaktion scheuen und keine Planabweichungen ertragen? Diese Stereotypen können wir nach ein paar Minuten, in denen wir Julian lauschen, getrost bei Seite legen. Der Vortrag beginnt schon unerwartet, denn Julian kommt eine halbe Stunde zu spät. Das sei allerdings keine typisch autistische Eigenart, sondern vielmehr eine Eigenart der Deutschen Bahn – 105 Minuten Verspätung, erklärt uns Julian mit einem Schmunzeln, da half selbst sein großzügig eingeplanter Puffer nicht mehr. Doch was sind denn typisch autistische Eigenarten? Eigentlich gäbe es kaum welche. Außer vielleicht, dass Struktur für Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung in der Regel sehr hilfreich sei. „An guten Tagen brauche ich wenig Struktur, an weniger guten Tagen, brauche ich mehr Struktur“, erzählt Julian. Er hat das Glück, in seinem Job einen sehr verständnisvollen Arbeitgeber erwischt zu haben. „Fast alle meiner Kolleginnen und Kollegen waren schon mal auf einem meiner Vorträge – das erleichtert das gegenseitige Verständnis ungemein“, erzählt Julian. Aber sind nicht die Vorträge schon ein mehr als untypisches Hobby für Menschen mit Autismus? Vor vielen Leuten zu sprechen sei ihm nach und nach immer leichter gefallen und mittlerweile genieße er es richtig. Im Gegensatz zu anderen Autisten, die mathematisch extrem begabt seien, liege sein Talent schon von klein auf im Rhetorischen. Mit Mathematik hingegen habe er gar nichts zu tun. Bei ihm wurde Dyskalkulie diagnostiziert und die Wanduhr konnte er auch erst im Alter von 18 Jahren lesen. Mittlerweile ist Julian 27 und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen für das Thema Autismus zu sensibilisieren. Dazu hatte er viele wertvolle Tipps dabei, die den Alltag für beide Seiten verbessern können. Besonders spannend war der Vortrag für unsere Studierenden, aber auch für viele externe Gäste, die in ihrer täglichen Arbeit mit autistischen Menschen in Kontakt stehen und sich gerne weiterbilden möchten. Wir danken Julian für seinen Besuch, der uns viele gute Impulse und eine Menge gemeinsames Lachen beschert hat!

Tag der offenen Tür am 15. Juni: Unsere Besucher konnten „Studieren erleben“

Am Samstag, den 15. Juni 2019, fand unser erster Tag der offenen Tür statt. Wir hatten einen schönen Tag mit vielen Besuchern, die sich in den Erlebnisräumen zu den einzelnen Studiengängen aus den Bereichen Gesundheit und Soziales umgeschaut und informiert haben. Unter dem Motto „Studieren erleben“ konnten Interessierte des Studiengangs Medizinische Assistenz – Chirurgie sich beispielsweise an einer OP-Simulation ausprobieren, die wichtigsten Instrumente testen oder an einem Nahtworkshop teilnehmen. Im Erlebnisraum der Kindheitspädagogik gab es eine riesige Eisbecherpyramide, die dazu eingesetzt wird, Kinder spielerisch an Zahlen heranzuführen. Etwas anspruchsvoller, was den Umgang mit Zahlen angeht, wurde es im Raum des Studiengangs Medizinisches Informationsmanagement. Hier gab es Vorträge zu Fake News im Gesundheitswesen ebenso wie beispielhafte Lebensläufe von medizinischen Informationsmanagern, die den Studieninteressierten spannende Karrierewege aufzeigten.   Die Bachelor- und Master-Studiengänge der Sozialen Arbeit punkteten bei den Besuchern direkt am Eingang mit frischgepressten Säften zur Begrüßung. Im Anschluss konnten Interessierte an unterschiedlichen Workshops und Schnuppervorlesungen sowie an einem Science Slam teilnehmen und so für einen Tag direkt ins Studienleben eintauchen. In den Erlebnisräumen unserer Pflegestudiengänge wurde lebhaft diskutiert, von Podiumsdiskussionen mit dem Thema Pflege studieren – warum? über Impulsvorträge und Dialoge zur Vereinbarkeit von Studium und Beruf bis hin zu Schnuppervorlesungen wurden sowohl Abiturientinnen und Abiturienten als auch Berufstätige individuell informiert. Unser Studierendenrat hat den Tag der offenen Tür mit spannenden Campusführungen, veganen Waffeln, und netten Gesprächen mit angehenden Studierenden entspannt abgerundet. Für alle die noch nicht sicher waren, wie sie ihr Studium und ihre Karriereplanung am besten gestalten, erhielten an unseren Beratungsständen alle Infos zu Bewerbung, Finanzierung und späteren Berufsaussichten. Wir bedanken uns bei allen Besuchern und Mitwirkenden und freuen uns schon auf den nächsten Infoabend am 10. Juli 2019. Zur Anmeldung für alle Interessierten geht es hier!

Fliedner Fachhochschule vergibt weitere Deutschlandstipendien

Die FFH freut sich, auch zum Wintersemester 2019/20 wieder mindestens 7 neue Deutschlandstipendien vergeben zu können. Mit dem Stipendium von monatlich 300,- € (je 150,-€ vom Bund und von privaten Förderern) soll leistungsstarken Studierenden geholfen werden, ihr Potenzial auszuschöpfen. Bei der Vergabe der Stipendien spielen aber nicht nur die bisher erbrachten Leistungen eine Rolle. Auch soziales Engagement, die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, und besondere soziale, familiäre und/oder persönliche Umstände fließen in die Entscheidung zur Vergabe der Stipendien mit ein. Die Bewerbungsfrist für das Deutschlandstipendium beginnt am 20. Juni und endet am 15. August 2019. Weitere Informationen zum Deutschlandstipendium und die Checkliste zur Bewerbung finden Sie unter diesem Link. Allen InteressentInnen, die bisher noch kein Gespräch über Finanzierungsmöglichkeiten wahrgenommen haben, wird empfohlen, sich vor Abgabe ihrer Bewerbung beraten zu lassen. *protected email*

Fliedner FH meets Hogeschool Utrecht

Am Freitag, den 7. Juni 2017 haben Studierende aus dem 6. Semester des Bachelor-Studiengangs Pflege und Gesundheit dual der Fliedner Fachhochschule mit Herrn Wolfgang Pasch und Frau Prof. Dr. Andrea Thiekötter zur Hogeschool Utrecht eine Exkursion unternommen: Dr. Anneke de Jong hat über das niederländische Gesundheits- und Pflegewesen berichtet, das stufig angelegte Ausbildungswesen in der Pflege erörtert und aktuelle Probleme der Pflege in dem Nachbarland aufgezeigt. Neben dem Besuch des beeindruckenden Skills lab der Hogeschool wurde ein Rundgang im Utrechter Universitätskrankenhaus sowie in der Kinderklinik auf dem Campus durchgeführt.

Studierende der Kindheitspädagogik geben Workshops auf dem Kirchentag

Vom 19.-23. Juni 2019 fand in Dortmund der 37. Evangelische Kirchentag zum Thema „Was für ein Vertrauen“ statt. Diese Veranstaltung bringt Menschen zusammen, die ihren Glauben und ein Engagement für eine friedliche, gerechte und in jeder Hinsicht verantwortete Welt miteinander verbinden wollen. Neben christlichen Veranstaltungen stehen insbesondere politisch-gesellschaftliche Diskussionsforen und kulturelle Angebote auf dem Programm. Die Fliedner Fachhochschule beteiligte sich an dem Programm mit zwei Workshops mit dem Titel „Trust in Dance – im Vertrauen tanzen“ für Kinder. Im Zentrum Kinder im Dietrich-Keuning-Haus entwickelten drei Studierende des Studiengangs Kindheitspädagogik (B.A.), die Tanzpädagogin Sabine Seume und Frau Prof. Dr. Eva Hoffmann-Stakelis mit Kindern im Alter von 6 bis 13 Jahren Tanzszenen zum Thema „Vertrauen“.

Besuch der Federation Federico Fliedner in Madrid

Eine kleine Delegation der Fliedner Fachhochschule hat die Federation Federico Fliedner in Spanien besucht. Gegründet wurde diese von Fritz Flieder, dem Sohn von Theodor und Caroline Fliedner (http://www.fliedner-stiftung-madrid.de/fritz-fliedner.php). Ziel des Besuches war es Kooperationsmöglichkeiten auszubauen, denn für Studierende unserer Studiengänge Kindheitspädagogik (B.A.) und Soziale Arbeit (B.A.) könnte eine Praxistätigkeit in einer der dort besuchten Schulen sicher sehr spannend sein. Momentan wird im International Office der Fliedner Fachhochschule daran gearbeitet, die Kooperationen auf feste Füße zu stellen, um in naher Zukunft ein Auslandspraktikum im Colegio Juan de Valdés oder El Porvenir in Madrid möglich zu machen. Im Colegio Juan de Valdés (https://www.juandevaldes.es/es/inicio) werden Kinder vom Krippenalter bis ca. 16 Jahren beschult. Das El Porvenir (https://www.elporvenir.es/es/inicio), in der Innenstadt von Madrid bietet einen Abschluss ähnlich dem deutschen Abitur. Über diese Bildungseinrichtungen hinaus unterhält die Federation Federico Fliedner in der näheren Umgebung von Madrid auch eine Einrichtung für Flüchtlinge.