Studierende des Masterstudienganges Berufspädagogik Pflege und Gesundheit  – Tina Wehner und Maria Bischof – haben auf dem Lernweltenkongress 2017 zwei Workshops durchgeführt und Studienarbeiten aus dem Praxissemester präsentiert und zur Diskussion gestellt. Der Titel des Workshops lautete: Von der Berufswirklichkeit zum Unterricht – Umsetzung des Drei-Phasen-Modell forschenden Lernens von Studierenden in Schulpraktischen Studien.

Zuvor hatte Prof. Dr. Elfriede Brinker-Meyendriesch das Drei-Phasen-Modell forschenden Lernens für die Lehrerbildung in einem Vortrag vorgestellt. Kernpunkt des Drei-Phasen Modell forschenden Lernens ist die Chance berufserfahrener Studierender, die sich in der Lehrerausbildung mit den beruflichen Fachrichtungen Pflege und Gesundheit befinden, von der früheren beruflichen Praxis in ihrem Gesundheitsberuf ausgehend, den gesamten Prozess bis zum Unterricht forschend zu durchlaufen.

Die Phase 1 hat den Charakter einer Berufsfeldstudie. Darauf aufbauend sollen die Studierenden den erstens praxisorientierten und zweitens wissenschaftsverpflichtenden Unterricht gestalten. Haben sie herausfordernde Situationen bzw. Schlüsselprobleme in der beruflichen Wirklichkeit gesundheitlicher Institutionen aufgedeckt, dann geht es in die Phase 2, der berufsfelddidaktischen Reflexion. Ihre Planungen werden nun Realität in der Schule, Phase 3,  in der sie den selbst entwickelten Unterricht hochschulisch und schulisch begleitet durchführen.

Literatur: Brinker-Meyendriesch,  E. (2016): Drei-Phasen-Modell forschenden Lernens. Von der studentischen Berufsfeldstudie zum studentischen Unterricht. In: Brinker-Meyendriesch, E., Arens, F. (Hg.):  Diskurs Berufspädagogik Pflege und Gesundheit. Wissen und Wirklichkeiten zu Handlungsfeldern und Themenbereichen. Wissenschaftlicher Verlag Berlin