Aktuellen Herausforderungen
begegnen

Cluster III
Innovation und Implementierung

Entwicklung, Evaluation und Implementierung von Handlungskonzepten

Im interdisziplinären Forschungscluster „Innovation und Implementierung“ werden aktuelle Fragen im Gesundheits-, Sozial- und Bildungswesen aus Wissenschaft und Praxis identifiziert. Dies geschieht vor dem Hintergrund der Annahme, dass neben rechtlichen Vorgaben und strukturellen Rahmenbedingungen der Organisationen, vor allem Verhaltens- und Arbeitsweisen, Routinen sowie subjektive und professionelle Orientierungen eine zentrale Rolle für die Entwicklung und Umsetzung von anwendungsbezogenen Konzepten spielen. Ziel ist es, Innovationen zu entwickeln sowie bereits bestehende Strukturen, Prozesse und Ergebnisse zu evaluieren, anwendungsbezogen zu optimieren und Maßnahmen zu implementieren und zu disseminieren. Durch den systematischen Einsatz von wissenschaftlichen Modellen, Strategien, Methoden und Instrumenten werden die förderlichen und hinderlichen Bedingungen auf den unterschiedlichen Ebenen des Systems identifiziert und deren Zusammenhänge untersucht. Überprüft werden diese Konzepte im Hinblick auf Akzeptanz, Angemessenheit, Kosten, Machbarkeit, Protokolltreue, Integration, Verstetigung und Dissemination.

Sprecherin

Prof. Dr. Silke Kuske

Prorektorin - Bereich Forschung & Entwicklung, Studiengangsleitung Versorgungsforschung und Management im Gesundheitswesen, M.Sc.

Lehrgebiet: Pflegewissenschaft und Versorgungsforschung

0211 409 3259

Raum 2.08 (Feierabendhaus III)

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Stellvertreterin

Prof. Dr. Bärbel Wesselborg

Studiengangsleitung Berufspädagogik Pflege und Gesundheit, M.A.

Lehrgebiet: Pflegepädagogik, Berufspädagogik der Gesundheitsberufe

0211 409 3234

Raum 1.20 (Feierabendhaus III)

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Mitglieder

Prof. Dr. Bärbel Wesselborg
Jessica Scharf (Wissenschaftliche Mitarbeiterin)
Christine Kok (Wissenschaftliche Mitarbeiterin)
Carmen Vondeberg (Wissenschaftliche Mitarbeiterin)
Mara Vöcking (Wissenschaftliche Mitarbeiterin)
Peter Minartz (Wissenschaftliche Mitarbeiter)
Laura Krusch (Wissenschaftliche Mitarbeiterin)
Julia Vanessa Bruckschen-Lorenz (Mitarbeiterin im Projekt SteTiG)

Projekte

  • Rezeption der Rahmenpläne der Fachkommission nach § 53 PflBG

    Bisher ist unerforscht, wie die gesetzlichen Reformen vom Bildungspersonal an den Pflegeschulen und in der Pflegepraxis umgesetzt werden. Hier setzt die vom Bundesinstitut für Berufsbildung beauftragte Studie an und soll der Fachkommission Erkenntnisse zur Weiterentwicklung der Rahmenpläne bieten. Zur Identifizierung der Weiterentwicklungsbedarfe wird eine Studie in fünf Bundesländern mit einem mehrperspektivischer Zugang durchgeführt.

  • Emotionale Sicherheit als Gelingensbedingung der digitalen Transformation

    Ziel des Projektes SteTiG ist die strategische Vorausschau und die multiperspektivische Folgenabschätzung sowie die Erfassung von Bedürfnissen und Einflussfaktoren im Hinblick auf die emotionale Sicherheit als Gelingensbedingung der digitalen Transformation im Gesundheitswesen.

  • Konzepte zum Pandemiemanagement in Bezug auf Kinder und Jugendliche

    Das Projekt verfolgt das Ziel, auf Basis des aktuellen Forschungsstandes Handlungsleitlinien zum Pandemiemanagement zu entwickeln und zu evaluieren, welche den regionalen Gegebenheiten auf Grund unterschiedlicher räumlicher und sozialer Infrastruktur, aber auch unterschiedlichem Infektionsgeschehen angepasst werden können.

  • Die Perspektive von Adressaten/-innen auf Alltag und Soziale Arbeit während der Corona-Pandemie

    Mittels einer mixed-methods-Befragung (quantitativ, mit anschließenden vertiefenden Leitfaden-Interviews) im stationären als auch ambulanten Betreuungssetting wird einen Einblick in das Empfinden und die Sicht von Adressaten/-innen auf ihren Alltag und die Soziale Arbeit in der Corona-Pandemie erlangt.

  • Schützende Maßnahmen gegen Infektionen in Kindertagesbetreuung

    Übergreifend soll die Evaluation Erkenntnisse liefern hinsichtlich sprachlich-interaktiver Entwicklungsprozesse der Kinder. Zudem soll untersucht werden, ob die Teilnahme des Programmes sich förderlich auf mögliche Vernetzungsprozesse zwischen den beteiligten Familien auswirkt.

  • Evaluation Griffbereit Mini

    Übergreifend soll die Evaluation Erkenntnisse liefern hinsichtlich sprachlich-interaktiver Entwicklungsprozesse der Kinder. Zudem soll untersucht werden, ob die Teilnahme des Programmes sich förderlich auf mögliche Vernetzungsprozesse zwischen den beteiligten Familien auswirkt.

  • Analyseinstrument für kognitive Aktivierung im Pflegeunterricht

    Die kognitive Aktivierung von Lernenden gehört neben Klassenführung, Strukturierung sowie unterstützendem Sozialklima zu den zentralen Basisdimensionen von gutem Unterricht (Lipowsky 2015). Zur Analyse des kognitiven Potenzials von Aufgaben gibt es im deutschsprachigen Raum allgemeindidaktische und fachdidaktische Kategoriensysteme (Kleinknecht et al. 2011; Jatzwauk 2007).

  • IMCOME – Implementierung von Berichts- und Lernsystemen im Krankenhaus

    Ziel des Forschungsprojektes IMCOME ist es daher zu erheben, wie der Implementierungserfolg von Berichts- und Lernsystemen in deutschen Krankenhäusern wahrgenommen wird und welche Implementierungsoutcomes, z.B. wie Akzeptabilität, Machbarkeit und Durchdringung, dabei berücksichtigt werden.

  • Transkulturell orientierte psychosoziale Gruppenarbeit

    Im Hinblick auf die Unterstützung von jugendlichen Flüchtlingen greift das  Projekt zwei große Bedarfssituationen auf, die sich zum einen auf die jugendlichen Flüchtlinge selbst und zum anderen auf die mit ihnen befassten Fachkräfte beziehen. Beide Bedarfe hängen zusammen.

  • EMSIDE – Emotionale Sicherheit von Menschen mit Demenz

    Die Ziele des Modellprojektes EMSIDE, Emotionale Sicherheit im Kontext von Menschen mit Demenz im öffentlichen Lebensraum, sind es Bedingungen emotionaler Sicherheit zu identifizieren, einen Entwurf für ein Screening-Instrument zur Erfassung emotionaler Sicherheit zu entwickeln sowie Handlungsempfehlungen abzuleiten.

  • Das Kind steht im Mittelpunkt!

    Kinder sind in ihren Lern- und Entwicklungsbedürfnissen individuell und fordern damit pädagogisch individuelles Handeln heraus. Jede Kindertageseinrichtung hat dabei ihre eigenen Schwerpunkte in der Gestaltung ihrer pädagogischen Arbeit entwickelt und ausgebaut.

  • Pädagogische Qualität in der Kunstvermittlung

    Schon seit einigen Jahren wird die Frage nach der Qualität der Kunstvermittlung kontrovers diskutiert (Liebald 2010, Fuchs 2014, Rat für Kulturelle Bildung 2014, Fuchs 2015). Sie ist wichtig und nicht leicht zu beantworten...

  • Wissenschaftliche Begleitung von Bewegungskindergärten

    Die Studie verfolgt das Ziel, die Wirkung  bzw. der Nutzen der den KiB-Kindergärten zugrunde liegenden Bewegungskonzeptes durch standardisierte Verfahren zur Motorik und zur Sprache zu erfassen.

  • Herausfordernde Situationen im pädagogischen Kontext gestalten

    In dem Projekt sollen Ideen und Erfahrungen aus der intensivpädagogischen Arbeit inklusiv in einem pädagogischen Regelsetting einer IGS implementiert, erprobt und evaluiert werden.

  • Self-Monitoring als Instrument in der Arbeit mit jungen Menschen

    Ausgehend von psychologischen Ergebnissen, die nahelegen, dass Feedback und vor allem Selbst-Reflexion für Veränderungsprozesse, die mehr als nur Anpassung darstellen, hoch bedeutsam sein kann, stellt sich die Frage, ob die Methode des Self-Monitorings geeignet ist, mit Kindern und Jugendlichen in schwierigen Fallverläufen einen Prozess anzustoßen, der die Kooperationsbereitschaft sowie das Verstehen des jungen Menschen erhöht.

  • Weiterentwicklung der Umsetzung alltagsintegrierter Sprachbildung

    Unter maßgeblicher Beteiligung der Arbeitsgruppe „Bewegte Sprache“ des nifbe hat das Bundesland Nordrhein–Westfalen 2013 Empfehlungen zur alltagsintegrierten Sprachbildung und -Beobachtung erarbeitet.

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