Am 16. September 2025 fand in Berlin der Auftakt des Aktionsbündnis Patientensicherheit e. V. zum Welttag der Patientensicherheit 2025 statt. Thema war „Patientensicherheit von Kind an – eine Investition fürs Leben“.

Prof. Dr. Silke Kuske präsentierte das PSI-Bund Projekt, ein durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) gefördertes Innovationsfondsprojekt, welches sie wissenschaftlich leitet. PSI-Bund (Konsortialführung und Gesamtleitung: Dr. med. Ruth Hecker) hat als Ziel, ein valides und bürokratiearmes Kern-Set von Indikatoren zur Patientensicherheit und Arzneimitteltherapiesicherheit zu entwickeln. Zudem ist vorgesehen, dieses Kern-Set zur Stärkung der Resilienz im Gesundheitswesen anpassen und erweitern zu können, zum Beispiel in Krisensituationen.

Im wissenschaftlichen Vortrag von Prof. Kuske standen Patientensicherheitsindikatoren und Indikatoren zur Arzneimitteltherapiesicherheit von Neugeborenen bis zum Jugendlichen zentral. Patientensicherheitsindikatoren tragen dazu bei, Qualitätsdefizite sichtbar zu machen und die Gesundheitsversorgung, in diesem Fall von jungen Patientinnen und Patienten, zu verbessern.

Prof. Kuske rückblickend: „Die Veranstaltung hat gezeigt, dass das Bewusstsein für die Relevanz von Patientensicherheit und die Notwendigkeit einer Sicherheitskultur weiter zunimmt. Standardisierte Daten zur Patientensicherheit im jeweiligen Kontext der Gesundheitsversorgung ermöglichen es uns, konkrete Verbesserungsmöglichkeiten für die Versorgungspraxis aufzuzeigen und diese systematisch zu implementieren.“