Pädagogik für den Rettungsdienst (B.A.)

Der Bachelorstudiengang Pädagogik für den Rettungsdienst besteht an der Fliedner Fachhochschule Düsseldorf seit dem Wintersemester 2016/17. Ab dem Wintersemester 2018/19 wird der Studiengang in einer neuen, reakkreditierten Fassung angeboten.

Ab dem Wintersemester 2018/19 beginnt das Bachelorstudium Pädagogik für den Rettungsdienst mit dem Einstieg in das zweite Fachsemester. Dies geschieht auf der Basis der vollständigen Anrechnung von vorab erbrachten beruflichen Lernleistungen. Die Studienzeit verkürzt sich damit von sieben Fachsemestern auf insgesamt sechs Semester.

Der Bachelor-Studiengang wird berufsbegleitend studiert und richtet sich an Menschen, die ihre berufliche Zukunft in einer pädagogischen Tätigkeit im Feld des Rettungsdienstes, der Notfallmedizin und des Bevölkerungs- und Katastrophenschutzes sehen.

Dauer:6 SemesterStudienform:berufsbegleitend
ECTS:180Praxisanteil:geplantes Praktikum
Abschluss:Bachelor of ArtsStudienbeginn:Wintersemester

Zusatzqualifikationen im Studium

Im Rahmen des Studiums kann zusätzlich zu den regulären Studieninhalten auch die Qualifikation zur Praxisanleitung erreicht werden.

Bewerbung

Bewerben Sie sich für einen Studienplatz, wenn Sie

  • Interesse an berufspädagogischem Handeln in der Notfallmedizin, im Rettungsdienst und im Bevölkerungs- und Katastrophenschutz haben,
  • Ihre berufliche Karriere als Pädagoge/ als Pädagogin im Rettungs- und Sanitätswesen zukunftssicher weiterentwickeln möchten,
  • die weitere wissenschaftlich-berufliche Profilierung der Pädagogik für den Rettungsdienst in Theorie und Praxis aktiv mitgestalten möchten,
  • einen internationalen akademischen Grad (B.A.) erwerben wollen,
  • ein Studium auf Master-Niveau anschließen möchten.

Bewerbungen für ein Studium an der Fliedner Fachhochschule werden in der Reihenfolge ihres zeitlichen Eingangs geprüft. Wir vergeben unsere Studienplätze in dieser Reihenfolge an Bewerber mit entsprechender Eignung. Bewerbungen werden bis Studienbeginn entgegengenommen.

Aktuelles

Studierende der Fliedner Fachhochschule tragen unmittelbar zur Praxisentwicklung in der Pflegepädagogik und Pädagogik im Rettungsdienst bei

Studierende des 6. Semesters in den Studiengängen Pflegepädagogik (B.A.) und Pädagogik im Rettungsdienst (B.A.) präsentierten am 19. Juli 2019 die ersten Ergebnisse ihrer Praxisprojekte. Die Praxisprojekte sind inzwischen fester Bestandteil in den beiden Bachelorstudiengängen. Ziel des Seminars ist die Erprobung von Forschungsmethoden, aber vor allem auch das Sammeln von Erfahrungen im Projektmanagement. Die Studierenden können so wichtige im Studium erworbene Kompetenzen direkt zur Beantwortung praxisrelevanter pädagogischer Fragestellungen einsetzen. Begleitet wurden sie dabei von Prof. Dr. Bärbel Wesselborg und Dr. Astrid Stephan. Im Sommersemester 2019 konnten nun erneut Gesundheits- und Kranken- bzw. Altenpflegepflegeschulen und erstmals auch eine Bildungseinrichtung im Rettungsdienst als Kooperationspartner gewonnen werden. Die Studierenden haben ein Semester lang in Kleingruppen die Fragen der Kooperationspartner bearbeitet, und dazu Methoden wie Fragebogenerhebungen, Experteninterviews und Gruppendiskussionen genutzt. In diesem Jahr standen vor allem die Themen Digitalisierung, aber auch das neue Pflegeberufegesetz im Vordergrund. Eine Studierendengruppe hat bspw. untersucht, wie e-Learning zielgerichteter in den Unterricht integriert werden kann und hat ein e-Learning-Modul für Pflegepädagogen entwickelt, damit diese neue Ideen enthalten, e-Learning in ihren Unterricht zu integrieren. In einem anderen Projekt entstand ein Leitfaden, wie e-Learning am Beispiel innovativer Konzepte wie „Flipped Classroom“ an einer Pflegeschule integriert werden könnte. Eine weitere Studierendengruppe hat literaturbasiert ein Instrument entwickelt, das die kompetenzorientierte Prüfung gemäß den Anforderungen des neuen Pflegeberufegesetzes im Rahmen der mündlichen Abschlussprüfung ermöglichen könnte. Aber auch Themen wie hemmende und förderliche Faktoren für den Motivationserhalt von Auszubildenden sowie Einflussfaktoren für die Arbeitszufriedenheit von Pflegepädagoginnen und -pädagogen wurden von den Studierenden für die Auftraggeber beleuchtet – beides höchst relevante Fragestellungen, da Nachwuchs sowohl in der Pflegepädagogik als auch in den Pflegeberufen dringend gefragt ist und attraktive Arbeits- und Lernbedingungen immer wichtiger werden. Für die Ausbildung der Notfallsanitäter/-innen wurden literaturbasiert Prüfungsformate für die theoretischen Abschnitte der Ausbildung erarbeitet. Die Kooperationspartner haben zu einem großen Teil die Erprobung oder Fortführung der studentischen Praxisprojekte bereits angekündigt. Damit tragen die Studierenden der Fliedner Fachhochschule unmittelbar zur Praxisentwicklung in der Pflegepädagogik und Pädagogik im Rettungsdienst bei.  Die Leitung des Seminars obliegt Prof. Dr. Bärbel Wesselborg und Dr. Astrid Stephan. Bildungseinrichtungen können bei Interesse gerne Kontakt aufnehmen.

2. Fachtag EMSIDE an der Fliedner Fachhochschule mit vielen interaktiven Workshops

Am 4. Juni 2019 fand in der Fliedner Fachhochschule in Düsseldorf Kaiserswerth der zweite Fachtag des Projektes EMSIDE (Emotionale Sicherheit im Kontext von Demenz im öffentlichen Lebensraum) statt. Die Ziele des Modellprojektes sind es, Bedingungen emotionaler Sicherheit zu identifizieren sowie Handlungsempfehlungen abzuleiten. Die Veranstaltung richtet sich sowohl an hauptamtlich und ehrenamtlich Tätige als auch an alle Interessierten und ist ein gemeinsamen Projekt des Caritasverbandes Mettmann, der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW und der Fliedner Fachhochschule als Partner für die wissenschaftliche Forschung. Neben verschiedenen Vorträgen wurden auf dem 2. Fachtag EMSIDE auch fünf informative und zugleich interaktive Workshops angeboten: Gemeinsam forschen? – Möglichkeiten sozialräumlicher Methoden (Moderation: Prof. Dr. Christian Bleck) Teilhabe und Demenz? – Grenzen, aber vor allem Möglichkeiten des Miteinanders (Moderation: Nina Lauterbach-Dannenberg) Emotionale Sicherheit bei Demenz – was bedeutet das für mich? (Moderation: Dr. Ursula Becker) Teilhabe bei Demenz – Heute schon bei uns möglich? (Moderation: Silke Lua) Begegnungen ermöglichen – Möglichkeiten zum informellen Austausch (Moderation: Anika Hagedorn) Der Workshop „Gemeinsam forschen? – Möglichkeiten sozialräumlicher Methoden“ unter Moderation von Prof. Dr. Christian Bleck der Hochschule Düsseldorf ist im Rahmen von Forschung und Lehre besonders zu erwähnen. Dieser Workshop wurde mit den Studierenden des zweiten Semesters des Masterstudiengangs Berufspädagogik Pflege und Gesundheit dezidiert, im Nachvollzug partizipativer Methoden unter Begleitung der Lehrbeauftragten Sandra Grobosch für den 2. Fachtag EMSIDE entwickelt und durchgeführt. Die Partizipation von unterschiedlichen Interessensgruppen im Rahmen der Forschung stand im Fokus. Die Methoden wurden erprobt und vor dem Hintergrund der Fragestellung zur Partizipation im Kontext von Demenz kritisch diskutiert. Es zeigte sich, dass die eigens adaptierten Methoden basierend auf der „Nadelmethode“, „Autografie“, „Subjektive Landkarten“ und des „Stadteilspaziergangs“ stark zur Partizipation und Kommunikation anregen konnten. Es wurde empfohlen, dass weitere Daten für tiefere Analysen zu den identifizierten Themen emotionaler Sicherheit, durch weitere Methoden wie Interviews und Beobachtung ergänzt werden sollten.

Fliedner Fachhochschule auf der Leistungsschau der Lebensretter: 19. RETTmobil in Fulda

Zur 19. Auflage der internationalen Leitmesse für Rettung und Mobilität vom 15. bis zum 17. Mai 2019  kamen 30.619 gezählte Besucherinnen und Besucher aus aller Welt in Fulda zusammen. Auch die Fliedner Fachhochschule war durch zwei Studierende, Jan Oliver Zander und Paul Slagman, aus dem Studiengang Pädagogik für den Rettungsdienst (B.A.) und Dr. Regina Wiedemann vertreten. Das dreitägige Forum in Fulda setzt sich aus den vier Bereichen Fachmesse, Fortbildung, Mobilität und Qualität zusammen und hat mit Ausstellern aus zwanzig verschiedenen Nationen auch internationale Bedeutung für die Branche. Auf über 70.000 Quadratmetern Geländefläche wurden die neuesten Trends und Innovationen ebenso wie Simulationen der Lebensrettung in der Praxis vorgestellt. Unseren Studierenden ging es beim Besuch des RETTmobil vor allem um aktuelle Entwicklungen im Bildungsbereich des Rettungsdienstes, denn mit ihrem Studium an der Fliedner Fachhochschule streben sie eine Lehre in Aus- und Weiterbildungseinrichtungen der Notfall- und Rettungsmedizin an. Zukünftige Berufsbilder sind zum Beispiel Dozententätigkeiten an einer Berufsfachschule für Notfallsanitäter oder auch die Arbeit als Referentin oder Referent in Katastrophenschutzbehörden. Frau Dr. Wiedemann schätzt einen Besuch der RETTmobil als überaus sinnvoll ein, denn es sei wichtig, Kontakte zu knüpfen, um sich miteinander auszutauschen, und sich als Lehrkraft stetig weiterzuentwickeln. Tag der offenen Tür 2019 Wenn Sie sich über den Studiengang Pädagogik für den Rettungsdienst (B.A.) und unsere weiteren Studiengängen informieren möchten, kommen Sie gerne zu unserem Tag der offenen Tür am 15. Juni von 11.00 bis 15.00 Uhr. Zur Anmeldung geht es hier.

Bachelorstudierende der Pflegepädagogik präsentieren die Ergebnisse ihrer Praxisprojekte

Studierende des 6. Semesters im Bachelorstudiengang Pflegepädagogik an der Fliedner Fachhochschule präsentierten am 20. Juli 2018 die ersten Ergebnisse ihrer Praxisprojekte vor Studierenden und Vertretern schulischer Ausbildungseinrichtungen. Im 6. Semester ist im Bachelorstudiengang Pflegepädagogik die Durchführung von Praxisprojekten vorgesehen. Ziel des Seminars ist die Erprobung von Forschungsmethoden, aber auch das Sammeln von Erfahrungen in Methoden des Projektmanagements. In diesem Sommersemester konnten nun zum vierten Mal Einrichtungen – dieses Mal ausschließlich Altenpflegeschulen - als Auftraggeber und Kooperationspartner gewonnen werden. Dazu reichten u. a. das Fachseminar für Altenpflege der Theodor Fliedner Stiftung in Duisburg, das Bildungszentrum für Gesundheitsfachberufe der Kaiserswerther Diakonie, Bereich Bildung und Erziehung in Mühlheim an der Ruhr und das maxQ Fachseminar für Altenpflege in Hückelhoven Themen zur Bearbeitung ein. Aus dem Themenpool dieser Ausbildungseinrichtungen wählten die Studierenden, eingeteilt in vier Arbeits- und Forschungsgruppen, je ein Thema aus. Die Themen wurden während des Sommersemesters bearbeitet. Eine Studierendengruppe untersuchte anhand von Leitfadeninterviews das Lernverhalten von Altenpflegeschülerinnen und -schülern. Eine zweite Gruppe erforschte die gesundheitliche Belastung von Altenpflegeschülerinnen und –schülern mit Hilfe eines Fragebogens. Eine dritte Gruppe widmete sich – unter Einsatz von Interviews – der Förderung von Lernmotivation und selbstgesteuertem Lernen bei Altenpflegeschülerinnen und -schülern. Und eine vierte Gruppe fragte nach der Bewertung von mündlicher Mitarbeit und interviewte dazu Lehrkräfte sowie Altenpflegeschülerinnen und Schüler. Die ersten Ergebnisse der vier Projektgruppen konnten am 20. Juli 2018 an der Fliedner Fachhochschule vorgestellt werden. Die Kooperationspartner zeigten sich von den differenzierten Vorgehensweisen und Ergebnissen sehr beeindruckt und haben bekundet, im nächsten Jahr wieder Themen einzureichen. Grundsätzlich kann jede soziale, pflegerische oder rettungsdienstliche Einrichtung das Angebot nutzen und einen Themenvorschlag einbringen, welche Studierende im nächsten Sommersemester bearbeiten könnten. Die Leitung des Seminars lag bei Prof. Dr. Bärbel Wesselborg und Prof. Dr. Bettina Siecke.

Pflegepädagogik – eine Etappe auf dem Weg der Akademisierung und Professionalisierung der Lehrtätigkeit an pflegeberuflichen Schulen

Am 14.06.18 fand ein Vortrag von Frau Prof. Dr. rer. soc. Dipl.-Päd. Karin Reiber an der Fliedner Fachhochschule statt. Im Anschluss konnten ehemalige Studierende aus unserem Studiengang  Pflegepädagogik (B.A.) und aktiv Studierende aus den Studiengängen Pflegepädagogik (B.A.) und dem Studiengang Berufspädagogik Pflege und Gesundheit (M.A.) in eine Diskussion und einen informellen Austausch treten. Von der Fliedner Fachhochschule beteiligten sich zudem Frau Prof. Silke Kuske, Frau Prof. Bärbel Wesselborg, die ehemalige Professorin Frau Ellen Bögemann-Großheim und Frau Ilona Holtschmidt. Referentin: Frau Prof. Dr. rer. soc. Dipl.-Päd. Karin Reiber – Professorin für Erziehungswissenschaft/Didaktik mit dem Schwerpunkt Pflegepädagogik/-didaktik an der Hochschule in Esslingen mit den Arbeitsfeldern Lehrerbildung, Erwachsenen- und Berufspädagogik und Hochschuldidaktik sowie den Forschungsgebieten berufliche und pädagogische Kompetenzentwicklung und Lehrer-Schüler-Beziehung und Lehrergesundheit: “ order_by=“sortorder“ order_direction=“ASC“ returns=“included“ maximum_entity_count=“500″]

Absolventenfeier und Erstsemester-Begrüßung an der Fliedner Fachhochschule

Insgesamt 80 Absolventinnen und Absolventen verabschiedet die Fliedner Fachhochschule Düsseldorf am Freitag, den 23.03.2018 und begrüßt gleichzeitig neue Studenten zum Studienstart im Sommersemester. Insgesamt konnten 19 Master-Urkunden und 61 Bachelor-Urkunden überreicht werden. In den Masterstudiengängen Intensivpädagogik und Soziale Arbeit – Schwerpunkt: Kinder- und Jugendhilfe wurden erstmalig Absolventinnen und Absolventen verabschiedet. Außerdem wurden Urkunden im Master- Studiengang Berufspädagogik und in den Bachelor-Studiengängen Pflegepädagogik, Pflegemanagement und Organisationswissen, Bildung und Erziehung, Medizinische Assistenz – Chirurgie und Pflege und Gesundheit übergeben. Traditionell wurde die Feier mit einem festlichen Gottesdienst begonnen. Danach wurden auch die Erstsemester begrüßt, die erstmalig im Sommersemester ihr Studium in den Fächern Medizinische Assistenz – Chirurgie sowie Bildung und Erziehung starten. Außerdem wurden Frau Prof. Dr. Ketzer, Frau Prof. Dr. Schubert und Herr Prof. Dr. Bauknecht als Professorinnen und Professoren und Herr Prof. Dr. Korell und Herr Prof. Dr. Moussazadeh als Honorarprofessoren neu ernannt. Wir freuen uns auf den Zuwachs unserer Professorenschaft und auf die weitere Zusammenarbeit. Im anschließenden Festakt wurden die großartigen Leistungen insbesondere unserer Absolventinnen und Absolventen in der Fliedner Fachhochschule gefeiert. Die Fliedner Fachhochschule ist sehr stolz, dass wieder so viele ehrgeizige Studentinnen und Studenten ihr Studium abgeschlossen haben und wünscht viel Erfolg und alles nur erdenklich Gute für die weitere Zukunft.

Physician Assistant: Hochschulen und Berufsakademien gründen einen Verband

Engagement für den Physician Assistant: Hochschulen und Berufsakademien gründen einen Verband Am 2. März haben sich Hochschulen und Berufsakademien in Hamburg zum Deutschen Hochschulverband Physician Assistant (DHPA) zusammengeschlossen. Sie wollen damit die Interessen dieses noch jungen Berufsbildes in der Öffentlichkeit und im Gesundheitswesen gemeinsam vertreten und sich dafür einsetzen, die Rahmenbedingungen für den Einsatz von Physician Assistants (PA) in Deutschland zu verbessern. Ziel des Vereins ist einerseits der fachliche Austausch der Hochschulen und Berufsakademien untereinander über die Ausgestaltung und die Inhalte der Studiengänge, sowie andererseits die Förderung des Berufsbildes insbesondere durch Information und Beratung von Politik, Verbänden und Öffentlichkeit. Gründungsmitglieder des DHPA sind die Berufsakademie Sachsen, die Carl Remigius Medical School, die Fliedner Fachhochschule, die HSD Hochschule Döpfer, die praxisHochschule und die Steinbeis Hochschule Berlin. Zum Vorsitzenden des neuen Verbands wurde Herr Prof. Dr. med. Peter Heistermann von der Fliedner Fachhochschule gewählt. Stellvertretende Vorsitzende sind Frau PD Dr. med. Claudia Heilmann (Berufsakademie Sachsen) und Herr Prof. Dr. med. Waldemar Bensch (praxisHochschule). Schriftführer ist Herr Dr. med. Joachim Latsch (Carl Remigius Medical School). „Die Hochschulen und Berufsakademien stehen für eine kontinuierliche Entwicklung der Studiengänge, deren Evaluation und Qualitätssicherung. Der nun gegründete Hochschulverband freut sich auf eine partnerschaftliche Kommunikation mit allen Beteiligten im Gesundheitssystem“, erklärt DHPA-Vorsitzender Herr Prof. Dr. med Peter Heistermann. Beim PA handelt es sich um einen akademischen medizinischen Beruf. In dem Bachelor-Studiengang werden Kompetenzen vermittelt, die dazu geeignet sind, von Ärzten delegierte Aufgaben in der Patientenversorgung wahrzunehmen. Medizin- bzw. Arztassistenten, so die deutsche Übersetzung, wirken bei Behandlungen mit, sie unterstützen Ärzte bei deren klinischer Tätigkeit und arbeiten mit ihnen im interprofessionellen Team. In den USA, Großbritannien und den Niederlanden ist der PA seit vielen Jahren im Gesundheitswesen etabliert. In Deutschland werden PA-Studiengänge erst seit wenigen Jahren – mit stark wachsender Tendenz – angeboten. Die Absolventen sind in vielen Kliniken bereits gefragte Fachkräfte. „Die Gründung des Deutschen Hochschulverbandes PA ist ein wichtiger Meilenstein für die weitere Akzeptanz der akademischen Assistenzberufe in der Medizin, stehen doch neben den formalen und juristischen Rahmenbedingungen vor allem die Interessen der Studierenden und Absolventen klar im Fokus“, sagt Herr Dr. med. Joachim Latsch. Die im Verband zusammengeschlossenen Hochschulen und Berufsakademien bieten Studiengänge zum Physician Assistant, Arzt-Assistenten oder zum Medizinischen Assistenten Chirurgie in unterschiedlichen Formen an. Dem Verband ist es wichtig, diese Vielfalt zu leben und zu vertreten, die Synergien aller Hochschulen zu bündeln und das Berufsbild bundesweit zu vertreten. „Der Ärzte- und Fachkräftemangel führt bereits jetzt im stationären und ambulanten Sektor zu großen Versorgungsproblemen. Physician Assistants können auf der Basis des Delegationsprinzips dazu beitragen, die Folgen dieses Mangels abzumildern, und dienen somit letztlich der Qualität der Patientenversorgung“, so die einhellige Auffassung des DHPA. Weitere Informationen unter: www.hochschulverband-pa.de und auf Twitter  

Studienstart WS 2017/2018

Am Mittwoch dem 04. Oktober 2017 konnten wir in einem feierlichen Gottesdienst insgesamt 470 Erstsemester begrüßen, die zum Wintersemester 2017/2018 ihr Studium an der Fliedner Fachhochschule aufgenommen haben. In dem von Frau Prof. Globig geleiteten Gottesdienst, konnte zudem auch die Ernennung zur Professorin von Frau Prof. Nadine Madeira-Firmino gewürdigt werden. Unsere 470 neuen Studierenden verteilen sich auf alle angebotenen Studiengänge, also auf Bachelor- und Master-, Vollzeit-, Teilzeit- und berufsbegleitenden Studiengänge: B.A. Bildung und Erziehung in der Kindheit (Voll- und Teilzeit) B.Sc. Medizinische Assistenz – Chirurgie B.A. Pflege und Gesundheit (dual) B.A. Bildung und Erziehung in der Kindheit als Teilstudium B.A. Pflegemanagement und Organisationswissen B.A. Pflegepädagogik/Pädagogik für den Rettungsdienst B.A. Soziale Arbeit (Voll- und Teilzeit) M.A. Berufspädagogik Pflege und Gesundheit M.A. Intensivpädagogik M.A. Soziale Arbeit Kinder- und Jugendhilfe Wir wünschen allen neuen Studierenden einen guten Start, eine schöne Zeit an der Fachhochschule und ein erfolgreiches Studium! “ order_by=“sortorder“ order_direction=“ASC“ returns=“included“ maximum_entity_count=“500″]  

Freie Studienplätze zum Wintersemester 2017/2018

Es gibt sie noch, die freien Studienplätze nach dem 15. Juli 2017. Anders als bei den staatlichen Hochschulen, deren Bewerbungsschluss meist am 15. Juli endet, haben wir als private Fachhochschule mit der staatlichen Anerkennung die Möglichkeit noch Bewerbungen anzunehmen. Wir können in einigen unserer Studiengänge noch einzelne freie Plätze anbieten. Gerne können Sie sich noch für folgende Studiengänge mit Studienstart im Oktober 2017 bewerben: (Vollzeitstudiengänge) Bildung und Erziehung in der Kindheit (B.A.) Pflege und Gesundheit (B.A.) (dual) (berufsbegleitende Studiengänge) Pflegepädagogik (B.A.) Pflegemanagement und Organisationswissen (B.A.) Berufspädagogik Pflege und Gesundheit (M.A.) Wir bitten Sie, uns Ihre Bewerbungsunterlagen zeitnah zukommen zu lassen. Die Zulassungsvoraussetzungen und Kriterien für eine mögliche Studienzeitverkürzung (insbesondere bei der Pflegepädagogik und Pflegemanagement und Organisationswissen möglich) können auf unserer Webseite eingesehen werden.

Fliedner Fachhochschule mit drei Beiträgen auf dem Kongress Lernwelten 2017 an der Technischen Hochschule Deggendorf, vertreten

Studierende des Masterstudienganges Berufspädagogik Pflege und Gesundheit  - Tina Wehner und Maria Bischof - haben auf dem Lernweltenkongress 2017 zwei Workshops durchgeführt und Studienarbeiten aus dem Praxissemester präsentiert und zur Diskussion gestellt. Der Titel des Workshops lautete: Von der Berufswirklichkeit zum Unterricht – Umsetzung des Drei-Phasen-Modell forschenden Lernens von Studierenden in Schulpraktischen Studien. Zuvor hatte Prof. Dr. Elfriede Brinker-Meyendriesch das Drei-Phasen-Modell forschenden Lernens für die Lehrerbildung in einem Vortrag vorgestellt. Kernpunkt des Drei-Phasen Modell forschenden Lernens ist die Chance berufserfahrener Studierender, die sich in der Lehrerausbildung mit den beruflichen Fachrichtungen Pflege und Gesundheit befinden, von der früheren beruflichen Praxis in ihrem Gesundheitsberuf ausgehend, den gesamten Prozess bis zum Unterricht forschend zu durchlaufen. Die Phase 1 hat den Charakter einer Berufsfeldstudie. Darauf aufbauend sollen die Studierenden den erstens praxisorientierten und zweitens wissenschaftsverpflichtenden Unterricht gestalten. Haben sie herausfordernde Situationen bzw. Schlüsselprobleme in der beruflichen Wirklichkeit gesundheitlicher Institutionen aufgedeckt, dann geht es in die Phase 2, der berufsfelddidaktischen Reflexion. Ihre Planungen werden nun Realität in der Schule, Phase 3,  in der sie den selbst entwickelten Unterricht hochschulisch und schulisch begleitet durchführen. Literatur: Brinker-Meyendriesch,  E. (2016): Drei-Phasen-Modell forschenden Lernens. Von der studentischen Berufsfeldstudie zum studentischen Unterricht. In: Brinker-Meyendriesch, E., Arens, F. (Hg.):  Diskurs Berufspädagogik Pflege und Gesundheit. Wissen und Wirklichkeiten zu Handlungsfeldern und Themenbereichen. Wissenschaftlicher Verlag Berlin (Tina Wehner links und Maria Bischof rechts im Bild)

Filmbeitrag Center TV im Rahmen des Karriere Kompass

Im Rahmen des Karriere Kompass von Center TV stand am Sonntag, den 3. September 2017 unsere Fachhochschule und unser Studienangebot im Gesundheits- und Sozialwesen im Fokus. http://www.fliedner-fachhochschule.de/wp-content/uploads/2017/09/center-tv-FliednerFH.mp4 Im Gespräch: Rektorin Prof. Dr. Marianne Dierks Prof. Dr. Christoph Hohage (Studiengangsleiter des Bachelor-Studiengangs Soziale Arbeit) Alexandra Hoffmann (Studierende im dualen Bachelor-Studiengang Pflege und Gesundheit, Mitglied des Studierendenrates) Kevin Gottula (Studierender im Teilzeitstudiengang Bildung und Erziehung in der Kindheit) Mandy Salomon (ehemalige Studierende im Bachelorstudiengang Pflegepädagogik und aktuell im Masterstudiengang Berufspädagogik Pflege und Gesundheit) Anne Volmering-Dierkes (Absolventin des Bachelorstudiengangs Pflegemanagement und Organisationswissen)

Bachelorstudierende der Pflegepädagogik präsentieren die Ergebnisse ihrer Praxisprojekte

Studierende des 6. Semesters im Bachelorstudiengang Pflegepädagogik an der Fliedner Fachhochschule präsentierten am 21. Juli 2017 die ersten Ergebnisse ihrer Praxisprojekte vor Studierenden und Vertretern schulischer Ausbildungseinrichtungen. Im Bachelorstudiengang Pflegepädagogik ist die Durchführung von Praxisprojekten im 6. Semester vorgesehen um Forschungsmethoden zu erproben und um Erfahrungen in Methoden des Projektmanagements zu sammeln. Wir freuen uns, dass in diesem Sommersemester nun bereits zum dritten Mal Gesundheits- und Krankenpflegeschulen bzw. Altenpflegeschulen als Auftrags- und Kooperationspartner gewonnen werden konnten. Hierzu reichten u. a. die Altenpflegeschule edu.care (Duisburg), das Fachseminar Altenpflege der Theodor Fliedner Stiftung (Mühlheim an der Ruhr) und das Ausbildungszentrum für Gesundheitsberufe (Universitätsklinikum Düsseldorf) Themen zur Bearbeitung ein. Aus dem Themenpool dieser Ausbildungseinrichtungen wählten die Studierenden, eingeteilt in vier Arbeits- und Forschungsgruppen, je ein Thema aus um es zu bearbeiten. So untersuchte eine Studierendengruppe anhand von Leitfadeninterviews das Gesundheits- und Krankheitserleben von Schülerinnen und -schülern in der Altenpflegeausbildung, während eine weitere Gruppe– unter Einsatz von Fragebögen - mögliche günstige Zeitpunkte für den Einsatz von Klausuren während der Pflegeausbildung erforschte. Eine dritte Gruppe entwickelte einen Evaluationsbogen zur Erfassung von Unterrichtsqualität an einer Altenpflegeschule und eine vierte Studierendengruppe untersuchte das Lernverhalten von Altenpflegeschülerinnen und -schülern mit heterogenem Hintergrund anhand leitfadengestützter Interviews. Die ersten Ergebnisse dieser vier Projektgruppen konnten in einer Abschlusspräsentation  an der Fliedner Fachhochschule vorgestellt werden und beeindruckten die Kooperationspartner mit ihren differenzierten Vorgehensweisen und Ergebnissen derart, dass diese bekundeten im nächsten Jahr wieder Themen einzureichen. Grundsätzlich gibt es für jede soziale oder pflegerische Einrichtung die Möglichkeit unser Angebot zu nutzen und einen Themenvorschlag einzubringen. Dieses Thema steht unseren Studierenden dann im kommenden Sommersemester als Option zur Verfügung. Die Leitung des Seminars im Sommersemester 2017 lag bei Prof. Dr. Bärbel Wesselborg und Prof. Dr. Bettina Siecke.

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CINAHL Plus Datenbank jetzt in der FFH Bibliothek verfügbar!

Jetzt in Ihrer Bibliothek verfügbar! Die CINAHL Plus Datenbank ist die essentielle Quelle für die Recherche in der Pflegewissenschaft, Gesundheitswissenschaft, Alternativmedizin und weiteren verwandten Gesundheitsdisziplinen: Indizierung für über 5.000 Fachjournale Über 5.3 Millionen Einträge aus renommierten Fachzeitschriften Literatur reicht zurück bis 1937 Volltexte für knapp 80 Zeitschriften 169 Unterrichtseinheiten (Quick Lessons) 134 evidenzbasierte Pflegeinformationen (Evidence-based Care Sheets) Zugang zu Büchern für den Bereich Gesundheitsvorsorge Dissertationen aus dem Pflegebereich Protokolle von Fachkonferenzen Audiovisuelle Materialien Zugriff auf die CINAHL Plus Datenbank haben Sie über Ihre Moodle Plattform. Zugang von außerhalb erhalten Sie, indem Sie sich über den “Folder“ - „Create new account“ einen personalisierten Nutzernamen und Passwort erstellen und dann über www.search.ebscohost.com einloggen.

Fliedner Fachhochschule – staatlich anerkannt und nun auch erfolgreich institutionell akkreditiert

Der Wissenschaftsrat spricht in einer seiner Frühjahrssitzungen die institutionelle Akkreditierung der Fliedner Fachhochschule für die nächsten fünf Jahre aus. Damit hat unsere im Jahr 2011 gegründete und bereits staatlich anerkannte Fachhochschule einen weiteren wichtigen Schritt auf ihrem Entwicklungsweg zu einer Hochschule mit anwendungsorientierten Studienangeboten gemacht, mit der in der Region Düsseldorf in Zukunft weiter zu rechnen ist. Für die Fliedner Fachhochschule bedeutet die institutionelle Akkreditierung das erfolgreiche Bestehen eines mehre Schritte umfassenden Verfahrens der Begutachtung von privaten Hochschulen durch den Wissenschaftsrat, welches die Fliedner Fachhochschule nun im besten Fall nur noch ein weiteres Mal durchlaufen muss. Es dient der Qualitätssicherung und weist aus, dass die Fachhochschule den Anforderungen einer wissenschaftlichen Hochschule gerecht wird. In seinem Gutachten zum Verfahren würdigt der Wissenschaftsrat insbesondere die Orientierung der Fliedner Fachhochschule am wachsenden Fachkräftebedarf in beruflichen Arbeitsfeldern des Gesundheits-, Sozial- und Bildungswesens sowie die verantwortungsvolle Gestaltung der Akademisierungsprozesse und der Qualitätssicherung. Nicht zuletzt wird die Anbindung unserer Hochschule an die Kaiserswerther Diakonie hervorgehoben, von der die praxisorientierte akademische Ausbildung an der Hochschule profitieren könne. Wir sehen die positive Stellungnahme des Wissenschaftsrates als gute Ausgangsbasis für unsere weitere Entwicklung und die Kontinuität unserer Strukturen und Studienangebote.

Absolventenfeier und Professorenernennungen an der FFH

Am Freitag, dem 24.03.2017, konnten 79 Absolventinnen und Absolventen der Studiengänge „Bildung und Erziehung in der Kindheit“, „Pflegemanagement und Organisationswissen“, „Pflegepädagogik“, „Beratung im Gesundheits-, Sozial- und Bildungswesen“, „Altenpflege und Management“ sowie „Medizinische Assistenz – Chirurgie“ ihre Bachelorurkunden in Empfang nehmen. In einem festlichen Gottesdienst wurden zudem auch Prof. Dr. Anke Kerschgens als Professorin im Studiengang Soziale Arbeit und Prof. Dr. med. Hans Peter Heistermann als Professor im Studiengang Medizinische Assistenz – Chirurgie neu ernannt. Im anschließenden Festakt an der Fliedner Fachhochschule konnte in vertrauter Runde diese wirklich großartige Leistung aller gewürdigt werden. Wir sind sehr stolz, dass wieder so viele ehrgeizige Studentinnen und Studenten ihr Studium an unserer Fachhochschule abgeschlossen haben und wünschen Ihnen viel Erfolg und Glück auf ihrem weiteren Lebensweg. “ order_by=“sortorder“ order_direction=“ASC“ returns=“included“ maximum_entity_count=“500″]

Pflegepädagogik im Diskurs 31.03.2017

Am 31. März 2017 von 09.00 Uhr – 16.30 Uhr sind wir auf der Veranstaltung „Pflegepädagogik im Diskurs“, dem 7. Fachtag für pflegeberufliche Bildung zu finden. Das Thema ist: Utopie Pflege 4.0 – Herausforderungen für die Pflegebildung. Veranstaltungsort ist das Universitätsklinikum Düsseldorf Hörsaal 13a (Geb. 13.55) Moorenstraße 5 | 40225 Düsseldorf (im Bildungszentrum für Kompetenzentwicklung im Gesundheitswesen des Universitätsklinikums Düsseldorf).   Besuchen Sie uns und informieren Sie sich über unsere verschiedenen Studienmöglichkeiten. Wir freuen uns!   Flyer (Programm/Workshops/Anmeldung/Informationen)  

Center TV zu Gast an der FFH – ein Beitrag mit unserer PUG- Studentin Paulina Theben

Am Donnerstag dem 08.09.2016 war Center TV für Dreharbeiten zu Gast bei uns an der Fliedner Fachhochschule (FFH) und im Florence Nightingale Krankenhaus (FNK) der Kaiserswerther Diakonie. Link zum Beitrag Im aufgenommenen Beitrag wurde unsere Studentin Frau Paulina Theben (Studierende des 8. Semesters im dualen Studiengang Pflege und Gesundheit B.A.) auf einer chirurgischen Station im FNK bei ihrer täglichen Arbeit begleitet. Im anschließenden Talk mit Wolfgang Pasch (Studiengangskoordinator für Pflege und Gesundheit an der FFH) und Uta Boeckler (Stabsstelle Pflegeentwicklung der Pflegedirektion im FNK) wurden die beruflichen Perspektiven im Bereich Pflege und Gesundheit eingehend diskutiert. Im Rahmen des Modellstudienganges Studiengang Pflege und Gesundheit B.A. führen Studierende die reguläre Pflegeausbildung in Teilzeitform (in unseren Kooperationshäusern) sowie das Bachelor-Studium (an der Fliedner Fachhochschule) durch. Mit erfolgreichen Abschluss nach 8 Semestern erhalten unsere Studierenden nicht nur den akademischen Grad des Bachelor of Arts, sondern haben durch Ihre praktische Arbeit auch die staatlich geschützte Berufsbezeichnung zum/zur „Gesundheits- und Krankenpfleger/in“ erworben. Wir danken Frau Theben für den Einblick in ihre praktische Arbeit am FNK und wünschen ihr einen erfolgreichen Studienabschluss. Der Beitrag wurde von Center TV am Dienstag 13.09.2016 in der Sendung „Vitamin D“ (20.15 Uhr) ausgestrahlt.

Feierlicher Studienstart an der Fliedner Fachhochschule

Die Rektorin der Fliedner Fachhochschule Frau Prof. Dr. Marianne Dierks hat am Dienstag, den 4. Oktober 2016 im Rahmen eines feierlichen Studienstartes die neuen 476 Studierenden der FFH begrüßt, die ihr Studium zum WS 2016/2017 aufnehmen. Nach dem anschließenden Begrüßungsgottesdienst, der von Frau Prof. Dr. Globig geleitet wurde haben die neuen Studierenden ein Buch über „die Fliedners“  und eine Rose erhalten. Die 476 neuen Studierenden verteilen sich auf alle von der Fliedner Fachhochschule angebotenen Studiengänge, also auf Bachelor- und Master-, Vollzeit-, Teilzeit- und berufsbegleitenden Studiengänge: B.A. Bildung und Erziehung in der Kindheit (Voll- und Teilzeit) B.Sc. Medizinische Assistenz – Chirurgie B.A. Pflege und Gesundheit (dual) B.A. Bildung und Erziehung in der Kindheit als Teilstudium B.A. Pflegemanagement und Organisationswissen B.A. Pflegepädagogik/Pädagogik für den Rettungsdienst B.A. Soziale Arbeit (Voll- und Teilzeit) M.A. Berufspädagogik Pflege und Gesundheit M.A. Intensivpädagogik M.A. Soziale Arbeit Kinder- und Jugendhilfe Die Fliedner Fachhochschule wünscht allen Studierenden einen guten Start, eine schöne Zeit an der Fachhochschule und ein erfolgreiches Studium!

Frau Prof. Dr. Bögemann-Großheim tritt ab Oktober in den Ruhestand

Nach knapp fünf Jahren als Professorin an der Fliedner Fachhochschule wird Prof. Dr. Ellen Bögemann-Großheim am 01. Oktober 2016 ihre Tätigkeit beenden, um in den Ruhestand einzutreten. Prof. Dr. Bögemann-Großheims Ausscheiden aus dem aktiven Berufsleben nahmen wir zum Anlass, sie gemeinsam mit 40 Gästen und Kooperationspartnern im Rahmen eines Festaktes am 01. September 2016 zu verabschieden. Das Programm umfasste einen musikalischen Empfang, eine Dankesrede der Rektorin der Fliedner Fachhochschule Prof. Dr. Marianne Dierks und weitere Beiträge von Seiten der Professoren und  von Studierenden aus dem Bachelorstudiengang Pflegepädagogik. Es sprachen unter anderem die Studiengangsleiterin Pflegemanagement und Organisationswissen Prof. Dr. Andrea Thiekötter zum Thema „Professionalisierung der Pflege“, Prof. Dr. Bärbel Wesselborg (Professorin der Pflegepädagogik und der Berufspädagogik Pflege und Gesundheit) und Prof. Dr. Ellen Bögemann-Großheim selbst. Den Abschluss bildete  ein Stehkaffee mit musikalischer Begleitung. Prof. Dr. Bögemann-Großheim gestaltete die Aufbauphase unserer noch jungen Fachhochschule mit, zunächst als Studiengangsleiterin im Studiengang Pflege und Gesundheit dual (B.A.), seit dem Wintersemester 2013/2014 trug sie Verantwortung im Studiengang Pflegepädagogik (B.A.). Ihre vielfältigen Aufgaben erfüllte sie kompetent und mit großem Einsatz. Sie zeigte stets viel Empathie für die Studierenden und setzte sich unermüdlich für deren Interessen ein. So wurde sie von allen sehr geschätzt und bereicherte die FFH. Wir bedanken uns noch einmal herzlich bei Prof. Dr. Bögemann-Großheim für ihr Engagement an der Fliedner Fachhochschule und wünschen ihr für ihren neuen Lebensabschnitt alles Gute. Auch in Zukunft ist sie uns jederzeit willkommen.

Bachelorstudierende der Pflegepädagogik präsentieren die Ergebnisse ihrer Praxisprojekte

Studierende des 6. Semesters im Bachelorstudiengang Pflegepädagogik an der Fliedner Fachhochschule präsentierten am 15. Juli 2016 die ersten Ergebnisse ihrer Praxisprojekte vor Studierenden und Vertretern schulischer Ausbildungseinrichtungen. Im 6. Semester ist im Bachelorstudiengang Pflegepädagogik die Durchführung von Praxisprojekten vorgesehen. Ziel des Seminars ist die Erprobung von Forschungsmethoden aber auch das Sammeln von Erfahrungen in Methoden des Projektmanagements. In diesem  Sommersemester konnten nun zum zweiten Mal Gesundheits- und Krankenpflegeschulen als Auftraggeber und Kooperationspartner gewonnen werden. Unter anderem reichten das Bildungszentrum für Gesundheitsfachberufe an der Kaiserswerther Diakonie und das Ausbildungszentrums für Gesundheitsberufe am Universitätsklinikum Düsseldorf Themen zur Bearbeitung ein. Aus dem Themenpool dieser beiden Ausbildungseinrichtungen wählten die Studierenden, eingeteilt in vier Arbeits- und Forschungsgruppen, je ein Thema aus. Die Themen wurden während des Sommersemesters bearbeitet. Eine Studierendengruppe untersuchte das Erleben von Pflegelehrerenden bei der Smartphone-Nutzung durch Schüler/innen während des Unterrichts mittels leitfadengestützter Interviews. Eine weitere Gruppe untersuchte ein mögliches Leistungstief im zweiten Ausbildungsjahr in der Pflegeausbildung und führte zu diesem Thema Befragungen von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrenden durch. Eine dritte Gruppe entwickelte ein literaturgestütztes Konzept für Leistungsnachweise in der Pflegeausbildung und eine vierte Studierendengruppe untersuchte den Theorie-Praxis-Transfer aus Schülersicht mittels leitfadengestützter Interviews. Die ersten Ergebnisse der vier Projektgruppen konnten am 15. Juli 2016 an der Fliedner Fachhochschule vorgestellt werden. Die Kooperationspartner zeigten sich von den differenzierten Vorgehensweisen und Ergebnissen sehr beeindruckt und haben bekundet, im nächsten Jahr wieder Themen einzureichen. Grundsätzlich kann jede soziale oder pflegerische Einrichtung das Angebot nutzen und einen Themenvorschlag einbringen, welche Studierende im nächsten Sommersemester bearbeiten könnten. Die Leitung des Seminars lag bei Prof. Dr. Bärbel Wesselborg und Prof. Dr. Bettina Siecke.

Ausbau der Kooperationen

Ausbau der Kooperation zwischen den Gesundheits- und Krankenpflegeschulen der Kaiserswerther Diakonie, des Evangelischen Krankenhauses Düsseldorf, der Sana Kliniken Düsseldorf und der Fliedner-Fachhochschule Bereits im Sommersemester 2015 konnte in Zusammenarbeit mit der Schule für Gesundheits-und Krankenpflege/Gesundheits- und Kinderkrankenpflege am Standort Kaiserswerther Diakonie ein Lehrforschungsprojekt im Studiengang Pflegepädagogik der Fliedner Fachhochschule erfolgreich durchgeführt werden. Lehrende beauftragten die Studierenden in Form von Projekten Problemstellungen aus ihrem Arbeitsalltag zu bearbeiten. Die gewonnenen Erkenntnisse aus diesen Projekten zeigten sich für die Verantwortlichen der Schule und die Studierenden selbst gleichermaßen als gewinnbringend. Eine Intensivierung der Kooperation wurde nun im Wintersemester 2015/2016 in Angriff genommen. Im 5. Semester des pflegepädagogischen Studiengangs ist im Modul „Gestaltung von theoretischen Ausbildungssituationen“ eine Lehrprobe vorgesehen. Diese konnte im Rahmen von regulärem Unterricht in zwei Kursen des ersten Ausbildungsjahres Gesundheits- und Krankenpflege und Gesundheits- und Kinderkrankenpflege durchgeführt werden. In kleinen Gruppen bereiteten die Studentinnen und Studenten eine Doppelstunde vor und führten diese durch. Unterstützt wurden sie dabei von den betreuenden Professorinnen Dr. Wesselborg und Dr. Bögemann-Großheim und den Verantwortlichen der Schule, Herrn Gawinski und Herrn Fischer. Das Feedback zu der Veranstaltung verlief äußerst positiv. Die Studierenden konnten handlungsorientiert in der Praxis ihr Wissen vertiefen und sich ausprobieren. Die Gesundheits- und Krankenpflegeschüler/innen genossen die Abwechslung und gaben den Studierenden Rückmeldung. Prof. Bögemann-Großheim und Prof. Wesselborg bedankten sich herzlich bei der Leiterin der Gesundheits-und Krankenpflegeschule Standort Kaiserswerther Diakonie, Frau Bielefeldt, Lehrerin für Pflege und Gesundheit (M. A.) sowie dem Leiter der Krankenpflegeschule des Evangelischen Krankenhauses Düsseldorf, Herrn Gawinski, Lehrer für Pflege und Gesundheit (M. A.), dem Leiter der Krankenpflegeschule der Sana Kliniken Düsseldorf, Herrn Homrighausen und dem Pflegelehrer Herrn Fischer, Pflegewissenschaftler (B. Sc.) für die sehr gute Zusammenarbeit im Studiengang Pflegepädagogik. In der Nachbereitung der Zusammenarbeit betonten die Verantwortlichen der Schule und der Fachhochschule ihr Interesse, die Kooperation fortzusetzen.  

„Erlebte Pflegegeschichte – eine Spurensuche“ – Pflegeexpertin in Kaiserswerth

Am 17. November 2015 um 17.00 Uhr wird die berühmte Schweizer Pflegewissenschaftlerin Schwester Liliane Juchli (Kloster Ingenbohl) zu einem Vortrag nach Kaiserswerth kommen. Mit ihrem Krankenpflegelehrbuch (auch die „Juchli“ genannt) hat sie seit Anfang der 1970er die Ausbildung in der Krankenpflege mit geprägt. Ihr ging es immer darum, die konkrete Praxis der Pflege – also die Qualität der Pflege am Menschen – zu verbessern und dabei gleichzeitig das Pflegepersonal und dessen Bedürfnisse zu stärken. Unter dem Titel „Erlebte Pflegegeschichte – eine Spurensuche“ wird die Ordensschwester auf Einladung der Fliedner-Kulturstiftung und der Fliedner-Fachhochschule über einen „Beruf in Bewegung“ berichten. Der Vortrag findet in der Räumlichkeiten der Fliedner Fachhochschule statt. Eintritt frei – Spende erbeten!

Studierende präsentierten Praxisprojekte

Studierende des 6. Semesters des berufsbegleitenden Bachelorstudiengangs Pflegepädagogik präsentierten am 3. Juli die Ergebnisse ihrer Praxisprojekte an der Fliedner Fachhochschule Im Studiengang Pflegepädagogik ist im 6. Semester die Durchführung von Praxisprojekten vorgesehen. Erstmalig konnten dafür in diesem Sommersemester Pflegeschulen als Kooperationspartner für die Themenfindung und die -bearbeitung gewonnen werden. Dazu reichten die Pflegeschulen im Vorfeld einen Themenpool ein aus welchem die Studierenden wählten konnten. Die Studierenden entschieden sich für die Bearbeitung von vier Themen. Diese wurden, unter Betreuung von Prof. Dr. Bögemann-Großheim und Prof. Dr. Wesselborg, während des Sommersemesters in Gruppen bearbeitet. Eine Studierendengruppe untersuchte in Kooperation mit dem Bildungszentrum für Gesundheitsfachberufe in Düsseldorf Kaiserswerth die Einflussfaktoren auf die Schülermotivation im Unterricht aus Schülersicht. Die Projektgruppe entschied sich für ein quantitatives Forschungsdesign und befragte Pflegeschüler/innen des zweiten Ausbildungsjahres mittels Fragebogen. Die Fragen bezogen sich u.a. auf Motivationsfaktoren im Unterricht und den präferierten Unterrichtsmethoden. Eine weitere Gruppe kooperierte mit dem Ausbildungszentrum für Gesundheitsberufe des Universitätsklinikums Düsseldorf Fachbereich Pflege. Hier wurde das Erleben der Pflegeschüler/innen im zweiten Ausbildungsjahr untersucht. Im Mittelpunkt standen Fragen welche Aspekte der theoretischen und praktischen Ausbildung von den Pflegeschüler/innen als motivierend bzw. demotivierend empfunden werden. Zudem wurde erfragt inwieweit sich diese Faktoren im Verlauf der bisherigen Ausbildung verändert haben. Dazu führten die Studierenden Interviews mit Auszubildenden im Mittelkurs welche sie interpretativ-reduktiv auswerteten. Eine Studierendengruppe entschied sich in Kooperation mit der Gesundheits- und Krankenpflegeschule des LVR- Klinikums Düsseldorf ein Konzept zur Neugestaltung der Lerneinheit „Lernen lernen“ zu entwickeln. Hier entstand unter Berücksichtigung der geltenden rechtlichen Vorgaben und Rahmenbedingungen der Projektschule das Stufenmodell zur Entwicklung der Selbstlernkompetenz in der Pflegeausbildung (SESP). Eine weitere Projektgruppe befasste sich, ebenfalls in Kooperation mit der Gesundheits- und Krankenpflegeschule des LVR- Klinikums Düsseldorf, mit dem Thema „Was ist guter Unterricht aus Sicht der Auszubildenden einer Gesundheits- und Krankenpflegeschule“. Die Studierenden entschieden sich für ein qualitatives Studiendesign in Form von problemzentrierten Interviews, welches sie interpertierend-reduktiv auswerteten. Interviewpartner waren Pflegeschüler/innen des LVR- Klinikums Düsseldorf. Am 3. Juli stellen die Studierenden die Projekte und die Ergebnisse an der Fliedner Fachhochschule vor. Die Kooperationspartner waren sehr angetan von den differenzierten Ergebnissen und luden die Studierenden ein, die Ergebnisse nochmals den Kollegien an den Schulen vorzustellen, um mit den Ergebnisse weiter arbeiten zu können. Grundsätzlich kann jede soziale oder pflegerische Einrichtung das Angebot nutzen und einen Themenvorschlag einbringen, welche Studierende im nächsten Sommersemester bearbeiten könnten.

Besuch aus China an der Fliedner FH Düsseldorf

Am 26. Juni 2015 empfing die Fliedner FH Besuch aus Jiangsu, China: Insgesamt 15 Studierende, Lehrende und Funktionäre der Sozialen Arbeit und Krankenpflege des Jiangsu Vocational College of Nursing unternahmen eine Fachdelegationsreise für Führungskräfte organisiert von den Carl Duisberg Centren. Im Rahmen ihres Fortbildungsprogramms in Deutschland war die Gruppe mehrere Tage an Hochschulen in NRW unterwegs mit Stopp in Köln und Düsseldorf, um sich insbesondere über die berufliche und akademische Ausbildung in der (Alten)Pflege und der Sozialen Arbeit zu informieren.