Studiengangsinhalte – Kindheitspädagogik (B.A.)

Der Bachelor-Studiengang ist untergliedert in:

Module im Basisstudium (1.–3. Semester)
• Erziehungs- und Bildungswissenschaft
• Soziologie, Sozialforschung und Psychologie
• Grundlagen in den Bildungsbereichen ästhetischer Bildung, mathematisch-naturwissenschaftlicher Bildung, sprachlicher Bildung, ethisch-religiöser Bildung und Bewegung und Gesundheit.
 
Module im Vertiefungsstudium (4.–5. Semester)
• Bildungsprozesse konzipieren, gestalten, reflektieren und evaluieren
• Kinderschutz und frühe Hilfen
• Organisation und Leitung
• Zusammenarbeit mit Eltern
 
Abschlusssemester (6. Semester)
• Diversität und Inklusion
• Professionelle Identität
• Sozialraumorientierung und Vernetzung
• Bachelorarbeit

Praktika und ein Praxisprojekt

Im Studium sind Praktika und Praxis integriert. Diese Veranstaltungen werden durch Reflexionsveranstaltungen an der Hochschule begleitet.


Jedes Modul besteht aus Modulelementen die sinnhaft aufeinander aufbauen. Im Profilstudium haben die Studierenden die Möglichkeit, sich vertiefend mit ausgewählten Inhalten auseinanderzusetzen.

Exemplarische Darstellung von Modulelementen:

In den Modulelementen Erziehungs- und Bildungswissenschaft, Soziologie und sozialtheoretische Fundierung werden erziehungs-, bildungs- und sozialwissenschaftliche Grundlagen gelegt. Die Praktika im Bereich Kindertagesstätte und im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe ermöglichen die Verbindung von theoretischem Wissen und praktischem Handeln.

Im Modulelement Wissenschaftliches Arbeiten lernen die Studierenden den Forschungsprozess sowie Forschungsmethoden kennen.

Im Rahmen der Modulelemente Mentoring, Studienmotivation und Fallverstehen setzen sich die Studierenden mit ihrer beruflichen Rolle und ihren beruflichen Selbsterfahrungen auseinander.

In den Projekt-Modulelementen lernen die Studierenden, Projekte im Bereich der Bildung und Erziehung der Kindheit zu planen, durchzuführen und auszuwerten

In den Modulelementen Organisation und Leitung in sozialpädagogischen Einrichtungen sowie Entwicklungs- und Sozialpsychologie, Psychoanalyse und pädagogische Beratung werden Grundlagen für Leitungs- und Beratungstätigkeiten erarbeitet.

Modulelemente des Profilstudiums ermöglichen es den Studierenden, sich in mehreren Bereichen kindlicher Bildung und Erziehung (Naturwissenschaftlich-mathematische Bildung und Erziehung, Sprachliche Entwicklung und sprachliche Förderung, ästhetische Bildung und Erziehung), Expertise anzueignen und zu vertiefen. Darüber hinaus haben die Studierenden die Möglichkeit, sich u.a. durch Praktika im Bereich Management und Leitung auf Leitungsfunktionen in sozialpädagogischen Einrichtungen vorzubereiten bzw. einen Schwerpunkt auf den Bereich Diversität und Inklusion zu legen.


Studienbegleitung:

Die Studierenden treffen im Studium auf eine Berufspraxis, die bisher nur wenig Erfahrungen mit akademisch ausgebildeten Erzieherinnen und Erziehern gemacht hat. Nach Abschluss ihres Studiums gehören sie zu den ersten grundständig akademisierten Erzieherinnen und Erziehern im Berufsfeld. Dies bedingt eine kontinuierliche Begleitung und Unterstützung im Verlaufe des Studiums:

  • Studienberatung (in Anlehnung an das Lernberatungskonzept)
  • kollegiale Beratung
  • kollegialer Austausch der Fachhochschule mit den kooperierenden Praktikumseinrichtungen

Leistungsnachweise:

Die Studierenden erbringen die Leistungsnachweise im Studium durch benotete Einzelleistungen (EL b), unbenotete Einzelleistungen (EL ub) oder durch die Aktive Teilnahme (AT) in der Lehrveranstaltung.

  • Einzelleistung benotet, z.B. Klausur, Hausarbeit
  • Einzelleistung unbenotet, z.B. Praktikumsbericht
  • Aktive Teilnahme, z.B. Protokoll, Präsentation (Bitte beachten Sie die Regelungen zur Erbringung der Aktiven Teilnahme!)

Die Benotung von Leistungsnachweisen sowie die Berechnung der Gesamtnote sind in der Prüfungsordnung geregelt.