Kindheitspädagogik (B.A.) Schwerpunkt Leitung – für staatl. anerk. Erzieher

Die Fliedner Fachhochschule bietet für staatlich anerkannte Erzieherinnen / staatlich anerkannte Erzieher ein 4-semestriges, berufsbegleitendes Teilstudium „Kindheitspädagogik (B.A.)“ mit dem Schwerpunkt „Leitung in KiTas“ an. Ziel des Studiums ist es, staatlich anerkannte Erzieherinnen bzw. staatlich anerkannte Erzieher für leitende Tätigkeiten in Tageseinrichtungen zu qualifizieren.


Bewerben Sie sich für einen Studienplatz, wenn

  • Sie bereits staatlich anerkannte Erzieherin / staatlich anerkannter Erzieher sind,
  • Sie berufsbegleitend in vier Semestern einen Bachelor-Abschluss erwerben möchten,
  • Sie die praktische Arbeit mit dem Erlernen wissenschaftlichen Denkens und Arbeitens verbinden wollen,
  • Sie einen international anerkannten akademischen Grad (B.A.) erwerben möchten,
  • Sie eine Qualifikation auf Master-Niveau anschließen möchten.
Dauer:4 SemesterStudienform:berufsbegleitend
ECTS:180Praxis:berufliche Tätigkeit
Abschluss:Bachelor of ArtsStudienbeginn:zum Sommersemester (01.04.)

Schnuppervorlesung (In diesem Studiengang gibt es die Möglichkeit eine Schnuppervorlesung zu besuchen.)

Staatliche Anerkennung als Kindheitspädagogin/Kindheitspädagoge

Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen hat der Fliedner Fachhochschule Düsseldorf die Genehmigung erteilt ihren Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiengangs „Kindheitspädagogik“ die staatliche Anerkennung als Kindheitspädagogin / Kindheitspädagoge auszusprechen. Weitere Informationen zur Anerkennung erhalten Sie im Prüfungsamt bei Herrn Fuest.

Wo arbeiten Kindheitspädagogen?

Kindheitspädagogische Studiengänge gibt es mittlerweile seit rund 15 Jahren und inzwischen hat sich dieses Qualifikationsprofil in der Praxis gut etabliert.

Ursprünglich als Akademisierungsprojekt der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung konzipiert, finden sich Kindheitspädagoginnen und Kindheitspädagogen heute in (fast) allen Arbeitsfeldern, die sich um Kinder und ihre Familien drehen.

Unsere Alumni üben als Kindheitspädagoginnen und Kindheitspädagogen viele spannende Tätigkeiten aus.

Informationen über das grundständige Bachelor Studium Kindheitspädagogik (Vollzeit/Teilzeit/dual) finden Sie hier.

Aktuelles

Studierende der Kindheitspädagogik geben Workshops auf dem Kirchentag

Vom 19.-23. Juni 2019 fand in Dortmund der 37. Evangelische Kirchentag zum Thema „Was für ein Vertrauen“ statt. Diese Veranstaltung bringt Menschen zusammen, die ihren Glauben und ein Engagement für eine friedliche, gerechte und in jeder Hinsicht verantwortete Welt miteinander verbinden wollen. Neben christlichen Veranstaltungen stehen insbesondere politisch-gesellschaftliche Diskussionsforen und kulturelle Angebote auf dem Programm. Die Fliedner Fachhochschule beteiligte sich an dem Programm mit zwei Workshops mit dem Titel „Trust in Dance – im Vertrauen tanzen“ für Kinder. Im Zentrum Kinder im Dietrich-Keuning-Haus entwickelten drei Studierende des Studiengangs Kindheitspädagogik (B.A.), die Tanzpädagogin Sabine Seume und Frau Prof. Dr. Eva Hoffmann-Stakelis mit Kindern im Alter von 6 bis 13 Jahren Tanzszenen zum Thema „Vertrauen“.

Besuch der Federation Federico Fliedner in Madrid

Eine kleine Delegation der Fliedner Fachhochschule hat die Federation Federico Fliedner in Spanien besucht. Gegründet wurde diese von Fritz Flieder, dem Sohn von Theodor und Caroline Fliedner (http://www.fliedner-stiftung-madrid.de/fritz-fliedner.php). Ziel des Besuches war es Kooperationsmöglichkeiten auszubauen, denn für Studierende unserer Studiengänge Kindheitspädagogik (B.A.) und Soziale Arbeit (B.A.) könnte eine Praxistätigkeit in einer der dort besuchten Schulen sicher sehr spannend sein. Momentan wird im International Office der Fliedner Fachhochschule daran gearbeitet, die Kooperationen auf feste Füße zu stellen, um in naher Zukunft ein Auslandspraktikum im Colegio Juan de Valdés oder El Porvenir in Madrid möglich zu machen. Im Colegio Juan de Valdés (https://www.juandevaldes.es/es/inicio) werden Kinder vom Krippenalter bis ca. 16 Jahren beschult. Das El Porvenir (https://www.elporvenir.es/es/inicio), in der Innenstadt von Madrid bietet einen Abschluss ähnlich dem deutschen Abitur. Über diese Bildungseinrichtungen hinaus unterhält die Federation Federico Fliedner in der näheren Umgebung von Madrid auch eine Einrichtung für Flüchtlinge.

Bildungswerkstätten für Kinder in der 5. Kinder-Uni! 

Im Rahmen des Bachelor-Studiengangs ,,Kindheitspädagogik“ richteten Studierende die fünfte Kinder-Uni an der Fliedner Fachhochschule aus. Frau Prof. Damen freute sich sehr über die angemeldeten Kindergruppen.  Ca. 60 Kinder aus den umliegenden Tageseinrichtungen konnten an diesem Projekttag verschiedene Vorlesungen aus den Studiengängen Pflege und Gesundheit, Medizinische Assistenz Chirurgie und Kindheitspädagogik an der Hochschule besuchen und in Werkstätten aus den Bereichen Musik, Tanz, Druckwerkstatt und Sprache selber aktiv werden. Die Kinder lernte so einerseits die tägliche Arbeit an einer Hochschule kennen und konnten andererseits an den verschiedenen Aktionen in den Seminaren aktiv mitmachen. Für unsere Studierenden bietet die Kinder-Uni einen praktischen Erprobungs- und Erfahrungsraum, Kinder in ihrem Handeln wahrzunehmen und sich auf die kindlichen Perspektiven und individuellen Herangehensweisen einzulassen. Neben den theoretischen Hintergründen ist es wichtig, die konkreten Ideen und Fragen der Kinder wahrzunehmen, aufzugreifen und für die Gestaltung von Bildungsprozessen zu reflektieren. Im Dialog mit den Kindern wird dabei erprobt, wie die Bildungsanlässe in den Werkstätten von den Kindern angenommen werden. Die fünfte Kinder-Uni bot hierzu wieder viele spannende und anregende Situationen zur Weiterentwicklung pädagogischer Bildungsarbeit.

Die erste Erhebungungsphase im Forschungsprojekt BeDo-NRW ist abgeschlossen

Im Zeitraum von Anfang November 2018 bis Ende Februar 2019 wurde die Online-Befragung zu den Beobachtungs- und Dokumentationsaufgaben in der Praxis der Kindertageseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen durchgeführt. Diese Befragung wurde als Vollerhebung durchgeführt und damit 10.000  Kindertageseinrichtungen in NRW eingeladen. Insgesamt konnten wir eine rege Beteiligung verzeichnen. Wir bedanken uns herzlich für alle Rückmeldungen, wertvollen Hinweise und Anregungen Hindernisse im Beobachten und Dokumentieren zu überwinden und Gelingensbedingungen zu stärken. Mit einer Rücklaufquote von 20% starten wir nun in die Auswertung und freuen uns, erste Ergebnisse auf dem Fachtag am 09.09.2019 bekannt geben zu können. Zum Abschluss der ersten Erhebungsphase wurden unter den Kindertageseinrichtungen, die teilgenommen haben, 145 Preise als ein Dankeschön für die Beteiligung an der Befragung verlost. Die Einrichtungen werden in den nächsten Wochen per E-Mail informiert. Anfang Mai startet die zweite Erhebungsphase, in der ausgewählte Kindertageseinrichtungen zur Umsetzung ihrer Beobachtungsaufgaben im Alltag und dem Erstellen von Bildungsdokumentationen befragt werden. Weitere Informationen zum Forschungsprojekt finden Sie unter: https://www.fliedner-fachhochschule.de/forschung/cluster-2/bedo-nrw/

Energie und Klimaschutz auf der Spur

Erstes Vernetzungstreffen an der Fliedner Fachhochschule Düsseldorf Studierende und pädagogische Fachkräfte arbeiten gemeinsam im Klima-Kita-Netzwerk In der gemeinsamen Ausbildungskooperation eröffneten Frau Prof. Sonja Damen von der Fliedner Fachhochschule und Susanne Schubert von innowego das erste Vernetzungstreffen im Bundesprojekt Klima-Kita-Netzwerk. Im Rahmen des vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) geförderten Projektes machen sich überall in Deutschland Kindertageseinrichtungen auf den Weg Bildung für nachhaltigen Entwicklung zu etablieren. Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen setzen sich zusammen mit Kindern zu Fragen des Klima- und Ressourcenschutzes auseinander und erarbeiten dabei, wie sie ihre Umwelt aktiv gestalten können. Gemeinsam werden Fragen, wie „Woher kommen die Zutaten für das Frühstück? Wie sparen wir Energie? Was passiert mit kaputtem Spielzeug?“ nachgegangen und als Ausgangspunkt für ein Weiterdenken über sich und die Welt genutzt. Der Kita-Alltag bietet zahlreiche Chancen und Anregungen, gemeinsam mit den Kindern den Zusammenhängen von Nachhaltigkeit und Klimaschutz auf die Spur zu kommen. Wie Bildungsarbeit für nachhaltige Entwicklung gelingen kann, welche methodischen und thematischen Zugänge es gibt und wo mögliche Stolpersteine liegen, diesen und weiteren Fragen widmete sich das Klima-Kita-Netzwerk und die Fliedner Fachhochschule gemeinsam mit angehenden KindheitspädagogInnen und MultiplikatorInnen im Rahmen des ersten Vernetzungstreffens.  Weitere Informationen unter www.klima-kita-netzwerk.de

„Systemsprenger“ – Silberner Bär auf der Berlinale

Das Drama „Systemsprenger“ hat bei der Berlinale den Alfred-Bauer-Preis erhalten. Zündstoff in Neonpink“  – betitelt „DIE ZEIT“ ihre Filmkritik nach der furiosen Weltpremiere des Films „SYSTEMSPRENGER“ von Nora Fingscheidt am 08. Februar 2019 auf der Berlinale, der im Herbst in die Kinos kommen wird. Ein Film, welcher den Kinosaal zweifelsfrei in seinen Bann zieht – Voller Energie und gleichsam voller Mitgefühl. Fachlich präzise recherchiert und gleichzeitig eine fesselnde Geschichte, die sich im Berlinale Wettbewerb – da sind sich die Kritiker einig – nicht zu verstecken braucht… Menno Baumann, Professor für Intensivpädagogik an der Fliedner Fachhochschule in Düsseldorf, hat die Regisseurin bei ihren Recherchen über viereinhalb Jahre begleitet und war bei der Premiere in Berlin dabei. Im Anschluss an diesen Film stellen sich viele Fragen: „Systemsprenger“ ist ein schwieriger Begriff. Viele Menschen denken, „Systemsprenger“ sei ein negativer, das Kind stigmatisierender Begriff. Deshalb ist dieser Begriff auch in der Fachwelt umstritten. Es gibt aber auch keine „besseren“ Alternativbegriffe. Negativ ist der Begriff nur, wenn ich das „System“ für ausnahmslos „gut“ halte. Schließlich zeigt „Bennie“ im Film doch auch die Schwachstellen des Systems auf (fehlende Plätze in „guten“ Einrichtungen, zu hohe Fallzahlen in den Jugendämtern, Gesellschaftliche Marginalisierung der Kindsmutter), wodurch ihre „Sprengkraft“ auch Entwicklungsmöglichkeiten eröffnet. Gleichzeitig handelt es sich um ein Phänomen, bei dem jeder im sozialen Bereich Tätige sofort Assoziationen hat und implizit „weiß“, worum es geht. Der Begriff fokussiert weniger den individuellen Menschen als das Problem der Hilflosigkeit der Helfer und Hilfesysteme (wie im Film dargestellt!). „Systemspenger sein“ ist somit keine Persönlichkeitseigenschaft, sondern das Ergebnis vieler gescheiterter Systemprozesse, die dazu führen, dass für „ein Kind wie Bennie“ in unserer Gesellschaft kein Platz ist – nicht mal mehr tief im Wald. Ist die geschilderte „Geschichte“ realistisch? Ja, der geschilderte Verlauf sowohl was das hilflose Ringen der Helfer als auch was die Verhaltensmerkmale des Kindes angehen, könnte so in der Realität existieren. Gibt es viele solcher Kinder? Das ist schwer zu sagen, da es wenig Forschung hierzu gibt. Jugendhilfemaßnahmen werden aus vielerlei Gründen vorzeitig beendet, das Verhalten des jungen Menschen ist dabei nur ein Aspekt. Eine Studie aus dem Jahr 2010 (Baumann 2010: Kinder, die Systeme sprengen) hat ermittelt, dass im Untersuchungszeitraum innerhalb von zwei Jahren 412 Kinder allein Niedersachsen auf Grund von schwierigem Verhalten aus den Maßnahmen „herausgeworfen“ wurden. Verschiedene Wissenschaftler (Menno Baumann, Mathias Schwabe) gehen davon aus, dass ca. 5% aller jungen Menschen, die mit der Jugendhilfe in Kontakt kommen, auf Grund ihres schwierigen Verhaltens nicht ausreichend versorgt und untergebracht werden können. Dies entspräche etwas mehr als 4000 Kinder und Jugendliche in Deutschland. Nicht alle diese Kinder erleben eine solche Odyssee wie „Bennie“ in dem Film. Die meisten von Ihnen erleben vier bis maximal sechs Abbrüche/ Rauswürfe, können dann aber im Rahmen intensivpädagogischer Betreuung in oft sehr spezialisierten und personalintensiven Settings im Inn- und Ausland stabilisiert werden. Welche Perspektiven gibt es für diese Kinder? Aktuelle (und z.T. auch schon etwas ältere) Forschungen zeigen, dass es einige wichtige Aspekte für die Arbeit mit solchen jungen Menschen gibt, wodurch sich die Chance auf „tragfähige Hilfen“ erhöhen. Hierzu gehören: Eine gute Diagnostik im Sinne eines pädagogischen Fallverstehens Flexible Settings, die gut ressourcentechnisch ausgestattet sind und somit auf besondere Bedarfe und Vorkommnisse schnell und unbürokratisch reagieren können Gute „Sicherheitsnetzwerke“ durch Supervision, Fachberatung und gezielte Teamentwicklung (inkl. Fortbildungen) für Mitarbeiter*innen. Was ist ein Systemsprenger? – (Versuch einer Definition – Prof. Dr. Menno Baumann/Studiengangsleitung M.A. Intensivpädagogik an der Fliedner Fachhochschule) Zum Master-Studiengang Intensivpädagogik

2. Beiratssitzung des Forschungsprojektes BeDo-NRW an der FFH

Am 28. Januar 2019 fand die zweite Projektbeiratssitzung des vom MKFFI geförderten Forschungsprojekts „Beobachtung und Dokumentation in Kindertageseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen“ an der Fliedner Fachhochschule statt. Schwerpunkt der zweiten Sitzung, unter Leitung von Prof. Dr. Sonja Damen (Projektleitung), Prof. Dr. Nadine Madeira Firmino und Prof. Dr. Kirsten Fuchs-Rechlin, war die Vorstellung erster vorläufiger Ergebnisse der aktuell noch laufenden Online-Erhebung sowie der Austausch über das weitere Vorgehen. Gemeinsam mit den Beiratsmitgliedern, bestehend aus Politik, Fachpraxis und Trägervertretern, wurde eine Verlängerung der aktuellen Online-Erhebung vereinbart: Kindertageseinrichtungen haben die Möglichkeit noch bis zum 22.02.2019 an der Befragung teilzunehmen. Alle Einrichtungen die sich bisher noch nicht beteiligt haben, werden erneut mit einer Einladung zur Teilnahme angeschrieben. Die Frage, welche Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren aus welchen Gründen favorisiert werden, wie diese in die pädagogische Arbeit eingebunden sind und welche hinderlichen und gelingenden Bedingungen sich bei der Anwendung auf den verschiedenen institutionellen Ebenen identifizieren lassen, stehen dabei im Mittelpunkt der Forschung. Ihre Fragen zur Online-Erhebung beantworten Ihnen gerne Frau Alessia Smurra (Tel. 0211 409 3283) Frau Katrin Betz (Tel. 0211 409 3282) Alternativ können Sie uns auch eine E-Mail schreiben an: *protected email* Weitere Informationen finden Sie auch auf der Seite des Ministeriums unter https://www.kita.nrw.de/eltern/fruehkindliche-bildung-bessere-chancen-fuer-alle-kinder/beobachtung-und-dokumentation Zur Projektseite im Forschungsbereich der FFH

Besuch von Beate Lehmann von der Sportjugend NRW

Am 03.12.2018 besuchte Beate Lehmann, Gruppenleiterin Sportverein/Kindertagesstätten im Referat Kinder- und Jugendsportentwicklung der Sportjugend NRW, die Fliedner Fachhochschule im Rahmen der Vorlesung „Bewegung und Gesundheit“ von Prof. Dr. Friederike Meßler im Studiengang „Kindheitspädagogik“. Sie stellte das Programm: „NRW bewegt seine Kinder!“ vor, welches zum Ziel hat, Kindern im Kleinkind-, Vorschul- und Grundschulalter Bewegung, Spiel und Sport in ausreichendem Umfang zu ermöglichen und damit einen Beitrag zur umfassenden Bildung von Kindern zu leisten. So gelang ein praxisnaher Austausch über die Möglichkeiten, Hürden und Ziele von Kooperationen der DSJ mit Kindertagesstätten & Kindertagespflege, außerunterrichtlichem Schulsport & Ganztag, Kinder- und Jugendarbeit im Sportverein sowie der dazugehörigen kommunalen Steuerung/Netzwerkarbeit.

Zweiter Platz bei der Wahl zur Hochschulperle des Jahres 2018

24h-SMS-Voting des Stifterverbandes entschied über innovativstes Hochschulprojekt bundesweit Der Verein zur Förderung der Wissensregion Düsseldorf e.V., in dem die Fliedner Fachhochschule mit 4 weiteren Hochschulen verbunden ist, hat in der Abstimmung zur Wahl der Hochschulperle des Jahres 2018 mit knapp einem Viertel der Stimmen den zweiten Platz belegt. Der Stifterverband der Deutschen Wissenschaft hatte die Fliedner Fachhochschule mit der Hochschule des Monats Dezember 2018 ausgezeichnet: „Mit ihrem Engagement für die Wissensregion Düsseldorf positionieren sich die fünf Hochschulen als wichtige Verbündete, wenn es um die Beförderung innovativer Ideen geht“, so die Jury des Stifterverbandes zur Entscheidung, die Hochschulperle des Monats Dezember nach Düsseldorf zu vergeben. „Ein tolles, institutionenübergreifendes Projekt mit Vorbildcharakter – Nachmachen erwünscht!“ In einem deutschlandweiten Voting, welches am 23. Januar um 12 Uhr startete und für 24 Stunden freigeschaltet war, wurde per Abstimmung die Hochschulperle des Jahres gewählt. Die Wissensregion Düsseldorf sammelte ca. 1.550 Stimmen. Viele der Abstimmenden waren Teilnehmende des Innovationssemesters, dem Leuchtturmprojekt der Wissensregion Düsseldorf. Im Innovationssemester gestalten Studierende und Auszubildende gemeinsam Teamprojekte zu gesellschaftlichen und unternehmerischen Herausforderungen in Düsseldorf und erwerben durch diese neue Form der Lehre wichtige Schlüsselkompetenzen. Im Oktober 2019 wird das Innovationssemester in eine zweite Runde gehen – geplant sind noch mehr Projekte und mehr Teilnehmer. Auf den zweiten Platz bei der Wahl der Hochschulperle 2018 sind wir sehr stolz und bedanken uns herzlich für so viele Stimmen. Das zeigt das Interesse der unsere Studierenden, Lehrenden, aber auch der Bürgerinnen und Bürger an der Wissensregion Düsseldorf.

Klettern in der Halle Mensch

Im Studiengang B.A. „Kindheitspädagogik“ erprobten sich die Studierenden im Profilschwerpunkt mathematisch-naturwissenschaftliche Bildung unter Anleitung von Prof. Dr. Friederike Meßler im Klettern in der Halle Mensch in Düsseldorf. Klettersituationen lassen sich gut nutzen um mathematische und physikalisches sowie soziales und sprachliches  Lernen zu unterstützen. So werden Hebelwirkungen und Gleichgewichtsvorgänge, Muskelkraft gegen Schwerkraft , die Koordination aller Körperteile um physikalische Kräfte optimal zu nutzen zu können sowie ‚Lösungswege finden und begründen‘, Vertrauen, Achtsamkeit und sprachliche Anlässe erprobt.

Gastvortrag der AOK im Studiengang Kindheitspädagogik

Am 14.01.2019 hielten Annette De Chiara, Denise Koch und Ute Paulat (von der AOK Rheinland/ Hamburg) im Studiengang „Kindheitspädagogik“ im Bildungsbereich „Bewegung und Gesundheit“ einen Vortrag über ausgewählte  Programme zur Gesundheitsförderung und Gesundheitserziehung in Kita und Schule. Ein Austausch zu den Programmen „Gesund macht Schule – Gesundheitsförderung und Gesundheitserziehung in der Primarstufe“, JolinchenKids ist ein Kita-Programm, „Joko, du & ich“ (Stärkung der Eltern-Kind-Bindung) sowie das U-Boot wurden vorgestellt und diskutiert. So bekamen unsere Studierenden einen Einblick in bereits bestehende gesundheitsfördernde Angebote für Kitakinder und Grundschüler.

Vernetzungstreffen des Bundesprojektes „Klima-Kita-Netzwerk“ an der FFH

Am 15.1.2019 findet das Vernetzungstreffen des Bundesprojektes „Klima-Kita-Netzwerk“  mit dem Thema Mit Kinder Nachhaltigkeit entdecken: Energie und Klimaschutz auf der Spur bei uns an der Fliedner Fachochschule statt. Mit Kindern Nachhaltigkeit entdecken – Energie und Klimaschutz auf der Spur Woher kommen die Zutaten für das Frühstück? Wie kommen wir in unsere Kita? Was passiert mit kaputtem Spielzeug? All das sind Fragen aus dem Kita-Alltag, die Möglichkeiten bieten, um mit Kindern auf Entdeckungsreise zu Nachhaltigkeitsthemen zu gehen. Kitas sind gefordert, Kindern alltagsnah die Auseinandersetzung mit dem Thema Klima- und Ressourcenschutz zu ermöglichen und Beteiligungsstrukturen erfahrbar zu machen. Um handlungsfähig zu werden, brauchen Mädchen und Jungen Orientierung und Erfahrungsräume auch zu nachhaltiger Entwicklung. Das Projekt Klima-Kita-Netzwerk lädt zusammen mit der Fliedner Fachhochschule ein, gemeinsam hinter die Dinge zu schauen, zu forschen und Handlungsalternativen zu entdecken. Das erste Vernetzungstreffen beschäftigt sich mit möglichen Zugängen – methodisch (z. B. nachdenkliche-philosophische Gespräche, Erkundungen) oder über Alltagsfragen/-anlässe. Denn Themen einer nachhaltigen Entwicklung stecken im Alltag jeder Einrichtung. Dabei geht es um einen Perspektivwechsel für die bisherige Praxis. Wie die zum Thema Energie und Klimaschutz aussehen können war u.a. ein Thema Im Rahmen eines Praxisseminars der Veranstalter. Praxiserfahrungen daraus stellen wir vor und laden Sie ein, Ihre Beispiele mitzubringen. Inhaltliche Schwerpunkte: · Mit der Nachhaltigkeitsbrille unterwegs: Mit Kindern Klimaschutz erforschen · Bildung für eine nachhaltige Entwicklung: Was ist das? · Lernwerkstatt · Beispiele guter Praxis: Über Gelingensbedingungen und Stolpersteine · Erfahrungsaustausch & Vernetzung Weitere Informationen  

3. Alumnitreffen der Kindheitspädagogen an der FFH

Zum dritten Mal begrüßte Frau Prof. Sonja Damen am 24.11.2018 die Absolventen der letzten Abschlussjahrgänge aus dem Studiengang „Bildung und Erziehung in der Kindheit“ zum Alumni-Treffen an der Fliedner Fachhochschule. Herr Prof. Hofmann und Frau Prof. Hoffmann-Stakelis gaben mit ihren Vorträgen „Der Umgang mit dem Fremden: Das Fremde zur Um- und Neuorientierung“ und „Das Fremde als Verstehensprozess“ gemeinsamen einen fachlichen Impuls aus unterschiedlichen Perspektiven. Herr Prof. Fabian Hofmann öffnete aus phänomenologischer Sicht die Fragen: Warum sollte man sich auf einen Bildungsprozess einlassen? Diese scheinbar einfache Frage trifft ins Herz der Pädagog*innen. Demnach fordert „das Fremde“ (Waldenfels) zur Um- und Neuorientierung auf. Entlang der „Hermeneutik des Fremden“ (Sundermeier) ging Frau Prof. Eva Hoffmann-Stakelis der Frage nach, wie Verstehensprozesse des „Fremden“ angeregt und ggf. für die Arbeit in kindheitspädagogischen Einrichtungen fruchtbar gemacht werden können. In der gemeinsamen Diskussion wurde sichtbar, dass Fremdheit Irritation auslöst und diese Irritation einen Weg öffnen kann, nach Erklärungen und einem Verstehen-wollen zu suchen. Diesen Prozess fachlich zu begleiten, bedeutet ein „Reiseleiter“ zu sein, der den Blick für das Fremde erweitert. Nachmittags wurde der gemeinsamen Erfahrungsaustausch zu kindheitspädagogischen Arbeitsfeldern im Rahmen eines „World-Cafés“ zwischen Studierenden und Alumnis genutzt. Die Möglichkeit, sich während des Studiums zu den Berufsperspektiven – aus erster Hand – informieren zu können, wurde von den Studierenden sehr geschätzt. Die Studenten und Absolventen genossen den Austausch in den unterschiedlichen Arbeitsfeldern. Geteilt wurden Erfahrungen aus dem Arbeitsfeld der Wohngruppe für Kinder und Jugendliche, dem Lehrforschungsprojekt in der Zusammenarbeit mit Kindertageseinrichtungen, der Ganztagsschulen, der Schulsozialarbeit und der Hilfen zur Erziehung, der Naturpädagogik, der ambulanten Eingliederungshilfen und dem aufbauenden Masterstudium der Sozialen Arbeit. Die Studierende und die Absolventen freuen sich auf zukünftige Alumni-Treffen und die damit verbundene fachliche Verknüpfung an die Fliedner Fachhochschule.

3. Alumni-Treffen der ehemaligen Studierenden im Studiengang Bildung und Erziehung in der Kindheit (B.A.)

Gerne möchte die FFH und das BuE-Professorenteam Sie zu unserem 3. Alumni-Tag am Samstag, den 24. November 2018 von 10.00 bis ca. 17.00 Uhr an die FFH einladen. Um 11.00 Uhr findet der Impulsvortrag zum Thema „Der Umgang mit dem Fremden: Das Fremde zur Um- und Neuorientierung (Prof. Dr. Fabian Hofmann) – Das Fremde als Verstehensprozess (Prof. Dr. Eva Hoffmann-Stakelis)“ statt. Anschließend gibt es die Möglichkeit zur Diskussion. Nach der Mittagspause in der Cafeteria gibt es dann die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch im Rahmen eines World-Cafés zu Arbeitsbereichen der Kindheitspädagoginnen und Kindheitspädagogen der FFH. Der Veranstaltungsort ist die Fliedner Fachhochschule. Der Raum wird mit Aushang bekannt gegeben. Programm Bitte melden Sie sich bis zum 09. November 2018 an. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!  

Studenten und Auszubildende arbeiten gemeinsam an Innovationsprojekten des Vereins zur Förderung der Wissensregion Düsseldorf e.V.

Zwei Projekte der Fliedner Fachhochschule Düsseldorf sind Teil des neuen Lernformats „Innovationssemester“ am Bildungsstandort Düsseldorf und Region. Das Innovationssemester, initiiert vom Verein zur Förderung der Wissensregion Düsseldorf e.V., bringt zwei eigentlich voneinander getrennte Bildungswelten zusammen: Studierende der Düsseldorfer Hochschulen und Auszubildende aus verschiedenen Betrieben arbeiten gemeinsam an Projekten, bringen ihre jeweiligen Stärken ein und profitieren vom gegenseitigen Ideenaustausch. Im Oktober ist die Wissensregion Düsseldorf mit insgesamt acht Innovationsprojekten gestartet: Von der Entwicklung einer Einkaufs-App, über nachhaltiges Bauen bis hin zu De-Eskalationsmaßnahmen für Krankenhäuser – die Palette an spannenden Themen ist groß. Die Fliedner Fachhochschule ist mit zwei Projekten aus den Studiengängen „Bildung und Erziehung in der Kindheit“ und „Medizinische Assistenz-Chirurgie“ dabei: Ziel des Projektes „Urban Gardening“ ist, ein Gartengrundstück der Kaiserswerther Diakonie ökologisch sinnvoll und nachhaltig zu bearbeiten. Beim Projekt „Integration gesundheitsfördernder Maßnahmen im Arbeitsalltag“ geht es um die Gesundheitsförderung in Düsseldorfer Betrieben und Hochschulen. Mit dem neuen Lernformat will der Verein in der Region Brücken zwischen Wissenschaft und Beruf schlagen und damit den Bildungsstandort attraktiver gestalten. Federführend beteiligt sind die Heinrich-Heine-Universität, die Hochschule Düsseldorf, die Fliedner Fachhochschule sowie die IHK und die Handwerkskammer.

151 Absolventen feierten an der Fliedner Fachhochschule ihren Bachelor-Abschluss

Am Freitag, den 21.09.2018 verabschiedete die Fliedner Fachhochschule Düsseldorf mit einem festlichen Gottesdienst und der feierlichen Überreichung der Urkunden 151 Absolventinnen und Absolventen. Erstmals wurden auch Bachelor-Urkunden im Studiengang Soziale Arbeit überreicht. Der Studiengang startete vor genau 3 Jahren unter der Studiengangsleitung von Prof. Dr. Hohage. Weitere Bachelor-Abschlüsse gab es in den Studiengängen Bildung und Erziehung in der Kindheit, Medizinische Assistenz – Chirurgie, Pflege und Gesundheit sowie Pflegemanagement und Organisationswissen. Mit großer Anerkennung überreichten die Rektorin und Studiengangsleiter die Urkunden sowie die traditionellen Fliedner-Schals. „Die Absolventinnen und Absolventen dürfen sich nach all ihren Anstrengungen zunächst mal zurücklehnen und ihren Erfolg genießen“ verabschiedeten die Rektorin, Prof. Dr. Dierks und Prorektorin Prof. Dr. Fuchs-Rechlin die Absolventen und wünschten ihnen vor allem „Vertrauen in die eigene Kraft, Mut zu Entscheidungen und Neugierde im Leben“. Im Rahmen der Feierlichkeiten freuten sich Frau Prof. Dr. Dierks und der Hochschulratsvorsitzende Dr. Ludwig auch, wieder drei Ernennungsurkunden zum Professor zu überreichen. Sie gratulierten Prof. Dr. Nina Reit-Born, Prof. Dr. Yvonne Kahl und Prof. Dr. med. Joachim Erckenbrecht zu ihren Professorentiteln und freuen sich sehr auf die weitere gute Zusammenarbeit. Besonderes Highlight des Gottesdiensts war in diesem Jahr die musikalische Einlage einer Studentin des Studiengangs Medizinische Assistent, die gleichzeitig Opernsängerin ist und als Abschiedsgeschenk eine Arie von Händel darbot. Die Fliedner Fachhochschule ist sehr stolz, dass wieder so viele ehrgeizige Studentinnen und Studenten ihr Studium abgeschlossen haben und wünscht ihnen viel Erfolg und alles nur erdenklich Gute für die Zukunft.

Studierende begleiten naturwissenschaftliche Forschungsprozesse von Grundschülern in der Forscherwelt von Henkel

Studierende des B.A. Studiengangs „Bildung und Erziehung in der Kindheit“ waren am 03.09.2018 in der Begleitung von Frau Prof. Dr. Sonja Damen zur gemeinsamen Fortbildung mit Grundschullehrerinnen in der "forscherwelt" von Henkel. Die "forscherwelt" bietet als außerschulischer Bildungsort Grundschülern naturwissenschaftliche Bildung an. Frau Dr. Ute Krupp leitet die Bildungsinitiative von Henkel und bietet beteiligten Grundschulen über einen didaktischen Aufbau zu unterschiedlichen Themenbereichen Grundschüler in 9 Forschungseinheiten über einen Zeitraum von einem halben Jahr eine Projektrahmen an, der durch die Studierende der Fliedner Fachhochschule begleitet wird. Die Studierenden stärken die kindlichen Forschungsprozesse und bauen über die Fortführung der Experimente eine Brücke in den Alltag der Grundschulen im Sachunterricht und in Nachmittagsaktionen des offenen Ganztags.

Studierende im Austausch mit der pädagogischen Praxis

Exkursion zu Museen in Wiesbaden und Frankfurt Von der Praxis lernen und eigene Forschungsergebnisse auf die Praxis hin denken – das war Ziel einer Exkursion von Studierenden des 6. Semesters mit dem Schwerpunkt ästhetische Bildung. Gemeinsam mit Prof. Dr. Fabian Hofmann besuchten sie Museen in Wiesbaden und Frankfurt. Die wichtigste Station war dabei das Museum Wiesbaden, das wegen seiner vorbildhaften pädagogischen Arbeit auf dem Programm stand. Astrid Lembcke-Thiel, Leiterin Bildung und Vermittlung, hatte die Studierenden anlässlich eines Vortrags in der FFH eingeladen, nach Wiesbaden zu fahren und sich dort ein Bild von der Museumspädagogik zu machen. Die Studierenden konnten nun die spannende Museumssammlung aus Naturkunde und Kunst erkunden, die Aufbereitung für die Besucher*innen kennenlernen und die Vermittlungsarbeit diskutieren. Astrid Lembcke-Thiel berichtete vor allem über Programme und Projekte mit Kitas, die im Studiengang „Bildung und Erziehung in der Kindheit“ von besonderem Interesse sind. Beeindruckt war die Gruppe vom hohen Maß an Offenheit und Empathie sowie von der Interaktivität in den pädagogischen Angeboten. Am nächsten Tag stand die Ausstellung „William Kentridge. O Sentimental Machine“ auf dem Programm. Der südafrikanische Künstler, der für seine spielerischen, komplexen und zeitkritischen Animationen berühmt ist, tritt hier in Austausch mit den antiken und mittelalterlichen Skulpturen des Museums. Den Abschluss der Exkursion bildete das „Junge Museum Frankfurt“, das als speziell für Kinder konzipiertes Museum seit 1972 besteht und Maßstäbe in der Museumspädagogik setzt. Auch hier fragten die Studierenden interessiert nach, ließen sich das Vermittlungsprogramm erklären und waren von der Professionalität und dem Anregungspotenzial der eigens eingerichteten pädagogischen Räume beeindruckt. Die Erfahrungen der Praxis waren vor allem im Lichte des aktuellen Lehrforschungsprojektes „Pädagogische Qualität in der Kunstvermittlung“ interessant. Das Projekt in Kooperation mit der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen und der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel wird von der Robert Bosch Stiftung gefördert. Die Studierenden konnten bei der Exkursion ihre eigenen Forschungsergebnisse auf die Praxis beziehen und die Eindrücke aus der Praxis mit den Forschungsergebnissen vergleichen. Projektleiter Prof. Dr. Fabian Hofmann: „Mit diesem innovativen Lehrforschungsprojekt, bei dem die Studierenden mit großem Engagement dabei sind, gehen wir neue Wege der Theorie-Praxis-Verzahnung. Durch methodisch geleitete Reflexion wollen wir Wissenschaft und pädagogische Praxis verbinden und so das Fach entscheidend voranbringen.“

Lehrforschungsprojekt mit echtem Erkenntnisinteresse der Praxis schließt seine erste Laufzeit ab

Das Lehrforschungsprojekt „Das Kind steht im Mittelpunkt“ in der Kooperation zwischen dem Stadtbetrieb für Kinder der Stadt Wuppertal und dem B.A. Studiengang „Bildung und Erziehung in der Kindheit der Fliedner Fachhochschule schließt nach fast 2 Jahren Arbeit erste Erkenntnisse im Rahmen einer Abschlussveranstaltung zusammen. Im Rückblick auf die gemeinsamen Schritte im Lehrforschungsprojekt wurde als Besonders herausgestellt, dass das Forschungsprojekt sowohl in den Fragestellungen als auch im Forschungsdesign ein Projekt ist, in dem die „Beforschten“ nicht nur Objekte, sondern Beteiligte auf gleicher Augenhöhe sind. Im Rahmen des Lehrforschungsprojektes wurden unter der wiss. Leitung von Prof. Dr. Sonja Damen die Fragen der pädagogischen Praxis aufgegriffen und in Forschungsdesigns eingebettet wissenschaftlich erforscht. Themen, wie die Gestaltung teiloffener Arbeit, Portfolioarbeit und Raumgestaltung wurden im Kontext kindlicher Bildungsprozesse evaluiert. Erkenntnisse aus der Evaluation der pädagogischen Arbeit wurden den Teams der Tageseinrichtungen für Kinder für die Weiterentwicklung pädagogischer Qualität zur Verfügung gestellt.  Die Projektlaufzeit begann im Oktober 2016, beteiligte 4 Tageseinrichtungen für Kinder und damit mehr als 250 Kinder, die Evaluation umfasste mehr als 75 Stunden Beobachtungszeit, die von insgesamt 40 Studierenden aus dem Studiengang B.A. „Bildung und Erziehung in der Kindheit“, sowie B.A. und M.A. „Soziale Arbeit“ durchgeführt wurden.  Für die Studierenden bietet das Format der Lehrforschung: Erfahrungen in der Anwendung der qualitativen quantitativen Sozialforschung Entwicklung von Reflexionskompetenz Erweiterung der Blickperspektiven auf die Komplexität päd. Arbeit in Kindertageseinrichtungen Herstellung einer direkten Verbindung zwischen Theorie und Praxis Erleben von Kooperationen zwischen Institutionen Entdeckung neuer Perspektiven und Details auf kindliches Lernen und Bildungssituationen 

Klima-Kita-Netzwerk

Bundesweite Fachtagung zu Energie und Klimaschutz als Themen für die Kita 26.06.2018 Prof. Dr. Sonja Damen wurde als Fachreferentin und Jurymitglied zur bundesweiten Fachtagung „Hier spielt die Zukunft – Energie und Klimaschutz auf der Spur“ eingeladen. Susanne Schubert, Innowego – Forum Bildung & Nachhaltigkeit eG und Projektleitung „Klima-Kita-Netzwerk“ eröffnete die Fachtagung mit der Fragestellung, warum Energie und Klimaschutz Themen für die Kita sind.  Zusammen mit Stefan Rostock von Germanwatch gestaltete Frau Prof. Dr. Sonja Damen eine Austauschrunde über die Rechte der Kinder, in der u.a. die Bedeutung der Kinderfragen an die Welt mit dem Recht, gehört zu werden im Mittelpunkt der Bildungsteilhabe und Beteiligungsrechte diskutiert wurden. Im weiteren Verlauf wurden die besten Umsetzungsideen von Kitas aus dem Ideenwettbewerb „Ein Tag ohne Strom“ gekürt. In informativen Workshopveranstaltungen zum Thema Nachhaltigkeit und Klimaschutz wurden best-practise-Beispiele zur Entwicklung pädagogischer Arbeit vorgestellt. Weitere Informationen finden Sie hier: Link Kita-Wettbewerb „Ein Tag ohne Strom“ -die zehn PreisträgerInnen

Alltagintegrierte Förderung mathematischer Kompetenzen

Im Studiengang B.A. „Bildung und Erziehung in der Kindheit“ übten sich die Studierenden im Profilschwerpunkt mathematisch-naturwissenschaftliche Bildung zusammen mit Prof. Dr. Friederike Meßler an der alltagintegrierten Förderung mathematischer Kompetenzen für Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren. Ob Mengenunterschiede, das Ordnen von Mengen und das Sortieren zur Förderung der Farbbewusstheit, das Kategorisieren durch Aufräumen, Sortieren zur Reihenbildung, Musterbildung sowie Mengen erfassen sind nur Teile dessen, was die Studierenden erleben durften. Mathematik steckt eben überall drin!

„Studierende gestalten Formen und Farben im Raum“

Im Profil „ästhetische Bildung“ beschäftigten sich die Studierenden mit Formen und Farben im Raum. Unter Anleitung der Kunstpädagogin und Künstlerin Inga Braune waren sie gefordert, aus Packpapier und Klebeband große Plastiken zu kreieren, anschließend eine Farbe dafür zu wählen und das Objekt im Raum zu arrangieren. Dabei konnten die Studierenden im eigenen Tun viel über ästhetisch-bildnerische Prozesse erfahren: Dass solche Prozesse nicht gänzlich absehbar sind; dass sich das Material mit seinem speziellen Charakter in das Produkt „einschreibt“; dass der eigene Körper und die Interaktion mit anderen eine Rolle spielen und vieles mehr. Für die Lehrbeauftragte, die jahrelange Berufserfahrung aus Schule, Museum sowie der offenen Kinder- und Jugendhilfe in die Lehre an der Fliedner Fachhochschule einbringt, ist es besonders wichtig, dass die Studierenden diese Prozesse erleben und reflektieren, damit sie die eigene pädagogische Arbeit professionell gestalten können. (14.06.2018) “ order_by=“sortorder“ order_direction=“ASC“ returns=“included“ maximum_entity_count=“500″]

Scientific Literacy über Hands-on acitivities

Am 05.06.2018 stellte Frau Dr. Ute Krupp im Studiengang „Bildung und Erziehung in der Kindheit“ die Bildungsinitiative „Forscherwelt“ von Henkel vor. Frau Dr. Ute Krupp war zu Gast in der Vorlesung „Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Bildung“ im Studiengang „Bildung und Erziehung in der Kindheit“, um das Konzept der internationalen Bildungsinitiative „Forscherwelt“ von Henkel vorzustellen. Als außerschulischer Lernort bietet die „Forscherwelt“ vor allem Grundschulkindern naturwissenschaftliche Grundbildung  zu Themen wie Kleben, Waschen, Kosmetik und Nachhaltigkeit. Dabei sollen Kinder über hands-on activities, also über praktische Erfahrungen, Forschungswege gehen und damit naturwissenschaftliche Forschungsprozesse kennenlernen. Das eigens dafür eingerichtete Forscherlabor ermöglicht den Kindern den Umgang mit echten Materialien an richtigen Laborarbeitstischen. Die Kinder vollziehen den klassischen Forscherkreis nach und ziehen damit Rückschlüsse auf ihre Experimentieraufgaben und deren Durchführung. Entscheidend ist dabei, dass die Kinder ihr Ergebnis interpretieren lernen. Frau Dr. Ute Krupp betont, dass es keine Wertung der Ergebnisse gibt, sondern die Kinder darin unterstützt werden, die Zusammenhänge im Aufbau und Verlauf des Experiments zu verstehen. Entscheidend ist, dass die Kinder selber ihre Lösungswege finden und dann gemeinsam ihre Ergebnisse beschreiben und vergleichen. In Kooperation zwischen Dr. Ute Krupp und Prof. Dr. Sonja Damen begleiten Studierende der Fliedner Fachhochschule teilnehmende Grundschulklassen in der Forscherwelt, um Bildungsanlässe im Kontext naturwissenschaftlicher Bildung an die Grundschulen zu transportieren.

BuE-Teilzeit im Einsatz am KM 84,593

Am 18.06.2018 waren Studierende aus dem Teilzeit-Studiengang B.A. „Bildung und Erziehung in der Kindheit“ zur Hospitation in Welschen-Ennest Kirchhundem. Zusammen mit Frau Prof. Dr. Sonja Damen wurden die Studierenden zu einer kollegialen Beratung in die Kath. Kita Siegerland-Südsauerland eingeladen. Dabei ging es um die fachliche Weiterentwicklung der teiloffenen Arbeit und die gemeinsame Reflexion der pädagogischen Arbeit. Die Studierenden hatten vormittags die Möglichkeit die Kinder im Alltag und die Organisation der teiloffenen Arbeit zu beobachten. Die Eindrücke wurden anschließend mit dem KiTa-Team fachlich reflektiert und in den Kontext der theoretischen Hintergründe gesetzt. Gemeinsam wurden Perspektiven für die Weiterentwicklung pädagogischer Qualität entwickelt. Die Studierenden konnten durch die kollegiale Beratung und den sich daraus entwickelnden fachlichen Dialog ihr Wissen anwenden und neue Blickwinkel für ihre eigene pädagogische Praxis gewinnen.

Kindheitspädagog*innen „in orbit“

Studierende der Fliedner Fachhochschule bewegten sich auf ihrer Exkursion in ungewohnten Höhen. Beim Besuch des K21 Ständehaus, dem Düsseldorfer Museum für zeitgenössische Kunst, begaben sie sich in die spektakuläre Installation „in orbit“ von Tomas Saraceno. 26 m über dem Boden bewegten sie sich auf einem Netz, in einer ganz eigenen, luftigen Welt oberhalb des Museums. Für Professor Dr. Fabian Hofmann, der an der Fliedner Fachhochschule ästhetische Bildung lehrt, sind solche Aktivitäten ganz wichtig: „Ästhetische Bildung kann nicht nur theoretisch erfolgen; es braucht die Begegnung mit Kunst, das Fremde, das Überraschende.“ Wer an der Fliedner Fachhochschule studiert, lernt also nicht nur im Hörsaal. Im K21 werden sich die Studierenden auch aus einem anderen Grund öfter aufhalten: Die beiden Institutionen arbeiten in einem Forschungsprojekt zusammen. Studierende und Pädagoginnen des Museums möchten gemeinsam herausfinden, was pädagogische Qualität in der Kunstvermittlung ausmacht.

Bewegte Sprachförderung

Im Studiengang B.A. „Bildung und Erziehung in der Kindheit“ erproben sich die Studierenden im Profilschwerpunkt sprachliche Bildung zusammen mit Prof. Dr. Friederike Meßler in unterschiedlichen methodisch-didaktischen Vorgehensweisen im Bereich der bewegten Sprachförderung. So werden sowohl die Voraussetzungen für den Spracherwerb als auch Praxisbeispiele zur Sprachförderung konzipiert, von den Studierenden selbst umgesetzt und erprobt und anschließend das pädagogische Handeln und die Umsetzungsmöglichkeiten reflektiert.

Initiierung von Bildungsprozessen

Im Studiengang B.A. „Bildung und Erziehung in der Kindheit“ besuchten die Studierenden im Profilschwerpunkt mathematisch-naturwissenschaftliche Bildung zusammen mit Prof. Dr. Friederike Meßler das größte Mitmach- und Kindermuseum Deutschlands – das Explorado in Duisburg. Hierbei standen die faszinierenden Phänomene des Alltags, Naturkräfte der Erde, sowie Archäologie, Technik und Bewegung im Vordergrund der zu betrachtenden Bildungsbereiche. Ziel ist es, dass Studierende lernen Bildungsprozesse zu initiieren und mit geeigneten Materialien, Worten und Herangehensweisen präsentieren zu können. Die Exkursionsbereichen lieferten diesbezüglich vielfältige Möglichkeiten der Erprobung.

Erlebnispädagogik

Im Studiengang B.A. „Bildung und Erziehung in der Kindheit“ besuchten die Studierenden im Profilschwerpunkt mathematisch-naturwissenschaftliche Bildung zusammen mit Prof. Dr. Friederike Meßler den Wald als erlebnispädagogischen Lernort. Naturerfahrungen, Erlebnisse und deren Auswirkungen auf die Gesundheit, sowie die Verbindung zum Bildungsbereich Bewegung werden aktiv erlebt. Umsetzungsmöglichkeiten und Grenzen können somit den Studierenden erarbeite, diskutiert und differenziert betrachtet werden und öffnen so neue Möglichkeiten, die Natur- und Umweltbildung gemeinsam neu zu betrachten.

Grüner Seminarraum

Natur entdecken in der Stadt – unter diesem Motto arbeiten die Studierenden im Studiengang B.A. „Bildung und Erziehung in der Kindheit“ im Profilschwerpunkt mathematisch-naturwissenschaftliche Bildung zusammen mit Prof. Dr. Friederike Meßler ein (Sommer-)Semester lang in ihrem selbst gestalteten „grünen Seminarraum“, dem Hochschulgarten. Kinder verbringen im Medienzeitalter viel Zeit mit technischen Geräten. Ziel des Seminares ist es, Zusammenhänge in der realen Natur, ökologisches Denken, und einen bewussten Umgang mit unseren Ressourcen zu schulen und somit einen Grundstein für naturwissenschaftliche Bildung zu setzen. Die Studierenden entwickeln eigenständig Ideen und Umsetzungsmöglichkeiten unter Einbezug des Up-Cyclings. So werden Projekte, die mit Kindern durchgeführt werden können und somit die größeren Zusammenhänge erklären durch das Thema Urban-Gardening greifbar gemacht.

Absolventenfeier und Erstsemester-Begrüßung an der Fliedner Fachhochschule

Insgesamt 80 Absolventinnen und Absolventen verabschiedet die Fliedner Fachhochschule Düsseldorf am Freitag, den 23.03.2018 und begrüßt gleichzeitig neue Studenten zum Studienstart im Sommersemester. Insgesamt konnten 19 Master-Urkunden und 61 Bachelor-Urkunden überreicht werden. In den Masterstudiengängen Intensivpädagogik und Soziale Arbeit – Schwerpunkt: Kinder- und Jugendhilfe wurden erstmalig Absolventinnen und Absolventen verabschiedet. Außerdem wurden Urkunden im Master- Studiengang Berufspädagogik und in den Bachelor-Studiengängen Pflegepädagogik, Pflegemanagement und Organisationswissen, Bildung und Erziehung, Medizinische Assistenz – Chirurgie und Pflege und Gesundheit übergeben. Traditionell wurde die Feier mit einem festlichen Gottesdienst begonnen. Danach wurden auch die Erstsemester begrüßt, die erstmalig im Sommersemester ihr Studium in den Fächern Medizinische Assistenz – Chirurgie sowie Bildung und Erziehung starten. Außerdem wurden Frau Prof. Dr. Ketzer, Frau Prof. Dr. Schubert und Herr Prof. Dr. Bauknecht als Professorinnen und Professoren und Herr Prof. Dr. Korell und Herr Prof. Dr. Moussazadeh als Honorarprofessoren neu ernannt. Wir freuen uns auf den Zuwachs unserer Professorenschaft und auf die weitere Zusammenarbeit. Im anschließenden Festakt wurden die großartigen Leistungen insbesondere unserer Absolventinnen und Absolventen in der Fliedner Fachhochschule gefeiert. Die Fliedner Fachhochschule ist sehr stolz, dass wieder so viele ehrgeizige Studentinnen und Studenten ihr Studium abgeschlossen haben und wünscht viel Erfolg und alles nur erdenklich Gute für die weitere Zukunft.

„Augen auf – Augen drauf“

Im Studiengang B.A. „Bildung und Erziehung in der Kindheit“ lernen die Studierenden im Laufe des Semesters ihre Welt neu zu betrachten: nach der Idee von der Fotografin Katrin Feller, die gemeinsam mit dem Verlag Metamorphosen das Spiel „Augen auf – Augen drauf“ gestaltet hat, entdecken die Studierenden viele Wesen in ihrer näheren Umgebung und ihre Umwelt wird lebendig. So wird der Weg zur FFH zu einer Entdeckungstour. Eines der Wesen, „Das Monster vom Zwillbrocker Venn“ hat es bis in die Münsterlandzeitung (02.02.2018) und auf Facebook geschafft... „Best-of“ der Semesteraufgabe „Augen auf – Augen drauf“

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Der Wald als außerschulischer Lernort

Im Studiengang B.A. „Bildung und Erziehung in der Kindheit“ besuchten die Studierenden im Profilschwerpunkt mathematisch-naturwissenschaftliche Bildung zusammen mit Prof. Dr. Friederike Meßler den Wald als außerschulischen Lernort. Mitunter können somit erlebnispädagogische Maßnahmen erprobt und von wald- und naturpädagogischen Maßnahmen differenziert betrachtet werden. Die praktische Umsetzung sowohl von naturpädagogischen als erlebnispädagogischen Maßnahmen öffnet somit den Blick auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede sowie Wirkungsprozesse verschiedener pädagogischer Maßnahmen.

Naturphänomene im Jahreskreis

Im Wintersemester – wenn die Natur zunächst voller Früchte ist und sich anschließend ausruht, bekommen die Studierenden des Studiengangs B.A. „Bildung und Erziehung in der Kindheit“ im Profilschwerpunkt mathematisch-naturwissenschaftliche Bildung zusammen mit Prof. Dr. Friederike Meßler die Möglichkeit zu sammeln, zu ernten und die Natur mit allen Sinnen zu erfassen. Wahre Schmuckstücke lassen sich damit in der Herbst und Winterzeitgestalten. Gemeinsam werden Herangehensweisen erarbeitet und ausprobiert, bei denen Kinder auch im Herbst, Winter und Frühjahr die Natur (-phänomene) erleben können.

Verkürzter Bachelor-Studiengang für staatlich anerkannte ErzieherInnen startet im April

Kindheitspädagogische Studiengänge gibt es mittlerweile seit rund 15 Jahren. Inzwischen hat sich dieses Qualifikationsprofil in der Praxis gut etabliert. Ursprünglich als Akademisierungsprojekt der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung konzipiert, finden sich Kindheitspädagoginnen und Kindheitspädagogen heute in (fast) allen Arbeitsfeldern, die sich um Kinder und ihre Familien drehen. Staatlich anerkannte Erzieherinnen und Erzieher können an der Fliedner Fachhochschule in 4 Fachsemestern berufsbegleitend ihren Bachelor-Abschluss im Studiengang Bildung und Erziehung in der Kindheit erwerben. Informieren Sie sich hier! Studienstart zum April 2018 Eine Bewerbung ist noch möglich, es sind noch wenige Studienplätze frei! Beratung und Bewerbung im Studiengang Letzte Aktionen unserer Studierenden Besuch des Friedensdorfs in Oberhausen Besuch des Kinderhospizes „Regenbogenland“ in Düsseldorf  

Kindheitspädagoginnen und Kindheitspädagogen sind stark! Zweites Alumni-Treffen an der Fliedner Fachhochschule

Zum zweiten Mal kamen Absolventen der ersten vier Abschlussjahrgänge aus dem Studiengang „Bildung und Erziehung in der Kindheit“ zum Alumni-Treffen an die Fliedner Fachhochschule. Frau Prof. Dr. Kirsten Fuchs-Rechlin gab mit ihrem Vortrag „Was kommt nach dem Berufsstart? Mittelfristige Berufsverläufe von Kindheitspädagoginnen und Kindheitspädagogen“ den fachlichen Impuls am Vormittag und berichtete aus der bundesweiten Studie zur Berufseinmündung und zum Berufsverbleib von frühpädagogischen Fachkräften.  Nachmittags begrüßte die Studiengangsleitung Prof. Dr. Sonja Damen die Studierende und Absolventen des Studiengangs „Bildung und Erziehung in der Kindheit“ und eröffnete den gemeinsamen Erfahrungsaustausch zu kindheitspädagogischen Arbeitsfeldern im Rahmen eines „World-Cafés“. Mit dem Austausch beruflicher Perspektiven startet der Studiengang „Bildung und Erziehung in der Kindheit“ die Initiative „Kindheitspädagoginnen und Kindheitspädagogen sind vielseitig!“ zur Stärkung dieses Qualifikationsprofils.  Die Möglichkeit, sich während des Studiums zu den Berufsperspektiven – aus erster Hand – informieren zu können, wurde von den Studierenden sehr geschätzt. Die Studenten und Absolventen genossen den Austausch in den unterschiedlichen Arbeitsfeldern. Geteilt wurden Erfahrungen aus dem Arbeitsfeld der Hilfen für unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge, der Mutter-Kind-Gruppen, der Kindertageseinrichtungen, der Ganztagsschulen, der Schulsozialarbeit und der Hilfen zur Erziehung, den Weiterbildungsmöglichkeiten zur Naturpädagogik, und dem aufbauenden Masterstudium der Sozialen Arbeit. Die Studierende und die Absolventen freuen sich auf zukünftige Alumni-Treffen und die damit verbundene fachliche Verknüpfung an die Fliedner Fachhochschule. “ order_by=“sortorder“ order_direction=“ASC“ returns=“included“ maximum_entity_count=“500″]

Besuch des Friedensdorfs in Oberhausen

Studierende des Studienganges „Bildung und Erziehung in der Kindheit“ (Teilzeit) besuchten gemeinsam mit Frau Prof. Hoffmann-Stakelis das Internationale Friedensdorf in Oberhausen. Kinder aus weltweiten Kriegs- und Krisengebieten kommen dorthin, um medizinische Behandlungen durchführen zu lassen, die in ihrem Heimatland nicht möglich sind. Während ihres Aufenthaltes in Deutschland können sie nicht von Bindungspersonen begleitet werden, so dass die pädagogische Begleitung der Kinder in dieser Zeit besonders wichtig ist. Über die Möglichkeiten der pädagogischen Arbeit informierte sich die Gruppe und führte auch eine pädagogische Aktion mit einigen Kindern des Internationalen Friedensdorfes durch, die in ihren sehr durch die medizinische Behandlung bestimmten Alltag Abwechslung und Freude brachte.

Ohne Bindung keine Bildung! Studienfahrt zur International Psychoanalytic University in Berlin

Studierenden des B.A. Studiengangs „Bildung und Erziehung in der Kindheit“, sowie Studierende des M.A. Studiengangs „Intensivpädagogik“ besuchten zusammen mit Prof. Dr. Sonja Damen die Fachtagung „Eingewöhnung und Bindung in der Forschung und Praxis“ an der International Psychoanalytik University (IPU) in Berlin. Prof. Dr. Éva Hédervári-Heller, Leiterin des Forschungsprojektes „Eingewöhnung und Bindung“ in Kooperation mit Prof. Dr. Annette Dreier (Fachhochschule Potsdam (FHP)), präsentierte erste Forschungsergebnisse. In der wissenschaftlichen Studie werden Eingewöhnungsprozesse von Kindern in Kindertageseinrichtungen im Aufbau von Bindungsbeziehungen zu pädagogischen Fachkräften untersucht. Dabei wird die Bedeutung des Berliner Eingewöhnung-Modells (Einfans, H.J. Leawen/ B. Andres) für einen gelingenden Übergang von Familie in Kindertagesbetreuung in vielschichtigen Fassetten beleuchtet. Aus den Ergebnissen der Studie werden Empfehlungen für Aus- und Weiterbildung von pädagogischen Fachkräften formuliert. In der Präsentation der ersten Studienergebnisse wurde sichtbar, dass die Potenziale des kindlichen Bindungsaufbaus im Zentrum der Untersuchung stehen. Prof. Dr. Éva Hédervári-Heller stellte die Bedeutung der Eingewöhnung als Prozess des Bindungsaufbaus zwischen Kind und pädagogischer Fachkraft heraus: „Es geht nicht um die Gewöhnung an die Trennung, sondern um den Aufbau von Bindung!“

Rotation und Beschleunigung – Exkursion ins Odysseum

Im Studiengang B.A. „Bildung und Erziehung in der Kindheit“ besuchten die Studierenden im Profilschwerpunkt mathematisch-naturwissenschaftliche Bildung zusammen mit Prof. Dr. Sonja Damen das Odysseum in Köln. In der Erprobung des außerschulischen Lernorts wurde die Gestaltung von Bildungsräumen für Kinder diskutiert und reflektiert. Kindern geeignete Erfahrungsanlässe für die Themen der Naturwissenschaft zu bieten steht in der Erarbeitung des Studiums im Mittelpunkt der Betrachtung. Dabei spielen Zeit, Materialien und Präsentation der Themen in der pädagogischen Begleitung von Kindern eine große Rolle für die Öffnung von Forschungs- und Bildungsprozessen.

Wie ein Forscher sein!

Dr. Ute Krupp stellte im Studiengang „Bildung und Erziehung in der Kindheit“ die Bildungsinitiative „Forscherwelt“ von Henkel vor. Frau Dr. Ute Krupp war zu Gast in der Vorlesung „Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Bildung“ im Studiengang „Bildung und Erziehung in der Kindheit“, um das Konzept der internationalen Bildungsinitiative „Forscherwelt“ von Henkel vorzustellen. Als außerschulischer Lernort bietet die „Forscherwelt“ vor allem Grundschulkindern die Möglichkeit zu Themen wie Kleben, Waschen, Kosmetik und Nachhaltigkeit Forschungswege zu gehen und damit naturwissenschaftliche Forschungsprozesse zu erleben. Das eigens dafür eingerichtete Forscherlabor ermöglicht den Kindern den Umgang mit echten Materialien an richtigen Laborarbeitstischen. „So schlüpfen die Kinder ganz leicht in die Rolle einer Forscherin oder eines Forschers“, berichtet Frau Dr. Krupp. In der Begleitung der Kindergruppen kommt es darauf an, den Kindern den Rahmen für die Experimente zu geben, ihnen aber die Lösungen nicht vorzugeben. Entscheidend ist, dass die Kinder selber ihre Lösungswege finden und dann gemeinsam ihre Ergebnisse beschreiben und vergleichen. In einem Pilotprojekt in der Kooperation zwischen Dr. Ute Krupp und Prof. Dr. Sonja Damen begleiten Studierende der Fliedner Fachhochschule teilnehmende Grundschulklassen in der Forscherwelt, um Bildungsanlässe im Kontext naturwissenschaftlicher Bildung an die Grundschulen zu transportieren. Informationen zur Forscherwelt finden sie HIER.  

Besuch des Kinderhospizes „Regenbogenland“ in Düsseldorf

Gerade im November ist zu spüren, dass Tod und Trauer Themen sind, die in jedem Leben eine Rolle spielen. Fragen, wie insbesondere Kinder diesen Themen begegnen, wie sie mit Todeserfahrungen umgehen und dabei professionell begleitet werden können, gingen am vergangenen Wochenende Studierende des Studienganges „Bildung und Erziehung in der Kindheit“ (Teilzeit), des Studienganges „Pflege und Gesundheit“ und Prof. Eva Hoffmann-Stakelis nach. Die interdisziplinäre Zusammensetzung der Studierendengruppe wurde besonders fruchtbar bei dem gemeinsamen Besuch des Kinderhospizes „Regenbogenland“ in Düsseldorf erlebt, wo Pflegekräfte u.a. auch mit einem Kindheitspädagogen zusammenarbeiten.

Waldpädagogium

Im Studiengang B.A. „Bildung und Erziehung in der Kindheit“ besuchten die Studierenden im Profilschwerpunkt mathematisch-naturwissenschaftliche Bildung zusammen mit Prof. Dr. Friederike Meßler das Rheinische Waldpädagogium unter der Leitung von Herrn Schnurrbusch. Herr Schnurrbusch erläutert wie waldpädagogische Angebote zielgruppenspezifisch für Kindergärten und Grundschulen ausgerichtet werden können, damit bereits bei den Jüngsten das Interesse für die Natur geweckt werden kann. Aufgrund seiner langjährigen Erfahrungen im Bereich der Falknerei ist das Highlight am Schluss ist mitunter die Auge-in-Auge Situation mit den Greifvögeln, die für die Studierenden auf freiwilliger Basis erfolgt. Der direkte Kontakt zwischen Mensch und Natur und Tier wird in dieser Exkursion gelebt!

Studienstart WS 2017/2018

Am Mittwoch dem 04. Oktober 2017 konnten wir in einem feierlichen Gottesdienst insgesamt 470 Erstsemester begrüßen, die zum Wintersemester 2017/2018 ihr Studium an der Fliedner Fachhochschule aufgenommen haben. In dem von Frau Prof. Globig geleiteten Gottesdienst, konnte zudem auch die Ernennung zur Professorin von Frau Prof. Nadine Madeira-Firmino gewürdigt werden. Unsere 470 neuen Studierenden verteilen sich auf alle angebotenen Studiengänge, also auf Bachelor- und Master-, Vollzeit-, Teilzeit- und berufsbegleitenden Studiengänge: B.A. Bildung und Erziehung in der Kindheit (Voll- und Teilzeit) B.Sc. Medizinische Assistenz – Chirurgie B.A. Pflege und Gesundheit (dual) B.A. Bildung und Erziehung in der Kindheit als Teilstudium B.A. Pflegemanagement und Organisationswissen B.A. Pflegepädagogik/Pädagogik für den Rettungsdienst B.A. Soziale Arbeit (Voll- und Teilzeit) M.A. Berufspädagogik Pflege und Gesundheit M.A. Intensivpädagogik M.A. Soziale Arbeit Kinder- und Jugendhilfe Wir wünschen allen neuen Studierenden einen guten Start, eine schöne Zeit an der Fachhochschule und ein erfolgreiches Studium! “ order_by=“sortorder“ order_direction=“ASC“ returns=“included“ maximum_entity_count=“500″]  

Die FFH verabschiedet knapp 90 Absolventen und ernennt neue Professorinnen

Am letzten Freitag, dem 22.09.2017, konnten wir unseren Absolventinnen und Absolventen der Studiengänge „Bildung und Erziehung in der Kindheit“, „Pflege und Gesundheit“ sowie „Medizinische Assistenz – Chirurgie“ ihre Bachelorurkunden überreichen. Zudem haben die ersten Absolventen im Studiengang „Berufspädagogik Pflege und Gesundheit“ ihre Masterurkunden in Empfang nehmen können. In einem festlichen Gottesdienst wurden Prof. Dr. Ute Belz als Professorin im Studiengang „Soziale Arbeit“, sowie Prof. Dr. Karin Krey und Prof. Dr. Eva Hoffmann-Stakelis  als Professorinnen im Studiengang „Bildung und Erziehung in der Kindheit“ neu ernannt. Im anschließenden Festakt an der Fliedner Fachhochschule wurde in vertrauter Runde diese wirklich großartige Leistung aller gewürdigt. Wir sind sehr stolz, dass wieder so viele ehrgeizige Studentinnen und Studenten ihr Studium an unserer Fachhochschule abgeschlossen haben und wünschen Ihnen viel Erfolg und Glück auf ihrem weiteren Lebensweg. “ order_by=“sortorder“ order_direction=“ASC“ returns=“included“ maximum_entity_count=“500″]

Studierende begleiten Forschungsprozesse von Grundschülern – Naturwissenschaftliches Lernen in der Forscherwelt von Henkel

Studierende des B.A. Studiengangs „Bildung und Erziehung in der Kindheit“ starten in der Begleitung von Frau Prof. Dr. Sonja Damen im Pilotprojekt mit Henkel - Forscherwelt die Begleitung naturwissenschaftlicher Bildung von Grundschülern. In einer Vorbereitungsschulung in Begleitung von Frau Dr. Ute Krupp wurden zusammen mit den beteiligten Grundschulen der didaktische Aufbau der gemeinsamen Projektphase erarbeitet, um die Grundschüler in 9 Forschungseinheiten über einen Zeitraum von einem halben Jahr begleiten zu können. Die Studierenden stärken die kindlichen Forschungsprozesse und bauen über die Fortführung der Experimente eine Brücke in den Alltag der Grundschulen im Sachunterricht und in Nachmittagsaktionen.

Freie Studienplätze zum Wintersemester 2017/2018

Es gibt sie noch, die freien Studienplätze nach dem 15. Juli 2017. Anders als bei den staatlichen Hochschulen, deren Bewerbungsschluss meist am 15. Juli endet, haben wir als private Fachhochschule mit der staatlichen Anerkennung die Möglichkeit noch Bewerbungen anzunehmen. Wir können in einigen unserer Studiengänge noch einzelne freie Plätze anbieten. Gerne können Sie sich noch für folgende Studiengänge mit Studienstart im Oktober 2017 bewerben: (Vollzeitstudiengänge) Bildung und Erziehung in der Kindheit (B.A.) Pflege und Gesundheit (B.A.) (dual) (berufsbegleitende Studiengänge) Pflegepädagogik (B.A.) Pflegemanagement und Organisationswissen (B.A.) Berufspädagogik Pflege und Gesundheit (M.A.) Wir bitten Sie, uns Ihre Bewerbungsunterlagen zeitnah zukommen zu lassen. Die Zulassungsvoraussetzungen und Kriterien für eine mögliche Studienzeitverkürzung (insbesondere bei der Pflegepädagogik und Pflegemanagement und Organisationswissen möglich) können auf unserer Webseite eingesehen werden.

Kinheitspädagoginnen und Kinheitspädagogen sind vielseitig!

Kindheitspädagogische Studiengänge gibt es mittlerweile seit rund 15 Jahren. Inzwischen hat sich dieses Qualifikationsprofil in der Praxis gut etabliert. Ursprünglich als Akademisierungsprojekt der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung konzipiert, finden sich Kindheitspädagoginnen und Kindheitspädagogen heute in (fast) allen Arbeitsfeldern, die sich um Kinder und ihre Familien drehen. Unsere Alumnis üben als Kindheitspädagoginnen und Kindheitspädagogen viele spannende Tätigkeiten aus. Hier ein paar Schlaglichter dazu … Wo arbeiten Kindheitspädagogen?

Filmbeitrag Center TV im Rahmen des Karriere Kompass

Im Rahmen des Karriere Kompass von Center TV stand am Sonntag, den 3. September 2017 unsere Fachhochschule und unser Studienangebot im Gesundheits- und Sozialwesen im Fokus. http://www.fliedner-fachhochschule.de/wp-content/uploads/2017/09/center-tv-FliednerFH.mp4 Im Gespräch: Rektorin Prof. Dr. Marianne Dierks Prof. Dr. Christoph Hohage (Studiengangsleiter des Bachelor-Studiengangs Soziale Arbeit) Alexandra Hoffmann (Studierende im dualen Bachelor-Studiengang Pflege und Gesundheit, Mitglied des Studierendenrates) Kevin Gottula (Studierender im Teilzeitstudiengang Bildung und Erziehung in der Kindheit) Mandy Salomon (ehemalige Studierende im Bachelorstudiengang Pflegepädagogik und aktuell im Masterstudiengang Berufspädagogik Pflege und Gesundheit) Anne Volmering-Dierkes (Absolventin des Bachelorstudiengangs Pflegemanagement und Organisationswissen)

ECE beyond the crisis: Social justice, solidarity and children’s rights

„ECE beyond the crisis: Social justice, solidarity and children’s rights“ war das diesjährige Thema der jährlichen größten frühpädagogischen Konferenz Europas – EECERA - vom 29. August bis 01. September in Bologna. Prof. Dr. Nadine Madeira Firmino von der Fliedner Fachhochschule stellte in ihrem Vortrag „Sprachbildungskompetenzen von pädagogischen Fachkräften stärken“ ihre aktuellen Forschungsergebnisse im Rahmen eines interdisziplinär ausgerichteten Symposiums vor. Gemeinsam mit Carolin Eckordt (nifbe) und Prof. Dr. Timm Albers (Universität Paderborn) wurden die Ergebnisse mit dem internationalen Fachpublikum diskutiert. Die auf der EECERA-Konferenz gesammelten Ergebnisse sowie die Erkenntnisse von dem Besuch des Loris Malaguzzi International Centre in Reggio Emilia fließen in das Lehrmodul „Sprachförderung und Sprachliche Bildung“ der angehenden Kindheitspädagogen an der Fliedner Fachhochschule mit ein.

Du nimmst mich so an, wie ich bin! Tiergestützte Intervention mit Tieren in der Zusammenarbeit mit Kindern.

Im Studiengang „Bildung und Erziehung in der Kindheit“ steht das Thema „Tiergestützte Intervention“ im Kontext der Gestaltung von Bildungssituationen. Studierende haben zusammen mit Frau Prof. Dr. Sonja Damen sich diesem Thema im Seminar gewidmet und die Bedeutung der Beziehungsgestaltung zwischen Kindern und Tieren herausgearbeitet. Der wichtigste Kern der Tiergestützten Intervention ist: Tiere treten zu Kindern in eine Beziehung, ohne sie zu bewerten! Damit beeinflussen Tiere Empathiefähigkeit, Beziehungsfähigkeit und Selbstregulierungskompetenzen bei Kindern positiv. Über die Einsatzmöglichkeiten von Tieren in Kindertagesstätten und Grundschulen stand Herr Gottschlich, Leiter des Integrativen Familienzentrums Schatzkiste der Lebenshilfe in Oberhausen und Rettungshundeausbilder des DRKs mit seinem Fachwissen den Studierenden Rede und Antwort und begeisterte mit der praktischen Einheit, Kommunikation zwischen Hund und Mensch sichtbar zu machen.

Studierende erkunden die documenta 14 – Exkursion zur weltgrößten Ausstellung zeitgenössischer Kunst

Nur alle fünf Jahre besteht die Möglichkeit, die „documenta“ zu besuchen, die bedeutendste Kunstausstellung der Welt. Logisch, dass die Fliedner Fachhochschule diese Gelegenheit nutzte: Studierende organisierten mit Prof. Dr. Fabian Hofmann vom 09. -11.07.2017 ein Wochenende in Kassel. Dort erkundeten sie die unterschiedlichen und teils ungewöhnlichen Ausstellungsorte, vom Fridericianum über eine stillgelegte U-Bahn-Station und eine leerstehende Wohnung. Die Kunstwerke luden teils zum stillen Genuss, teils zur hitzigen Diskussion ein: Das riesige „Parthenon of Books“ von Marta Minujín beispielsweise führte vor Augen, welche Bücher irgendwo auf der Welt verboten sind (von „Fifty Shades of Grey“ über Sigmund Freud bis hin zu Micky Maus). "When We Were Exhaling Images" von Hiwa K., das eine Behausung aus Kanalrohren zeigt und einerseits wie eine architektonisch-minimalistische Utopie wirkt und andererseits wie eine Notunterkunft, ließ über die verschiedenen Perspektiven der Globalisierung und Migration nachdenken. „Die Exkursion war eingebunden meine Vorlesungen“, so Hofmann, der ästhetische Bildung und Erziehung in der Kindheit lehrt, „denn auf der documenta kann man kunsttheoretische und kunstpädagogische Konzepte selbst erfahren. Denn ästhetische Bildung kann man nicht nur aus Büchern heraus verstehen. Dafür braucht es auch eigene ästhetische Erfahrungen.“

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Alltagsintegrierte Sprachbildung im Spannungsfeld zwischen Praxis, Wissenschaft und Politik

Am 6. Juli kam Sophie Reppenhorst, Referentin des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (MKFFI), an die Fliedner Fachhochschule. Ihr Gastvortrag mit dem Titel „Alltagsintegrierte Sprachbildung im Spannungsfeld zwischen Praxis, Wissenschaft und Politik “ fand im Kontext der Vorlesung „Alltagsintegrierte Sprachbildung“ von Prof. Dr. Madeira Firmino (Studiengang Bildung und Erziehung in der Kindheit) statt.  Im Rahmen des Vortrags griff Frau Reppenhorst die Themen Alltagsintegrierte Sprachbildung, Beobachtungsverfahren sowie Qualifizierungsoffensiven für den frühkindlichen Bereich auf und verband diese mit aktuellen politischen Bezügen. Besonders die Verknüpfung – und manchmal nicht so einfache Verbindung der Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis zum Thema Sprachförderung und Sprachbildung – wurde anhand konkreter Beispiele anschaulich dargestellt. Zum Ende der Veranstaltung ergriffen die Studierenden die Chance und diskutierten aktuelle Anliegen mit der Referentin des MKFFI aus dem Referat pädagogischer Förderkonzepte – denn nicht jeden Tag hat man die Möglichkeit einer Vertreterin des Familienministeriums direkte Fragen zu stellen!

„Wenn ich nicht vorkomme – bin ich nicht da!“

Das Projekt „Bilder im Kopf – Vielfalt in Kinder- und Jugendmedien“ war erneut zu Gast an der FFH im Studiengang B.A. – Bildung und Erziehung in der Kindheit. Frau Prof. Dr. Sonja Damen lud das Projekt der Diakonie Düsseldorf im Rahmen des Profilstudiums Sprache am 04.07.2017 zur Auseinandersetzung mit Vielfalt in Kinder- und Jugendmedien ein. Frau Heike Kasch leitete im Seminar eine differenzierte Auseinandersetzung über eigene Diskriminierungserfahrungen, Wertvorstellungen und den damit verbundenen Umgang mit Vielfalt in unserer Gesellschaft. Mit dem Grundverständnis für den Anti-Bias-Ansatz in der Bildungsarbeit öffnete sie den Blick auf Diversity für Kinder in unterschiedlichen Lebenslagen in Kinder- und Jugendmedien. Anhand eines breiten Fächers an Bilderbüchern wurden den Studierenden die Möglichkeiten und Grenzen der Auseinandersetzung mit Vielfalt in kindlichen Lebenslagen aufgezeigt und eine kritische Reflexion der Umsetzung des Anti-Bias-Ansatzes geboten. Im Mittelpunkt des gemeinsamen Gesprächs stand die Frage, wie Kinder sich in ihren individuellen Lebenslagen in der Kinderliteratur wiederfinden, welche Bücher welche individuellen Lebenslagen aufgreifen und welche sich auf bestimmte (Tabu-)Themen und Familiensituationen spezialisieren. Mit dem Wissen um den Einsatz von Bilderbüchern für die unterschiedlichen Themenbereiche lassen sich Vorurteile in Bezug zur Herkunft, Religion, Geschlecht und Intersexualität, Alter, Hautfarbe, Körperlichkeit und Psyche, sexuelle Identität und soziale Prägung in der pädagogischen Praxis abbauen. Es war ein Tag in intensiver Auseinandersetzung mit der eigenen und kindlichen Perspektive auf Vielfalt in unserer Gesellschaft.  Wir bedanken uns herzlich für die Anregungen zum Nachdenken und die Anstöße, die eigene Perspektive zu hinterfragen, um neue Ideen zur Gestaltung der pädagogischen Arbeit zu gewinnen. Informationen zum Projekt finden Sie unter: www.bilderimkopf.eu „Bilder im Kopf – Vielfalt in Kinder- und Jugendmedien“ ist ein Projekt der Diakonie Düsseldorf in Kooperation mit dem Caritasverband Düsseldorf und dem Verband binationaler Familien und Partnerschaften NRW. Dieses Projekt wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert. Das Projekt „Bilder im Kopf! Vielfalt in Kinder und Jugendmedien“ ist im Sachgebiet Integration, Migration und Flucht angegliedert. Das Sachgebiet setzt sich aus der Integrationsagentur, der Migrationsberatung, dem Jugendmigrationsdienst, der Verfahrens- und Rückkehrberatung und den EU-Projekten zusammen.

Besuch aus der Praxis ästhetischer Bildung

Wie sieht gute pädagogische Praxis mit Kita-Kindern aus? Einen Einblick in ihr breites Tätigkeitsfeld gab Astrid Lembcke-Thiel, Kunst-, Museums- und Kindheitspädagogin aus Wiesbaden. Sie berichtete von Ihrer Tätigkeit als Leitung Bildung & Vermittlung im Museum Wiesbaden und den zahlreichen, teils preisgekrönten Projekten mit Kitas. Bei „Der Weg des Löwen“ erkundeten beispielsweise alle städtischen Kitas über mehrere Wochen hinweg die naturkundlichen und künstlerischen Sammlungen, und die Kinder legten eigene Sammlungen an. Im Rahmen der Vorlesung „Einführung in die ästhetische Bildung“ (Prof. Dr. Fabian Hofmann/21.06.2017) konnten die Studierenden das pädagogische Vorgehen nachvollziehen und mit der Referentin diskutieren. Aus dem engagierten Austausch entstand nun die Idee, im nächsten Semester eine Exkursion nach Wiesbaden zu organisieren.

Kleine und große Erfahrungsräume für Kinder in der 4. Kinder-Uni!

Die Studierenden des Bachelor-Studiengangs „Bildung und Erziehung in der Kindheit“ richteten die vierte Kinder-Uni aus. Die Studiengangsleitung Frau Prof. Damen freute sich sehr über die angemeldeten 13 Kindergruppen mit ca. 200 Kindern aus den umliegenden Tageseinrichtungen, die an diesem Projekttag verschiedenste Werkstätten aus den Bereichen Ästhetik, Mathematik und Sprache besuchen konnten. Die Kinder tauchten in verschiedene Erfahrungsräume ein und entdeckten dabei neue Perspektiven auf die Welt. Für unsere Studierenden bietet die Kinder-Uni einen praktischen Erprobungs- und Erfahrungsraum, Kinder in ihrem Handeln wahrzunehmen und sich auf die kindlichen Perspektiven und individuellen Herangehensweisen einzulassen. Neben den theoretischen Hintergründen ist es wichtig, die konkreten Ideen und Fragen der Kinder wahrzunehmen, aufzugreifen und für die Gestaltung von Bildungsprozessen zu reflektieren. Im Dialog mit den Kindern wird dabei erprobt, wie die Bildungsanlässe in den Werkstätten von den Kindern angenommen werden. Die vierte Kinder-Uni bot hierzu wieder viele Erfahrungsräume. In der Mathematikwerkstatt konnten die Kinder über einen Kaleidoskop-Würfel den Blick in die Unendlichkeit erhalten, im Atelier tauchten die Kinder in eine geheime Dschungelwelt ein und in der Sprachwerkstatt wurden die Kinder durch Geschichten in eine Fantasiereise geleitet.

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Studiengang BA „Bildung und Erziehung in der Kindheit“ präsentiert seine Forschungskompetenz auf dem ersten Forschungsfachtag NRW

Auf dem ersten Forschungsfachtag der Kindheitspädagogischen Studiengänge NRW versammelten sich am 22.6.2017 Professorinnen und Professoren der 15 Studienstandorte in NRW und präsentierten an der HSD (Hochschule Düsseldorf) ihre derzeit aktuellen Forschungsprojekte. Für die Weiterentwicklung des bildungspolitischen Diskurses wurden Potenziale der kindheitspädagogischen Forschungslandschaft NRWs zusammengetragen und im Dialog mit dem Ministerium für Familie, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen ausgetauscht. Die Fliedner Fachhochschule präsentierte mit ihrem Studiengang BA „Bildung und Erziehung in der Kindheit“ folgende Forschungsprojekte: Frau Prof. Kristen Fuchs-Rechlin - Ergebnisse aus dem ÜFA-Projekt: „Was kommt nach dem Berufseinstieg? Längsschnittanlayse zur mittelfristigen beruflichen Platzierung von ErzieherInnen und KindheitspädagogInnen Frau Prof. Nadine Madeira Firmino - Ergebnisse zur alltagsintegrierten Sprachbildung: Sprachbildungskompetenz stärken - Kompetenzorientierte Weiterbildung von pädagogischen Fachkräften im Rahmen einer alltagsintegrierten Sprachbildung Prof. Dr. Sonja Damen - Lehrforschungsprojekt zur Prozessqualität: Das Kind steht im Mittelpunkt! Bildungsprozesse bei Kindern entdecken, herausfordern, begleiten, initiieren, erweitern, dokumentieren. Ein Lehrforschungsprojekt zur Weiterentwicklung pädagogischer Qualität in Kindertageseinrichtungen Gerahmt wurde die Veranstaltung durch einen Impulsvortrag von Prof. Dr. Anke König und einem zusammenbindenden Tagungsabschluss von Prof. Dr. Ursula Stenger. Prof. Dr. Anke König lenkte in ihrem Impulsvortrag die Perspektive auf die Potenziale des forschenden Lernens im Dialog zwischen Wissenschaft, Lehre und Praxis, um aus dem Arbeitsfeld heraus Forschungsfragen und Forschungsthemen und damit auch das Generieren von Wissen sowohl für die Ausbildung, als auch für die Praxis abzuleiten. Prof. Dr. Ursula Stenger stellt zusammenfassend heraus, dass die Forschungsperspektive sich zunehmend mehr auf die Individualität des Kindes konzentriert und in der Verzahnung der unterschiedlichen Forschungsprojekte sich Blickwinkel öffnen, die ein gemeinsames Verstehen von Kindheit weiter voran treibt.

4. KinderUni an der Fliedner Fachhochschule

Am Dienstag, dem 27. Juni 2017 findet in der Fliedner Fachhochschule die vierte KinderUni statt. Erfahrungsräume öffnen Bildungsprozesse! Ästhetische, sprachliche, mathematische und naturwissenschaftliche Bildung im Kindergarten gestalten! Im Rahmen des Bachelor-Studiengangs ,,Bildung und Erziehung in der Kindheit“ setzen wir uns mit der Gestaltung pädagogischer Arbeit theoretisch und praxisbezogen auseinander. Wie für Kinder differenzierte und unterschiedliche Bildungsanlässe geschaffen werden können, ist dabei eine Kernfrage, die im Mittelpunkt der fachlichen Auseinandersetzung  steht. Wie erklären sich Kinder die Welt? Worüber denken sie nach? Welche ästhetischen Ausdrucksformen wählen sie? Wie erschließen sich Kinder mathematisch und naturwissenschaftliche Zusammenhänge? Im Rahmen eines Projekttages laden wir Kindertageseinrichtung herzlich ein, zusammen mit ihrer Kindergruppe verschiedene Herangehensweisen zur ästhetischen, sprachlichen, mathematischen oder naturwissenschaftlichen Bildung zu entdecken. Die begleitenden Fachkräfte sind herzlich eingeladen, mitzumachen oder mit den Studierenden ins (Fach-)Gespräch über die Vielfalt von Bildungsprozessen zu kommen. Übersicht zu Werkstätten der 4. KinderUni Anmeldeformular (4. KinderUni – bitte melden Sie sich bis zum 20.06.2017 an) Prof. Dr. Sonja Damen Studiengangsleitung „Bildung und Erziehung in der Kindheit“ (B.A.) *protected email* Tel. 0211-409-3228 Veranstaltungsort Fliedner Fachhochschule Geschwister-Aufricht-Str. 9 40489 Düsseldorf

Die Welt erforschen – mit Herz, Hand und Verstand – Exkursion ins Kindermuseum Explorado in Duisburg

Prof. Dr. Sonja Damen war am 02.06.2017 zusammen mit Studierenden des Studiengangs „Bildung und Erziehung und der Kindheit“ im Profilschwerpunkt „mathematisch-naturwissenschaftliche Bildung“ auf Exkursion im Kindermuseum Explorado in Duisburg. Kindern vielfältige und komplexe Bildungsanlässe zu bieten erfordert einen breiten Blick auf die Welt in der sie lernen. Einer der wichtigsten Schwerpunkte in der Arbeit mit Kindern ist es, Neugier und Begeisterung zu wecken. Ziel der Exkursionen war es, Ideen zu sammeln und sich von der Vielfalt der Bildungsmöglichkeiten inspirieren zu lassen, um Kindern zu den verschiedensten Themen der Naturwissenschaft (Physik, Chemie, Biologie), sowie Technik, Mathematik und dem Thema Nachhaltigkeit Türen zum Experimentieren, Forschen, Lernen und Denken zu öffnen. Das Explorado ist ein Mitmachmuseum für Kinder zwischen vier und zwölf Jahren und versteht sich als Erlebnis und Kulturort, in dem Kinder spielen, forschen, experimentieren und die Welt mit allen Sinne be-greifen. Die interaktive Ausstellung ist so konzipiert, dass die Kinder sich selbständig durch die ganze Ausstellung bewegen und sich an über 100 Stationen ausprobieren können. www.explorado-duisburg.de

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Studenten richten Räume ein!

In der Kooperation mit dem Evangelischen Kirchenkreis Siegen berät Frau Prof. Dr. Sonja Damen zusammen mit den Studierenden des Teilzeitstudiums BA „Bildung und Erziehung in der Kindheit“ den Neubau der Evangelischen Kindertagesstätte Herrenfeld in Siegen. An den Plänen einer bereits zweiten Kindertagesstätte erarbeiteten die Studierenden des Teilzeitstudiengangs BA „Bildung und Erziehung und der Kindheit“ eine differenzierte Raumkonzeption. Im Zentrum der Erarbeitung lag die Nutzung und Ausgestaltung der Räume. Dazu wurden Raumlagebeziehungen, Bewegungsdynamiken und Bedürfnisstrukturen der Kinder in der Altersmischung analysiert und für die Beratung aufbereitet. Am 07.06.2017 wurden die Ideen zur Raumausgestaltung dem Team von Frau Stolz vorgestellt und fachlich diskutiert. Dem Team liegen die Bildungsbereiche ästhetische Bildung und Bewegungsentwicklung am stärksten am Herzen, so dass Ideen zu einem Malort und die Ausgestaltung von Bewegungsräumen im Zentrum der gemeinsamen Erarbeitung standen.  

Offizieller Start des Lehrforschungsprojektes „Das Kind steht im Mittelpunkt!“

Studierende aus dem B.A. Studiengang „Bildung und Erziehung in der Kindheit“ waren zusammen mit Frau Prof. Dr. Sonja Damen gestern im Stadtbetrieb Tageseinrichtungen für Kinder im Jugendamt Wuppertal um das Lehrforschungsprojekt zu eröffnen. Frau Prof. Dr. Sonja Damen hat die konzeptionelle und inhaltliche Arbeit der Lehrforschungsgruppe dem Stadtbetrieb und den beteiligten Tageseinrichtungen für Kinder vorgestellt. Das Lehrforschungsprojekt setzt sich zusammen aus ausgewählten Tageseinrichtungen für Kinder der Stadt Wuppertal und Studierenden des 4. – 6. Fachsemester des B.A. Studiengangs „Bildung und Erziehung in der Kindheit“, sowie Studierende des MA Studiengangs „Soziale Arbeit“ der Fliedner Fachhochschule Düsseldorf in Begleitung durch Prof. Dr. Sonja Damen als wissenschaftliche Leitung. Das Lehrforschungsprojekt ist strukturiert in einer Koordinationsgruppe und bietet den Studierenden die Möglichkeit der Einübung und Entwicklung von Handlungs-, Reflexions- und Forschungskompetenz im Erproben der Theorie-Praxisverzahnung. Die daraus entstehenden Ergebnisse werden schriftlich aufbereitet und im Rahmen von Mitarbeiterbesprechung den beteiligten Kindertageseinrichtungen vorgestellt. Zusätzlich werden im Rahmen einer Projektabschlussveranstaltung an der Fliedner Fachhochschule Düsseldorf die Ergebnisse präsentiert. Das Lehrforschungsprojekt beteiligt in der ersten Projektphase vier Kindertageseinrichtungen. Im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung werden Fragestellungen der beteiligten Einrichtungen aus der Praxis zur Weiterentwicklung der pädagogischen Qualität bearbeitet. So können Raumgestaltungen verändert, Bildungsprozesse neu angestoßen, Dokumentationsformen erweitert, Bildungsthemen neu verbunden und kindliche Entwicklungsprozesse neu betrachtet werden. Im Mittelpunkt steht der Anspruch, Kinder in ihrer individuellen Aneignung von der Welt sehen und verstehen zu lernen und an den sich individuell verändernden  Lebenssituationen der Kinder pädagogische Arbeit anzuknüpfen und weiterzuentwickeln. Die wissenschaftliche Begleitung im Rahmen des Lehrforschungsprojektes umfasst Hospitationen im pädagogischen Alltag, Entwicklung des Forschungsdesigns passend zur Forschungsfrage, Beobachtungsphasen und die Auswertung und Aufbereitung der Ergebnisse, die zur Reflexion und Weiterentwicklung der pädagogischen Arbeit dienen.   Kurzportrait: Das Kind steht im Mittelpunkt! Bildungsprozesse bei Kindern entdecken, herausfordern, begleiten, initiieren, erweitern, dokumentieren. Lehrforschungsprojekt zur Gestaltung und Weiterentwicklung der eigenen pädagogischen Arbeit Lehrforschungsprojekt in der Kooperation mit dem Stadtbetrieb Tageseinrichtung für Kinder – Jugendamt Wuppertal und den Studierender der FFH aus dem B.A. Bildung und Erziehung in der Kindheit und M.A. Soziale Arbeit Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Sonja Damen Die Projektphase 1 bezieht sich auf ein Jahr. Start des Lehrforschungsprojektes: 31.05.2017 Beteiligte Tageseinrichtungen für Kinder: 4

Studierende erleben Kunst an einem besonderen Ort

Kunstbetrachtung in einer ganz besonderen Umgebung konnten Studierende im Studiengang „Bildung und Erziehung in der Kindheit“ erleben: Auf einer Exkursion am 17.05.2017 zur Museumsinsel Hombroich. Dort spaziert man durch eine wild-schöne Landschaft, stößt dann auf einzelne Pavillons, in denen eine beeindruckende Kunstsammlung zu sehen ist, oder wandert weiter zwischen Bäumen und naturbezogenen Kunstwerken. Mittendrin: Ein paar Tische und Stühle, die zum Verweilen und Diskutieren einladen. Prof. Dr. Fabian Hofmann führte die Studierenden in der „Einführung in die ästhetische Bildung“ an diesen Ort: „Mir ist es wichtig, dass man Kunst mit allen Sinnen erfährt. Es ist nicht entscheidend zu wissen, was Kunst ist, sondern was Kunst kann. Was sie bei Menschen auslöst.“ Dieses Thema wird nun in den Lehrveranstaltungen aufgegriffen, theoretisch erarbeitet, diskutiert und angewandt.

Sprache bewegt – Gastvortrag von Prof. Dr. Renate Zimmer

Am 18. Mai kam Prof. Dr. Renate Zimmer, Professorin für Sportwissenschaft der Universität Osnabrück und Direktorin des Niedersächsischen Instituts für Frühkindliche Bildung und Entwicklung, an die Fliedner Fachhochschule. Ihr Gastvortrag mit dem Titel „Sprache bewegt – Sprachbildung im Alltag von Kindertageseinrichtungen“  fand im Kontext der Vorlesung „Alltagsintegrierte Sprachbildung“ von Prof. Dr. Madeira Firmino (Studiengang Bildung und Erziehung in der Kindheit) statt.  Im Rahmen des Vortrags wurde ein von der Körperlichkeit des Kindes ausgehendes Konzept der Sprachbildung und Sprachförderung vorgestellt, das weniger an den Defiziten sondern an den Ressourcen eines Kindes ansetzt, das die schöpferische Potenziale der Kinder nutzt und im Alltag der Kindertageseinrichtungen eingesetzt werden kann. Beispiele aus der Praxis zeigen auf, wie Sprache in und durch Bewegung spielerisch, gleichzeitig aber auch strukturiert im Kindergartenalltag unterstützt werden kann.

Bildung und Erziehung im Odysseum in Köln

Im Profilschwerpunkt mathematisch-naturwissenschaftliche Bildung (B.A. Bildung und Erziehung in der Kindheit) waren die Studierenden mit Frau Prof. Damen am 05.05.2017 auf Exkursion ins Odysseum nach Köln. Ziel dieser Exkursion war, sich mit der Gestaltung von Bildungsanlässen für Kinder zu den Themen der Naturwissenschaft (Physik, Chemie, Biologie), sowie Technik, Mathematik und Bildung für Nachhaltige Entwicklung (Energie) auseinanderzusetzen. Dabei steht im Mittelpunkt, Bildungsprozesse über die Selbsttätigkeit von Kindern anzustoßen, um darüber Fragen an die Welt zu öffnen.  

Fliedner Fachhochschule – staatlich anerkannt und nun auch erfolgreich institutionell akkreditiert

Der Wissenschaftsrat spricht in einer seiner Frühjahrssitzungen die institutionelle Akkreditierung der Fliedner Fachhochschule für die nächsten fünf Jahre aus. Damit hat unsere im Jahr 2011 gegründete und bereits staatlich anerkannte Fachhochschule einen weiteren wichtigen Schritt auf ihrem Entwicklungsweg zu einer Hochschule mit anwendungsorientierten Studienangeboten gemacht, mit der in der Region Düsseldorf in Zukunft weiter zu rechnen ist. Für die Fliedner Fachhochschule bedeutet die institutionelle Akkreditierung das erfolgreiche Bestehen eines mehre Schritte umfassenden Verfahrens der Begutachtung von privaten Hochschulen durch den Wissenschaftsrat, welches die Fliedner Fachhochschule nun im besten Fall nur noch ein weiteres Mal durchlaufen muss. Es dient der Qualitätssicherung und weist aus, dass die Fachhochschule den Anforderungen einer wissenschaftlichen Hochschule gerecht wird. In seinem Gutachten zum Verfahren würdigt der Wissenschaftsrat insbesondere die Orientierung der Fliedner Fachhochschule am wachsenden Fachkräftebedarf in beruflichen Arbeitsfeldern des Gesundheits-, Sozial- und Bildungswesens sowie die verantwortungsvolle Gestaltung der Akademisierungsprozesse und der Qualitätssicherung. Nicht zuletzt wird die Anbindung unserer Hochschule an die Kaiserswerther Diakonie hervorgehoben, von der die praxisorientierte akademische Ausbildung an der Hochschule profitieren könne. Wir sehen die positive Stellungnahme des Wissenschaftsrates als gute Ausgangsbasis für unsere weitere Entwicklung und die Kontinuität unserer Strukturen und Studienangebote.

Sprache bewegt – Gastvortrag von Prof. Dr. Renate Zimmer

Am 18. Mai kommt Prof. Dr. Renate Zimmer, Professorin für Sportwissenschaft der Universität Osnabrück und Direktorin des Niedersächsischen Instituts für Frühkindliche Bildung und Entwicklung, an die Fliedner Fachhochschule. Der Gastvortrag mit dem Titel „Sprache bewegt – Sprachbildung im Alltag von Kindertageseinrichtungen“  von Prof. Dr. Zimmer findet im Kontext der Vorlesung „Alltagsintegrierte Sprachbildung“ von Prof. Dr. Madeira Firmino (Studiengang Bildung und Erziehung in der Kindheit) statt.  Im Rahmen des Vortrags wird ein von der Körperlichkeit des Kindes ausgehendes Konzept der Sprachbildung und Sprachförderung vorgestellt, das weniger an den Defiziten sondern an den Ressourcen eines Kindes ansetzt, das die schöpferische Potenziale der Kinder nutzt und im Alltag der Kindertageseinrichtungen eingesetzt werden kann. Beispiele aus der Praxis zeigen auf, wie Sprache in und durch Bewegung spielerisch, gleichzeitig aber auch strukturiert im Kindergartenalltag unterstützt werden kann. Der Gastvortrag findet am 18. Mai von 09.15 – 10.45 Uhr statt und ist für Interessierte der Fachhochschule geöffnet. Um eine vorige Anmeldung unter *protected email* wird gebeten.

Absolventenfeier und Professorenernennungen an der FFH

Am Freitag, dem 24.03.2017, konnten 79 Absolventinnen und Absolventen der Studiengänge „Bildung und Erziehung in der Kindheit“, „Pflegemanagement und Organisationswissen“, „Pflegepädagogik“, „Beratung im Gesundheits-, Sozial- und Bildungswesen“, „Altenpflege und Management“ sowie „Medizinische Assistenz – Chirurgie“ ihre Bachelorurkunden in Empfang nehmen. In einem festlichen Gottesdienst wurden zudem auch Prof. Dr. Anke Kerschgens als Professorin im Studiengang Soziale Arbeit und Prof. Dr. med. Hans Peter Heistermann als Professor im Studiengang Medizinische Assistenz – Chirurgie neu ernannt. Im anschließenden Festakt an der Fliedner Fachhochschule konnte in vertrauter Runde diese wirklich großartige Leistung aller gewürdigt werden. Wir sind sehr stolz, dass wieder so viele ehrgeizige Studentinnen und Studenten ihr Studium an unserer Fachhochschule abgeschlossen haben und wünschen Ihnen viel Erfolg und Glück auf ihrem weiteren Lebensweg. “ order_by=“sortorder“ order_direction=“ASC“ returns=“included“ maximum_entity_count=“500″]

Besuch aus Madrid

Eine Delegation der „Fundación Federico Fliedner“ in Madrid besuchte am Donnerstag dem 23.03.2017 die Fliedner Fachhochschule. Die Stiftung ist eng mit der Kaiserswerther Diakonie verbunden, da sie auf Fritz Fliedner, einen Sohn Theodor Fliedners, zurückgeht. Zu der „Fundación Federico Fliedner“ gehören heute u.a. zwei allgemeinbildende Schulen, die auch der Bildung und Betreuung von Kindern unter sechs Jahren verpflichtet sind. Mit den spanischen Vertreterinnen und Vertretern wurden Kooperationsmöglichkeiten ausgelotet: So soll es in Zukunft für Studierende des Studienganges „Bildung und Erziehung in der Kindheit“ möglich sein, ein Praktikum an einer der Einrichtungen in Madrid zu absolvieren. Auch ist angedacht, dass spanische Abiturienten ihr anschließendes Studium an der Fliedner Fachhochschule aufnehmen. Gegebenenfalls können auch Studierende der Fliedner Fachhochschule zukünftig ein Auslandssemester in Madrid absolvieren und in Einrichtungen der „Fundación Federico Fliedner“ arbeiten. Die Fliedner Fachhochschule dankt Herrn Michael Albrecht, Ururenkel Theodor Fliedners, für die Herstellung des Kontaktes, Frau Bettina Zöckler für die Übersetzung und Herrn Dr. Friedrich für die Begleitung der spanischen Delegation. Aktuelle Informationen zu der „Fundación Federico Fliedner“ finden sich unter: www.fliedner.es www.fliedner-stiftung-madrid.de

16. Deutscher Jugendhilfetag in Düsseldorf vom 28. – 30. März 2017

Noch wenige Tage, dann ist es soweit und der 16. Deutsche Kinder- und Jugendhilfetag öffnet in Düsseldorf seine Pforten. Der Jugendhilfetag findet vom 28. bis 30. März 2017 im CCD Congress Center Düsseldorf und in Messehallen 3 / 4 statt. Als Europas größter Fachkongress mit integrierter Fachmesse für die Kinder- und Jugendhilfe fördert er die Fort- und Weiterbildung von Fachkräften und ist zentrale Ideen- und Know-how-Börse für die Kinder- und Jugendhilfe. Wir freuen uns, auf dieser bedeutenden Messe vertreten zu sein – Sie finden uns am Messestand in Halle 3 | Stand C03. Beginn: Dienstag 28.03.2017 um 12.00 Uhr Ende: Donnerstag 30.03.2017 um 15.30 Uhr Am Mittwoch dem 29.3.2017 um 15.30 Uhr findet zudem ein Vortrag von Herrn Prof. Dr. phil. habil. Menno Baumann statt, Thema ist:   >>Intensiv<< ist die Antwort? Wie war noch mal die Frage?   Impulse und Herausforderungen im Umgang mit Klientinnen und Klienten, die Hilfesysteme an die Grenzen führen Detaillierte Informationen zum Programm des DJHT können Sie unter: www.jugendhilfetag.de abrufen. Der Eintritt ist frei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Forschungscluster „Interaktion und Partizipation in der Kulturellen Bildung“

Am 06.03.2017 konstituiert sich an der Fliedner Fachhochschule der Forschungscluster „Interaktion und Partizipation in der Kulturellen Bildung“ des Netzwerks Forschung Kulturelle Bildung. Der Verbund von Forschern aus Theorie und Praxis möchte dieses wichtige Thema durch vernetzte wissenschaftliche Arbeit voranbringen. Geplant sind Methodenworkshops und gemeinsame Forschungsprojekte. Der Cluster wird koordiniert von *protected email* (Fliedner Fachhochschule Düsseldorf) und Dr. Kerstin Hallmann (Leuphana Universität Lüneburg).  

Bester Düsseldorfer der Deutschen Hochschulmeisterschaft im Degenfechten

Herr Cedric Schäfer, Student aus dem Studiengang B.A. „Bildung und Erziehung in der Kindheit“, hat bei der vom adh veranstalteten Deutschen Hochschulmeisterschaft (DHM) im Fechten in Heidelberg in der Disziplin Degen den Rang 52 erkämpft und ist damit der beste Düsseldorfer Degenkämpfer des Turniers. Das DHM-Fechttunier zählt zu den größten Fechtturnieren Deutschlands. In der Disziplin Herrendegen traten insgesamt 74 Studenten an. Link zum adh: http://www.adh.de/medien/newsarchiv/news/dhm-fechten-in-heidelberg.html

Zum dritten Mal fand am 17.01.2017 die begehrte Kinder-UNI an der Fliedner-Fachhochschule statt

Die Studierenden des Bachelor-Studiengangs „Bildung und Erziehung in der Kindheit“ richteten die dritte Kinder-UNI aus. Die Studiengangsleitung Frau Prof. Damen freute sich sehr über die angemeldeten 16 Kindergruppen mit ca. 300 Kindern aus den umliegenden Tageseinrichtungen, die an diesem Projekttag verschiedenste Werkstätten aus den Bereichen Ästhetik, Natur, Mathematik und Sprache besuchen konnten. Die Kinder waren ganz bei der Sache, es wurde intensiv gearbeitet, diskutiert, experimentiert und gestaltet. Für unsere Studierenden bietet die Kinder-UNI eine Möglichkeit Kinder in ihrem Handeln wahrzunehmen und sich auf die kindlichen Perspektiven und individuellen Herangehensweisen einzulassen und Ideen und Fragen der Kinder aufzugreifen, um daran angeknüpft Bildungsprozesse zu öffnen. Im gemeinsamen Handeln und im Dialog mit den Kindern wird erprobt, ob und wie die Bildungsanlässe in den Werkstätten von den Kindern angenommen werden. So wurden in der Mathematikwerkstatt zum Beispiel aus Erbsen und Zahnstochern dreidimensionale Gebilde gebaut, die mit Hilfe eines Projektors später abgezeichnet wurden. Mit den Schattenbildern tauchten die Kinder förmlich in ihre 3-D-Objekte ein. Mit der Kinder-Uni Theorie und Praxis zu verzahnen hat sich als Konzept bewährt, so dass es auf jeden Fall im Sommer die vierte Kinder-Uni geben wird. “ order_by=“sortorder“ order_direction=“ASC“ returns=“included“ maximum_entity_count=“500″]

„Bilder im Kopf“ – Rassismus in Kinderbüchern auf der Spur

Das Projekt „Bilder im Kopf – Vielfalt in Kinder- und Jugendmedien“ war erneut zu Gast an der FFH im Studiengang B.A. - Bildung und Erziehung in der Kindheit. Frau Prof. Dr. Sonja Damen lud das Projekt der Diakonie Düsseldorf im Rahmen des Profilstudiums Sprache am 12.01.2017 zur Auseinandersetzung mit Vielfalt in Kinder- und Jugendmedien ein. Frau Aynur Tönjes und Frau Heike Kasch stießen im Seminar eine intensive Auseinandersetzung über Diskriminierungserfahrungen, Wertvorstellungen, Umgang mit Vielfalt im Umgang mit Kindern und Familien in unserer Gesellschaft an. Mit ihrer hohen Sensibilität für den Anti-Bias-Ansatz in der Bildungsarbeit öffneten sie den Blick auf Diversity für Kinder in unterschiedlichen Lebenslagen in Kinder- und Jugendmedien. Anhand eines breiten Fächers an Bilderbüchern wurde den Studierenden die Möglichkeiten und Grenzen der Auseinandersetzung mit Vielfalt in kindlichen Lebenslagen aufgezeigt und eine kritische Reflexion der Umsetzung des Anti-Bias-Ansatzes eröffnet. Im Mittelpunkt des gemeinsamen Gesprächs stand die Frage, wie Vorurteile in Bezug zur Herkunft, Religion, Geschlecht und Intersexualität, Alter, Hautfarbe, Körperlichkeit und Psyche, sexuelle Identität und soziale Prägung abgebaut werden können. Es war ein diskussionsreicher und zum Nachdenken anregender Projekttag und wir bedanken uns herzliche für den Anstoß, die eigene Perspektive zu hinterfragen, um neue Ideen und Anregungen zur Gestaltung der pädagogischen Arbeit zu gewinnen. Informationen zum Projekt finden Sie unter: www.bilderimkopf.eu „Bilder im Kopf – Vielfalt in Kinder- und Jugendmedien" ist ein Projekt der Diakonie Düsseldorf in Kooperation mit dem Caritasverband Düsseldorf und dem Verband binationaler Familien und Partnerschaften NRW. Dieses Projekt wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert. Das Projekt „Bilder im Kopf! Vielfalt in Kinder und Jugendmedien“ ist im Sachgebiet Integration, Migration und Flucht angegliedert. Das Sachgebiet setzt sich aus der Integrationsagentur, der Migrationsberatung, dem Jugendmigrationsdienst, der Verfahrens- und Rückkehrberatung und den EU-Projekten zusammen.

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3. KINDER-UNI an der Fliedner Fachhochschule

Am Dienstag, dem 17. Januar 2017 findet in der Fliedner Fachhochschule die dritte KINDER-UNI statt. Erfahrungsräume öffnen Bildungsprozesse! Ästhetische, sprachliche, mathematische und naturwissenschaftliche Bildung im Kindergarten gestalten! Im Rahmen des Bachelor-Studiengangs ,,Bildung und Erziehung in der Kindheit“ setzen wir uns mit der Gestaltung pädagogischer Arbeit theoretisch und praxisbezogen auseinander. Wie für Kinder differenzierte und unterschiedliche Bildungsanlässe geschaffen werden können, ist dabei eine Kernfrage, die im Mittelpunkt der fachlichen Auseinandersetzung  steht. Wie erklären sich Kinder die Welt? Worüber denken sie nach? Welche ästhetischen Ausdrucksformen wählen sie? Wie erschließen sich Kinder mathematisch und naturwissenschaftliche Zusammenhänge? Im Rahmen eines Projekttages laden wir Sie herzlich ein, zusammen mit ihrer Kindergruppe verschiedene Herangehensweisen zur ästhetischen, sprachlichen, mathematischen oder naturwissenschaftlichen Bildung zu entdecken. Die begleitenden Fachkräfte sind herzlich eingeladen, mitzumachen oder mit den Studierenden ins (Fach-)Gespräch über die Vielfalt von Bildungsprozessen zu kommen. Übersicht zu Werkstätten der 3. KINDER-UNI Bitte melden Sie sich bis zum 08.01.2017 an: Anmelden Prof. Dr. Sonja Damen Studiengangsleitung „Bildung und Erziehung in der Kindheit“ (B.A.) *protected email* Tel. 0211-409-3228 Veranstaltungsort: Fliedner Fachhochschule Geschwister-Aufricht-Str. 9 40489 Düsseldorf

Mathematisch-naturwissenschaftliche Bildung im Kindesalter

Im Profilschwerpunkt „mathematisch-naturwissenschaftliche Bildung“ waren Studierende des Studiengangs „Bildung und Erziehung in der Kindheit“ auf Exkursion im Odysseum (Köln) und im Explorado (Duisburg). Kindern vielfältige und komplexe Bildungsanlässe zu bieten erfordert einen breiten Blick auf die Welt in der sie lernen. Einer der wichtigsten Schwerpunkte in der Arbeit mit Kindern ist es, Neugier und Begeisterung zu wecken. Ziel der Exkursionen war es, Ideen zu sammeln und sich von der Vielfalt der Bildungsmöglichkeiten inspirieren zu lassen, um Kindern zu den verschiedensten Themen der Naturwissenschaft (Physik, Chemie, Biologie), sowie Technik, Mathematik und dem Thema Nachhaltigkeit Türen zum Experimentieren, Forschen, Lernen und Denken zu öffnen. “ order_by=“sortorder“ order_direction=“ASC“ returns=“included“ maximum_entity_count=“500″]  “ order_by=“sortorder“ order_direction=“ASC“ returns=“included“ maximum_entity_count=“500″]

Erstes Alumni-Treffen im Studiengang „Bildung und Erziehung in der Kindheit“

Zum ersten Mal wurden die Absolventen der ersten drei Abschlussjahrgänge aus dem Studiengang „Bildung und Erziehung in der Kindheit“ zu einem Alumni-Treffen im Rahmen eines Fachvortrags eingeladen. Frau Dr. Nadine Madeira Firmino eröffnet mit ihrem Vortrag „Sprachliche Bildung von Anfang an“ den fachlichen Impuls am Vormittag und stellte die Neuausrichtung der Sprachförderung in NRW vor. Nachmittags begrüßte die Studiengangsleitung Prof. Dr. Sonja Damen die Studierende und Absolventen des Studiengangs „Bildung und Erziehung in der Kindheit“ und eröffnete einen gemeinsamen Erfahrungsaustausch im Rahmen eines „World-Cafés“, um über berufliche Perspektiven zu sprechen und Erfahrungen auszutauschen. Die Möglichkeit, sich während des Studiums zu den Berufsperspektiven – aus erster Hand – informieren zu können, wurde von den Studierenden sehr geschätzt. Die Absolventen genossen den Austausch auch untereinander und freuen sich auf eine weiterführende fachliche Anknüpfung an die Fliedner Fachhochschule über zukünftige Alumni-Treffen.

Feierlicher Studienstart an der Fliedner Fachhochschule

Die Rektorin der Fliedner Fachhochschule Frau Prof. Dr. Marianne Dierks hat am Dienstag, den 4. Oktober 2016 im Rahmen eines feierlichen Studienstartes die neuen 476 Studierenden der FFH begrüßt, die ihr Studium zum WS 2016/2017 aufnehmen. Nach dem anschließenden Begrüßungsgottesdienst, der von Frau Prof. Dr. Globig geleitet wurde haben die neuen Studierenden ein Buch über „die Fliedners“  und eine Rose erhalten. Die 476 neuen Studierenden verteilen sich auf alle von der Fliedner Fachhochschule angebotenen Studiengänge, also auf Bachelor- und Master-, Vollzeit-, Teilzeit- und berufsbegleitenden Studiengänge: B.A. Bildung und Erziehung in der Kindheit (Voll- und Teilzeit) B.Sc. Medizinische Assistenz – Chirurgie B.A. Pflege und Gesundheit (dual) B.A. Bildung und Erziehung in der Kindheit als Teilstudium B.A. Pflegemanagement und Organisationswissen B.A. Pflegepädagogik/Pädagogik für den Rettungsdienst B.A. Soziale Arbeit (Voll- und Teilzeit) M.A. Berufspädagogik Pflege und Gesundheit M.A. Intensivpädagogik M.A. Soziale Arbeit Kinder- und Jugendhilfe Die Fliedner Fachhochschule wünscht allen Studierenden einen guten Start, eine schöne Zeit an der Fachhochschule und ein erfolgreiches Studium!

Absolentenfeier an der Fliedner Fachhochschule

Am Freitag, dem 23.09.2016, konnten 95 Absolventinnen und Absolventen der Studiengänge „Bildung und Erziehung in der Kindheit“, „Pflegemanagement und Organisationswissen“, „Pflege und Gesundheit“ sowie auch des ersten Abschlussjahrgangs „Medizinische Assistenz – Chirurgie“ ihre Bachelorurkunden in Empfang nehmen. In einem festlichen Gottesdienst wurden zudem auch Frau Prof. Dr. Bettina Siecke und Frau Prof. Dr. Silke Kuske als neu ernannte Professorinnen berufen. Im anschließenden Festakt an der Fliedner Fachhochschule konnte in vertrauter Runde diese wirklich großartige Leistung gewürdigt werden. Wir sind sehr stolz, dass wieder so viele ehrgeizige Studentinnen und Studenten ihr Studium an unserer Fachhochschule abgeschlossen haben und wünschen Ihnen viel Erfolg und Glück auf ihrem weiteren Lebensweg.

180 Jahre Diakonie und die FFH mittendrin

Am 11.09.2016 konnten wir mit dem alljährlichen Jahresfest das 180-jährige Bestehen der Kaiserswerther Diakonie begehen. Neben vielen tollen Vorträgen und Mitmach-Angeboten war auch die Fliedner Fachhochschule wieder mit einem Stand vertreten. Frau Prof. Sonja Damen hat mit Studierenden aus dem Studiengang Bildung und Erziehung in der Kindheit (B.A.) wieder spannende Mitmachaktionen angeboten, die die Kleinen und Großen gleichermaßen begeistert haben.

„Leitung in KiTas – Bildung und Erziehung in der Kindheit“, Studenten versetzen Wände!

In der Kooperation mit dem Evangelischen Kirchenkreis Siegen berät Frau Prof. Dr. Sonja Damen zusammen mit den Studierenden des Teilstudiums BA „Leitung in KiTas – Bildung und Erziehung in der Kindheit“ den Neubau der Evangelischen Kindertagesstätte Löwenzahn in Alchen. Über das Sommersemester hinweg wurde bereits an den Plänen der Kita gearbeitet und die Raumgestaltungswünsche des Teams fachlich diskutiert. Die Leiterin Frau Müller wünscht sich von der FFH-Arbeitsgruppe Anregungen für die Gestaltung des Außengeländes sowie Ideen für die flexible Nutzung der Räume für die Bedürfnisse der Kinder in der Altersmischung. Die Vorbereitung einer Nestgruppe soll ebenso mitgedacht werden. Die FFH-Arbeitsgruppe nutzte am 18.07.2016 die Möglichkeit, das Außengelände und den Altbau der Kita Löwenzahn vor Ort zu besichtigen, um sich ein konkretes Bild für die nächsten Planungsschritte des Neubaus zu machen. Zusätzlich besuchten die Studierenden zusammen mit Frau Prof. Dr. Sonja Damen die Evangelische Kindertagesstätte „Haus der kleinen Flecker“ in Freudenberg, die im Oktober 2015 ihren Neubau eröffnete. Die Leiterin Frau Panczyk bot der FFH-Arbeitsgruppe Einblicke in Details der gelungenen Raumgestaltung ihres Neubaus.

„Fix the world in colors!“

An der Fliedner Fachhochschule ist die erste Lego-Kunst in Düsseldorf nach der Projekt-Idee des Street-Art-Künstlers Jan Vormann entstanden. Studierende des B.A.-Studiengangs „Bildung und Erziehung in der Kindheit“ verschönerten zusammen mit Prof. Dr. Sonja Damen das historische Gebäude der Fliedner Fachhochschule auf dem Gelände der Kaiserswerther Diakonie. Das Kunstwerk ist zu sehen unter: http://www.dispatchwork.info/fliedner-fachhochschule-dusseldorf/ Dispatchwork: Jan Vormann repariert weltweit Mauerlücken mit Lego-Installationen. Er nennt seine Arbeit „Dispatchwork“ – fix the world in colors! Mit seinen Installationen macht er auf besondere Gebäude aufmerksam und initiiert mit seiner Idee ein weltweites, partizipatives Netzwerk. Mehr unter: http://www.janvormann.com

Das Projekt „Bilder im Kopf – Vielfalt in Kinder- und Jugendmedien“ war zu Gast an der FFH im Studiengang BA- Bildung und Erziehung in der Kindheit

Frau Prof. Dr. Sonja Damen lud das Projekt der Diakonie Düsseldorf im Rahmen des Profils Sprache am 04.07.2016 zur Auseinandersetzung mit der Vielfalt in Kinder- und Jugendmedien ein. Frau Aynur Tönjes und Frau Heike Kasch öffneten mit einer hohen Sensibilität den Blick auf Diversity für Kinder in unterschiedlichen Lebenslagen in Kinder- und Jugendmedien. Anhand eines breiten Fächers an Bilderbüchern wurde den Studierenden die Möglichkeiten und Grenzen der Auseinandersetzung mit Vielfalt in kindlichen Lebenslagen aufgezeigt und eine kritische Reflexion der Umsetzung des Anti-Bias-Ansatzes eröffnet. Im Mittelpunkt des gemeinsamen Gesprächs stand die Frage, wie Vorurteile in Bezug zur Herkunft, Religion, Geschlecht und Intersexualität, Alter, Hautfarbe, Körperlichkeit und Psyche, sexuelle Identität und soziale Prägung abgebaut werden können. Mit einem Blick auf die Entwicklung der neuen Medien wurden Möglichkeiten der Projektgestaltung mit Kindern und Jugendlichen vorgestellt, die Brücken zwischen unterschiedlichen Lebenslagen von Kindern schlagen und den Blick auf Gemeinsamkeiten richten. Es war ein gelungener Projekttag und wir bedanken uns herzliche für die vielfältigen Ideen und Anregungen zur Gestaltung der pädagogischen Arbeit. Informationen zum Projekt finden Sie unter: www.bilderimkopf.eu „Bilder im Kopf – Vielfalt in Kinder- und Jugendmedien ist ein Projekt der Diakonie Düsseldorf in Kooperation mit dem Caritasverband Düsseldorf und dem Verband binationaler Familien und Partnerschaften NRW. Dieses Projekt wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert. Das Projekt „Bilder im Kopf! Vielfalt in Kinder und Jugendmedien“ ist im Sachgebiet Integration, Migration und Flucht angegliedert. Das Sachgebiet setzt sich aus der Integrationsagentur, der Migrationsberatung, dem Jugendmigrationsdienst, der Verfahrens- und Rückkehrberatung und den EU-Projekten zusammen.

„Bilder im Kopf – Vielfalt in Kinder- und Jugendmedien“

Das Projekt „Bilder im Kopf – Vielfalt in Kinder- und Jugendmedien“ (bilderimkopf.eu) ist zu Gast an der FFH im BA-Studiengang Bildung und Erziehung in der Kindheit. Frau Prof. Dr. Sonja Damen lädt das Projekt der Diakonie Düsseldorf (im Rahmen des Profils Sprache) am 04.07.2016 von 09.00 bis 14.00 Uhr zur Auseinandersetzung mit der Vielfalt in Kinder- und Jugendmedien ein. Der Blick wird auf die unterschiedlichen Vielfaltaspekte gelenkt und soll für Kinder in unterschiedlichen Lebenslagen sensibilisieren. Dabei werden folgende Fragen im Mittelpunkt stehen: Welche Darstellungen finden sich in Bilderbüchern? Welche Bilderbücher öffnen Kindern und Jugendliche mit unterschiedlichem Aussehen, verschiedenen Sprachen, Glaubensrichtungen, Familien- und Lebensformen, Handicaps, sozialen Lagen und Milieus, geschlechtlichen Identitäten oder Vorstellungen über Geschlechterrollen Identitätsfiguren? Wie werden unterschiedliche Lebensformen in Bilderbüchern thematisiert? Welche Bücher und Medien stärken die Haltung gegen Stigmatisierung und Diskriminierung? „Bilder im Kopf – Vielfalt in Kinder- und Jugendmedien ist ein Projekt der Diakonie Düsseldorf in Kooperation mit dem Caritasverband Düsseldorf und dem Verband binationaler Familien und Partnerschaften NRW. Dieses Projekt wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert.  Das Projekt „Bilder im Kopf! Vielfalt in Kinder und Jugendmedien“ ist im Sachgebiet Integration, Migration und Flucht angegliedert. Das Sachgebiet setzt sich aus der Integrationsagentur, der Migrationsberatung, dem Jugendmigrationsdienst, der Verfahrens- und Rückkehrberatung und den EU-Projekten zusammen.

Spannend, bunt und wunderbar – die zweite Kinderuni an der FFH

Am 09.06.2016 fand zum zweiten Mal unsere Kinderuni statt. Bei schönstem Wetter kamen fast 350 Kinder im Alter von 1,5 bis 6 Jahren zu uns an die Fliedner Fachhochschule. Die Studentinnen und Studenten aus dem Studiengang „Bildung und Erziehung in der Kindheit“ haben zusammen mit Frau Prof. Dr. Sonja Damen, Herr Prof. Dr. Fabian Hofmann und Frau Prof. Dr. Friederike Messler ein spannendes Programm für die Kinder zusammengestellt. Neben den Erfahrungsräumen „Kinder-Atelier“, „Theater-Erzählwerkstatt“, „Forscher-Labor“ und „Mathematik-Werkstatt“ konnten die Kinder in einem Fühl- und Sinnes-Parcours verschiedenste Eindrücke und Erlebnisse sammeln. Kinder aus 16 Kindertageseinrichtungen und einer Kindertagespflegegruppe wurden eingeladen, in unterschiedlichste Bildungsprozesse einzutauchen, Neues zu entdecken und auszuprobieren, spannende Geschichten zu erleben, zu forschen und zu experimentieren, sich künstlerisch auszudrücken und mit großen Bauwerken über sich hinauszuwachsen. Allen Beteiligten hat dieser Tag wieder viel Freude bereitet und wir freuen uns schon auf die nächste Kinderuni im kommenden Semester.

Schnupper mal!

Ist ein Studium an der Fliedner Fachhochschule das Richtige für mich? Wie läuft eine Vorlesung ab? Und mit welchen Themen beschäftigt sich der Bachelor-Studiengang Bildung und Erziehung in der Kindheit? Am Dienstag, den 28. Juni geht es von 15:15 bis 16:45 Uhr in Raum 0.25a/b in der Naturwissenschaftlichen Bildung um das Thema „Kinder sind Forscher! Experimente als Forschungsstrategie“. Auch durch diese Vorlesung führt Prof. Dr. Sonja Damen: „Die naturwissenschaftlichen Bildung möchte Kindern vielfältige Erfahrungszusammenhänge öffnen, in denen sie sich selbsttätig mit der Natur und den naturwissenschaftlichen Phänomenen auseinandersetzen können. Die Welt selbst erforschen zu dürfen, öffnet Fragen, denen die Kinder mit Neugier und Entdeckerlust nachgehen. Dabei entdecken sie die Zusammenhänge der Welt und bilden eigene Theorien z.B. über das Wetter, das Wachsen und die Schwerkraft. Die Rolle der Pädagogen besteht darin, die Fragen der Kinder ernst zu nehmen, aufzugreifen und die Entdeckerlust begleitend fortzuführen.“ Der Studiengang „Bildung und Erziehung in der Kindheit“ feiert im September genauso wie die Fliedner FH der Kaiserswerther Diakonie das 5-jährige Bestehen. Er zählt zu den beliebtesten Studiengängen der Fachhochschule. 110 Studierende, darunter 15 Männer haben diesen Bachelor-Studiengang bereits mit dem Abschluss „staatlich anerkannter Kindheitspädagoge“ abgeschlossen.“ Lesen Sie die ganze Pressemitteilung Übersicht über die Schnuppervorlesungen unserer Studiengänge

Upcycling im Hochschulgarten

Im Rahmen der Profilvertiefung mathematisch-naturwissenschaftliche Bildung des Studiengangs Bildung und Erziehung in der Kindheit haben die Studierenden im Seminar „Mit Kindern die Natur erleben“ einen Hochschulgarten konzipiert und gestaltet, welcher sich auf dem Diakoniegelände befindet. Im Verlauf des Sommersemesters 2016 sollten die Studierenden an den Anbau, die Pflege und die Ernte von Nutzpflanzen (insbesondere Obst, Gemüse und Kräuter) und das eigenständige Gärtnern mit Kindern herangeführt werden. Der urbane Garten in der Stadt wurde durch das Prinzip des „Upcyclings“ von Materialien gebaut, so dass die anfallenden Kosten minimal sind. In den kommenden Semestern soll der Garten weiterentwickelt und ausgebaut werden.

Mit Kindern den Wald erleben

Wie man mit Kindern die Natur im Wald erlebt, konnten die Studierenden des Studiengangs Bildung und Erziehung in der Kindheit mit dem Schwerpunkt mathematisch-naturwissenschaftliche Bildung während einer Exkursion zur Waldpädagogik gemeinsam mit Herrn Schnurrbusch des Rheinischen Waldpädagogikums GbR in Angermund miterleben. So wurde z. B. kindgerecht und anschaulich erklärt warum es warme und kalte Bäume gibt, wie viel Bäume am Tag trinken, wie man aus Pflanzen eine Zauberschrift macht, wie man die Höhe und das Alter eines Baumes ermittelt und was im Wald alles essbar ist. Lernen im Wald gelingt somit nicht nur bei Kindergartenkindern besonders effektiv…

Kunstpädagogik im Museum

Wie lässt sich die kunst- und museumspädagogische Arbeit denken? Von welchen empirischen Befunden und theoretischen Konzepten aus soll sie arbeiten? Das neue Buch von Prof. Dr. Fabian Hofmann liefert Grundlagenwissen zum Gegenstand der Kunstpädagogik im Museum und zur darauf bezogenen pädagogischen Handlung. Ergebnisse zahlreicher empirischer Studien zur Kunstvermittlung werden darin verarbeitet und Konsequenzen für die praktische Tätigkeit im Handlungsfeld gezogen. Das Buch wendet sich sowohl an Praktiker, die eine fachliche Orientierung suchen, als auch an jene, die theoretisch an Fragen und Konzepten der Museums- und Kunstpädagogik arbeiten. Verlag: Kohlhammer (3. Mai 2016), 149 Seiten Für unsere Studenten wird der Titel in den nächsten Tagen in der Bibliothek bereitstehen.  

Prof. Dr. Hofmann als Berater der Robert-Bosch-Stiftung ausgewählt

Für ein Experteninterview im Programm „Kunst und Spiele“ (eine Kooperation zwischen Kultureinrichtungen und Kitas) hat die Robert-Bosch-Stiftung Herrn Prof. Dr. Fabian Hofmann als Berater ausgewählt. Seine Aufgabe wird sein, zu evaluieren und Vorschläge für eine Weiterentwicklung des Programms zu machen. Wir freuen uns, dass Herr Prof. Dr. Hofmann diese spannende Aufgabe übernimmt.

Einladung zur zweiten KINDER-UNI an der FFH

Erfahrungsräume öffnen Bildungsprozesse! Ästhetische, sprachliche, mathematische und naturwissenschaftliche Bildung im Kindergarten gestalten Am Donnerstag, den 9. Juni 2016 findet von 9:00 bis ca. 17:00 Uhr die zweite Kinder-Uni an der Fliedner Fachhochschule statt. Im Rahmen des Bachelor-Studiengangs ,,Bildung und Erziehung in der Kindheit“ setzen wir uns mit der Gestaltung der pädagogischen Arbeit theoretisch und praxisbezogen auseinander. Wie für Kinder differenzierte und unterschiedliche Bildungsanlässe geschaffen werden können, ist dabei eine Kernfrage, die im Mittelpunkt der fachlichen Auseinandersetzung steht. Wie erklären sich Kinder die Welt? Worüber denken sie nach? Welche ästhetischen Ausdrucksformen wählen sie? Wie erschließen sich Kinder mathematisch und naturwissenschaftliche Zusammenhänge? Im Rahmen eines Projekttages laden wir Sie herzlich ein, zusammen mit ihrer Kindergruppe verschiedene Herangehensweisen zur ästhetischen, sprachlichen, mathematischen oder naturwissenschaftlichen Bildung zu entdecken. Die Beschreibung zu den angebotenen Workshops finden Sie hier. Die begleitenden Fachkräfte sind herzlich eingeladen, mitzumachen oder mit den Studierenden ins (Fach-)Gespräch über die Vielfalt von Bildungsprozessen zu kommen. Für die Teilnahme melden Sie sich gerne bis zum 31.05.2016 per mail bei *protected email* an oder senden Sie die Anmeldung zur zweiten Kinder-Uni an der FFH an: Fliedner Fachhochschule Prof. Dr. Sonja Damen Geschwister-Aufricht-Str. 9 40489 Düsseldorf Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte direkt an: Prof. Dr. Sonja Damen Tel. 0211-409-3228 Der Veranstaltungsort ist die Fliedner Fachhochschule, Geschwister-Aufricht-Str. 9, 40489 Düsseldorf.  

Kindheitspädagogen im Odysseum

Im Profilschwerpunkt „mathematisch-naturwissenschaftliche Bildung“ war Frau Prof. Dr. Sonja Damen zusammen mit Studentinnen und Studenten des Studiengangs „Bildung und Erziehung in der Kindheit“ auf Exkursion ins Odysseum nach Köln. Kinder sind neugierig auf die Welt und einer der wichtigsten Schwerpunkte in der Arbeit mit Kindern ist es, Bildungsanlässe zu kreieren und zu gestalten. Ziel dieser Studienfahrt war es, Ideen zu sammeln und sich von der Vielfalt der Möglichkeiten inspirieren zu lassen um Kinder für die verschiedensten Themen der Naturwissenschaft (Physik, Chemie, Biologie), sowie Technik, Mathematik und dem Thema Nachhaltigkeit zu begeistern. Wie man an den Bildern erkennen kann, waren nicht nur die Studentinnen und Studenten, sondern auch Frau Prof. Sonja Damen sichtlich begeistert über diese Bildungsmöglichkeit.  

Erste Tagung des „Forschungsnetzwerkes Religiöse Elementarbildung (FORE)“

Bereits im März 2016 fand an der Fliedner Fachhochschule die erste Tagung des „Forschungsnetzwerkes Religiöse Elementarbildung (FORE)“ statt. Wissenschaftler/-innen mit Einblick in die Kindheits- und Religionspädagogik kamen auf Einladung von Frau Dr. Hoffmann-Stakelis u.a. nach Kaiserswerth, um sich zu vernetzen und Forschungsthemen zu generieren, die es zeitnah zu erforschen gilt. Ausgehend von einem Impulsvortrag von Frau Dr. Judith Weber zur religionssensiblen Bildung im Elementarbereich wurden Themen wie „spirituelle Sehnsüchte von Kindern in konfessionslosen Zusammenhängen“, „religiöse Sprachfähigkeit von päd. Fachkräften“ etc. in den Blick genommen. An diesen Themen wollen die Wissenschaftler/-innen nun, auch unter Einbezug von Studentinnen und Studenten der Fliedner Fachhochschule, weiterarbeiten und ihre Ergebnisse dann auf einer Tagung im nächsten Jahr präsentieren.

Verleihung der Bachelorurkunden an unsere Studentinnen und Studenten und Ernennung neuer Professoren

Die knapp 70 Absolventen der Studiengänge „Bildung und Erziehung in der Kindheit“, „Pflegemanagement und Organisationswissen“, sowie „Pflegepädagogik“ konnten am 11.03.2016 ihre Bachelor-Urkunden in Empfang nehmen. Im Rahmen eines Festaktes würdigte Frau Prof. Dr. Dierks zudem noch die sechs neu ernannten Professorinnen und Professoren der Fliedner Fachhochschule. Wir sind sehr stolz, dass wieder so viele ehrgeizige Studentinnen und Studenten ihr Studium an unserer Fachhochschule abgeschlossen haben und wünschen Ihnen viel Erfolg und Glück. Zudem freuen wir uns sehr über unsere „Neu-Professorinnen und Professoren“.

Erste KinderUni an der FFH, ein voller Erfolg!

Eine riesige Menge an bunten Flaschendeckeln, Eisbechern und leeren Papprollen – eine wahrhaft traumhafte Vorstellung! In unserem Bachelor-Studiengang „Bildung und Erziehung in der Kindheit“ haben die Studentinnen und Studenten mit ihrer Professorin Dr. Sonja Damen eine wirklich spannende Aktion rund um das Thema Mathematik geschaffen. Im Vertiefungsseminar zur naturwissenschaftlichen Bildung im 5. Semester beschäftigten die Studierenden sich mit den mathematischen Bildungskonzepten im Elementarbereich und die Idee der Kinder-Uni wurde geboren. Die Kinder der drei Kindertagesstätten der Kaiserswerther Diakonie kamen mit Ihren Erzieherinnen am Dienstag, den 02.02.2016 zur ersten Kinder-Uni an die Fliedner Fachhochschule und staunten nicht schlecht. Nach einem Konzept von Karensa Lee wurde den kleinen und großen Besuchern eine bunte Wunderwelt präsentiert und es galt durch Unmengen an Deckeln, Bechern und Papprollen die Kinder zu animieren ihrem mathematischen Bildungsimpuls zu folgen. Es war spannend zu sehen, wie die angebotenen Gegenstände ihre eigentliche Funktion verloren und die reine Masse der Gegenstände die Kinder dazu animierte fantasievolle Strukturen zu schaffen. Es war eine wirklich tolle, sehr lebendige Veranstaltung und hat allen Beteiligten viel Freude bereitet.

Kinderuni an der FFH

Mathematik ist überall Mathematische Bildung im Kindergarten gestalten Mathematik als ,,Wissenschaft von Mustern“ begreifen Am Dienstag, dem 02. Februar 2016 findet in der Fliedner Fachhochschule zum ersten Mal die Kinderuni statt. Im Rahmen eines Workshops im Studiengang ,,Bildung und Erziehung in der Kindheit“ lädt Frau Prof. Dr. Sonja Damen Kita-Gruppen der Diakonie an die Fliedner Fachhochschule ein. Ziel wird es sein, verschiedene Herangehensweisen zur mathematischen Bildung zu entdecken. Wie werden für Kinder anregende Bildungsanlässe geschaffen? Dies ist eine Kernfrage der fachpraktischen und fachtheoretischen Auseinandersetzung im Bachelor Studium ,Bildung und Erziehung in der Kindheit“.  Die Studentinnen und Studenten gehen den typischen mathematischen Grunderfahrungen im Elementarbereich nach. Um das Experimentieren und Ausprobieren im Umgang mit großen Mengen an Material zu ermöglichen, lud die Fliedner Fachhochschule Kita-Kinder und deren Erzieherinnen und Erzieher an die Fliedner Fachhochschule ein. Über Fragen, wie Kinder das Sammeln und Sortieren nutzen, um sich mathematische Zusammenhängen zu erschließen, ist ein gemeinsamer Erfahrungsaustausch geplant. Welche Wege gehen Kinder im forschenden Lernen? Wie erschließen sich Kinder Mathematik? Wie erklären sich Kinder die Zusammenhänge der Welt?

„Sammeln verbindet. Neue Möglichkeiten ästhetischer Bildung in Kita und Museum“

Wenn Kinder auf ästhetischem Weg lernen, machen sie vielfältige und spannende Erfahrungen. Sie sehen, fühlen, schmecken die Dinge der Welt. Sie denken nach über diese Dinge, über die Welt, über sich. Kinder sammeln und ordnen. Wie dieses Prinzip des Sammelns zum pädagogischen Prinzip werden kann, wird in einem Gespräch mit Astrid Lembcke-Thiel, Leitung Bildung und Vermittlung am Museum Wiesbaden, und Prof. Dr. Fabian Hofmann, Professor für ästhetische Bildung und Erziehung an der Fliedner Fachhochschule veranschaulicht und diskutiert. Diese Veranstaltung findet am Dienstag, dem 02.02.2016 von 15.00-17.00 Uhr c.t. im Raum 0.06 (Erdgeschoss der Fliedner Fachhochschule) statt. Aus den vielfältigen und preisgekrönten Bildungsprojekten des Museum Wiesbaden berichtet Astrid Lembcke-Thiel. Dazu bringt sie Dinge wie den „Kunst-Koffer“ mit, Filmaufnahmen vom Kita-Kulturprojekt „Der Weg des Löwen“ und Kinderarbeiten aus dem „mobilen Wald-Atelier“ mit. Rund um diese Dinge können die Teilnehmer dann ihre Erfahrungen machen und sie im gemeinsamen Gespräch sammeln und ordnen.  

FFH Mitglied im „Netzwerk Forschung und Kulturelle Bildung“

Wir freuen uns, dass Herr Prof. Fabian Hofmann in den Koordinationskreis des Netzwerks und in das Betreuergremium des Forschungskolloquiums berufen wurde und nun die Fliedner Fachhochschule Mitglied im Netzwerk Forschung und Kulturelle Bildung ist. Wir gratulieren! Zur Seite des Netzwerks Forschung und kulturelle Bildung

Im Dezember ging es in den Wald

Am 16.12.2015 ging es für unsere Studentinnen und Studenten des fünften Fachsemesters „Bildung und Erziehung in der Kindheit“ in den Wald. In der Profilvertiefung mathematisch-naturwissenschaftliche Bildung galt es, die Waldpädagogik als Ansatz zu nutzen, um mit Kindern die Natur zu erleben. Im Verlauf des Semesters wurden bereits unterschiedliche Themenfelder erarbeitet, in denen man mit Kindern die Natur besser erleben kann. In diesem Zusammenhang haben sich die Studierenden unter anderem mit der Thematik der „Wald- und Naturpädagogik“ und des skandinavischen „Friluftsliv“ beschäftigt. Um die Theorie mit der Praxis zu verbinden profitierte die Studiengruppe von Herrn Schnurrbusch aus Angermund, welcher nicht nur Falkner, sondern auch Wald- und Naturpädagoge ist und dies bis heute mit Grundschulkindern ganzjährig umsetzt. So wurde kurzer Hand erklärt, warum es kalte und warme Bäume gibt, wie Bäume im Park und im Wald wachsen, wie man die Höhe von Bäumen schätzen kann und welche Pflanzen man im Wald durchaus essen kann. Die Studierenden lernten am eigenen Leib etwas über Greifvögel und durften diese sogar auf die Hand nehmen. Ein informativer, praxisnaher und erlebnisreicher Tag im Wald!

Lernen auf dem Bauernhof

Bereits am 27.10.2015 konnten die Studentinnen und Studenten des fünften Fachsemesters „Bildung und Erziehung in der Kindheit“ den Lernort Bauernhof erfahren. Im Seminar „Mit Kindern die Natur erleben“ als Profilvertiefung der mathematisch-naturwissenschaftlichen Bildung war die zentrale Frage: „Was können Kinder auf dem Bauernhof über die Natur, in der sie aufwachsen, lernen?“. Als Einstig in das Seminar zum Naturerleben von und mit Kindern erfuhren die Studentinnen und Studenten über den Lernort Bauernhof, welche Themen von besonderer Bedeutung für Kinder sein können und wie man diese praxisnah und verständlich vermitteln kann. So wurden neben einer Hoferkundung Aspekte von Technik, Tier, Mensch und Natur in Verbindung gebracht und über bewegungsbezogenes Lernen vermittelt.

Kindheitspädagoginnen und Kindheitspädagogen der FFH sind jetzt staatlich anerkannt

Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen hat der Fliedner Fachhochschule Düsseldorf die Genehmigung erteilt ihren Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiengangs „Bildung und Erziehung in der Kindheit (Vollzeit)“ die staatliche Anerkennung als Kindheitspädagogin / Kindheitspädagoge auszusprechen. Weitere Informationen zur Anerkennung erhalten Sie im Prüfungsamt bei Frau Varinija Holtschmidt.

Kindheitspädagogik studieren!

Im Oktober beginnt an der Fliedner-Fachhochschule das Wintersemester und die Absolventen unseres Bachelor-Studiengangs Bildung und Erziehung in der Kindheit, sind auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt. So gibt es eine breites Spektrum, in dem Kindheitspädagogen zu finden sind. Kindheitspädagogen sind vielfältig! Wo arbeiten Kindheitspädagogen (Berufsfelder)? Gerne können Sie sich an einem unserer Infoabende oder direkt bei unserer Studienberatung über das Bachelor-Studium Bildung und Erziehung in der Kindheit informieren.  

Naturwissenschaften entdecken – durch kleine und große Forscher: Besuch der Kita Fliednerstraße an der Fliedner Fachhochschule

Warum ist das Meer salzig? Wie atmen Regenwürmer? Kindergartenkinder haben viele Fragen, die in den Bereich der Naturwissenschaften fallen – Sie bei naturwissenschaftlichen Bildungsprozessen zu begleiten, ist die Aufgabe des pädagogischen Fachpersonals im Elementarbereich. Doch wie genau geht das – naturwissenschaftliche Inhalte in den Blick nehmen und nicht zugleich die Kinder überfordern oder abschrecken? Diesen Fragen widmet sich eine Vorlesung im vierten Semester des Studiengangs „Bildung und Erziehung in der Kindheit“ mit Frau Dr. Hoffmann-Stakelis als berufene Professorin. In diese Vorlesung waren vergangenen Mittwoch am 25. Juni 2015 drei Erzieherinnen (Frau Meike Bock, Frau Sarah Josten und Frau Anna Klockenkämper) aus der KiTa Fliednerstraße der Kaiserswerther Diakonie eingeladen. Die Kindertagesstätte ist seit 2010 Teil der u.a. vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Bildungsinitiative „Haus der kleinen Forscher“ und bietet Kindern vielseitige Bildungsmöglichkeiten im naturwissenschaftlichen Bereich. Bei dem Besuch in der FFH bestand die Möglichkeit theoretische Positionen vor dem Hintergrund direkter Erfahrungen aus der Praxis zu reflektieren und methodische Überlegungen auszutauschen. Dieses Zusammentreffen wurde von allen Seiten als sehr bereichernd empfunden und auch für die Zukunft sind weitere Kooperationen angedacht.