Soziale Arbeit (M.A.) – Schwerpunkt Kinder- und Jugendhilfe

Die Fliedner Fachhochschule Düsseldorf bietet seit dem Wintersemester 2015/16 den Master-Studiengang Soziale Arbeit – Schwerpunkt Kinder- und Jugendhilfe als fünfsemestrigen, berufsbegleitenden Studiengang an.

Der Studiengang richtet sich an Personen, die bereits einen ersten pädagogischen oder sozialpädagogischen akademischen Abschluss verfügen. Er spricht vor allem Personen an, die sich für die konzeptionelle Arbeit in Handlungsfeldern der Soziale Arbeit bezogen auf die Kinder- und Jugendhilfe weiterqualifizieren möchten.

Dauer: 5 Semester Studienform: berufbegleitend
ECTS: 120 Praxis: berufliche Tätigkeit
Abschluss: Master of Arts Studienbeginn: zum Wintersemester (01.10.)

Bewerben Sie sich für einen Studienplatz, wenn:

  • die konzeptionelle und evaluierende Arbeit in Handlungsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe den Schwerpunkt ihres beruflichen Handelns bilden soll
  • Sie ihre reflexiven und konzeptionellen Handlungskompetenzen durch aktuelle wissenschaftliche Diskussionen und Forschungsergebnisse anwendungsorientiert weiterentwickeln wollen,
  • Sie Ihre Kompetenzen im Bereich der Verwaltung und Kooperation an Schnittstellen voran bringen möchten,
  • Sie sich über professionelle Weiterentwicklungen des Berufsfeldes und des Forschungsfeldes mit anderen Studierenden und den Lehrenden austauschen und Entwicklungen aktiv mitgestalten möchten,
  • Sie einen international anerkannten akademischen Grad (M.A.) erwerben möchten, dem Sie ein Promotionsstudium anschließen könnten.

Aktuelles

„Systemsprenger“ – Silberner Bär auf der Berlinale

Das Drama „Systemsprenger“ hat bei der Berlinale den Alfred-Bauer-Preis erhalten. Zündstoff in Neonpink“  – betitelt „DIE ZEIT“ ihre Filmkritik nach der furiosen Weltpremiere des Films „SYSTEMSPRENGER“ von Nora Fingscheidt am 08. Februar 2019 auf der Berlinale, der im Herbst in die Kinos kommen wird. Ein Film, welcher den Kinosaal zweifelsfrei in seinen Bann zieht – Voller Energie und gleichsam voller Mitgefühl. Fachlich präzise recherchiert und gleichzeitig eine fesselnde Geschichte, die sich im Berlinale Wettbewerb – da sind sich die Kritiker einig – nicht zu verstecken braucht… Menno Baumann, Professor für Intensivpädagogik an der Fliedner Fachhochschule in Düsseldorf, hat die Regisseurin bei ihren Recherchen über viereinhalb Jahre begleitet und war bei der Premiere in Berlin dabei. Im Anschluss an diesen Film stellen sich viele Fragen: „Systemsprenger“ ist ein schwieriger Begriff. Viele Menschen denken, „Systemsprenger“ sei ein negativer, das Kind stigmatisierender Begriff. Deshalb ist dieser Begriff auch in der Fachwelt umstritten. Es gibt aber auch keine „besseren“ Alternativbegriffe. Negativ ist der Begriff nur, wenn ich das „System“ für ausnahmslos „gut“ halte. Schließlich zeigt „Bennie“ im Film doch auch die Schwachstellen des Systems auf (fehlende Plätze in „guten“ Einrichtungen, zu hohe Fallzahlen in den Jugendämtern, Gesellschaftliche Marginalisierung der Kindsmutter), wodurch ihre „Sprengkraft“ auch Entwicklungsmöglichkeiten eröffnet. Gleichzeitig handelt es sich um ein Phänomen, bei dem jeder im sozialen Bereich Tätige sofort Assoziationen hat und implizit „weiß“, worum es geht. Der Begriff fokussiert weniger den individuellen Menschen als das Problem der Hilflosigkeit der Helfer und Hilfesysteme (wie im Film dargestellt!). „Systemspenger sein“ ist somit keine Persönlichkeitseigenschaft, sondern das Ergebnis vieler gescheiterter Systemprozesse, die dazu führen, dass für „ein Kind wie Bennie“ in unserer Gesellschaft kein Platz ist – nicht mal mehr tief im Wald. Ist die geschilderte „Geschichte“ realistisch? Ja, der geschilderte Verlauf sowohl was das hilflose Ringen der Helfer als auch was die Verhaltensmerkmale des Kindes angehen, könnte so in der Realität existieren. Gibt es viele solcher Kinder? Das ist schwer zu sagen, da es wenig Forschung hierzu gibt. Jugendhilfemaßnahmen werden aus vielerlei Gründen vorzeitig beendet, das Verhalten des jungen Menschen ist dabei nur ein Aspekt. Eine Studie aus dem Jahr 2010 (Baumann 2010: Kinder, die Systeme sprengen) hat ermittelt, dass im Untersuchungszeitraum innerhalb von zwei Jahren 412 Kinder allein Niedersachsen auf Grund von schwierigem Verhalten aus den Maßnahmen „herausgeworfen“ wurden. Verschiedene Wissenschaftler (Menno Baumann, Mathias Schwabe) gehen davon aus, dass ca. 5% aller jungen Menschen, die mit der Jugendhilfe in Kontakt kommen, auf Grund ihres schwierigen Verhaltens nicht ausreichend versorgt und untergebracht werden können. Dies entspräche etwas mehr als 4000 Kinder und Jugendliche in Deutschland. Nicht alle diese Kinder erleben eine solche Odyssee wie „Bennie“ in dem Film. Die meisten von Ihnen erleben vier bis maximal sechs Abbrüche/ Rauswürfe, können dann aber im Rahmen intensivpädagogischer Betreuung in oft sehr spezialisierten und personalintensiven Settings im Inn- und Ausland stabilisiert werden. Welche Perspektiven gibt es für diese Kinder? Aktuelle (und z.T. auch schon etwas ältere) Forschungen zeigen, dass es einige wichtige Aspekte für die Arbeit mit solchen jungen Menschen gibt, wodurch sich die Chance auf „tragfähige Hilfen“ erhöhen. Hierzu gehören: Eine gute Diagnostik im Sinne eines pädagogischen Fallverstehens Flexible Settings, die gut ressourcentechnisch ausgestattet sind und somit auf besondere Bedarfe und Vorkommnisse schnell und unbürokratisch reagieren können Gute „Sicherheitsnetzwerke“ durch Supervision, Fachberatung und gezielte Teamentwicklung (inkl. Fortbildungen) für Mitarbeiter*innen. Was ist ein Systemsprenger? – (Versuch einer Definition – Prof. Dr. Menno Baumann/Studiengangsleitung M.A. Intensivpädagogik an der Fliedner Fachhochschule) Zum Master-Studiengang Intensivpädagogik

„Systemsprenger“ im Berlinale-Wettbewerb

Die deutsche Kinokoproduktion der ZDF-Redaktion „Systemsprenger“ von Nora Fingscheidt nimmt im Februar 2019 am Wettbewerb der diesjährigen Berlinale teil. Das Drama ist das Spielfilmdebüt der jungen Regisseurin und handelt von der neunjährigen Bernadette (Helena Zengel) genannt Benni, die mit ihrer lauten und unberechenbaren Art ihre Mitmenschen zur Verzweiflung bringt. Allen voran hat es die Jugendamtsmitarbeiterin Bafané (Gabriela M. Schmeide) schwer mit ihr, denn Benni denkt gar nicht daran, sich mit einer Pflegefamilie oder in einem Heim zu arrangieren und fliegt immer wieder aufs Neue raus. Benni möchte unbedingt zurück zu ihrer Mutter Bianca (Lisa Hagmeister), die sich jedoch nicht traut, die Beziehung wieder aufzubauen, da sie zuweilen Angst vor ihrer eigenen Tochter hat. Prof. Dr. Menno Baumann von der Fliedner Fachhochschule Düsseldorf hat die Arbeiten am Drehbuch sowie auch die Dreharbeiten zu diesem Beitrag über vier Jahre lang wissenschaftlich begleitet. Professor Baumann arbeitet als Bereichsleiter in der Kinder- und Jugendhilfe und ist seit 2015 zudem als Studiengangleiter für unseren Master Studiengang Intensivpädagogik tätig. In seinen Publikationen um „Kinder, die Systeme sprengen“ (2010) oder »Systemsprenger« in der Schule (2017) geht es um Kinder und Jugendliche mit massiv störenden Verhaltensweisen, die die pädagogische Prozesse nahezu allen Arbeitsfeldern der Pädagogik zu lähmen scheinen. Professor Baumann zeigt in seinen Lehrveranstaltungen an der Fliedner Fachhochschule unter anderem innovative Herangehensweisen auf, wie mit diesen jungen Menschen effektiv gearbeitet werden kann. Wir freuen uns mit Herrn Prof. Baumann und sind gespannt, was er von der Berlinale berichten kann. Zur Presseinfo der ZDF-Kinoproduktion Master Studiengang Intensivpädagogik an der Fliedner Fachhochschule  

Lehrforschungsprojekt mit echtem Erkenntnisinteresse der Praxis schließt seine erste Laufzeit ab

Das Lehrforschungsprojekt „Das Kind steht im Mittelpunkt“ in der Kooperation zwischen dem Stadtbetrieb für Kinder der Stadt Wuppertal und dem B.A. Studiengang „Bildung und Erziehung in der Kindheit der Fliedner Fachhochschule schließt nach fast 2 Jahren Arbeit erste Erkenntnisse im Rahmen einer Abschlussveranstaltung zusammen. Im Rückblick auf die gemeinsamen Schritte im Lehrforschungsprojekt wurde als Besonders herausgestellt, dass das Forschungsprojekt sowohl in den Fragestellungen als auch im Forschungsdesign ein Projekt ist, in dem die „Beforschten“ nicht nur Objekte, sondern Beteiligte auf gleicher Augenhöhe sind. Im Rahmen des Lehrforschungsprojektes wurden unter der wiss. Leitung von Prof. Dr. Sonja Damen die Fragen der pädagogischen Praxis aufgegriffen und in Forschungsdesigns eingebettet wissenschaftlich erforscht. Themen, wie die Gestaltung teiloffener Arbeit, Portfolioarbeit und Raumgestaltung wurden im Kontext kindlicher Bildungsprozesse evaluiert. Erkenntnisse aus der Evaluation der pädagogischen Arbeit wurden den Teams der Tageseinrichtungen für Kinder für die Weiterentwicklung pädagogischer Qualität zur Verfügung gestellt.  Die Projektlaufzeit begann im Oktober 2016, beteiligte 4 Tageseinrichtungen für Kinder und damit mehr als 250 Kinder, die Evaluation umfasste mehr als 75 Stunden Beobachtungszeit, die von insgesamt 40 Studierenden aus dem Studiengang B.A. „Bildung und Erziehung in der Kindheit“, sowie B.A. und M.A. „Soziale Arbeit“ durchgeführt wurden.  Für die Studierenden bietet das Format der Lehrforschung: Erfahrungen in der Anwendung der qualitativen quantitativen Sozialforschung Entwicklung von Reflexionskompetenz Erweiterung der Blickperspektiven auf die Komplexität päd. Arbeit in Kindertageseinrichtungen Herstellung einer direkten Verbindung zwischen Theorie und Praxis Erleben von Kooperationen zwischen Institutionen Entdeckung neuer Perspektiven und Details auf kindliches Lernen und Bildungssituationen 

Absolventenfeier und Erstsemester-Begrüßung an der Fliedner Fachhochschule

Insgesamt 80 Absolventinnen und Absolventen verabschiedet die Fliedner Fachhochschule Düsseldorf am Freitag, den 23.03.2018 und begrüßt gleichzeitig neue Studenten zum Studienstart im Sommersemester. Insgesamt konnten 19 Master-Urkunden und 61 Bachelor-Urkunden überreicht werden. In den Masterstudiengängen Intensivpädagogik und Soziale Arbeit – Schwerpunkt: Kinder- und Jugendhilfe wurden erstmalig Absolventinnen und Absolventen verabschiedet. Außerdem wurden Urkunden im Master- Studiengang Berufspädagogik und in den Bachelor-Studiengängen Pflegepädagogik, Pflegemanagement und Organisationswissen, Bildung und Erziehung, Medizinische Assistenz – Chirurgie und Pflege und Gesundheit übergeben. Traditionell wurde die Feier mit einem festlichen Gottesdienst begonnen. Danach wurden auch die Erstsemester begrüßt, die erstmalig im Sommersemester ihr Studium in den Fächern Medizinische Assistenz – Chirurgie sowie Bildung und Erziehung starten. Außerdem wurden Frau Prof. Dr. Ketzer, Frau Prof. Dr. Schubert und Herr Prof. Dr. Bauknecht als Professorinnen und Professoren und Herr Prof. Dr. Korell und Herr Prof. Dr. Moussazadeh als Honorarprofessoren neu ernannt. Wir freuen uns auf den Zuwachs unserer Professorenschaft und auf die weitere Zusammenarbeit. Im anschließenden Festakt wurden die großartigen Leistungen insbesondere unserer Absolventinnen und Absolventen in der Fliedner Fachhochschule gefeiert. Die Fliedner Fachhochschule ist sehr stolz, dass wieder so viele ehrgeizige Studentinnen und Studenten ihr Studium abgeschlossen haben und wünscht viel Erfolg und alles nur erdenklich Gute für die weitere Zukunft.

Besuch aus Japan

Am 16. Februar haben wir wieder eine Gruppe von Studierenden und Professoren unter Leitung von Professor Hiromitsu Mihara von der Prefectural University of Hiroshima an der Fliedner Fachhochschule Düsseldorf empfangen. Die Gruppe der japanischen Teilnehmer(-innen) bestand aus Lehrenden sowie Studierenden unterschiedlicher Fachdisziplinen (u. a. Ökotrophologie, Physiotherapie, Pflege und sozialer Arbeit), sowie Mitarbeitern einer großen Behinderteneinrichtung in Japan. Im Vordergrund des Treffens stand vor allem die Begegnung der deutschen und japanischen Studierenden. Nach einer kurzen Einführung durch die Professoren wurde den Teilnehmer(-innen) Raum zu einem informellen Austausch über Themen wie (Hochschul-) Bildung, Interkulturalität an Hochschulen, Prüfungen, Qualifikationen, berufliche Perspektiven etc. gegeben. Es gab anregende Gespräche über das gegenseitige Verständnis zu diesen Themen.  Der etwa zweistündige Austausch wurde auf Seiten der Fliedner Fachhochschule begleitetet durch Frau Dr. Nina Reit-Born als Beauftragte für Internationales, Prof. Dr. Ute Belz und Prof. Dr. Anke Kerschgens aus dem Studiengang B.A. Soziale Arbeit. Der Austausch fand bereits zum wiederholten Male in Düsseldorf statt, und wir freuen uns sehr über die Rückeinladung nach Japan. Wir hoffen, Professor Mihara auch im nächsten Jahr wieder an der FFH begrüßen zu dürfen, und sind in diesem Rahmen gespannt auf weitere interessante und anregende Diskussionen.

Studienstart WS 2017/2018

Am Mittwoch dem 04. Oktober 2017 konnten wir in einem feierlichen Gottesdienst insgesamt 470 Erstsemester begrüßen, die zum Wintersemester 2017/2018 ihr Studium an der Fliedner Fachhochschule aufgenommen haben. In dem von Frau Prof. Globig geleiteten Gottesdienst, konnte zudem auch die Ernennung zur Professorin von Frau Prof. Nadine Madeira-Firmino gewürdigt werden. Unsere 470 neuen Studierenden verteilen sich auf alle angebotenen Studiengänge, also auf Bachelor- und Master-, Vollzeit-, Teilzeit- und berufsbegleitenden Studiengänge: B.A. Bildung und Erziehung in der Kindheit (Voll- und Teilzeit) B.Sc. Medizinische Assistenz – Chirurgie B.A. Pflege und Gesundheit (dual) B.A. Bildung und Erziehung in der Kindheit als Teilstudium B.A. Pflegemanagement und Organisationswissen B.A. Pflegepädagogik/Pädagogik für den Rettungsdienst B.A. Soziale Arbeit (Voll- und Teilzeit) M.A. Berufspädagogik Pflege und Gesundheit M.A. Intensivpädagogik M.A. Soziale Arbeit Kinder- und Jugendhilfe Wir wünschen allen neuen Studierenden einen guten Start, eine schöne Zeit an der Fachhochschule und ein erfolgreiches Studium! “ order_by=“sortorder“ order_direction=“ASC“ returns=“included“ maximum_entity_count=“500″]  

Filmbeitrag Center TV im Rahmen des Karriere Kompass

Im Rahmen des Karriere Kompass von Center TV stand am Sonntag, den 3. September 2017 unsere Fachhochschule und unser Studienangebot im Gesundheits- und Sozialwesen im Fokus. http://www.fliedner-fachhochschule.de/wp-content/uploads/2017/09/center-tv-FliednerFH.mp4 Im Gespräch: Rektorin Prof. Dr. Marianne Dierks Prof. Dr. Christoph Hohage (Studiengangsleiter des Bachelor-Studiengangs Soziale Arbeit) Alexandra Hoffmann (Studierende im dualen Bachelor-Studiengang Pflege und Gesundheit, Mitglied des Studierendenrates) Kevin Gottula (Studierender im Teilzeitstudiengang Bildung und Erziehung in der Kindheit) Mandy Salomon (ehemalige Studierende im Bachelorstudiengang Pflegepädagogik und aktuell im Masterstudiengang Berufspädagogik Pflege und Gesundheit) Anne Volmering-Dierkes (Absolventin des Bachelorstudiengangs Pflegemanagement und Organisationswissen)

Offene Ringvorlesung „Europäische und Internationale Entwicklungen“

Durch gesellschaftliche Transformations- und Globalisierungsprozesse und die damit immer heterogener werdende Gesellschaft findet Soziale Arbeit zunehmend häufiger auch in internationalen Kommunikationszusammenhängen statt. Die damit verbundenen Themen wie Armut, Migrationsbewegungen, Ausbildungswege und Professionalisierungsmöglichkeiten im sozialen Sektor werden nicht nur national sondern europaweit diskutiert. Da die einzelnen Staaten den anstehenden Herausforderungen unterschiedlich begegnen, haben sich in vielen Ländern interessante Lösungsstrategien herausgebildet. Diese können auch für Deutschland aufschlussreich sein. In der Ringvorlesung werden internationale Vergleiche, ausgesuchte internationale Ansätze und Projekte schwerpunktmäßig in der Sozialen Arbeit, Möglichkeiten für internationalen Austausch und die Vorstellung des internationalen Konferenzwesens vorgestellt. Die offenen Ringvorlesungen finden in der Stammhauskirche (Fliednerstr. 6, 40489 Düsseldorf) an folgenden Terminen, jeweils in der Zeit von 12.00 bis 15.00 Uhr statt: (Um eine vorherige Anmeldung  unter *protected email* wird gebeten)  Lageplan der Stammhauskirche und Campusplan der FFH 14.07.2017 Überthema „Armut“ Hr. Jürgen Schneider, European Anti-Poverty-Network, Brüssel Fr. Dr. Elena Weber, Nationale Armutskonferenz, Berlin Hr. Christoph Gilles, LVR-Koordinationsstelle Kinderarmut (Schnittstelle „Netzwerke gegen Kinderarmut“ und „Kein Kind zurücklassen“) 30.06.2017 Internationaler Sozialdienst und Zentrale Behörden, Deutscher Verein, Berlin – Vorstellung der zentralen Inhalte 19.05.2017 Vorträge von: Prof. Dr. Peter Erath, kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt – „Soziale Arbeit in Europa – Fachliche Dialoge und transnationale Entwicklungen“ Doktorandin Frau Yulia Grishina, Russland – „Domestic violence against women“ und Vorstellung des „social orphanhood-system in Russia“ Frau Prof. Dr.  Makninur Mamatova, Kirgisiche-Russische-Slawische Universität Bischkek, Kirgisistan – Vortragsthema noch offen 28.04.2018 Referat der Beobachtungsstelle für gesellschaftliche und politische Entwicklung in Europa, Büro Berlin

Fliedner Fachhochschule – staatlich anerkannt und nun auch erfolgreich institutionell akkreditiert

Der Wissenschaftsrat spricht in einer seiner Frühjahrssitzungen die institutionelle Akkreditierung der Fliedner Fachhochschule für die nächsten fünf Jahre aus. Damit hat unsere im Jahr 2011 gegründete und bereits staatlich anerkannte Fachhochschule einen weiteren wichtigen Schritt auf ihrem Entwicklungsweg zu einer Hochschule mit anwendungsorientierten Studienangeboten gemacht, mit der in der Region Düsseldorf in Zukunft weiter zu rechnen ist. Für die Fliedner Fachhochschule bedeutet die institutionelle Akkreditierung das erfolgreiche Bestehen eines mehre Schritte umfassenden Verfahrens der Begutachtung von privaten Hochschulen durch den Wissenschaftsrat, welches die Fliedner Fachhochschule nun im besten Fall nur noch ein weiteres Mal durchlaufen muss. Es dient der Qualitätssicherung und weist aus, dass die Fachhochschule den Anforderungen einer wissenschaftlichen Hochschule gerecht wird. In seinem Gutachten zum Verfahren würdigt der Wissenschaftsrat insbesondere die Orientierung der Fliedner Fachhochschule am wachsenden Fachkräftebedarf in beruflichen Arbeitsfeldern des Gesundheits-, Sozial- und Bildungswesens sowie die verantwortungsvolle Gestaltung der Akademisierungsprozesse und der Qualitätssicherung. Nicht zuletzt wird die Anbindung unserer Hochschule an die Kaiserswerther Diakonie hervorgehoben, von der die praxisorientierte akademische Ausbildung an der Hochschule profitieren könne. Wir sehen die positive Stellungnahme des Wissenschaftsrates als gute Ausgangsbasis für unsere weitere Entwicklung und die Kontinuität unserer Strukturen und Studienangebote.

16. Deutscher Jugendhilfetag in Düsseldorf vom 28. – 30. März 2017

Noch wenige Tage, dann ist es soweit und der 16. Deutsche Kinder- und Jugendhilfetag öffnet in Düsseldorf seine Pforten. Der Jugendhilfetag findet vom 28. bis 30. März 2017 im CCD Congress Center Düsseldorf und in Messehallen 3 / 4 statt. Als Europas größter Fachkongress mit integrierter Fachmesse für die Kinder- und Jugendhilfe fördert er die Fort- und Weiterbildung von Fachkräften und ist zentrale Ideen- und Know-how-Börse für die Kinder- und Jugendhilfe. Wir freuen uns, auf dieser bedeutenden Messe vertreten zu sein – Sie finden uns am Messestand in Halle 3 | Stand C03. Beginn: Dienstag 28.03.2017 um 12.00 Uhr Ende: Donnerstag 30.03.2017 um 15.30 Uhr Am Mittwoch dem 29.3.2017 um 15.30 Uhr findet zudem ein Vortrag von Herrn Prof. Dr. phil. habil. Menno Baumann statt, Thema ist:   >>Intensiv<< ist die Antwort? Wie war noch mal die Frage?   Impulse und Herausforderungen im Umgang mit Klientinnen und Klienten, die Hilfesysteme an die Grenzen führen Detaillierte Informationen zum Programm des DJHT können Sie unter: www.jugendhilfetag.de abrufen. Der Eintritt ist frei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Feierlicher Studienstart an der Fliedner Fachhochschule

Die Rektorin der Fliedner Fachhochschule Frau Prof. Dr. Marianne Dierks hat am Dienstag, den 4. Oktober 2016 im Rahmen eines feierlichen Studienstartes die neuen 476 Studierenden der FFH begrüßt, die ihr Studium zum WS 2016/2017 aufnehmen. Nach dem anschließenden Begrüßungsgottesdienst, der von Frau Prof. Dr. Globig geleitet wurde haben die neuen Studierenden ein Buch über „die Fliedners“  und eine Rose erhalten. Die 476 neuen Studierenden verteilen sich auf alle von der Fliedner Fachhochschule angebotenen Studiengänge, also auf Bachelor- und Master-, Vollzeit-, Teilzeit- und berufsbegleitenden Studiengänge: B.A. Bildung und Erziehung in der Kindheit (Voll- und Teilzeit) B.Sc. Medizinische Assistenz – Chirurgie B.A. Pflege und Gesundheit (dual) B.A. Bildung und Erziehung in der Kindheit als Teilstudium B.A. Pflegemanagement und Organisationswissen B.A. Pflegepädagogik/Pädagogik für den Rettungsdienst B.A. Soziale Arbeit (Voll- und Teilzeit) M.A. Berufspädagogik Pflege und Gesundheit M.A. Intensivpädagogik M.A. Soziale Arbeit Kinder- und Jugendhilfe Die Fliedner Fachhochschule wünscht allen Studierenden einen guten Start, eine schöne Zeit an der Fachhochschule und ein erfolgreiches Studium!

Besuch aus China an der Fliedner FH Düsseldorf

Am 26. Juni 2015 empfing die Fliedner FH Besuch aus Jiangsu, China: Insgesamt 15 Studierende, Lehrende und Funktionäre der Sozialen Arbeit und Krankenpflege des Jiangsu Vocational College of Nursing unternahmen eine Fachdelegationsreise für Führungskräfte organisiert von den Carl Duisberg Centren. Im Rahmen ihres Fortbildungsprogramms in Deutschland war die Gruppe mehrere Tage an Hochschulen in NRW unterwegs mit Stopp in Köln und Düsseldorf, um sich insbesondere über die berufliche und akademische Ausbildung in der (Alten)Pflege und der Sozialen Arbeit zu informieren.

Neuer Masterstudiengang “Soziale Arbeit mit Schwerpunkt Kinder- und Jugendhilfe“

Der Studiengang M.A. Soziale Arbeit startet zum Wintersemester 2015/2016 und ist berufsbegleitend konzipiert. Er erstreckt sich über 5 Semester und mit 120 ECTS-Punkten angelegt. Darüber hinaus befindet sich ein Bachelor Studiengang Soziale Arbeit in Voll- und Teilzeit in der Akkreditierung. Geplanter Start Wintersemester 2015/2016. Weitere Informationen folgen im zweiten Quartal 2015. Anfragen und Interessensbekundungen werden gerne entgegen genommen.