Gemeinsam für Kinderschutz: Neues studiengangsübergreifendes Lehrformat gestartet
Am 12. und 13. Oktober 2026 ist an der Fliedner Fachhochschule erstmals das studiengangsübergreifende Lehrformat „Hinschauen und Handeln – Grundlagen des interprofessionellen Kinderschutzes“ gestartet. Insgesamt 83 Studierende aus den Studiengängen Pflege und Gesundheit, B.Sc., Hebammenkunde, B.Sc., Physician Assistance, B.Sc., Kindheitspädagogik, B.A., und Soziale Arbeit, B.A., nehmen an der Lehrveranstaltung teil.
Das Blended-Learning-Format vermittelt grundlegende fachliche und rechtliche Kenntnisse zum Kinderschutz aus interprofessioneller Perspektive. Im Mittelpunkt steht neben den fachlichen Grundlagen vor allem die Frage, wie die Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen in der Praxis gelingen kann. Die Studierenden lernen dabei auch voneinander und erhalten Einblicke in die Perspektiven und Aufgaben anderer Professionen.
„Wirksamer Kinderschutz ist eine gemeinsame Aufgabe.“, betont Prof. Martin Menzel. Verschiedene Berufsgruppen – von der Kinder- und Jugendhilfe bis zu den medizinischen Berufen – tragen Verantwortung für den Schutz gefährdeter Kinder und verfügen über unterschiedliche gesetzliche Schutzaufträge. Umso wichtiger ist es, dass alle Beteiligten über fundiertes Fachwissen und die notwendigen rechtlichen Kenntnisse verfügen. Entscheidend ist aber auch, dass sie gut zusammenarbeiten und ihre jeweiligen Perspektiven einbringen.
Mit dem neuen Lehrformat stärkt die Fliedner Fachhochschule den interprofessionellen Austausch bereits im Studium. Die Studierenden setzen sich gemeinsam mit den Grundlagen des Kinderschutzes auseinander und lernen, wie wichtig das Zusammenspiel unterschiedlicher Professionen für den Schutz von Kindern ist.
