Sozialpsychiatrie (MAS)
Das berufsbegleitende Zertifikatsstudium Sozialpsychiatrie, das mit einem Master of Advanced Studies (MAS) abschließt, qualifiziert Sie für Tätigkeiten in allen Bereichen der Psychiatrie – im Besonderen im Bereich der Eingliederungshilfe, bei aufsuchenden Diensten und psychosozialen Angeboten zur Tagesstrukturierung. Sozialpsychiatrisches Handeln berührt außerdem oftmals die Bereiche der Wohnungslosen-, Straffälligen- und Suchthilfe.
Das Zertifikatsstudium befähigt Sie für die zunehmend komplexer werdenden Lebenslagen von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen bzw. Erkrankungen mithilfe innovativer Handlungsansätze passende Unterstützungssettings zu entwickeln und zu gestalten. Der MAS vermittelt Ihnen hierbei u.a. Handlungskompetenz im Bereich der adressat:innenbezogenen Tätigkeit durch die Auseinandersetzung mit sozialpädagogischer Diagnostik, Case Management und Leistungsplanung auf Basis eines ganzheitlichen Verständnisses der Lebenslagen psychisch beeinträchtigter bzw. erkrankter Menschen. Zusätzlich werden Qualifikationen aufgebaut, die ein sicheres Handeln im Rahmen der Anforderungen des reformierten SGB IX ermöglichen.
Dank des flexiblen Studienmodells können Sie den MAS Sozialpsychiatrie bereits in nur einem Jahr abschließen. Alternativ besteht die Möglichkeit, alle erbrachten Leistungen auf den fünfsemestrigen Master of Arts in Sozialer Arbeit an der Fliedner Fachhochschule anrechnen zu lassen und direkt ins dritte Semester einzusteigen. Sie erhalten Ihren Abschluss dann mit dem Zusatz ‚Schwerpunkt Sozialpsychiatrie‘.
Der Master of Advanced Studies Sozialpsychiatrie verbindet fundierte Weiterbildung mit einem starken Praxisbezug – ideal, um Ihre Kompetenzen gezielt auszubauen und direkt in den Berufsalltag zu übertragen. Bringen Sie Ihre Karriere voran und gestalten Sie aktiv die Zukunft des Sozial- und Gesundheitswesens mit!
Aufbau & Inhalte
Das Zertifikatsstudium setzt sich aus zwei inhaltlich eigenständigen, aber aufeinander abgestimmten Zertifikatskursen (Certificates of Advanced Studies, CAS) sowie einem Abschlussmodul zusammen:
1. CAS Organisationsbezogenes Handeln in der Sozialpsychiatrie (24 ECTS)
In diesem Kurs erwerben Sie fundierte Handlungskompetenzen zur Gestaltung sozialpsychiatrischer Angebote im Sozialraum. Sie lernen, Organisationen im Kontext gesellschaftlicher und sozialpolitischer Entwicklungen zu verstehen und weiterzuentwickeln. Im Fokus stehen Kooperation, Vernetzung, Gemeinwesenarbeit sowie der Umgang mit aktuellen Versorgungsformen wie stationsäquivalenter Behandlung oder Soziotherapie. Ziel ist es, Selbstbestimmung zu stärken und Zwang in Organisationen der Sozialpsychiatrie nachhaltig zu reduzieren.
2. CAS Personenbezogenes Handeln in der Sozialpsychiatrie (24 ECTS)
In diesem Kurs erwerben Sie praxisnahe Kompetenzen für die bedarfsorientierte Arbeit mit Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Inhalte sind Soziale Diagnostik, Fallverstehen, Case Management sowie Bedarfsermittlung und Leistungsplanung. Sie lernen, komplexe Lebenslagen professionell einzuordnen und passgenaue Unterstützungsangebote zu entwickeln. Ziel ist es, Teilhabe und Selbstbestimmung der Adressat:innen durch eine reflektierte sozialpsychiatrische Haltung gezielt zu stärken.
3. Abschlussmodul (12 ECTS)
Mit dem Abschlussmodul wird das Zertifikatsstudium abgerundet. Es besteht aus einer praxisbezogenen Abschlussarbeit, die idealerweise direkt im eigenen beruflichen Kontext verankert ist. Für Teilnehmende, die in den Masterstudiengang Soziale Arbeit einsteigen, entfällt dieses Modul.
Termine & Kosten
Das Zertifikatsstudium besteht aus zwei Zertifikatskursen und dem Abschlussmodul. Die Reihenfolge der Zertifikatskurse ist frei wählbar. Daher ist ein Start sowohl zum Sommersemester als auch zum Wintersemester möglich.
Jeder Zertifikatskurs (CAS) besteht aus drei Modulen, die jeweils zwei Online-Seminare, vier Tage Präsenzlehre sowie zeitlich flexible Selbstlernphasen umfassen. So lässt sich das Studium gut mit Ihrem Berufsalltag vereinbaren.
- Onboarding-Termin: Zu Beginn jedes CAS nehmen Sie an einem Onboarding-Termin teil, der Ihnen einen ersten Überblick verschafft und Sie auf die bevorstehenden Inhalte und Arbeitsweisen vorbereitet. Dieser findet online statt und dauert von 18:00 bis 21:00 Uhr.
- Online-Seminare: Pro Modul nehmen Sie an zwei Online-Seminaren teil, jeweils donnerstags von 18:00 bis 21:00 Uhr. Diese bilden den Auftakt zu zwei folgenden Präsenztagen.
- Präsenztage: Pro Modul gibt es vier Präsenztage, die jeweils freitags und samstags im Anschluss an das Online-Seminar stattfinden. Diese Präsenzveranstaltungen dauern jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr.
- Selbstlernphasen und Peer-Groups: Zwischen den Präsenz- und Online-Terminen gibt es ausreichend Zeit für Selbstlernphasen, in denen Sie Literatur lesen, Aufgaben bearbeiten und sich auf die nächsten Module vorbereiten. In den Peer-Gruppen haben Sie zudem die Möglichkeit, sich mit anderen Teilnehmenden auszutauschen und das Gelernte zu reflektieren.
- Abschlussmodul: Das Abschlussmodul besteht aus der Anfertigung einer Abschlussarbeit mit wissenschaftlicher Begleitung durch eine:n beratende:n Gutachter:in. Es kann bereits parallel zu den Zertifikatskursen abgeschlossen werden. Beratungstermine mit der betreuenden Lehrkraft sind individuell nach Bedarf zu vereinbaren.
Die Kosten betragen jeweils 2.550 Euro pro CAS und 690 Euro für das Abschlussmodul, sodass der gesamte MAS bei 5.790 Euro liegt.
Zielgruppe
alle Berufsgruppen, die in psychiatrischen Organisationen und Diensten tätig sind; Studierende, die einen Master of Arts Soziale Arbeit anstreben
Wer nach einem Master of Advanced Studies (MAS) einen akademischen Master (z. B. Master of Arts, Master of Science, MBA) anstrebt, benötigt dafür einen Bachelorabschluss oder ein Diplom. Der MAS selbst setzt hingegen keinen vorherigen Hochschulabschluss voraus.
Dozierende
Wissenschaftliche Leitung:
Prof. Dr. phil. Yvonne Kahl ist Sozialarbeiterin (B.A./M.A.), Fachsozialarbeiterin für klinische Sozialarbeit (CSW-ECCSW), Klinische Mentorin (CSW-ECCSW) und systemische Beraterin (DGSF/DGfB). Ihre Dissertation hat sie an der Universität Siegen am Department für Erziehungswissenschaft und Psychologie zum Thema ‚Inklusion und Teilhabe aus der Perspektive von Menschen mit psychischen Erkrankungen‘ verfasst.
Sie blickt auf Praxiserfahrungen in unterschiedlichen sozialpsychiatrischen Kontexten zurück und war unter anderem als Leitung eines Inklusionsprojektes in einem Sozialpsychiatrischen Zentrum sowie für die LVR-Kliniken in der strategischen Entwicklung personenzentrierter und teilhabestärkender Angebote tätig. Als Professorin widmet sie sich an der Fliedner Fachhochschule seit 2018 in Lehre und Forschung schwerpunktmäßig den Themen Sozialraumorientierung und Teilhabe im Kontext von Behinderung und Gesundheit.
Weitere Dozierende:
Prof. Dr. phil. Miriam Bredemann, Supervisorin M.A. (DGSv), Diplom-Sozialpädagogin, Soziale Verhaltenswissenschaftlerin B.A., ist seit 2023 Professorin für Methoden der Sozialen Arbeit, Supervision und Beratung an der Fliedner Fachhochschule Düsseldorf. Sie hat zur Geschlechterdimension in der Supervision geforscht.
Der Schwerpunkt ihrer langjährigen beruflichen Tätigkeit als Sozialpädagogin lag im Arbeitsfeld der Sozialpsychiatrie. Unter dem Dach des Sozialpsychiatrischen Zentrums arbeitete sie in den Bereichen der Kontakt- und Beratungsstelle und des ambulanten Betreuten Wohnens. Nebenberuflich hat sie um die Jahrtausendwende die „Sozialpsychiatrische Zusatzausbildung“ (AGpR) absolviert, in der sie in den letzten zehn Jahren die Ausbildungssupervision durchgeführt hat. Als Supervisorin berät sie Leitungskräfte und Mitarbeitende, insbesondere auch Mitarbeitende des Peer Counselings, im Kontext von sozialpsychiatrischen Unterstützungsangeboten.
Gastdozierende:
Manfred Becker, Dipl.-Psychologe: War für den Kölner Verein für Rehabilitation e. V. von 1983 bis 2021 als Mitarbeiter des Psychosoziale Dienstes (PSD) – später umbenannt in Integrations-Fachdienst IFD – im Team Berufsbegleitung tätig. Im PSD / IFD war er in den 80ern neben der Alltagsarbeit aktiv mit der Landes- und Bundes-Politik verbunden. Er ist langjährig aktiv in der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie / u.a. im Fachausschuss Arbeit, im Paritätischen Wohlfahrtsverband NRW und in der Bundesarbeitsgemeinschaft Unterstützte Beschäftigung. Er war in verschiedenen Projekten zum Thema berufliche Teilhabe beschäftigt, vier Jahre hauptamtlich im Projekt „Teilhabe an Arbeit und Beschäftigung“ der Aktion psychisch Kranke im Auftrag des BMAS. Er arbeitet bis heute stundenweise für den Kölner Verein und die ProjektRouter gGmbH Köln (betriebliche Beschäftigung für Menschen mit Behinderungen). Zudem ist er in der Redaktion der Zeitschrift „Psychosozialen Umschau“, publiziert regelmäßig zu Themen beruflicher Teilhabe und ist als Referent und Projekt-Berater tätig. Seit 2008 ist er Kommunal-Politiker mit Schwerpunkt berufliche Teilhabe und Psychiatrie.
Miriam Gundlach, M.A. Soziale Arbeit: Beratung und Management (Universität Duisburg-Essen) mit Weiterbildungen als Systemische Beraterin sowie Sozialwirtin. Aktuell ist sie als Leitung eines Angebotsverbunds der Eingliederungshilfe für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen sowie als Fachreferentin für Eingliederungshilfe tätig. Im Rahmen einer Projektleitungsstelle hat sie zuvor für einen großen Leistungsanbieter die Umsetzung des BTHG begleitet. Ebenso hat sie drei Jahre lang im Rahmen eines Lehrauftrags B.A.-Studierenden im ersten Semester erste Eindrücke in das Praxisfeld der Sozialpsychiatrie vermittelt. Die Tätigkeit im MAS wird ihr erster Lehrauftrag an der Fliedner Fachhochschule sein.
Matthias Reuter, M.A. Systemischer Berater: systemischer Familienberater und Soziotherapeut, mit „Sozialpsychiatrischer Zusatzausbildung“ (AGpR). Er ist neben- und freiberuflich als Supervisor, Trainer und Berater tätig. Darüber hinaus begleitet er als Ausbildungssupervisor die Sozialpsychiatrische Zusatzausbildung (SpZA). Sein hauptberufliches Standbein ist die Leitung und Koordination des Sozialpsychiatrischen Zentrum in Köln-Porz, mit Personal- und Budgetverantwortung. Sein berufspraktischer Weg in der Sozialen Arbeit führte ihn über die Bereiche der offene Kinder- und Jugendarbeit, Streetwork, Einzelfallhilfen der Jugendhilfe (SPF und INSPE) und einem Stadtteilprojekt. Die Leidenschaft für die Sozialpsychiatrie entstand 2012 durch die langjährige Arbeit im sogenannten „Ambulant betreuten Wohnen“ (BeWo)
Nils Greve, Diplom-Psychologe, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Lehrender für systemische Therapie und Beratung (SG): hat mehr als vier Jahrzehnte in psychiatrischen Kontexten gearbeitet, davon 32 Jahre in der Gemeindepsychiatrie (Psychosozialer Trägerverein Solingen). In der therapeutischen Arbeit mit Betroffenen und ihren An- und Zugehörigen war er von Anfang an mit systemischen Konzepten vertraut und hat sich für kollaborativ-dialogische Ansätze und insbesondere den Offenen Dialog engagiert. Daneben ist er seit vielen Jahren fachpolitisch tätig, unter anderem von 2017 bis 2025 als Vorsitzender und seitdem als Vorstandsmitglied des Dachverbands Gemeindepsychiatrie. Nach der Leitung des erfolgreichen, vom Innovationsfonds geförderten GBV-Projekts ist die Vernetzung aller psychiatrischen Hilfen unter Einbeziehung der Klient*innen und Angehörigen einer seiner Schwerpunkte. Er ist Autor zahlreicher Beiträge in Fachbüchern und Fachzeitschriften sowie Dozent in Ausbildungen für Psychotherapeuten.
Stefan Corda-Zitzen, Geschäftsführer der PHG Viersen gGmbH (Sozialpsychiatrisches Zentrum), Vorsitzender der Rheinischen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e.V. (RGSP) und Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft Gemeindepsychiatrischer Verbünde e.V. (BAG GPV): Er ist seit 1998 in der PHG tätig, arbeitete zuvor in der Bewährungshilfe Mönchengladbach, LVR Klinik Viersen (Forensik) sowie LVR Klinik Mönchengladbach (Akutaufnahme/ Entgiftung). Bis 10.2025 war er Geschäftsführender Vorstand der DGSP (Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie).
Daniel Heinrichs, Fachreferent für Pflege im Landschaftsverband Rheinland, hat katholische Theologie und Philosophie studiert und eine Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger in einem großen somatischen Krankenhaus am Niederrhein absolviert. Beruflich tätig war er dann immer im akutpsychiatrischen und forensischen Kontext – dies in verschiedenen Rollen und hier an der Uniklinik in Bonn und der Kölner und Bonner LVR-Klinik; berufsbegleitend Studien der Psychischen Gesundheit in Bielefeld. Zuletzt war er tätig als Pflegedienstleitung der Allgemeinpsychiatrie in der Bonner LVR-Klinik und in einem pflegewissenschaftlichen Projekt in den UPK Basel. Tätig ist er als Dozent in der Erwachsenenbildung und hier besonders auch bei der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie. Er ist Vorstandsmitglied der gemeindepsychiatrisch ausgerichteten Stiftung Psychiatrische Hilfsgemeinschaft Rheinland.
Anna von Itter, Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin B.A., ist in den letzten Zügen ihres Masterstudiums in Sozialer Inklusion (Bildung & Gesundheit) an der Evangelischen Hochschule in Bochum. Sie ist Lehrbeauftragte an der Hochschule Düsseldorf im Lehrgebiet Sozialmedizin und lehrt in der Veranstaltung „Akzeptierende Drogenarbeit“. Anna von Itter ist derzeit bei der Düsseldorfer Drogenhilfe im Bereich der Überlebenshilfe beschäftigt. Davor hat sie beim Sozialpsychiatrischen Dienst in Düsseldorf gearbeitet. Dort war sie zuständig für sucht- und psychisch erkrankte Menschen, die ohne festen Wohnsitz sind.
Eric Vogt, kommissarischer stellvertretender Pflegedirektor an der LVR-Klinik Mönchengladbach, promoviert derzeit an der Universität Witten/Herdecke. Er verfügt über einen Masterabschluss in Gesundheitsmanagement und einen Bachelorabschluss in Gesundheitsökonomie sowie eine Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger und systemischer Berater. Mit langjähriger Erfahrung in verschiedenen Fachbereichen der Psychiatrie und umfassender Managementexpertise verantwortete er u. a. die Stabsstelle Transsektorale Modellversorgung im Globalen Psychiatriebudget. Sein Profil verbindet wissenschaftliche Fundierung mit strategischer Organisationsgestaltung und praxisnaher Führungskompetenz.
Sabine Hartmann, Dipl.-Soz-Päd (FH), M.A. Sozialmanagement, systemische Beraterin in Weiterbildung und Fachkraft für tiergestützte Intervention, war jahrelang aktiv im Vorstand der Rheinischen Gesellschaft für soziale Psychiatrie und arbeitete in unterschiedlichen Forschungsprojekten mit. Seit 2002 ist sie in den Sozialpsychiatrischen Hilfen der Kaiserswerther Diakonie in einer besonderen Wohnform für junge Erwachsene mit psychischen Erkrankungen tätig. Seit 2009 ist sie Einrichtungsleitung und seit 2010 Fachbereichsleitung. Sie bringt Erfahrungen in der Projektarbeit mit, ist Multiplikatorin in der Prävention gegen sexualisierte Gewalt und Safewards-Trainerin. In diesem Zuge ist sie verantwortlich für die Implementierung von Safewards in der Übergangseinrichtung „Altes Pastorat“ der Kaiserswerther Diakonie.
Dr. med. Wassili Hinüber hat von 1973-1982 Humanmedizin an der Uni Kiel und Würzburg studiert. Von 1983 bis 1999 war er in der LVR-Klinik Düren ärztlich tätig, zuletzt als Oberarzt. Er baute in diesem Zuge die erste ausgelagerte Tagesklinik des LVR auf, war Mitbegründer des Vereins „Die Kette e.V.“, ist seit 2010 1. Vorsitzender sowie seit 1995 Konsiliarpsychiater an der JVA Aachen. Von 1998 bis 2012 war er Oberarzt am Alexianerkrankenhaus Aachen und verantwortlich für die Öffnung des Akutbereichs. Er hatte in dieser Zeit den Vorsitz im PsAG Kreis Aachen, war als Dozent an der KATHO Aachen und für Fachpflege in Neuss tätig. Von 2012 bis 2017 baute er ein Soteria-Haus am Psychiatrischen Krankenhaus Vianobis Gangelt auf. Von 2018 bis 2025 bot er Gruppentherapie in Psychiatrischer Praxis an.
Andreas Rexin, geboren 1977 in Bremen, aufgewachsen in der Lüneburger Heide, 1998 Abitur, danach Erstdiagnose: paranoid halluzinatorische Schizophrenie. 2004 Abschluss der Ausbildung zum Werbekaufmann (Berufsförderungswerk Eckert, Regenstauf), seit 2005 ausgebildeter Werbetexter (Texterschmiede, Hamburg e.V.). seit 2011 Buchhändler (Ausbildung im Stern-Verlag, Düsseldorf). Ausbildung zum ExIn Genesungsbegleiter 2019 in Neuss. Danach tätig in der Eingliederungshilfe in Düsseldorf, seit 2023 auf einer Akut-Station im Alexius-Josef Krankenhaus.
Anmeldung
Wenn Sie sich für den Master of Advanced Studies Sozialpsychiatrie anmelden, melden Sie sich automatisch für die Zertifikatskurse Organisationsbezogenes Handeln in der Sozialpsychiatrie (CAS) und Personenbezogenes Handeln in der Sozialpsychiatrie (CAS) sowie das Abschlussmodul an.
Es gelten die AGB für Weiterbildungen der Fliedner Fachhochschule.
Beratung & Fragen
Sie haben allgemeine Fragen oder möchten einen Beratungstermin vereinbaren:
Für eine fachliche Beratung wenden Sie sich gerne an:
Prof. Dr. Yvonne Kahl
Studiengangsleitung Soziale Arbeit, M.A.
Lehrgebiet: Sozialraumorientierung in der Sozialen Arbeit
kahl@fliedner-fachhochschule.de
Raum 2.19 (Feierabendhaus III)
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