Start der Lehreinheiten im gemeinsamen Projekte „Interprofessionelles Ernährungsmanagement in der stationären und häuslichen Versorgung“

Am 07.06.2017 startete die erste Lerneinheit des gemeinsamen Projektes der Fliedner Fachhochschule und der Medizinischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität zum Thema  „Interprofessionelles Ernährungsmanagement in der stationären und häuslichen Versorgung“.

32 Studierende aus dem dualen Studiengang Pflege und Gesundheit und der Medizin befassten sich mit der Entstehung von Mangel- und Fehlernährung bei Patienten mit chronischen und onkologischen Erkrankungen und diskutierten hierzu die entstehenden Problemlagen für die Patienten. Die Lerneinheit ist die Vorbereitung der Studierenden auf einen Praxiseinsatz in Kliniken, Pflegediensten und Hausarztpraxen. In diesem Einsatz sollen die Studierende beider Professionen mit Hilfe von speziellen Einschätzungsinstrumenten die  Ernährungssituation von Patienten in den drei Settings beurteilen.

„Ziel dieses Praxiseinsatzes ist die Entwicklung eines interpofessionellen Versorgungsplanes für  die Patienten in den die Expertise beider Berufsgruppen einfließt. Ein solcher Versorgungsplan dient der Verbesserung der Ernährungssituation von mangelernährten Patienten und gibt ihnen Sicherheit“ berichtet Prof. Renate Adam-Paffrath, Studiengangsleitung Pflege und Gesundheit der Fliedner Fachhochschule.  


Das zweijährige Projekt wird durch das Programm „Operation Team – Interprofessionelles Lernen in den Gesundheitsberufen“ von der Robert Bosch Stiftung gefördert.