Soziale Arbeit, B.A. Teilzeit für staatl. anerkannte Erzieher:innen

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Aufbau
und Inhalte

Im generalistisch ausgerichteten Bachelorstudiengang geht es sowohl um die Soziale Arbeit als Wissenschaft als auch um die damit verknüpften Arbeitsfelder. Durch die Anrechnung Ihrer Ausbildungsinhalte in Form von 50 ECTS umfassen das Studium für Sie noch 130 Leistungspunkte, die Sie in Modulen des Basis-, Aufbau- und Abschlussstudiums erwerben. Dabei steht der unmittelbare Praxisbezug im Fokus, den Sie sowohl in den Präsenzveranstaltungen an der Hochschule als auch in Ihrer Praxisphase erfahren. In Begleitveranstaltungen erhalten Sie die Chance, Ihre berufspraktischen Erfahrungen gemeinsam mit Lehrenden und Studierenden zu reflektierten.

Studieninhalte sind u.a.:

  • Soziale Arbeit als Wissenschaft
  • Handlungsmaxime und Handlungskonzepte
  • Bildungs- und Erziehungswissenschaft
  • Beratung und Hilfeplanung
  • Rechtliche Grundlagen der Sozialen Arbeit
  • Psychologie und Soziologie
  • Ethische Fragen in der Sozialen Arbeit
  • Diversität verstehen und fachlich konzeptionell reflektieren
  • Internationale Soziale Arbeit
  • Stärkung der professionellen Identität und Orientierung

In Ergänzung zu den Modulinhalten stehen im Studium unterschiedliche Selbsterfahrungsseminare zur Auswahl, die Ihnen dabei helfen, die eigene Reflexivität zu erweitern und sich selbst kennen zu lernen. Diese Kompetenz ist für Sozialarbeiter:innen entscheidend, da die Soziale Arbeit auf unterschiedlichste Beziehungssituationen ausgelegt ist, in denen häufig explizite Beziehungsarbeit gefragt ist. Je besser Sie sich selbst einschätzen und kennen lernen, sich mit Ihren Wünschen und Ängsten beschäftigen, desto klarer können Sie im täglichen Handeln auftreten. Das Seminarangebot ist vielfältig und bietet für jede:n einen individuellen Weg zur Selbsterfahrung an.

Zudem erhalten Sie im Studienverlauf die Möglichkeit, über zwei Semester in einem von fünf verschiedenen Vertiefungsbereichen Veranstaltungen zu besuchen und selbstverantwortet ein studentisches Forschungsprojekt zu planen und umzusetzen. Die Studierenden können aus den folgenden Vertiefungsbereichen wählen:

Im Vertiefungsbereich Migration und Flucht geht es um Wissen, Methoden und Konzepte zur Stärkung von Integration, Chancengleichheit und Empowerment für Migrant:innen, People of Color sowie Menschen mit Fluchterfahrungen. Ziel ist es, sozialer Ungleichheit, Diskriminierungen und Konflikten entgegenwirken können, die auf Basis (zugeschriebener) Differenzen der Herkunft oder der Kultur entstehen.

Ansprechpartner zu diesem Vertiefungsbereich ist Prof. Dr. Christoph Hohage.

Im Vertiefungsbereich Kinder- und Jugendhilfe sind rechtliche Kenntnisse, das Wissen über Kinderrechte und die Rechte von Eltern elementar. Es geht um die Erstellung von Falldiagosen und sozialpädagogische Beratungsformen, die die grundlegenden Interventionsformen in der Kinder- und Jugendhilfe darstellen. Ziel ist es, sowohl in Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe sozialpädagogisch agieren zu können als auch erzieherische Bedarfe festzustellen und Hilfen zu konzipieren.

Ansprechpartner zu diesem Vertiefungsbereich ist Prof. Dr. Johannes Hüning.

Im Vertiefungsbereich Gesundheitsbezogene Soziale Arbeit geht es um die Ressourcen- und Partizipationsorientierung bei Klient:innen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Wichtig ist das Verständnis der komplexen Wechselbeziehungen zwischen Sozialem, Psychischem und Körperlichem.  Ziele sind Netzwerkkompetenzen im Feld der Professionen und Institutionen des Gesundheits- und Sozialwesens und biografisch-hermeneutische Kompetenzen, um ein tieferes Verständnis von Lebens- und Krankengeschichten  zu bekommen. Damit lässt sich die Lebensqualität von psychisch oder körperlich Beeinträchtigten halten oder verbessern.

Ansprechpartner zu diesem Vertiefungsbereich ist Prof. Dr. Lutz Eichler.

Im Vertiefungsbereich Psychodynamische Beratung geht es um die Professionalisierung des Verstehens auch und gerade an den Stellen, an dem der „gesunde Menschenverstand“ nicht mehr ausreicht und Probleme nicht mehr durch Information, Empathie und Zureden gelöst werden können. Psychodynamische Orientierung heißt, dass man systematisch mit unbewussten Prozessen rechnet, die dazu führen, dass sich Menschen gleichsam selbst im Wege stehen. Ziel ist es, durch psychodynamische Beratung die Fixierungen zu lösen und mit nicht lösbaren Problemen besser umzugehen.

Ansprechpartner zu diesem Vertiefungsbereich ist Prof. Dr. Lutz Eichler.

Im Vertiefungsbereich Allgemeiner Sozialer Dienst (ASD) geht es um das Handlungsfeld des Allgemeinen Sozialen Dienstes in Deutschland. Der Allgemeine Soziale Dienst stellt im Jugendhilfesystem den zentralen sozialpädagogischen Fachdienst dar, der sowohl familienunterstützende und -erhaltende Hilfe konzipieren, installieren und steuern soll. Das Vertiefungsmodul soll die Studierenden befähigen, diese herausfordernden Aufgaben mit der gebotenen Expertise und Handlungssicherheit ausführen zu können.

Ansprechpartner zu diesem Vertiefungsbereich ist Prof. Dr. Johannes Hüning.

3 Lehrende über die
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Der Bachelor
in 5 Semestern

Im Studiengang werden grundsätzlich 50 Leistungspunkte (ECTS) aus Ihrer Fachschulausbildung auf den Studienumfang angerechnet. Damit steigen Sie direkt in das dritte Semester ein.

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