Mit großem Engagement und sichtbarem Stolz präsentierten Studierende der Bachelorstudiengänge Pflegepädagogik und Pädagogik für den Rettungsdienst die ersten Ergebnisse ihrer Praxisforschungsprojekte. Entstanden sind fundierte, praxisnahe Forschungsarbeiten, die aktuelle Fragestellungen aus der Berufsbildung im Gesundheits- und Rettungswesen aufgreifen.

Aktuelle Themen aus Ausbildung und Lehre im Fokus

Im Mittelpunkt der diesjährigen Projekte standen unter anderem die Perspektiven von Auszubildenden während des Orientierungseinsatzes oder im SkillsLab. Weitere Arbeiten widmeten sich den Ursachen von Absentismus sowie Gedanken an einen möglichen Ausbildungsabbruch. Auch die Rollenfindung von Lehrpersonen und die Gestaltung der Praxisanleitung in der Ausbildung im Rettungsdienst wurden intensiv untersucht.

Enge Verzahnung von Wissenschaft und Praxis

Begleitet wurden die Studierenden von den Professor:innen Bärbel Wesselborg, Astrid Stephan und Sascha Bechmann, die sie während des gesamten Forschungsprozesses unterstützten. Die Forschungsfragen entstanden direkt aus der beruflichen Praxis und wurden von Bildungseinrichtungen des Gesundheits- und Rettungswesens eingebracht. Viele Vertreter:innen dieser Einrichtungen nahmen an den Präsentationen vor Ort oder online teil und zeigten sich beeindruckt von der hohen Relevanz der Ergebnisse, die nun in laufende Entwicklungsprozesse einfließen können.

Ein gelungenes Beispiel für forschendes Lernen

Den Studierenden gebührt große Anerkennung für ihre engagierte Teamarbeit und ihren reflektierten, forschenden Blick auf die Praxis. Sie zeigten eindrucksvoll, dass sie wissenschaftliche Literatur gezielt recherchieren, Inhalte fundiert aufarbeiten und komplexe Themen strukturiert bearbeiten können. In eigenständiger Projektarbeit kamen erstmals empirische Forschungsmethoden zum Einsatz – ein gelungenes Beispiel für kooperatives Arbeiten und forschendes Lernen im Studium.

Dank an engagierte Praxispartner:innen

Ein besonderer Dank gilt den beteiligten Ausbildungseinrichtungen und Praxispartner:innen, die mit ihren Fragestellungen, ihrem Vertrauen und ihrer Offenheit maßgeblich zum Erfolg der Projekte beigetragen haben. In diesem Jahr beteiligt waren:

  • BIGEST Bochum

  • Schule für Pflegeberufe der Sana Kliniken Duisburg

  • Florence-Nightingale-Krankenhaus Düsseldorf

  • Alexianer Krefeld GmbH

  • Rettungsdienstschule der Feuerwehr Düsseldorf

  • Notfallbildungszentrum Düren

Die Studiengänge wurden zum Wintersemester 2025/26 neu konzipiert und laufen seitdem unter den Namen Berufspädagogik – PflegeBerufspädagogik – Rettungsdienst und Berufspädagogik – Hebammenkunde. In den Studiengängen werden Pflegefachpersonen, Notfallsanitäter:innen und Rettungsassistent:innen sowie Hebammen oder Geburtshelfer:innen für eine hauptamtliche Lehrtätigkeit qualifiziert. Die Studierenden erwerben berufsbegleitend fundierte didaktische, pädagogische und bildungswissenschaftliche Kompetenzen, um ihr Wissen weiterzugeben und künftige Fachkräfte professionell auszubilden.