Aufbau
und Inhalte
Der Bedarf an professionell ausgebildeten Pflegefachpersonen in Deutschland steigt kontinuierlich. Dies resultiert aus einer steigender Lebenserwartungen und der damit verbundenen Zunahme pflegebedürftiger Menschen. Gleichzeitig verändern sich die Anforderungen an die professionelle Pflege: Patient:innen weisen zunehmende komplexe Versorgungsbedarf auf und pflegerische Leistungen finden in immer vielfältigeren Versorgungssettings und Einsatzorten statt. Um diesen Entwicklungen gerecht zu werden, gewinnt die wissenschaftsbasierte qualifizierte Planung, Steuerung und Durchführung pflegerischen Handelns zunehmend an Bedeutung.
Der duale Studiengang Pflege und Gesundheit, B.Sc. hat das Ziel, Pflege professionell, also pflegewissenschaftlich begründet, situationsgerecht und prozessorientiert zu planen und durchzuführen. Dieses Ziel wird durch die wissenschaftliche, pflegefachliche und organisationsbezogene Qualifizierung der Studierenden erreicht. Absolvent:innen tragen mit ihrem professionellen Handeln maßgeblich zur kontinuierlichen Weiterentwicklung der Pflegeprofessionalität und Pflegequalität bei.
Auf inhaltlicher Ebene setzen sich die Studierenden intensiv mit dem hochkomplexen Aufgabenspektrum der professionellen Pflege auseinander. Dabei erweitern sie kontinuierliche ihr fachliches Wissen und ihre Handlungskompetenz. Zugleich beleuchten die Studierenden kritisch ihre professionelle Rolle in der beruflichen Handlungssituation und im interprofessionellen Kontext und entwickeln diese weiter.
Studieninhalte sind:
- Methoden und Instrumente professioneller Pflege
- Pflegewissenschaft und -forschung
- Wissenschaftliches Arbeiten
- Pflegerische Handlungskompetenzen
- Mentoring und Fallverstehen
- Spezielle Pflegeprozesse
Unser Skills Lab ermöglicht es Ihnen, theoretisch Gelerntes praxisnah in geschützter Umgebung zu erproben. Sie trainieren erweiterte klinische Skills wie Wundversorgung sowie den Umgang mit Injektionen und Infusionen. In simulierten Gesprächs- und Übergabesituationen stärken Sie Ihre Kommunikationskompetenz. Auch Teamprozesse und Notfallsituationen werden realitätsnah geübt und reflektiert – wie etwa durch Simulationen mit Full-scale-Simulatoren oder Simulationspersonen.
